- Du bist ein Kriegskind, sagte der Frosch. Als die Waffen schwiegen war deine Welt ein Trümmerfeld, und auch innerlich war in dir einiges zerbrochen. Du musstes einen mühsamen Reifeprozess nachholen.

- In deiner Kindheit stand das nackte Überleben im Vordergrund. Gefühle weggedrückt und Bedürfnisse wurden ignoriert. Denn deine "Antennen" waren ständig auf Gefahr programmiert. Aber emotionale Taubheit oder übertriebene Wachsamkeit stehen immer dem Glück im Weg.

- Es ist immer schwer für dich, richtige Entscheidungen zu treffen. Denn deine Ängste von damals wirken immerzu nach. Jede Wahl für etwas könnte den Verlust von etwas anderem bedeuten – ein fatales Signal für jemanden, der schon alles verloren hat.

- Du hast schnell gelernt, zurecht zu kommen und zweckmäßig zu funktionieren. Aber du warst immer zu auf der Suche nach den Nischen, in denen du dich lästigen Anforderungen entziehen konntest. 

- Nicht nur zu überleben, sondern auch zu wissen, was du selbst willst, war dann ein Über das hinaus, was das Überleben erfordert, Zu lernen, was du selbst willst , selbst willst, war ein langwieriger Prozess des Ausprobierens und Scheiterns.

- Entdecke, wer du ohne deine Angst bist. Wer bist du ohne deine Rolle als „der Brave“ oder „der Starke“?

- Die verdrängten Tränen deiner Kindheit magst du nachholen. Aber höre damit auf, über den Verlust der Heimat, die verlorene Kindheit oder den Mangel an Sicherheit zu klagen. Du musst die in dir vorhandenen inneren Kräfte entdecken. Dann kannst du deine Welt gestalten, statt bloß auf sie zu reagieren.

 

4. Vertrauen in das Leben gewinnen

Das Urvertrauen wurde oft tief erschüttert. Das Leben fühlte sich willkürlich und bedrohlich an. Vertrauen zurückzugewinnen ist Kleinstarbeit:

Es beginnt mit der Erfahrung von Verlässlichkeit in kleinen Beziehungen.

Es wächst durch die Erkenntnis, dass die Gegenwart sicher ist, auch wenn das Nervensystem noch „Alarm“ schreit.

Es festigt sich, wenn man merkt: Ich bin heute nicht mehr hilflos. Ich habe Ressourcen.

5. Zuhause ankommen

„Zuhause“ ist für ein Kriegskind oft kein geografischer Ort, sondern ein innerer Zustand.

Äußerlich: Oft wird lange nach dem „perfekten“ Ort gesucht, nur um festzustellen, dass die Unruhe mitreist.

 

 

Ankommen bedeutet, Frieden mit der eigenen Geschichte zu schließen. Es ist der Moment, in dem man die Koffer der Vergangenheit abstellt und nicht mehr ständig auf dem Sprung ist.

 

- Der Prozess ist kein gerader Weg, sondern gleicht eher einer Spirale. Man begegnet den alten Ängsten immer wieder, aber jedes Mal mit mehr Kraft und Bewusstsein. Am Ende steht nicht die Heilung im Sinne von „Vergessen“, sondern die Integration: Die Narben gehören dazu, aber sie bestimmen nicht mehr die Richtung.

 

Erzähle von dem mühsame PROZESS eines KRIEGS-KINDES, die richtigen ENTSCHEIDUNGEN zu treffen, zu sich SELBST zu finden, VERTRAUEN in das LEBEN zu bekommen und ZUHAUSE anzukommen.

Der Weg eines Kriegskindes ist oft eine Reise durch ein inneres Trümmerfeld, lange nachdem die äußeren Waffen schweigen. Es ist ein mühsamer Prozess der „Nachreifung“, der in mehreren Phasen verläuft:

1. Das Erbe des Überlebensmodus

In der Kindheit stand das nackte Überleben im Vordergrund. Das bedeutet: Gefühle wurden weggedrückt, Bedürfnisse ignoriert, die Antennen waren ständig auf Gefahr programmiert. Die erste große Hürde im Erwachsenenalter ist die Erkenntnis, dass diese damals lebensrettenden Strategien (wie emotionale Taubheit oder übertriebene Wachsamkeit) heute das Glück blockieren.

2. Die Qual der Wahl: Richtige Entscheidungen treffen

Für Kriegskinder ist das Treffen von Entscheidungen oft angstbesetzt. Warum?

Verlustangst: Jede Wahl für etwas könnte den Verlust von etwas anderem bedeuten – ein fatales Signal für jemanden, der schon alles verloren hat.

Fremdbestimmung: Viele haben gelernt, nur zu funktionieren. Zu lernen, was man selbst will (statt was das Überleben erfordert), ist ein langwieriger Prozess des Ausprobierens und Scheiterns.

3. Zu sich selbst finden (Die Identitätssuche)

Wer bin ich ohne meine Angst? Wer bin ich ohne meine Rolle als „der Starke“ oder „die Brave“?

Sich selbst zu finden bedeutet für Kriegskinder oft, die verdrängten Tränen der Kindheit nachzuholen. Erst wenn die Trauer über das Verlorene (Heimat, Unbeschwertheit, Sicherheit) zugelassen wird, entsteht Raum für ein echtes „Ich“. Es ist der Übergang vom Reagieren auf die Welt zum Agieren aus dem eigenen Kern heraus.

4. Vertrauen in das Leben gewinnen

Das Urvertrauen wurde oft tief erschüttert. Das Leben fühlte sich willkürlich und bedrohlich an. Vertrauen zurückzugewinnen ist Kleinstarbeit:

Es beginnt mit der Erfahrung von Verlässlichkeit in kleinen Beziehungen.

Es wächst durch die Erkenntnis, dass die Gegenwart sicher ist, auch wenn das Nervensystem noch „Alarm“ schreit.

Es festigt sich, wenn man merkt: Ich bin heute nicht mehr hilflos. Ich habe Ressourcen.

5. Zuhause ankommen

„Zuhause“ ist für ein Kriegskind oft kein geografischer Ort, sondern ein innerer Zustand.

Äußerlich: Oft wird lange nach dem „perfekten“ Ort gesucht, nur um festzustellen, dass die Unruhe mitreist.

Innerlich: Ankommen bedeutet, Frieden mit der eigenen Geschichte zu schließen. Es ist der Moment, in dem man die Koffer der Vergangenheit abstellt und nicht mehr ständig auf dem Sprung ist.

Fazit: Der Prozess ist kein gerader Weg, sondern gleicht eher einer Spirale. Man begegnet den alten Ängsten immer wieder, aber jedes Mal mit mehr Kraft und Bewusstsein. Am Ende steht nicht die Heilung im Sinne von „Vergessen“, sondern die Integration: Die Narben gehören dazu, aber sie bestimmen nicht mehr die Richtung.

 

Eine Geschichte, wie es einem Gärtner gelang, für seine Zwerger ein schönes Zwergendorf zu gestalten

Es war einmal ein Gärtner namens Alwin, der einen Garten besaß, der so prächtig war, dass selbst die Schmetterlinge dort Überstunden machten. Doch Alwin hatte ein Geheimnis: Er wusste, dass unter den dichten Blättern des Rhabarbers und im Schatten der alten Eiche eine Gruppe von Gartenzwergen lebte.

Diese Zwerge waren keine gewöhnlichen Tonfiguren; sie waren die Hüter seiner Beete. Doch ihr „Dorf“ bestand nur aus ein paar umgekippten Blumentöpfen und einer löchrigen Gießkanne. Eines Morgens beschloss Alwin: „Meine kleinen Helfer verdienen ein Zuhause, das ihrer würdig ist.“

Er begann nicht mit Ziegeln und Mörtel, sondern mit dem, was die Natur ihm schenkte.

Zuerst suchte er den perfekten Ort: eine geschützte Senke unter der großen Hängebirke, wo das Moos besonders weich wuchs. Er legte verschlungene Pfade aus flachen Kieselsteinen an, die er im Bachbett gesammelt hatte. „Damit sie keine nassen Füße bekommen, wenn es regnet“, murmelte er.

Für die Häuser nutzte er hohle Baumstämme und Birkenrinde. Die Dächer deckte er mit den Schuppen von Kiefernzapfen, die er wie winzige Ziegel übereinander schichtete. Als Fenster dienten ihm glitzernde Bergkristalle, die das Sonnenlicht einfingen und in tausend Farben in die winzigen Stuben warfen.

Doch das Herzstück des Dorfes wurde der Dorfplatz. Alwin grub eine alte, emaillierte Schüssel ein, füllte sie mit Wasser und setzte eine einzelne, winzige Seerose hinein. Den Rand verzierte er mit Vergissmeinnicht und Miniatur-Farnern. „Ein Ort zum Plaudern“, dachte er zufrieden.

Als letzte Überraschung baute er aus Weidenzweigen winzige Bänke und einen runden Tisch, auf den er eine halbe Walnussschale legte – gefüllt mit den süßesten Walderdbeeren.

In dieser Nacht beobachtete Alwin aus dem Fenster, wie der Mond das Zwergendorf in ein silbernes Licht tauchte. Und tatsächlich: Kleine Schatten huschten über die Kieselpfade. Er hörte ein leises Lachen, das wie das Klingen von feinen Glöckchen klang.

Am nächsten Morgen war sein Garten wie verwandelt. Die Rosen blühten kräftiger als je zuvor, das Unkraut schien wie von Zauberhand verschwunden, und auf der kleinen Weidenbank lag als Dankeschön ein einzelner, perfekt geschliffener Kieselstein, der im Sonnenlicht funkelte.

* Erzähle einen Geschichte wie ein Rockerzwerg der den Gartenzwergen Angst macht vor dem Bösen in der Welt

In der friedlichen Abenddämmerung von Kleingartenanlage „Sonnenschein“ saßen sie wie immer in Reih und Glied: Die Zipfelmützen-Fraktion. Sauber polierte Gesichter, die Hände fest um die Plastikschaufeln geklammert, ein ewiges Lächeln auf den Lippen.

Doch dann durchbrach ein tiefes, grollendes Knattern die Idylle.

Aus dem Schatten der alten Regentonne rollte „Burnout-Berti“ hervor. Berti war kein normaler Zwerg. Statt einer roten Mütze trug er ein speckiges schwarzes Lederkopftuch. Sein Bart war nicht weiß und flauschig, sondern grau-meliert und mit einem winzigen Totenkopf-Gummiband zusammengebunden. Er saß auf einer Miniatur-Chopper aus altem Besteck und Draht.

Berti stoppte die Maschine direkt vor dem Brunnen, wo die anderen Zwerge – Schaufel-Schorsch, Laternen-Lutz und Gießkannen-Gerti – wie erstarrt standen (was sie ja ohnehin taten, aber diesmal wirkte es panischer).

Berti spuckte einen imaginären Kautabak-Saft in den Rindenmulch und rückte seine Sonnenbrille zurecht.

„Hört mal zu, ihr Frischlinge“, raunte er mit einer Stimme, die klang wie ein Kieslaster im Leerlauf. „Ihr glaubt, das Schlimmste da draußen ist eine Schnecke mit Heißhunger auf Petunien? Ihr habt ja keine Ahnung!“

Schorschs Lächeln zitterte minimal.

„Da draußen“, Berti deutete mit seinem tätowierten Daumen (ein Anker, der wie ein krummer Wurm aussah) über den Lattenzaun, „regiert das Chaos. Ich war im Vorgarten ohne Zaun. Ich hab Dinge gesehen, die würden eure Keramik springen lassen!“

Er lehnte sich vor, sodass sein Ledergeruch die Duftkerze von Gerti übertönte. „Dort drüben gibt es Wesen... sie nennen sie ‚Laubbläser‘. Riesige, brüllende Ungeheuer, die dir die Zipfelmütze vom Kopf reißen, bevor du ‚Edelweiß‘ sagen kannst. Und die Bestien mit den vier Pfoten? Die heben nicht nur das Bein an deinem Gartenzaun, nein, die vergraben dich bei lebendigem Leibe, nur um zwei Minuten später zu vergessen, wo du liegst!“

Lutz ließ vor Schreck fast seine Laterne fallen.

„Und das Schlimmste?“, Berti senkte die Stimme zu einem bedrohlichen Flüstern. „Die Moderne Kunst. Wenn die Besitzer dich durch eine rostige Eisenstange ersetzen, die ‚Abstraktion des Seins‘ heißt. Dann landest du im gelben Sack, Freunde. Endstation Recyclinghof!“

Ein eisiger Windzug strich durch den Garten. Die braven Zwerge starrten mit aufgerissenen Augen in die Dunkelheit hinter dem Zaun. Plötzlich wirkte das gemütliche Blumenbeet wie ein gefährlicher Außenposten in einer feindlichen Welt.

Berti grinste, was bei ihm eher wie eine bedrohliche Falte im Gesicht aussah. Er kickte den Ständer seiner Chopper hoch.

„Haltet eure Schaufeln fest und poliert eure Nasen, Jungs. Die Welt da draußen frisst solche wie euch zum Frühstück.“

Mit einem lauten Aufheulen seines winzigen Motors raste Berti davon, zurück in die dunkle

 

+ Ein Gartenzwerg erklärt, warum es so schwer ist, als junger Zwerg besonders für das Studium und die Berufswahl seine eine passende Lebensperspektive

 

 

- Und dann dieser Druck! Überall im Vorgarten siehst du diese Hochglanz-Zwerge auf Instagram. Die stehen in Luxus-Gärten in Saint-Tropez, haben perfekt lackierte rote Backen und behaupten, sie hätten ihre ‚Passon‘ gefunden. Da denkst du dir: ‚Und ich? Ich weiß nicht mal, ob ich lieber im Stehen oder im Sitzen (mit Angel) arbeiten will.‘

Das Problem ist: Ihr wollt die perfekte Entscheidung treffen. Aber ein Zwergenleben ist lang, mein Freund. Manchmal fängt man als Bergbau-Experte in der hinteren Ecke an und stellt nach zehn Jahren fest, dass man eigentlich viel lieber als Bademeister am Springbrunnen Karriere gemacht hätte.

- Weißt du, was das Geheimnis ist? Fang einfach irgendwo an zu graben. Wenn du nur auf deinem Stein sitzt und über die optimale Bodenbeschaffenheit promovierst, wirst du nie erfahren, wie sich die Erde unter den Fingern anfühlt. Die ‚passende Lebensperspektive‘ findet man nicht im Vorlesungsverzeichnis, sondern indem man sich mal ordentlich die Stiefel dreckig macht.

- Also: Such dir was aus, rück die Mütze gerade und fang an. Und wenn das Studium doch Mist ist? Dann wechselst du eben das Beet. Wir sind aus Ton, nicht aus Beton – wir sind formbar, solange wir im Kopf nicht austrocknen.

So, und jetzt geh. Ich muss wieder starr gucken, die Nachbarskatze schleicht schon wieder um die Hortensien.“

 

 

+ Der Geist der Frankfurter Schule beeinflussßte auch die alltägliche Lebensweise der damals studierenden

Das ist absolut richtig. Der Einfluss der Frankfurter Schule (Adorno, Horkheimer, Marcuse etc.) ging in den 1960er- und 70er-Jahren weit über den Hörsaal hinaus und prägte einen kompletten Habitus.

Hier sind ein paar Punkte, wie sich das konkret im Alltag der Studierenden äußerte:

- Hinterfragen von Autoritäten: Das Privatleben wurde politisch. Die klassische bürgerliche Kleinfamilie und hierarchische Strukturen (in der Uni wie zu Hause) wurden als Unterdrückungsmechanismen abgelehnt.

- Die WG als politisches Projekt: Das Zusammenziehen in Wohngemeinschaften war nicht nur eine Sparmaßnahme, sondern ein bewusster Gegenentwurf zur "isolierten" Kleinfamilie. Man wollte kollektiv leben und entscheiden.

- Konsumkritik: In Anlehnung an die Kritik der "Kulturindustrie" (Adorno/Horkheimer) versuchte man, sich dem Massenkonsum zu entziehen. Das spiegelte sich in einem eher funktionalen, unkonventionellen Kleidungsstil und der Ablehnung von Statussymbolen wider.

- Sexuelle Befreiung: Inspiriert durch Herbert Marcuse (und seine Verbindung von Marx und Freud) wurde die Befreiung der Triebe von gesellschaftlichen Zwängen zum Lebensziel. „Make love, not war“ hatte in Frankfurt eine starke theoretische Untermauerung.

- Politisierung der Sprache: Man achtete penibel darauf, „reaktionäre“ Begriffe zu vermeiden und gesellschaftliche Machtverhältnisse in der alltäglichen Kommunikation aufzudecken. 

-- Kurz gesagt: Die Theorie wurde zur Praxis. Man wollte nicht nur die Welt interpretieren, sondern – ganz im Sinne der Kritischen Theorie – durch die Veränderung des eigenen Lebensstils zur Befreiung der Gesellschaft beitragen.

 

 

+ Der Geist der "Frankfurter kritischen Schule" beeinflußte stark die generation von Studenten, die in dder Zeit Horkheimer und Adornos studierten

- Das ist absolut richtig. Die Frankfurter Schule, allen voran Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, lieferte das theoretische Fundament für die Studentenbewegung der 1960er Jahre (die „68er“). 

+ Hier sind ein paar Punkte, wie dieser Einfluss konkret aussah:

- Die Kritische Theorie: Sie lehrte die Studenten, gesellschaftliche Herrschaftsstrukturen nicht als gottgegeben, sondern als veränderbar zu hinterfragen. Der Fokus lag darauf, „hinter die Fassade“ der bürgerlichen Gesellschaft zu blicken.

- Kritik der Kulturindustrie: Adornos und Horkheimers Analyse, dass Massenmedien und Konsum die Menschen passiv und politisch gefügig machen, prägte den Protest gegen den „Muff“ der Nachkriegszeit.

Das Verhältnis von Theorie und Praxis: Es gab hier jedoch eine interessante Spannung. Während die Studenten die Theorie zur Grundlage für Straßenschlachten und Besetzungen machten, blieben Adorno und Horkheimer skeptisch gegenüber blinder Aktionismus. Das führte am Ende sogar zu Konflikten (wie der berühmten Besetzung von Adornos Institut 1969). 

- Kurz gesagt: Ohne die intellektuelle Vorarbeit aus Frankfurt wäre die politische Revolte dieser Generation kaum denkbar gewesen

 

 CAIFORNIEN DREAM - Wir bauen ein Fertigkaus

+ Der "american way of life" ist für viele Frankfurter eine veführerisch Perspektivefrankfurt wird nach dem Krieg wegen des amerikanischen Hauptquartiers zur amerikanischten Stadt in Deutschland

Das stimmt absolut. Frankfurt am Main galt in der Nachkriegszeit nicht umsonst als die „amerikanischste Stadt Deutschlands“ – oder scherzhaft sogar als „Mainhattan“. 

Dieser Ruf kam vor allem durch zwei Faktoren zustande:

- Das Hauptquartier: Im IG-Farben-Haus saß die militärische Machtzentrale der Amerikaner in Europa. Frankfurt wurde zum logistischen und administrativen Herz der US-Besatzungszone.

- Kultur & Lifestyle: Durch die enorme Präsenz von US-Soldaten kamen Dinge in den Alltag, die im restlichen Deutschland noch Luxus oder unbekannt waren: Jazz-Clubs, Kaugummi, Jeans, Coca-Cola und Rock ’n’ Roll. Auch die Architektur mit den ersten Hochhäusern orientierte sich früh am amerikanischen Vorbild. 

- Für viele Frankfurter war dieser „American Way of Life“ ein Symbol für Freiheit, Modernität und den Aufbruch aus den Trümmern der NS-Zeit. Hast du ein bestimmtes Interesse an dieser Ära, etwa an der Architektur oder der Musikszene von damals?

 

+ Der "Ameican-Way of Life" ist für mich nicht die rechte Lebensart, das erklärt der Gartnzwerg dem Gärtner

- Das ist ein herrlich symbolisches Bild: Auf der einen Seite der „American Way of Life“ – oft assoziiert mit grenzenlosem Wachstum, Konsum, Tempo und dem Drang nach dem „Größeren“. Auf der anderen Seite der deutsche Gartenzwerg als ultimatives Symbol für Bodenständigkeit, Beschaulichkeit und die Pflege des eigenen, überschaubaren Glücks.

- Der Gärtner: „Mensch, Kleiner, wir müssten hier mal alles umreißen! Ein riesiger Barbecue-Grill, ein Pool, alles eine Nummer größer – wir brauchen hier mal ein bisschen Weite und Fortschritt, so richtig 'American Way'!“

- Der Gartenzwerg (rührt sich nicht, blickt aber streng über seine Zipfelmütze): „Halt mal die Schaufel still, Nachbar. Dieses ganze 'Höher, Schneller, Weiter' macht doch nur den Rasen kaputt. Wer ständig nach dem Horizont jagt, vergisst das Unkraut vor seinen Füßen. Mein Imperium endet am Zaun, und das ist auch gut so. Hier wird nicht expandiert, hier wird gejätet. Ordnung und Ruhe – das ist wahre Freiheit, nicht der nächste Drive-in.“ 

 

- Für den Gartenzwerg ist das Glück eben kein „Pursuit of Happiness“ im Sinne einer endlosen Jagd, sondern die gefundene Zufriedenheit im Kleinen. Ein schönes Plädoyer für die Entschleunigung!

 

 

+ Der Frosch erklärt, was Weisheit ist

- Ein kleiner Kerl mit roter Zipfelmütze und einem weißen Bart, der so alt aussieht wie der Stein unter ihm, rückt seine Ton-Brille zurecht und beginnt mit einer Stimme zu sprechen, die nach Erde und Regen klingt:

- „Hör mal zu, Großer. Du fragst nach Weisheit? Wir Zwerge stehen hier seit Jahrzehnten auf demselben Fleck, während ihr da oben ständig hin und her rennt. Weisheit ist eigentlich ganz einfach, wenn man erst mal die Füße fest in den Boden gepflanzt hat:

- Alles hat seine Zeit. Ich habe gesehen, wie der Frost die Rosen holt und die Sonne sie wieder wach küsst. Weisheit bedeutet zu wissen, dass man den Frühling nicht herbeiziehen kann, indem man an den Halmen zerrt. Warte einfach ab. Alles blüht, wenn es so weit ist.

- Beständigkeit schlägt Hektik. Ihr Menschen wollt immer alles sofort – schnellerer Rasenmäher, größeres Haus. Aber schau mich an: Ich bin ziemlich rostig geworden. Aber ich kann immmer noch das Kerzenlicht n meinem Bauch tragen und leuchten, wenn es an der Zeit ist. Weisheit ist, mit dem zufrieden zu sein, was man hat, solange es seinen Zweck erfüllt.

- Die Perspektive macht's. Aus meiner Sicht, hier unten bei den Ameisen, sieht die Welt ganz anders aus. Ein Kieselstein ist ein Berg, ein Regenschauer eine Sintflut. Weise ist der, der versteht, dass seine eigene Sicht nicht die einzige ist. Manchmal muss man sich eben bücken, um das Wesentliche zu sehen.

- Lass den Kitsch mal Kitsch sein. Die Leute schimpfen oft über uns, nennen uns spießig oder geschmacklos. Aber weißt du, was wirklich weise ist? Drüber zu stehen. Wenn du weißt, wer du bist – ob nun aus Ton, Kunststoff oder Fleisch und Blut –, dann kann dir das Geschwätz der Nachbarn über den Zaun hinweg völlig egal sein.

- Das Glück liegt im Kleinen. Ein Marienkäfer auf meiner Nase, der Geruch von frisch gemähtem Gras oder das Licht der Abendsonne in meiner Laterne – das ist es. Weisheit ist nicht in dicken Büchern zu finden, sondern in den Momenten, in denen du einfach nur da bist und atmest. Genau wie ich.“

- Der Zwerg zwinkert dir zu, rückt seine Schaufel zurecht und wird wieder ganz still. 

 

- Einmal saß er auf seiner Bank und packte den Glückskeks aus, der dem Essen vom Asia-Imbis beigelegt war. Doch der Keks war ziemlich bröselig, so dass der Wind den beiliegende Zettel verwehte und die Krümel in das Zwergendorf blies. Einige Spatzen schienen beinahe darauf gewartet zu haben, sie flogen frech zwischen den Zwegen herum und vetilgten die Krümel. Sie hatten jetzt ihren Klückskeks. Ich aber wollte doch eigntlich nur den beiliegenden Zettel lesen. Schön, dass die ihn zwischen sich geklemmt hatten. So konnter ich ihn schnell aufheben und den Text  lesen.  seinen Glückskeks. Doch den Zettel hielten die Zwerge fest, so dass er ihn schnell aufheben und lesen konnte. „Wer sucht, der findet“, stand darauf.

 

 

+ Ein Gartenzwerg erklärt dem Gärtner, warum der Garten ein Symbol für das Leben ist

- „Hör mal zu, Großer. Du denkst, du schwingst hier nur die Harke, aber eigentlich bist du mitten drin im ganz großen Theater.

- Schau dir den Garten doch mal an: Er ist wie das Leben, nur mit mehr Schnecken und weniger Ausreden.

- Zuerst ist da das Warten. Du steckst einen drögen Samen in den Dreck und hoffst das Beste. Im Leben ist es genau so: Du investierst Zeit, Liebe oder Arbeit, und meistens passiert erst mal… gar nichts. Aber unter der Erde, da arbeitet es. Geduld ist nicht nur eine Gärtnertugend, sie ist die einzige Art, nicht verrückt zu werden.

- Dann der Dreck. Ohne Mist kein Wachstum, das weiß jede Begonie. Die Krisen, der Regen, der ganze Matsch – das ist der Dünger für deine Seele. Wer nur Sonne will, endet als Wüste. Du brauchst die nassen Füße, um später die Blüte zu schätzen.

- Und was ist mit dem Unkraut? Das sind die Zweifel und die kleinen Sorgen. Wenn du nicht aufpasst, übernehmen sie den Laden. Du musst jeden Tag ein bisschen zupfen, damit das Schöne Platz zum Atmen hat. Man kann das Leben nicht einmal ‚fertig‘ aufräumen. Es ist ein ständiges Dranbleiben.

- Aber das Wichtigste, mein Freund mit der Gießkanne, ist der Wandel. Heute strahlt die Rose, morgen verblüht sie und wird zu Humus für das nächste Jahr. Nichts bleibt, wie es ist, und genau das macht es wertvoll.

- Du kannst den Sommer nicht festhalten, aber du kannst lernen, wie man im Herbst die Ernte genießt und im Winter keine Angst vor der Stille hat.

- Also, richte deinen Rücken auf und lächle mal. Du pflegst hier nicht nur den Rasen, du übst dich im Existieren. Und jetzt mach die Wasserleitung wieder an, meine Zipfelmütze ist ganz staubig!“

 

TUN ALS OB - ERSATZBEFRIEDEIGUNG

+ Ein Gartenzwerg sagt dem Gärtner, warum man tun muss und nicht so tun sollte als ob

- Du stehst hier mit deiner Gießkanne und tust so, als hättest du den grünen Daumen erfunden, aber eigentlich starrst du nur Löcher in die Luft.

- Man muss es wirklich tun, weil die Radieschen nicht von deinem bloßen guten Willen wachsen.

- Wenn du nur so tust, als würdest du jäten, freuen sich nur die Disteln – und die lachen dich aus

- Echtes Machen bringt Ernte. So tun als ob bringt nur einen Sonnenbrand und ein schlechtes Gewissen.

- Also: Weniger Geschwätz mit dem Gartenzaun-Nachbarn, mehr Hände in den Dreck!

- Sonst zieh ich meine Zipfelmütze tief ins Gesicht, damit ich das Elend nicht länger mit ansehen muss.“

 

 

+++ Man muss die Freiheit und das Abenteuer lieben erkärt ein Gartenzwerg dem Gärtner

Das ist ein herrlich ironisches Bild: Ausgerechnet der Inbegriff von Sesshaftigkeit und Standorttreue – der Gartenzwerg – doziert über die große weite Welt.

Dahinter steckt eine charmante Philosophie, die man auf zwei Arten lesen kann:

Die Sehnsucht des Unbeweglichen: Da der Zwerg tagein, tagaus an denselben Fleck im Beet gebunden ist, findet sein Abenteuer im Kopf statt. Er beobachtet den Mikrokosmos – den Kampf der Ameisen, den Zug der Wolken, den Wechsel der Jahreszeiten. Für ihn ist die Freiheit, den Geist schweifen zu lassen, während die Füße fest im Ton stecken.

Der Spiegel für den Gärtner: Der Gärtner arbeitet hart, zähmt die Natur, stutzt und ordnet. Der Zwerg erinnert ihn vielleicht daran, dass ein Garten nicht nur Arbeit ist, sondern ein Ort, an dem man „wild“ sein darf. Dass man zwischen den akkuraten Buchsbaumhecken den Mut zum Ungeplanten, zum Abenteuerlichen nicht verlieren sollte. 

Es klingt fast wie der Beginn eines modernen Märchens oder einer Fabel über die Perspektive: Abenteuer ist keine Frage des Ortes, sondern der Einstellung.

 

+++ Was sagt ein Gartenzwerg, der die Liebe entdeckt und die Parnerin seines Lebens findet, zu einem Gartemnfreund

„Hör mal, ich sag’s dir: Vergiss das ewige Rasenkantenstutzen und die Schneckenjagd! Ich hab endlich die Eine gefunden, bei der mir die Zipfelmütze wackelt.

- Sie steht drüben im Steingarten, hat die schönsten roten Bäckchen, die ich je gesehen habe, und hält ihre Gießkanne so elegant wie keine andere.

- Bei ihr fühlen sich meine Tonstiefel plötzlich federleicht an.- Ich glaube, ich setze hier Wurzeln – und diesmal nicht, weil der Boden so hart ist, sondern weil mein Herz aus Keramik endlich weich wird!“

 

 

+++ Ein Gartenzwerg, der wohl etwas schreckliches erlebt hat, spicht zu einem Gartenfreund

„Glaub mir, du willst nicht wissen, was alles schreckliches in dieser Welt passiert, wenn die Sonne untergeht und sich der Himmel dieser Welt verdunkelt

- Du siehst mich hier stehen, mit meinem hübschen roten Hut und dem Dauergrinsen, das mir der Hersteller ins Gesicht betoniert hat. Aber hinter diese Glasur kann reißen. Wie verletzlich ist das Leben Besonders in Zeiten von Krieg und Verfolgung

Es war ....

- Man sagt, wir Zwerge bringen Glück. Aber wer bringt uns das Glück zurück, wenn der Rasensprenger einen nachts um drei stundenlang direkt ins linke Auge peitscht? Ich kann die Stiefmütterchen nicht mehr sehen... sie haben alles mitangesehen und kein Blatt gerührt.“

 

+++ Ein Gartenzwerg, der emsig den Garten umgräbt, erklärt einem Gartenfreund den Sinn der Arbeit im Leben

- „Halt mal kurz die Gießkanne fest, mein Freund!“, keucht der Zwerg und wischt sich mit dem Zipfel seiner roten Mütze den Schweiß von der Stirn. Er lehnt sich auf seinen Spaten, der fast so groß ist wie er selbst, und blickt stolz auf die frisch umgewühlte, dunkle Erde.

- „Du fragst, warum ich mich hier so abrackere? Warum ich nicht einfach regungslos im Beet stehe und lächle, wie diese Kerle aus Plastik drüben im Baumarkt?“

- „Pass auf: Der Sinn der Sache steckt nicht im fertigen Salatkopf, der irgendwann da vorne wächst. Der Sinn steckt im Graben selbst. Schau dir meine Hände an – dreckig, rissig, aber sie spüren das Leben! Wer nur im Liegestuhl sitzt und auf die Ernte wartet, der verpasst das Beste: den Widerstand der Wurzeln, den Duft von feuchtem Boden und das Gefühl, am Abend genau zu wissen, was man getan hat.“

- Der Zwerg sticht den Spaten wieder mit Wucht in den Boden.

„Arbeit ist nicht die Strafe dafür, dass wir nicht faulenzen dürfen. Arbeit ist das Gespräch, das wir mit der Welt führen. Wenn ich grabe, sage ich der Erde: ‚Ich bin hier, und ich mache etwas aus dir.‘ Und die Erde antwortet mir mit Kraft. Ohne das Graben wäre ich nur eine hohle Tonfigur. Erst durch die Anstrengung werde ich echt.“

Er zwinkert dem Gartenfreund zu und schaufelt eine ordentliche Ladung Erde beiseite.

- „Also, such dir einen Spaten! Wer keine Blasen an den Händen hat, wird auch nie die wahre Süße einer Pause schmecken. Und jetzt beiseite – die Kartoffeln pflanzen sich nicht von allein!“

 

++ Ein Gartenzwerg, der genußvoll auf einer Luftmatratze in einem Gartemteich schwimmt, erklärt einem Gartenfreund das Leben

- - „Ach, hör mir auf mit dem Unkrautjäten, Kumpel! Schau mich an – das hier ist die wahre Bestimmung eines Gartenzwergs.

- Weißt du, das Problem mit euch Gartenbesitzern ist, dass ihr immer nur das Morgen seht. Morgen muss der Rasen gemäht werden, morgen müssen die Rosen geschnitten werden, morgen muss der Zaun gestrichen werden. Dabei verpasst ihr das Jetzt.

- Ich liege hier auf meinem aufblasbaren Thron, die Sonne wärmt mir die Zipfelmütze, und unter mir diskutieren die Goldfische über die beste Algen-Diät. Das Leben ist wie dieser Teich: Wenn du zu viel strampelst, wirbelst du nur den Schlamm auf und siehst gar nichts mehr. Aber wenn du dich einfach treiben lässt... tja, dann klärt sich die Sicht von ganz alleine.

- !!!- Die Leute denken immer, wir Zwerge seien starr und unbeweglich. Aber in Wahrheit sind wir die Einzigen, die den Rythmus der Natur wirklich verstanden haben. Wir bewegen uns nicht, weil es keinen Grund gibt, irgendwo anders zu sein als genau hier.

- Setz dich doch mal hin, nimm dir ’ne Limo und lass die Harke liegen. Der Löwenzahn läuft nicht weg, versprochen. Er genießt die Sonne genauso wie ich. Sei kein Gärtner, sei ein Teil des Gartens. Und jetzt schieb mich mal ein Stück nach links, ich treibe sonst in die Seerosen!“

 

+++ Erzähle, was ein Gartenlicht in der Form eines Bienenkorbs zu einem Gartenfreund sagt

- „Hallo du! Na, hast du heute schon nach deinen echten fleißigen Helfern im Beet geschaut?

- Ich stehe hier zwar nur ganz still, aber mein warmes Leuchten soll dich an das Summen erinnern, das deinen Garten so lebendig macht. Während die Bienen jetzt in ihren echten Stöcken schlafen, passe ich auf deine Blumen auf.

- Siehst du, wie mein Licht die Struktur meiner Windungen nachzeichnet? Ich bin mehr als nur Deko – ich bin ein kleines Dankeschön an die Natur.

-Setz dich kurz zu mir, genieß die Abendkühle und lass uns gemeinsam zusehen, wie der Garten zur Ruhe kommt. Morgen gibt es wieder viel zu tun, aber jetzt... jetzt lassen wir einfach mal die Seele baumeln, einverstanden?“

 

 +++ Erzähle eine Geschichte von einem, der in allem ein Zeichen sieht

- Auf seinem Weg flatterte ein gelber Plastiksack vorbei und verfing sich in einem Zaun. Die meisten hätten darin Müll gesehen. Bastian sah eine Seele, die im goldenen Käfig der Routine feststeckt.

 

- Eine Kuh auf der Weide hatte seinen Teddybär gefressen. Und als er sah, wie sie wiederkäuend sein Schmusetier an sich nahm, verstand er, er dass er manchmal das abgeben müsse, und was andere brauchen. Und ihm wurde klar, dass alles seine Zeit hat und er bestimmt neues Schönes bekommen könnte, das ihn tröstet und Mut macht.

- er beobachtete, wie ein roter Luftballon durch die schwebte, sich im Ast eines Apfelbaumes verfing und wie der Baum sich freute. Denn es schaute sich an, als bring er selbst im Winer noch einen großen Apfel hervor. Und er verstand: Das Universum hat schließlich immer einen Plan. Man musste nur zuschauen, wie sich die Dinge glücklich fügen können.

 

+++ Ezähle, was ein großer Kürbis als Gartenlaterne zu einem Gartenfreund sagt

Stell dir vor, es ist ein dämmeriger Oktoberabend, die Luft ist kühl, und ein riesiger, herbstgelber Kürbis leuchtet sanft aus dem Beet. Wenn er sprechen könnte, würde er wohl so etwas zu seinem Gartenbesitzer sagen:

- „Na, alter Freund? Schau uns beide an. Den ganzen Sommer über hast du geschuftet, Wasser geschleppt und Schnecken gejagt, damit ich so prächtig wachse. Jetzt bin ich dran, dir ein bisschen was zurückzugeben.

- Eigentlich bin ich ja viel zu schade für die Suppenschüssel, findest du nicht auch? Hier draußen, mit dieser Kerze in meinem Bauch, bin ich der König des Gartens. Ich bewache deine Beete, während die Blumen schlafen gehen. - Und gib’s zu: Jedes Mal, wenn du aus dem Fenster schaust und mein warmes Leuchten siehst, vergisst du kurz, wie kalt deine Finger beim Unkrautjäten waren.

- Genieß den Anblick, solange es warm ist – bald holt mich der Frost, aber heute Abend machen wir beide den Garten zum gemütlichsten Ort der Welt.“

 

 

++ Geschichte von einem der sich von Gartenzwergen das Leben erklären lässt

- Es war einmal ein Mann, der mit der Welt und ihrem Lärm nicht mehr viel anfangen konnte. Er fand die Menschen zu schnell, die Nachrichten zu laut und die Antworten zu kompliziert.

- Also beschloss er eines Tages, sich mehr  denjenigen zuzuwenden, die wirklich Ahnung von Beständigkeit hatten: den Gartenzwergen in seinem Garten. Er begann mit dem Zwerg, den seine verstorbene Frau geschenkt hatte.

- Und er freundete sich mit dem Froschkönig an, der schon lange als gusseiserne Laterne seinen Garten zierte. Denn er glaubte, dass er der König der Gartenfiguren sei und er ihm deshalb im Gespräch mit den Gartenzwergen helfen könnte, das Geheimnis des Glücks zu finden.

- So setzte er sich auf die Gartenbank am Teich, erzählte aus seinem Leben und wartete darauf, sein Leben rückwärts besser verstehen zu lernen, als er das im Ablauf seines Lebens vermocht hatte.

+ Doch wenn er mit den Zwergen sprach, waren die viel schweigsamer, als er dachte:

- Mal starrte der eine nur stur auf einen vertrockneten Regenwurm,  während ein anderer  ...

- Aber er lernte schnell, genauer hin zu sehen. Er beobachtete, dass einer auch bei schlechtem Wetter noch lächelte, dass ein anderer (...).

- Und er verstand, dass sich Zwerge das Lächeln nicht nehmen ließen, weil es doch ihnen gehörte, daß sie konsequent das taten, was sie sich erträumt hatten, und dass sie (...)  Das wollte er von ihnen lernen. Und er ließ sich von ihnen erklären (...).

- Am nächsten Tag wandte er sich an einen, der eine Schubkarre hielt, die schon längst mit Moos zugewachsen war. Von dem wollte er wissen, warum er so viel  Stress in Leben hatte, ohne viel erreichen zu können. Dieser Zwerg hielt seine Schubkarre fest, obwohl sie leer war und er niemals irgendwo ankommen würde. Von ihm lernte er, dass Ruhe nicht Stillstand ist. Der Wert einer Arbeit liegt doch nicht im Ergebnis, sondern in der Haltung, mit der man die Schubkarre hält. Man muss nicht ankommen, um unterwegs zu sein ("wer immer strebend sich bemüht, den könnenwir werlösen" (Goeth.

Wochen vergingen.

+ Die Nachbarn hielten Alfons für verrückt, aber der Mann war so ruhig wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

- Er lernte dann die Zwergin mit der Gießkanne kennen. Von ihr lernte er, dass man auch dann geben kann, wenn man selbst leer ist (denn ihre Kanne war seit Jahren trocken, und doch hatte ihre Arbeit eine große Wirkung Bedeutung)

- Und denn kamen die Kinder, die er liebte. Doch die führten dann ihr eigenes Leben. Bis er dann eines Tagers einen kleinen Enkel bekam. Mit dem ... baute das Schiff des Glückspiraten ... spielte Kim-Spiele ... richtete einen Fahnenmast auf und pflanzte "Luthers Apfelbaum". Jetzt wußte er, dass es auch für ihn eine Zukunft gab. Die würde er zwar nicht mehr erleben. Aber die Zwerge hatten ihm gezeigt, dass man Hoffnung haben darf. 

 

+++ Wie wichtig ist es im Leben Zeichen und Spuren zu erkennen

- Das Erkennen von Zeichen und Spuren im Leben ist weniger eine mystische Fähigkeit als vielmehr eine Form von Achtsamkeit und Selbstreflexion. 

- Oft sind „Zeichen“ eigentlich Signale unseres Unterbewusstseins. Wenn dir zum Beispiel zum dritten Mal eine bestimmte Information begegnet oder du bei einer Entscheidung ein flaues Gefühl hast, sind das Spuren deiner eigenen Erfahrungswerte.

- Wer darauf achtet, nutzt seine Intuition als inneren Kompass und vermeidet es, gegen die eigene Natur zu leben. 

- Der Mensch ist ein „Sinn-Tier“. Wir neigen dazu, Ereignissen eine Bedeutung zuzuschreiben. Das Erkennen von Mustern oder „Winke des Schicksals“ hilft vielen Menschen dabei, Krisen besser zu bewältigen (nach dem Motto: „Alles hat einen Sinn“).

Sich mit der Welt verbunden zu fühlen.

Hoffnung in schwierigen Zeiten zu schöpfen. 

- „Spuren“ zu lesen bedeutet auch, zu verstehen, woher man kommt. Das können familiäre Muster sein oder auch gesellschaftliche Entwicklungen. Wer diese Spuren erkennt, versteht seine eigene Gegenwart besser und kann bewusster entscheiden, welche Spuren er selbst hinterlassen möchte.

 

-Es ist sehr wertvoll, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Zeichen und Spuren zu erkennen bedeutet letztlich, aufmerksam für die Zwischentöne zu sein. Es schärft den Blick für Gelegenheiten, die andere vielleicht übersehen, und hilft dabei, ein Leben zu führen, das sich „stimmig“ anfühlt.

chstaben eines Wortes zu beginnen.

- Sticker & Codes: Aufkleber an Laternen oder Stromkästen dienen oft als mobile Botschaften. Zahlencodes wie „1312“ werden als subkulturelle Kürzel genutzt.

+ Spurensuche: Wer darauf achtet, entdeckt handgemachte Botschaften an Laternen oder versteckte Symbole an Häuserwänden, die von Fußballfans oder politischen Gruppen stammen.

+ Der Zahlencode 1312 (ist ein weit verbreitetes Synonym im Alphabet: 1 = A  2 = B  3 = C) -  Die Ziffern entsprechen der Position der Buchstaben - Das Akronym A.C.A.B. steht für „All Cops Are Bastards“ (Alle Polizisten sind Bastarde). Der Code wird häufig als Graffiti, auf Kleidung oder als Tattoo genutzt, um eine kritische oder ablehnende Haltung gegenüber der Polizei und staatlicher Autorität auszudrücken. Er ist besonders in der Punk-Szene, bei Skinheads, in der Ultra-Fußballkultur und in links- sowie rechtsextremen Kreisen verbreitet.

- In Deutschland gilt die Verwendung von „1312“ oder „ACAB“ als pauschale Äußerung oft als von der Meinungsfreiheit gedeckt, solange sie sich auf die Polizei als Institution bezieht. Richtet sich der Code jedoch gegen eine konkret benennbare Gruppe oder Einzelpersonen, kann dies als Beleidigung gewertet und strafrechtlich verfolgt werden.

Besonderes Datum: Der 13. Dezember (13.12.) wird in diesen Szenen oft als „ACAB-Tag“ begangen, an dem vermehrt Demonstrationen oder Aktionen gegen Polizeigewalt stattfinden. Alternative Interpretationen: Um rechtliche Probleme zu umgehen oder den Code ironisch zu brechen, werden manchmal harmlose Backronyme wie „All Cats Are Beautiful“ verwendet.

 

+++ Zeichen und Spuren in der Rocker-Szene: 

In der Rocker-Szene (Outlaw Motorcycle Gangs, OMCG) dienen Zeichen und Symbole als essenzielle Codes zur Kennzeichnung von Identität, Rangordnung und Loyalität. Diese werden primär auf der Kutte (Lederweste) in Form von Patches (Aufnähern) getragen. 

 - Zentrale Symbole und ihre Bedeutung

Das Colour (Rückenseite): Das vollständige Abzeichen eines Clubs, bestehend aus drei Teilen:

- Top Rocker: Der Clubname (z. B. "Hells Angels").

- Center Patch: Das Vereinslogo (z. B. der "Death's Head" bei den Hells Angels oder der bewaffnete Bandit bei den Bandidos).

- Bottom Rocker: Die Region oder das Chapter (Ortsgruppe).

- MC-Badge: Steht für „Motorcycle Club“.

- 1%er (One-Percenter): In einer Raute getragen, signalisiert es die Zugehörigkeit zu den „Gesetzlosen“, die sich nicht an gesellschaftliche Regeln gebunden fühlen.

+  Zahlen-Codes: Häufige Verschlüsselungen basieren auf der Position der Buchstaben im Alphabet:

- 81: H (8) und A (1) für Hells Angels.

- 13: Steht oft für M (13. Buchstabe), was für Marihuana, aber auch für „Murder“ (Mord) oder allgemeine Rebellion stehen kann.

- Steht bei den Bandidos für den vierten Buchstaben D (für „Dequiallo“).

Spezielle Leistungs-Patches:

- Filthy Few: Bei den Hells Angels ein Hinweis darauf, dass das Mitglied für den Club Gewalt bis hin zur Tötung angewendet hat.

- Dequiallo: Signalisiert extreme Gewaltbereitschaft, insbesondere gegenüber der Polizei.

- AFFA / BFFB: Akronyme für „Angels Forever, Forever Angels“ oder „Bandidos Forever, Forever Bandidos“. 

 + Ränge und Hierarchien:  Auf der Vorderseite der Kutte finden sich meist die Dienstgrade:

- President: Der Chef des Chapters.

- Sergeant at Arms: Verantwortlich für die Sicherheit und Disziplin innerhalb des Clubs.

- Prospect: Ein Anwärter auf die Vollmitgliedschaft; trägt oft noch kein vollständiges Center-Patch. 

 + Rituale und „Spuren“: Die Szene ist durch martialische Rituale geprägt, die den Übergang zwischen den Rängen markieren. Ein bekanntes Beispiel ist die Kuttentaufe, bei der ein Prospect zum Vollmitglied (Fullmember) ernannt wird. Dabei wird die neue Kutte oft mit Bier, Schmutz oder durch einen „Kuttenburnout“ (Hinterreifen eines Motorrads dreht auf der Kutte durch) eingeweiht. 

 

+ In Deutschland sind viele dieser Symbole (insbesondere die der Hells Angels und Bandidos) aufgrund von Vereinsverboten in der Öffentlichkeit verboten. Das öffentliche Tragen dieser Zeichen kann strafrechtlich verfolgt werden

 

 

+++ Ist es richtig, Lust und Pflichtgefühl zu verbinden und schnöden uhm zu meiden?

Das ist eine philosophische Lebenskunst-Frage, die schon seit der Antike (etwa bei den Epikureern und Stoikern) diskutiert wird. Kurze Antwort: Viele Denker halten das für einen Königsweg zu einem glücklichen Leben.

Hier ist eine Einordnung, warum diese Kombination so reizvoll ist:

1. Lust und Pflicht verbinden (Der „Flow“-Zustand)

Wenn du schaffst, was du tun musst (Pflicht), mit dem zu vereinen, was du tun willst (Lust), erreichst du eine besondere Integrität.

Kein innerer Krieg: Du musst dich nicht ständig zur Arbeit zwingen, weil die Tätigkeit selbst dir Freude bereitet.

Nachhaltigkeit: Wer nur aus Pflichtgefühl handelt, brennt aus. Wer nur nach Lust lebt, wird oft haltlos. Die Verbindung schafft eine stabile Motivation.

Beispiel: Ein leidenschaftlicher Gärtner empfindet das Unkrautzupfen (Pflicht) als meditative Befriedigung (Lust).

2. Den „schnöden Ruhm“ meiden

In der Philosophie wird oft zwischen intrinsischen Werten (Sinn, Freude) und extrinsischen Werten (Ruhm, Status, Likes) unterschieden.

Abhängigkeit: Ruhm liegt in der Hand anderer. Wenn du dein Glück davon abhängig machst, wirst du zum Sklaven der Meinung fremder Leute.

Eitelkeit: „Schnöder“ Ruhm ist oft oberflächlich und vergänglich. Er füttert das Ego, aber nicht die Seele.

Fokus: Wer den Ruhm ignoriert, kann sich voll auf die Qualität seiner Sache konzentrieren.

3. Die Herausforderung

Es ist natürlich ein Ideal. Im Alltag gibt es immer Pflichten, die schlichtweg keine Lust bereiten (Steuern, Putzen). Die Kunst besteht darin:

Die Einstellung zu ändern („Amor Fati“ – die Liebe zum Schicksal).

Den Sinn hinter der unliebsamen Pflicht zu sehen, was wiederum eine tiefere Form von Zufriedenheit (Eudaimonie) erzeugt.

Fazit: Ja, es ist ein sehr gesundes Lebensmodell. Es schützt dich vor Burnout (durch die Lust) und vor Oberflächlichkeit (durch das Meiden von Ruhm). Du bleibst bei dir selbst, statt für die Galerie zu spielen.

 

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zahlencote 1312

Der Zahlencode 1312 ist ein weit verbreitetes Synonym für das Akronym A.C.A.B., was für „All Cops Are Bastards“ (Alle Polizisten sind Bastarde) steht. 

www.graffiti-wiki.com

 +1

Hier sind die wichtigsten Details zu diesem Code:

Bedeutung der Zahlen: Die Ziffern entsprechen der Position der Buchstaben im Alphabet:

1 = A

3 = C

1 = A

2 = B.

Verwendung: Der Code wird häufig als Graffiti, auf Kleidung oder als Tattoo genutzt, um eine kritische oder ablehnende Haltung gegenüber der Polizei und staatlicher Autorität auszudrücken. Er ist besonders in der Punk-Szene, bei Skinheads, in der Ultra-Fußballkultur und in links- sowie rechtsextremen Kreisen verbreitet.

Rechtliche Situation: In Deutschland gilt die Verwendung von „1312“ oder „ACAB“ als pauschale Äußerung oft als von der Meinungsfreiheit gedeckt, solange sie sich auf die Polizei als Institution bezieht. Richtet sich der Code jedoch gegen eine konkret benennbare Gruppe oder Einzelpersonen, kann dies als Beleidigung gewertet und strafrechtlich verfolgt werden.

Besonderes Datum: Der 13. Dezember (13.12.) wird in diesen Szenen oft als „ACAB-Tag“ begangen, an dem vermehrt Demonstrationen oder Aktionen gegen Polizeigewalt stattfinden.

Alternative Interpretationen: Um rechtliche Probleme zu umgehen oder den Code ironisch zu brechen, werden manchmal harmlose Backronyme wie „All Cats Are Beautiful“ verwendet.

 

 

Träume kennen kein Alter - lustig formulieren:

Dass Träume kein Verfallsdatum haben, lässt sich auf viele Arten charmant und mit einem Augenzwinkern sagen. Hier sind einige lustige Formulierungen, unterteilt nach verschiedenen „Humor-Stufen“:

Mit Fokus auf die „Zahl“

„Alter ist nur eine Zahl – und meine Träume haben zum Glück in Mathe nie aufgepasst.“

„Ich bin nicht alt, ich bin nur schon länger auf der Suche nach der Verwirklichung meiner Träume.“

„Träume kennen kein Alter, aber meine Knie erinnern mich gelegentlich daran, dass ich sie vielleicht im Sitzen verwirklichen sollte.“

„Ich bin 18 – mit 42 Jahren Erfahrung beim Träumen.“

Wenn es etwas frecher sein darf

„Für große Träume ist man nie zu alt, nur für das frühe Aufstehen, um sie umzusetzen.“

„Träume sind wie guter Wein: Je älter man wird, desto mehr braucht man davon, um die Realität zu ertragen.“

„Man ist erst alt, wenn man zum Archäologen überwiesen wird – bis dahin sind alle Träume noch im Budget.“

„Meine Träume haben kein Verfallsdatum, aber meine Geduld mit Menschen, die mich beim Träumen stören, schon.“

Kurz & Knackig für WhatsApp oder Social Media

„Fantasie hat keine Falten.“

„Träume jetzt – schlafen kannst du, wenn du alt bist. Oh, Moment…“

„Erwachsenwerden ist optional, Träumen ist Pflicht!“

„Meine Träume sind zeitlos, mein Rücken ist von 1980.“

Ein bisschen philosophisch, aber lustig

„Lachen ist zeitlos, Träume sind für immer und Falten sind nur die Landkarte meiner Abenteuer.“

„Ich habe aufgehört zu zählen, wie alt ich bin, und angefangen zu zählen, wie viele Träume ich noch offen habe.“

„Träume sind wichtig, sonst würden wir ja nur noch über Krankheiten reden.“

 

+++ Wie sich selbstg als altert mann lustig beschreiben?

Sich selbst mit Humor als älteren Mann zu beschreiben, klappt am besten mit einer Prise Selbstironie über die kleinen Tücken des Alltags. Hier sind verschiedene Ansätze und Sprüche, die du nutzen kannst:

Der "Klassiker"-Ansatz

Statt sich als "alt" zu bezeichnen, kannst du dich als zeitloses Modell oder edlen Tropfen präsentieren:

Der Oldtimer: „Ich bin nicht alt, ich bin ein echter Klassiker mit Charakter – die Ersatzteile sind nur schwer zu bekommen“.

Der Weinkenner: „Ich bin wie ein guter Wein – mit den Jahren werde ich nicht älter, sondern einfach nur besser (oder zumindest teurer in der Haltung)“.

Der Reifeprozess: „Ich bin nicht alt, ich bin nur sehr lange jung gewesen“ oder „Ich bin jetzt in dem ‚Komm du erst mal in mein Alter‘-Alter“.

Selbstironie über den Körper

Nichts ist sympathischer als Witze über die eigenen "Verschleißerscheinungen":

Das Aufsteh-Orchester: „Wenn meine Knochen morgens nicht knacken würden, wüsste ich gar nicht, ob ich noch da bin“.

Die Schwerkraft: „Irgendwann hört man auf zu altern, dann verwittert man nur noch“.

Sportlicher Ruhestand: „Um meine Jugend zurückzubekommen, würde ich fast alles tun – außer Sport treiben oder früh aufstehen“.

Humorvoller Alltag & Lifestyle

Beschreibe deine neuen Prioritäten auf eine lustige Art:

Party-Modus: „Früher habe ich bis in die Nacht gefeiert, heute schlafe ich bis in die Nacht“.

Club-Besuche: „In meinem Alter geht man nicht mehr in Clubs. Man eskaliert zu Hause auf der Couch – sanft mit dem Fuß wippend“.

Gedächtnistraining: „Je älter ich werde, desto besser erinnere ich mich an Dinge, die eigentlich nie passiert sind“.

Kurze Sprüche für Profile

Wenn du eine knackige Selbstbeschreibung (z. B. für WhatsApp oder Social Media) suchst:

„Ich weiß nicht, wie man sich in meinem Alter benimmt – ich war schließlich noch nie so alt“.

„90 % Wasser, der Rest ist pure Lebenserfahrung (und ein bisschen Käsekuchen)“.

„Man ist so alt, wie man sich fühlt. Ach. Du. Schande.“.

+++ Wie humorvoll das in seinem Leben hinnehmen, was man ohnehin nicht ändern kann:

Die Kunst, Unveränderliches mit Humor zu nehmen, ist im Grunde eine Form der mentalen Notwehr.

- Es geht nicht darum, alles „toll“ zu finden, sondern der Situation die Macht über deine Laune zu entziehen.

Hier sind ein paar Ansätze, wie du das im Alltag umsetzen kannst:

1. Das „Regisseur-Prinzip“

Stell dir vor, dein Leben ist eine skurrile Sitcom oder eine Mockumentary (wie Stromberg oder The Office). Wenn mal wieder alles schiefgeht, tritt innerlich einen Schritt zurück und betrachte die Szene als Zuschauer.

Der Gedanke: „Das Drehbuch ist heute mal wieder besonders absurd. Mal sehen, welchen Plot-Twist sich die Autoren als Nächstes ausgedacht haben.“

2. Die „In 10 Jahren“-Regel

Frage dich: „Werde ich in zehn Jahren darüber lachen können?“ Wenn die Antwort „Ja“ lautet, warum dann mit dem Lachen warten? Wenn du die Geschichte später als lustige Anekdote auf einer Party erzählst, kannst du sie auch jetzt schon mit einem ironischen Grinsen kommentieren.

3. Ironie und Übersteigerung

Wenn etwas schiefläuft, das du nicht ändern kannst (Stau, Regen am Hochzeitstag, Technik versagt), stimme dem Schicksal sarkastisch zu.

Beispiel: „Oh super, eine Vollsperrung! Ich wollte ohnehin schon immer mal die Textur des Asphalts auf der A8 für drei Stunden im Detail studieren. Ein echtes Privileg!“

4. Den „inneren Kommentator“ füttern ----Frosch!

Gib der Stimme in deinem Kopf einen humorvollen Charakter. Wenn du dich über etwas Unveränderliches aufregst, lass einen (fiktiven) zynischen Butler oder einen übertrieben dramatischen Sportreporter die Situation kommentieren. Das schafft Distanz zum Ärger.

5. Galgenhumor als Ventil

Galgenhumor ist die Erkenntnis: „Es ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ Wenn du merkst, dass du machtlos bist, ist ein trockener Spruch oft das Einzige, was dir die Kontrolle zurückgibt. Humor ist hier ein Zeichen von Souveränität – du zeigst dem Schicksal die Zähne, indem du darüber lachst. 

Warum das funktioniert:

Humor verändert die Chemie in deinem Gehirn. Während Stress Cortisol ausschüttet, setzt Lachen (auch ein gezwungenes Grinsen) Endorphine frei. Du wechselst vom Opfer-Modus („Warum passiert mir das?“) in den Beobachter-Modus („Schau an, wie schräg das gerade ist“).

Kurz gesagt: Wenn du die Situation schon nicht ändern kannst, ändere wenigstens die Hintergrundmusik in deinem Kopf.

+++ Ein "breites maul haben" als pesersönlliche Kennzeichnung, dass man sich gerne zu viel vornimmt: 

Die Redewendung „ein breites Maul haben“ (oder auch „eine große Klappe“) wird im Alltag meistens für jemanden verwendet, der angibt, prahlt oder frech ist.

Wenn du das aber spezifisch als persönliche Kennzeichnung dafür nutzt, dass du dir „zu viel vornimmst“, passen im Deutschen eher folgende Begriffe oder Redewendungen besser:

Sich den Mund zu voll nehmen: Das ist die passendste Entsprechung. Es bedeutet, dass man Dinge verspricht oder ankündigt, die man am Ende nicht einhalten kann oder die eine Nummer zu groß für einen sind.

„Große Sprüche klopfen“: Ähnlich wie das breite Maul – man kündigt Großes an, aber die Umsetzung folgt nicht unbedingt.

„Mehr auf dem Teller haben, als man essen kann“: Das beschreibt direkt das Problem der Übernahme oder Selbstüberschätzung bei Aufgaben.

 

Zusammengefasst: „Ein breites Maul“ wird oft eher als Charaktereigenschaft (frech/laut) verstanden. Wenn du ausdrücken willst, dass dein Planungswille größer ist als deine Kapazität, ist „den Mund zu voll nehmen“ die präzisere Wahl.

 

+++ Ein Schattenbild meiner Persönlichkeit, das ist die eine Zusammenschau meiner menschlichen Möglichkeiten.

- In der Psychologie nach Carl Gustav Jung ist dein Schattenbild weit mehr als nur eine dunkle Silhouette – es ist der Teil deiner Persönlichkeit, den du im Alltag meistens verbirgst oder gar nicht an dir selbst wahrnimmst.

Hier ist eine kurze Übersicht, was dieses „Schattenbild“ ausmacht:

1. Was im Schatten verborgen liegt

Dein Schatten umfasst alle Eigenschaften, Impulse und Gefühle, die nicht zu deinem idealen Selbstbild (der „Persona“ oder Maske) passen.

Abgelehnte Züge: Oft sind das sozial unerwünschte Gefühle wie Wut, Neid, Egoismus oder Gier.

Verdrängte Potenziale: Überraschenderweise liegen im Schatten auch „Goldschätze“ – also Stärken, Talente oder Kreativität, die dir in der Kindheit vielleicht als „zu viel“ oder „unpassend“ ausgeredet wurden.

Das Unbewusste: Er entwickelt sich durch Erziehung und gesellschaftliche Anforderungen.

2. Wie du dein Schattenbild erkennst

Da der Schatten unbewusst ist, zeigt er sich oft indirekt:

Projektion: Wenn dich eine Eigenschaft an jemand anderem extrem aufregt oder „triggert“, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du hier einen eigenen Schattenanteil auf die andere Person projizierst.

Affektive Reaktionen: Wenn du in Situationen „überreagierst“ oder Dinge tust, die du hinterher nicht erklären kannst, hat der Schatten kurzzeitig das Steuer übernommen.

Träume: In Träumen erscheint der Schatten oft als eine Person desselben Geschlechts, die bedrohlich, fremdartig oder faszinierend wirkt.

 

 

+ Der Froschkönig ist eine der vielschichtigsten Symbolgestalten der Märchenwelt. Er verkörpert vor allem den Prozess der Wandlung und Reifung.

Transformation und Metamorphose: Der Froschkönig steht für die Verwandlung vom Unansehnlichen zum Edlen. In Beziehungen symbolisiert er die Notwendigkeit, über den äußeren Schein hinwegzusehen, um den inneren Wert eines Menschen zu erkennen.

Reifung und Erwachsenwerden: Die Begegnung der Prinzessin mit dem Frosch markiert oft das Ende der unbeschwerten Kindheit (symbolisiert durch den Verlust der goldenen Kugel im tiefen Brunnen) und den Eintritt in die Welt der Verantwortung und Sexualität.

Überwindung von Abneigung: Das „An-die-Wand-Werfen“ oder der Kuss (je nach Fassung) symbolisiert den Moment der aktiven Auseinandersetzung mit dem Fremden oder Abstoßenden, was letztlich zur Erlösung führt.

Spiritualität und Wiedergeburt: Aufgrund seiner Fähigkeit, sowohl im Wasser als auch an Land zu leben, gilt der Frosch in vielen Kulturen als Symbol für die spirituelle Wiedergeburt und die Verbindung zwischen verschiedenen Welten. 

 

+ Die goldene Kugel: Steht für Vollkommenheit, das „runde“ Selbst der Kindheit oder auch für die Seele.

Der Brunnen: Symbolisiert das Unbewusste, die Tiefe der Gefühle oder einen Ort des Übergangs.

+ "In jedem Menschen steckt ein König. Sprich zu dem König, und er wird herauskommen. (Ein Zitat von Oscar Wilde, das dazu aufruft, das Edle im Gegenüber anzusprechen.)

+ „In jedem Menschen steckt ein König. Sprich zu dem König, und er wird herauskommen“ wird dem irischen Schriftsteller Oscar Wilde zugeschrieben. 

 

Der Spruch ist ein Aufruf zu Wertschätzung, Empathie und positivem Menschenbild. Die Kernbedeutung lässt sich in drei Aspekte unterteilen:

Innere Würde: Jeder Mensch besitzt einen edlen Kern, ein verborgenes Potenzial oder eine „königliche“ Würde, unabhängig von seinem äußeren Status oder Verhalten.

Die Macht der Ansprache: Wie wir anderen begegnen, beeinflusst, welche Seite sie von sich zeigen. Wenn man jemanden mit Respekt und Hochachtung behandelt (den „König“ anspricht), provoziert man eine entsprechende, edle Reaktion.

Selbsterfüllende Prophezeiung: Das Zitat wird oft im Bereich Führung und Coaching zitiert. Es besagt, dass man durch einen wertschätzenden Umgang das Beste in den Menschen zum Vorschein bringen kann, während Herablassung oft nur Abwehr oder negatives Verhalten hervorruft.

+ Mitmenschen königlich behandeln

Mitmenschen „königlich“ zu behandeln, bedeutet im Kern, jedem Individuum mit einer unantastbaren Würde und tiefem Respekt zu begegnen – unabhängig von seinem Status oder seiner Herkunft

+ Ein „königlicher“ Umgang lässt sich durch konkrete Verhaltensweisen im täglichen Miteinander ausdrücken:

 

Anerkennung der Einzigartigkeit: Jeden Menschen als „König“ oder „Königin“ mit einer eigenen „Krone“ (Würde) sehen. Dies beinhaltet auch das Akzeptieren von Schwächen und Verletzlichkeit.

 

+++ Ich als SPD-Mitglied

Viele langjährige SPD-Mitglieder blicken kritisch auf die aktuelle Entwicklung ihrer Partei. Die Unzufriedenheit speist sich primär aus einem Gefühl der Entfremdung von den ursprünglichen Werten und einem als unzureichend empfundenen Profil, den Fokus auf die klassische Klientel – Geringverdiener und die arbeitende Mitte – verloren zu haben. Große, anonyme Parteistrukturen erschweren die aktive Mitgestaltung, was besonders bei älteren Mitgliedern zu Frust führt. Heute definiert die SPD Familienfreundlichkeit über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie den Kampf gegen Kinderarmut spd ortsvereine waren in der zeit Wiily Berndts aktiver – die Zeit unter Willy Brandt (insbesondere zwischen 1969 und 1974) gilt als eine der aktivsten Phasen in der Geschichte der SPD-Ortsvereine. Nach Brandts Wahl zum Bundeskanzler 1969 und dem Wahlsieg 1972 herrschte eine enorme Aufbruchstimmung. In dieser Zeit wurden zahlreiche neue Ortsvereine gegründet, und die Partei verzeichnete einen Rekordzulauf an Neumitgliedern. „Mehr Demokratie wagen“: Dieser Slogan motivierte viele Menschen, sich direkt vor Ort politisch einzumischen. Ortsvereine waren damals zentrale Orte für leidenschaftliche Debatten über die neue Ostpolitik, gesellschaftliche Reformen und Bildungsfragen. 

Starke Vernetzung: Die Ortsvereine fungierten als Bindeglied zwischen der Bevölkerung und der Bundespolitik. In Berichten aus dieser Zeit wird oft betont, dass die Zusammenarbeit zwischen „alten Hasen“ und jungen Wilden (insbesondere den damals erstarkenden Jusos) die lokale Arbeit prägte. Kulturelle Präsenz: Die SPD war in vielen Regionen tief im Alltag verwurzelt – durch Feste, Bildungsveranstaltungen und die enge Anbindung an Gewerkschaften war das Vereinsleben deutlich intensiver als heute. warum traten viele mitglieder der spd in der zeit schröders aus der partei aus

Der massenhafte Austritt von Mitgliedern aus der SPD während der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder (1998–2005) war primär eine Reaktion auf den politischen Kurswechsel der Agenda 2010.

Hier sind die zentralen Gründe für den Mitgliederverlust:

Der wichtigste Grund war das im Jahr 2003 verkündete Reformpaket Agenda 2010. Viele langjährige Mitglieder empfanden die darin enthaltenen Hartz-IV-Reformen als Bruch mit sozialdemokratischen Grundwerten. Kürzung von Sozialleistungen: Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe auf dem niedrigeren Niveau von Hartz IV wurde als "Entsolidarisierung" wahrgenommen. 

Schröders Politikstil und die inhaltliche Neuausrichtung führten zu einer tiefen Spaltung der Partei. 

Bruch mit der Tradition: Viele Mitglieder fühlten sich von der Führung nicht mehr repräsentiert, da die Reformen eher neoliberalen als klassischen linken Positionen zu entsprechen schienen.

Gescheitertes Mitgliederbegehren: Kritiker versuchten vergeblich, die Reformen durch ein internes Mitgliederbegehren zu stoppen. Die Ignoranz der Parteispitze gegenüber dieser Basisbewegung beschleunigte die Austrittswelle. Die Unzufriedenheit führte zur Entstehung politischer Konkurrenz auf der linken Seite.

Entstehung der WASG: Enttäuschte Gewerkschafter und SPD-Mitglieder gründeten 2004 die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), die später mit der PDS zur Partei Die Linke fusionierte. Dies bot frustrierten Sozialdemokraten eine neue politische Heimat. 

Steuer- und Rentenreformen: Auch die Senkung des Spitzensteuersatzes und Einschnitte im Rentensystem (Einführung des Nachhaltigkeitsfaktors) wurden als unsozial kritisiert. 

Der enorme Aderlass an Mitgliedern und Wählern mündete schließlich in der schweren Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005 und den darauffolgenden vorgezogenen Neuwahlen im Bund.

 

+ Ich bin zur Zeit Wiiy Bandts in die SPD eingetreten und wollte die Partei zur Zeit Schröders eigntlich wieder verlassen. 

 

*** GRÖßER, HÖHER, SCHNELLER, WEITER - die Menschheit strebt nur nach Größe und verkennt die MACHT IM KLEIENEN.

 

 

Der "budhistische" Zwerg auf seinem kleinen OCEAN  lehrt uns, die Kraft im Kleinen zu erkennen und, nutzen - und zu genießen. Er hat zwar nur einen KLEINEN HORIZONT (wie ich in meiner SCHREBERGARTEN - WELT), aber er hat einen tiefen Blick auf die WELT der WUNDER IM KLEINEN und auf den WERT DES LEBENS) Und er zeigt, wie es geht: Das Leben lieben. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Leben zlieben. Immer wenn ich unzufieden oder verstört bin, zeigt er mir eine  Variante, MEIN LEBEN ZU LIEBEN. Als es dann dem Ende zugeht, ziiert er ADELHEIDS LETZTEN SATZ: "Gel, mir machen alles wieder so!" Und ich ergänze: "Ja, mein Liebes, es blüht so schön in Mulaffa." Ein "versöhnlicher Rückblick für mich und eine KONKRETER UTOPIE - die erste große KU mit Adelheid zusammen war der Kirrberg, die zweite durch mich "alleine" das Öko-Haus und der Naturgarten oder "Lebensgarten") für meine Nachkommen und Mitmenschen das Buch über meine Lebensreise.

 "Das Böse ist immer und überall!" Die österreichische Pop-Band „Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV)“ stürmte mit diesem Song die Hitliste

 

Weil sich das Böse gegen einen armen Schlucker verschworen hat, sieht er keinen anderen Ausweg. Der Kühlschrank ist leer, der Gerichtsvollzieher steht vor der Tür und seine Mutter hat ihn enterbt. Da plant er einen Ba- Ba- Banküberfall, der natürlich gründlich schief geht. Obwohl das Lied ein Gag war, sind im Erscheinungsjahr 1986 in München die Banküberfälle um das doppelte angestiegen. Das Böse scheint tatsächlich immer und überall zuzuschlagen.

 ZUHAUSE

+ Ein Ort, an dem wir ganz wir selbst sein können. Während „Zuhause“ oft ein spezifischer Ort ist, den wir bewohnen, geht „Heimat“ noch einen Schritt weiter. Heimat ist nicht nur ein geographischer Punkt auf der Landkarte.

+ Was ist mit Heimat gemeint? Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er auf den Ort angewendet, in den ein Mensch hineingeboren wird und in dem die frühesten Sozialisationserlebnisse stattfinden, die zunächst Identität, Charakter, Mentalität, Einstellungen und Weltauffassungen prägen.

+ Ein Ort, an dem wir ganz wir selbst sein können. Während „Zuhause“ oft ein spezifischer Ort ist, den wir bewohnen, geht „Heimat“ noch einen Schritt weiter. Heimat ist nicht nur ein geographischer Punkt auf der Landkarte

+ Was zählt zur Heimat?

Heimat ist Lebensort, der Ort, an dem man zu Hause ist und sich zu Hause fühlt, "wo ich im vollen Sinne lebe als einer, der eingewöhnt ist und nicht nur eingeboren" (Waldenfels 1990: 113). Heimat ist ein Raum, den man sich durch einen schöpferischen Prozess aktiv aneignen kann (Greverus 1979)

+ Was definiert ein Zuhause?

„Zuhause ist ein Zufluchtsort mit Geborgenheit, Sicherheit, Wohnen und Wohlfühlen. “ „Zuhause bedeutet für mich, Mensch zu sein, gut und in Ruhe leben zu können. “ „Für mich bedeutet Zuhause: Eine innere Ruhe finden.

 

So gälte es, die als Glücksschein in der Kindheit, als soziale Praxis und ökonomische Ordnung, als Bild und Erzählung verlorene Heimat so wiederzufinden, wie es Ernst Bloch einst forderte: als Ziel für das Prinzip Hoffnung.

Wer in eine Heimat will, der will an einen Ort, wo es Vertrauen, Geborgenheit und Freiheit gleichermaßen gibt. Wo man sich auf Dinge verlassen und zugleich mit ihnen spielen kann. Wo alles vertraut, aber auch alles neu sein kann und wo man niemals Angst haben muss, dass man Wörtern, Bildern und Handlungen nicht zu trauen vermag, weil im Inneren etwas anderes gilt als im Äußeren. Heimat, das wäre eine Wirklichkeit, die wir gemeinsam bewohnen, in der nicht Macht und Besitz, sondern Glück und Schönheit das Maß aller Dinge bilden.

Sollen wir also Heimat sehr schlicht und kindlich mit „Paradies“ übersetzen? Nein, denn die Götter haben uns die Paradiese nur geliehen, und die Menschen haben sie verscherzt und zerstört. Zur Strafe haben die Götter – und der christliche Gott mit besonderem Nachdruck! – die Menschen zur Arbeit verurteilt. Kaum waren die Menschen aus dem Paradies vertrieben, da haben sich schon Bruder mit Bruder und Volk mit Volk bekriegt. Aber die Arbeit selbst ist nicht nur Strafe, sondern auch eine Chance. Das zweite Paradies, die Utopie Heimat, die uns „in die Kindheit schien“ und in der noch niemand war, kann nur durch menschliche Arbeit erreicht werden. Durch die Veränderung der Welt zu einem Ort, an dem alle Menschen und alle anderen Wesen in Vertrauen und Geborgenheit miteinander zurechtkommen. Keine Welt ohne Probleme, ganz gewiss nicht, aber eine Welt, deren Möglichkeiten gerecht verteilt sind.

 

Heimat als Utopie gibt es augenblicklich wohl nur als Traum, als Idee, als Fantasie.

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OPA HEYD

+ Er hatte als Meldegänger im Ersten Weltkrieg zwischen den Schützengräben in der Schlacht um Verdun eine beinahe tödliche Gasvergiftung erlitten. Gerade wieder genesen und traumatisiert nach Hause gekommen musste er sofort damit beginnen, das Überleben seiner Familie sicher zu stellen. 

 

Ganz in seinem Sinne war es allerdings, daß ich in eine Pfadfinderguppe eintrat. Denn das Motto der Pfadfiderbewegung gefiel ihm."Seid bereit", so forderte der Gündungsvater dieser Gruppen und erklärt, "dass ein Pfadfinder jeden Moment in der Lage sein muss, seine Pflicht zu tun." 

 

 

"Vom Möglichen das Beste machen!" und "Täglich eine gute Tat!" Das waren typische Leitsprüche nach Pfadfinderart. 

 

*** Der "Träumer", wie Opa mich gelegentlich nannte, verließ nun öfter seine Lese-Ecke. Und das wilde Leben in der Natur und die vielen kleinen Abenteuer mit gleichaltrigen Jugendichen auf Fahrten, Wanderungen und Zeltlagern waren prägend für mich. 

 

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“ Hans Christian Andersen

 

 

"Wollen wir gemeinsam über das Leben philosophieren," fragte  ich ihn unvermittelt, denn ich wollte gleich zur Sache kommen. Dass es mir dabei um mein eigenes Leben gehen sollte, verschwieg ich."Du mußt nur aufpassen, daß ich mir nicht meine Flügel verbrenne", ergänzte ich übergangslos. Dabei wußte ich doch, daß er das wohl kaum verstehen konnte. Ich dachte dabei an die Ikarus-Sage. Die war mir nämlich aus einem außergewöhnlichen Grund immerzu gegenwärtig. In meinem Wohnzimmer hängt nämlich die Lithographie eines namhaften Künstlers. Dessen komisch überzeichnete Interpretation des Ikarus-Mythos hat der Künstler nicht ohne Grund handschriftlich an mich persönlich adressiert: Geistige Höhenflüge sind gefährlich! Was passieren kann, wenn sie doch gewagt werden, habe ich selbst erfahren. Eine ähnliche Warnung lasse ich für meine Träume aber nicht gelten. Denn egal ob sie gut oder schlecht sind, sie helfen immer Gefühle und Erinnerungen zu verarbeiten. Es wäre schön, wenn mein Zwerg mir dabei beistehen würde, fabulierte ich.

 

 

 

 

anderen.“ Robert Louis Stevenson, Autor von „Die Schatzinsel“

 

 

"Der Legende nach soll dort vor etwa 500 Jahren der Wilddieb Hans Winkelsee für neun Tage eingesperrt gewesen sein", erzählte Opa und da war ich sofort wieder neugierig. "Hat er sich dann sich frei gekämpft," wollte ich wissen. "Gekämpft? Das wäre aussichtslos gewesen," antwortete Opa, lächelte schelmisch und legte eine Pause."Nein, er war schlau",. fuhr Opa fort, denn er sah daß ich jetzt gespannt zuhörte."Das Schlitzohr wettete mit dem Kerkermeister, daß er mit nur einem Schuß die Wetterfahne auf dem Turm treffen könne, was jeder für unmöglich hielt," erzählte er weiter und zeigte auf die Spitze des Turmes. "Siehst du die Ziffer 9 auf der Wetterfahne? Die hat er dann Schuß für Schuß in die Blechfahne gelöchert. Und so ist er frei gekommen." Ja, solche Heldengeschichten liebte ich.

Das habe ich Opa nicht erzählt. Denn er hatte es selbst erlebt was es heißt, um sein Leben oder um die Esxistenz der Familie zu kämpfen. Und er hätte nicht gewollt, daß ich mich für Heldengeschichten begeistere.  ... die Orden der Tapferkeit, die er erhielt hat er ausdrücklich mir vererbt. 

 

"Das Leben ist JETZT!" Es hat mir immer noch einiges zu bieten. Ich habe ein Dach über dem Kopf, liebe Freunde und die Sonne, die am Morgen so schön im Garten glitzert. Und dann gibt es jene "magischen Momente" im Leben. Es sind diese "Weilchen", in denen sich der Lebensweg unleugbar verändert. Und einen solchen Mpment hatte ich gerade erlebt.  

 

 

 

+ Wissen ist das, was wir wissen, Erfahrung ist das, was wir erlebt haben, und Weisheit ist die Fähigkeit, Wissen und Erfahrung auf eine sinnvolle und reflektierte Weise zu nutzen.

+ Ich hatte jetzt begriffen, daß man auch im fortgeschrittenen Alter an einer "Konkreten Utopie" festhalten darf. Und ich beschloss, meinen weiteren Lebensweg achsamer zu gehen. Ist es dabei naiv zu glauben, daß dieser "Badezwerg" in meinem Gartenteich mir dabei helfen könnte?

 

 

+ "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks", lehrte uns der Philosoph Søren Kierkegaard. Und daß es auch der Anfang der Unzufriedenheit sei, wie ich ja selbst schon erfahren habe. Ich ging zum Teich und schaute nach dem Zwerg.

 

  Großes Piratenschiff:

- narürlich muß es auch Ausguck in den Masten) einen "Turm" haben

- und ein "Haus" = Kajüte + Baumhaus. Denn ein Haus zu bauen gehört zum  Leben "Zuhause sein")

  

+ Der 90. Geburtstag ist ein Meilenstein, der die Fülle des Lebens und die über die Jahre erworbene Weisheit unterstreicht. 

 

"Das Böse ist immer und überall". Das Rätsel um die merkwürdigen Ereignisse nach seinem Schweden-Urlaub (Er wußte nicht, dass die Polizei ihn als Schmuggler verdächtigte und ihm auf der Fähre einen Sender verpasst und seine Rückfahrt überwacht hatten.) blieb zunächst ungelöst. Nur das Rätsel um das misteriöse "Liebespaar", das immer wieder in der Nähe seines Hauses auftrat, wurde aufgeklärt (Heiratsschwindler mit dem Wohnmobil). Doch dann las er in der Heimat-Zeitung, daß man in einer scheinbar nicht mehr benutzten Hütte im Wald in der Beton-Platte eingegossen einen Toten gefunden habe. Da er den Toten (Ein Wander-Imker aus Frakfurt, der jedes Jahr im Sommer seine Bienen in den nahen Waldrändern aufstellte) kannte, meldete er sich bei der Polizei. Un er führte sie auf ihren Wunsch zu verschiedenen ihm bekannten Plätzen, die der Mann seines Wissens mit Einwilligung des Forstamtes angefahren und als Tracht-Möglichkeit genutzt hatte. An einem der Standplätze, der versteckt und doch durch einen Holzabfuhr-Weg gut zugänglich war, standen tatsächlich noch Bienenkästen. Sie waren auch noch mit Bienen besetzt und sogar ganz vorschriftsmäßig mit der Kennzeichnung des Toten versehen. Merkwürdig war nur, dass man an den Spuren sah: Die Bienen wurden erst kürzlich noch besucht und, wie er als Fachmann leicht ausmachen konnte, offensichtlich auch kürzlich erst bearbeitet worden. Im Auftrag und in Anwesenheit der Polizei öffnete er die Kästen. In den mit Bienen fand man nicht nur einen intankten Bienenbestand sondern im aufgesetzten Honigraum in Plastikbeuteln verpacktes Heroin.

++ Beobachtung an einem Fjord: Ein Pärchen kommt aus einem dortgeankerten mittelgoßen rostigen Frachtschiff, da sie als Frack eingschätzt hatte

+ Merkwürdiges Ergeignis auf der Ostsee-Fähre

 

++ "VERBOTENER HONIG. Er kannte diesen Imker aus seiner frühen Schul-Zeit in Frankfurt und traf ihn wieder am Anfang seines Studiums in der wilder 66er Zeit, als viele junge Leute neue Lebensformen ausprobieren wollten. 

Sollte er schon damals in die Drogenscene aberutscht sein? Wie war das möglich, wo er doch so aufgeklärt argumentieren und gegen "den Muff von tausen Jahren" rebellieren konnte? Er war zwar schon immer forsch und schnell bereit, übliche Alltags-Schranken zu brechen (Kirchen klauen), aber er kannte ihn nicht als Kriminellen.

+ Diese Romanfigur mit Daggis Peter in verbindung bringen

 

+ Er hatte ihn später aus den Augen verloren: Pfadfinder, theologisches Konvikt, Reise nach Prag, Ehe Kinder, "Californien Dream" und Haus auf dem Land, "Lehrerkarriere" und poliisch aktiv, Campingfreund, Ökoaktivist und Heimwerker, Imker und Kleingärtner - allso insgesamt kleinbürgerlich.

 

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EIN LEBEN VOLLER MITTELMÄSSIGKEIT UNDE DOCH ETWAS BESONDERES: Der "Hauptkonflikt" des Romans? Intention: Jedes Leben ist wervoll ("Auch Kleinvieh gibt Mist") - Können "geschädigte" Kriegskinder zu einem "geordneten" Leben finden? + Heimatlos und doch kein Zuhause

Es geht irgendwie auch hier um die Suche nach Glück, die uns ja alle auf die eine oder andere Weise ein Leben lang beschäftig, und die alte Frage nach dem Sinn des Lebens.

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+ Ob es an der Tischplatte lag. die ihm auf den Kopf gefallen war? Er dachte jetzt immer wieder nachdrücklich über sein Lebe nach. Ein Leben in Mittelmäßigkeit. Dabei hatte er sich doch einst so außergwöhnlich leben wollen z.B. als Türmer im Eschenheimer Turm, als rebellischer Pädagoge in der Schulreform oder als begnadeter Nauraktivist und natürlich immer auch als liebevoller Familienvater.

 

+ Jetzt als Greis kamen ihm immer wieder in den Kopf, dass er sein Leben verschenkt haben könnte. Er habe seine Talente brach liegen gelassen und seine Chancen nicht erkannt oder nicht wahrgenommen. Millenniall mehr habe es seine Zeit als Konsumidiot mit unzähligen Unwichtikeiten vertrödelt. Nur dass er sich mit 79 Jahrenein neues Haus gebaut und einen idyllischen Garten gesaltet hatte, schien ihm erwähnenswert.

 

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In der Corona-Zeit wendete sich dann sein Lebensablauf. Alles begann damit, dass er für seinen Enkel kleine Ereignisse ausdachte, die er dann mit einer Flaschpost an seinen Enkel als Anregung weiter gab. Es waren kleine Abenteuer, die aber ihre Bestimmung nicht vefehlten: Sie machten den kleinen Jungen in schwerer Zeit glücklich. Und ihm selbst gaben sie das Gegühl. jetzt etwas Sinnvolles, im Anstaz vielleicht sogar etwas Großes zu tun.

 

Doch dann war die Zeit der Pandemie vorbei. Jetzt konnten wieder Familientreffen stattfinden. Und sie erfolgten auch, leider nur in den alltags bedingtenZeitabständen der gegebenen Lebensumständen. Wem sollte er jetzt eine Flaschenpost schicken? Der Rost der Mittelmäßigkeit drohte sich wieder auf sein Leben zu legen.

 

Nachdem die Einschränkungen für Versammlungen aller Art weggefallen waren, konnten nun auch Familien und Freundschaftstreffen wieder stattfinden. Zum Jahreswechsel feierte er mit Freunden aus der Nachbarschaft. Statt Bleigießen wollte er mit Tarot-Kartern, die er kürzlich zufällig als Ramschware gekauft hatte, in spaßhalber und in spielerischer Weise die "Zukunft voraus sagen". Doch er war dann sehr betroffen, wie ernst seine Freunde dieses "Spiel" nahmen. So nahm er sich vor, selbst damit zu esperimentiern - aber in "aufgeklärter" Weise.  

 

 

So kam er auf die Idee, sich nun selbst eine Flaschpost zu schicken. Dazu ließ er sich etwas ungewöhnliches einfallen. Er legte sich vor der Nachtruhe seien schön bemalten Trot-Karten zurecht. Es sollte keine magische und pseudoreligöse Zeremonie sein. Er bließ es über nacht dabei, die das Gelege auf dem Wohnzimmertisch liegen zu lassen. Erst am nächsten Morgen betrachtete er die Karten genauer. Dann, während er wie gewohnt auf seinem Schaukelstuhl seinen Kaffee trank, sinnierte er über die Abbildungen und sprach mit seinem Kater auf dem Schoß darüber, was sie für sein Leben bedeuten könnten.

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+++ Ein Phantom erscheint in meinem Garten

+ Es ist der "ALTE PIRAT"

+ Er will einem kleinen Jungen (meinem Enkel) übereine SCHWIERIGE ZEIT hinweg helfen: CORONA-PANDEMIE

 

++ IN SCHWIERIGER ZEIT + Rückblick auf meine Kindheit : ZWEITER WELTKRIEG, Frankfurt wird zerbompt + Hände in den Hosentaschen + Der Fall in das Schwarze Loch + Bettnässer 

 

++ NACHKRIEGSZEIT auf dem Land und in der Stadt

+ Die großen EINKAUFSTÜTEN der amerikanischen Soldaten und Nudeln mit Zucker bei der Oma

+ ZIEHENSCHULE + Reformgymnasium + Koedukatiuonsschule + Leherepersönlichkeiten: "In Norfiesland geht die Welt später unter", "Frische Luft in Hessen", "Schokostreusel auf dem Butterbrot", Schüler Cabaret" 

 

+ LAGERFEUER und HEXENHAUS: ein bedeutsame Prägung als PFADFINDER + Schnupftabak und Treifnase 

+ PIETISMUS und IDEOLOGISCHETHEOLOGISCHE AUSRICHTUNG

+ THEOLOGISCHES KONVIKT UND OFFENBACHER LEHRERSEMINAR

+ Begegnung mit Figuren des "WELTGEISTES" (Adorno, Carlo Schmidt) und geprägt vom ZEITGEIST verharre ich in der MITTELMÄSSIGKEIT

+ "Ho-ho Ho-Chin-Min"

+ Pädagogisches Seminar und Prager Frühling

+ Helmut Schmitt: "Ein Deutscher, der Deutschland für den Mittelpunkt der Welt hält, ist größenwahnsinnig"

SAVOIR VIVRE Deutsch Französischer Jugendaustausch + BOULE + ZAUBER DER FRAANZÖSISCHEN LEBENSART + LIEBE ZU EINER FANZÖSISCH-LEHRERIN

+ FAMILIE + EIN PLTZ ZUM LIEBEN +HEIMAT + GEBORGENHEIT

+ Ist MAULOFF ein Ort in Deutschland? Ein geschenktes Pausenbrot und wohlriechende Socken

+,DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL

+ Naivität und CHANCENTOD

+ Verschenkte BEGABUNGEN

+ Ein Platter Reifen am Auto. Doch die Post im Hauptbahnhof hat immer offen

Verdacht, ein Krimineller zu sein

 

+++ Okrober 2023 - Mit 79 Jahren wurde ein neues Haus gebaut, einen Garten angelegt und eine vertrauenswürdige Beziehung eingeleitet. Und heute kann im Wohnzimmer endlich der Kamin-Ofen angezündet werden. Gemütlichkeit kann kommen! Der Blick in das Feuer macht den Geist frei: Besinnlichkeit ist angesagt. Das wilde Leben eines Piraten Kommt zur Ruhe. Wie ist es bisher gelaufen, sollten die Lebensreise bewertet werden? Und  wie kann das Leben ausklingen?

+++ Ein kleiner Kater sucht ein neues ZUHAUSE: "Wenn er einmal VERTRAUEN zu seinen Menschen gefunden hat GIBT ER ALLES".

+++ Der mühsame PROZESS eines KRIEGS-KINDES, die richtigen ENTSCHEIDUNGEN zu treffen, zu sich SELBST zu finden, VERTRAUEN in das LEBEN zu bekommen und ZUHAUSE anzukommen.+ Der 90. Geburtstag ist ein Meilenstein, der die Fülle des Lebens und die über die Jahre erworbene Weisheit unterstreicht. 

 

Die Schatzkiste: 

"Niemand hat das Leben geführt, das du führst. Erinnerungen sind kostbar. Teile sie mit anderen, egal, auf welchem Weg." Deshalb dankbar sein für allse was ich bekommen und erlebt habe und nicht dem nachtrauern, was ich nicht errreicht und erhalten habe.

Großes Piratenschiff:

- narürlich muß es auch Ausguck in den Masten) einen "Turm" haben

- und ein "Haus" = Kajüte + Baumhaus. Denn ein Haus zu bauen gehört zum  Leben "Zuhause sein")

 

 

 

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EIN LEBEN VOLLER MITTELMÄSSIGKEIT UNDE DOCH ETWAS BESONDERES: Der "Hauptkonflikt" des Romans? Intention: Jedes Leben ist wervoll ("Auch Kleinvieh gibt Mist") - Können "geschädigte" Kriegskinder zu einem "geordneten" Leben finden? + Heimatlos und doch kein Zuhause

Es geht irgendwie auch hier um die Suche nach Glück, die uns ja alle auf die eine oder andere Weise ein Leben lang beschäftig, und die alte Frage nach dem Sinn des Lebens.

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+ Ob es an der Tischplatte lag. die ihm auf den Kopf gefallen war? Er dachte jetzt immer wieder nachdrücklich über sein Lebe nach. Ein Leben in Mittelmäßigkeit. Dabei hatte er sich doch einst so außergwöhnlich leben wollen z.B. als Türmer im Eschenheimer Turm, als rebellischer Pädagoge in der Schulreform oder als begnadeter Nauraktivist und natürlich immer auch als liebevoller Familienvater.

 

+ Jetzt als Greis kamen ihm immer wieder in den Kopf, dass er sein Leben verschenkt haben könnte. Er habe seine Talente brach liegen gelassen und seine Chancen nicht erkannt oder nicht wahrgenommen. Millenniall mehr habe es seine Zeit als Konsumidiot mit unzähligen Unwichtikeiten vertrödelt. Nur dass er sich mit 79 Jahrenein neues Haus gebaut und einen idyllischen Garten gesaltet hatte, schien ihm erwähnenswert.

 

In der Corona-Zeit wendete sich dann sein Lebensablauf. Alles begann damit, dass er für seinen Enkel kleine Ereignisse ausdachte, die er dann mit einer Flaschpost an seinen Enkel als Anregung weiter gab. Es waren kleine Abenteuer, die aber ihre Bestimmung nicht vefehlten: Sie machten den kleinen Jungen in schwerer Zeit glücklich. Und ihm selbst gaben sie das Gegühl. jetzt etwas Sinnvolles, im Anstaz vielleicht sogar etwas Großes zu tun.

 

Doch dann war die Zeit der Pandemie vorbei. Jetzt konnten wieder Familientreffen stattfinden. Und sie erfolgten auch, leider nur in den alltags bedingtenZeitabständen der gegebenen Lebensumständen. Wem sollte er jetzt eine Flaschenpost schicken? Der Rost der Mittelmäßigkeit drohte sich wieder auf sein Leben zu legen.

 

Nachdem die Einschränkungen für Versammlungen aller Art weggefallen waren, konnten nun auch Familien und Freundschaftstreffen wieder stattfinden. Zum Jahreswechsel feierte er mit Freunden aus der Nachbarschaft. Statt Bleigießen wollte er mit Tarot-Kartern, die er kürzlich zufällig als Ramschware gekauft hatte, in spaßhalber und in spielerischer Weise die "Zukunft voraus sagen". Doch er war dann sehr betroffen, wie ernst seine Freunde dieses "Spiel" nahmen. So nahm er sich vor, selbst damit zu esperimentiern - aber in "aufgeklärter" Weise.  

 

 

So kam er auf die Idee, sich nun selbst eine Flaschpost zu schicken. Dazu ließ er sich etwas ungewöhnliches einfallen. Er legte sich vor der Nachtruhe seien schön bemalten Trot-Karten zurecht. Es sollte keine magische und pseudoreligöse Zeremonie sein. Er bließ es über nacht dabei, die das Gelege auf dem Wohnzimmertisch liegen zu lassen. Erst am nächsten Morgen betrachtete er die Karten genauer. Dann, während er wie gewohnt auf seinem Schaukelstuhl seinen Kaffee trank, sinnierte er über die Abbildungen und sprach mit seinem Kater auf dem Schoß darüber, was sie für sein Leben bedeuten könnten.

 

 

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+++ Ein Phantom erscheint in meinem Garten

+ Es ist der "ALTE PIRAT"

+ Er will einem kleinen Jungen (meinem Enkel) übereine SCHWIERIGE ZEIT hinweg helfen: CORONA-PANDEMIE

 

++ IN SCHWIERIGER ZEIT + Rückblick auf meine Kindheit : ZWEITER WELTKRIEG, Frankfurt wird zerbompt + Hände in den Hosentaschen + Der Fall in das Schwarze Loch + Bettnässer 

 

++ NACHKRIEGSZEIT auf dem Land und in der Stadt

+ Die großen EINKAUFSTÜTEN der amerikanischen Soldaten und Nudeln mit Zucker bei der Oma

+ ZIEHENSCHULE + Reformgymnasium + Koedukatiuonsschule + Leherepersönlichkeiten: "In Norfiesland geht die Welt später unter", "Frische Luft in Hessen", "Schokostreusel auf dem Butterbrot", Schüler Cabaret" 

 

+ LAGERFEUER und HEXENHAUS: ein bedeutsame Prägung als PFADFINDER + Schnupftabak und Treifnase 

+ PIETISMUS und IDEOLOGISCHETHEOLOGISCHE AUSRICHTUNG

+ THEOLOGISCHES KONVIKT UND OFFENBACHER LEHRERSEMINAR

+ Begegnung mit Figuren des "WELTGEISTES" (Adorno, Carlo Schmidt) und geprägt vom ZEITGEIST verharre ich in der MITTELMÄSSIGKEIT

+ "Ho-ho Ho-Chin-Min"

+ Pädagogisches Seminar und Prager Frühling

+ Helmut Schmitt: "Ein Deutscher, der Deutschland für den Mittelpunkt der Welt hält, ist größenwahnsinnig"

SAVOIR VIVRE Deutsch Französischer Jugendaustausch + BOULE + ZAUBER DER FRAANZÖSISCHEN LEBENSART + LIEBE ZU EINER FANZÖSISCH-LEHRERIN

+ FAMILIE + EIN PLTZ ZUM LIEBEN +HEIMAT + GEBORGENHEIT

+ Ist MAULOFF ein Ort in Deutschland? Ein geschenktes Pausenbrot und wohlriechende Socken

+,DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL

+ Naivität und CHANCENTOD

+ Verschenkte BEGABUNGEN

+ Ein Platter Reifen am Auto. Doch die Post im Hauptbahnhof hat immer offen

Verdacht, ein Krimineller zu sein

 

+++ Okrober 2023 - Mit 79 Jahren wurde ein neues Haus gebaut, einen Garten angelegt und eine vertrauenswürdige Beziehung eingeleitet. Und heute kann im Wohnzimmer endlich der Kamin-Ofen angezündet werden. Gemütlichkeit kann kommen! Der Blick in das Feuer macht den Geist frei: Besinnlichkeit ist angesagt. Das wilde Leben eines Piraten Kommt zur Ruhe. Wie ist es bisher gelaufen, sollten die Lebensreise bewertet werden? Und  wie kann das Leben ausklingen?

+++ Ein kleiner Kater sucht ein neues ZUHAUSE: "Wenn er einmal VERTRAUEN zu seinen Menschen gefunden hat GIBT ER ALLES".

 

+++ Der mühsame PROZESS eines KRIEGS-KINDES, die richtigen ENTSCHEIDUNGEN zu treffen, zu sich SELBST zu finden, VERTRAUEN in das LEBEN zu bekommen und ZUHAUSE anzukommen.

 

Frösche sind mehr als nur interessante Kreaturen, die auf Seerosen sitzen oder in Märchen vorkommen. Sie sind Symbole der Transformation, der Reinigung undder  Erneuerung im endlosen Kreislauf des Lebens .

 

Was sind die 10 Märchenmerkmale?

Merkmale von Volksmärchensind

- leicht verständlich.

- spielen in einer erfundenen Welt.

-beinhalten übernatürliche Elemente.

- haben keine Ort- und Zeitangaben.

- beinhalten Gegensätze wie arm und reich oder gut und böse.

ä haben ein Happy End.

- arbeiten mit Stereotypen, nicht mit richtigen Charakteren.

+ In den alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König

 

 

 

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+ Was ist Identität kurz erklärt?

Identität bezeichnet den Zusammenhang, den jene höchst verschiedenen Elemente und disparaten Momente, welche das Leben einer Person ausmachen, bilden können. Dieser stets subjektiv erlebte und gedeutete Zusammenhang bildet eine Einheit oder Gestalt, die mehr und anders ist als die bloße Summe ihrer Teile.

 

TURM

+ Auch Zauberer wohnen oftmals, in einiger Distanz zur Erde, in Türmen.

VERBRECHEN DER VERGANGENHEIT

Mord für die deutsche Nation: Das Attentat auf August von Kotzebue

In der Ära der französischen Besatzung erwächst vor allem an den Universitäten Deutschlands ein neues nationales Bewusstsein. In Burschenschaften organisierte Studenten streiten für die deutsche Einheit und für freie Parlamente – und gegen Adel, Feudalherren und konservative Denker. Um ein Fanal zu setzen, greift ein Student schließlich zum Dolch: Im Frühjahr 1819 sticht Carl Ludwig Sand den verhassten Dichter und Staatsrat August von Kotzebue in dessen Haus in Mannheim nieder.

Johannes Bückler, vermutlich um 1777 im Taunus geboren, bessert schon als junger Knecht eines Abdeckers - eines "Schinders", wie die Menschen sagen - seinen Lohn mit Diebstählen auf. Wohl als 19-Jähriger raubt er im Hunsrück mehrere Hammel und wird erstmals verhaftet. Doch Bückler entkommt: Viele Gefängnisse sind marode und schlecht bewacht; Häftlinge durchtrennen morsche Bretter mit eingeschmuggelten Messern und bestechen die Wärter. Die Behörden suchen ihn nun per Steckbrief. Er schließt sich entflohenen Sträflingen, Bettlern und ehemaligen Soldaten an, die in Scharen durch die Wälder und über die Landstraßen der deutschen Kriegsgebiete am Rhein ziehen.

Wer sich vor der Obrigkeit versteckt, kommt in abgelegenen Höfen oder Mühlen unter, deren Pächter sich als Hehler gestohlener Waren etwas dazuverdienen. Die Ganoven tauschen Informationen aus, werben Komplizen, planen Überfälle.

Das "edle Herz" des Schinderhannes war nur eine Mär

Mit solchen Weggefährten stiehlt "Schinderhannes", wie er seit seiner Jugend genannt wird, Pferde aus entlegenen Bauernhöfen. 1799 geht er den Gendarmen erneut ins Netz, entkommt aber aus dem Gefängnisturm von Simmern: Seine Flucht mit einem aus Stroh gedrehten Seil ist so spektakulär, dass die Gauner der Gegend ihn fortan als Helden verehren und häufig zu ihrem Anführer bestimmen.

Bückler wird tollkühner, lauert Händlern nach Markttagen auf und greift schließlich fahrende Kutschen am hellen Tag an.

Dabei arbeitet er, anders als die meisten Räuber, geradezu versessen an seinem Ruf: Bei Überfällen trennt er manchmal Händler in Juden und Christen - und lässt den Getauften ihren Besitz. Denn nur gegen die Juden führe er Krieg, verbreitet er; Arme und christliche Bauern hätten nichts zu befürchten. Eine Mär: Tatsächlich ergreift Bückler fast jede Gelegenheit, um Beute zu machen.

Bei seinen Raubzügen schreckte der Schinderhannes auch vor Mord nicht zurück. Zu seinen Waffen gehörte diese knapp einen Meter lange Flinte, das so genannte "Schinderhannesgewehr"

 

Im Volk kursieren bald fantastische Geschichten über einen schillernden Räuberhauptmann mit edlem Herzen. Bückler kleidet sich stets nach der neuesten Mode, gibt sich Frauen gegenüber als Charmeur und unterzeichnet Erpresserbriefe an Bauern und Müller mit "Johannes durch den Wald" - wohl, weil es geheimnisvoller klingt.

Bei Schinderhannes wuchs die Angst vor Entdeckung

Einem jungen Mädchen, heißt es, habe er durch den Wald geholfen, weil es Angst vor Räubern gehabt habe, und sich erst am Ende des Weges zu erkennen gegeben. Ab 1800 überfallen Schinderhannes und seine Kumpane immer häufiger auch Wohnhäuser. Wer sich wehrt, wird übel misshandelt oder gar getötet; ein Opfer stirbt qualvoll mit einer Ladung Schrot im Unterleib.

Die Franzosen fahnden immer dringender nach Bückler. 1801, als allmählich Frieden einkehrt am Rhein, richten sie eine neue Polizeigarde ein. Zudem befehlen sie den Bürgermeistern im Hunsrück und in der nördlichen Pfalz, Bürgerwehren aufzustellen: Der Kampf gegen das Räuberwesen beginnt.

Als "letzte Räuberbraut" des Schinderhannes wurde Juliana Blasius bekannt. Wohl ab 1800 zog sie mit dem ihm und seiner Bande umher, gebar dem Hauptmann zwei Kinder. Sie überlebte ihren Geliebten um fast 50 Jahre

 

Tatsächlich sind viele Menschen der ständigen Angst vor Überfällen überdrüssig. Wie die Bürger von Staudernheim, wo Johannes Bückler im Spätsommer 1801 das Haus der Händlerfamilie Löw überfällt. Der Lärm, den Bückler und seine Gehilfen machen, reißt den Bürgermeister des Dorfes aus dem Schlaf. Er leiht sich die Flinte eines benachbarten Jägers, läuft mit einigen Männern zum Tatort und feuert auf den Wachposten der Räuber. Schinderhannesspringt mit seinen Kumpanen über die Gartenmauer und flieht in die Dunkelheit. Zum ersten Mal scheitert ein Überfall des berüchtigten Räubers an der massiven Gegenwehr der Bevölkerung.

Bald muss Bückler weitere geplante Raubzüge aufgeben, denn die Gefahr, erwischt zu werden, nimmt zu. Im Dezember 1801 richtet der französische Regierungskommissar eine geheime Arbeitsgruppe ein. Ihr Ziel: die "Ausrottung der Räuber". Mit Hilfe von Spitzeln, die als Deserteure verkleidet sind, sowie den Aussagen verhafteter Ganoven heben die Mitarbeiter etliche Räubernester aus. Zudem gehen immer mehr anonyme Hinweise auf untergetauchte Verbrecher ein. 

Bückler schickt noch einmal Bauern und Müllern Erpresserbriefe: Wer nicht zahlt, dessen Anwesen werde in Flammen aufgehen. Tatsächlich aber ist die Zeit der Banden in Deutschland vorbei, werden spektakuläre Überfälle zur Seltenheit. Auch bei dem einst furchtlosen Räuberhelden Bückler wächst die Angst.

Häufig setzt er sich über den Rhein in die deutschen Lande ab, wohl in dem Glauben, dort nicht gefasst zu werden. Ein Irrtum. Am 31. Mai 1802 wird Schinderhannes auf einem Feldweg im Taunus von einer Polizeistreife angehalten.

Schinderhannes machte seine Hinrichtung zum Schauspiel

Weil er sich nicht ausweisen kann, nimmt ihn der Amtmann fest. Erst eine Woche nach der Gefangennahme wird klar, dass die Polizei einen der meistgesuchten Verbrecher verhaftet hat. Am 16. Juni liefern die deutschen Behörden Bückler an die Franzosen aus. Ein Gericht verurteilt ihn wegen der Beteiligung an mehr als 50 Vergehen - darunter drei Morde, 20 Raubüberfälle und 30 Diebstähle - zum Tode.

Im November 1803 endete das Leben des Schinderhannes mit nicht einmal 25 Jahren in Mainz unter der Guillotine. Mit ihm starben 19 Komplizen

 

Mainz, 21. November 1803. Auf dem Hinrichtungsplatz oberhalb der Stadt leuchtet eine rote Guillotine, umstellt von 300 Soldaten. Seit Stunden warten Zehntausende Schaulustige auf die Verurteilten: Bückler und 19 Komplizen. Flugblätter erzählen die Geschichte vom edlen Räuber Schinderhannes; nicht wenige Zuschauer sehen in ihm einen Volkshelden.

Endlich kündigen dumpfe Trommelschläge die fünf Leiterwagen mit den Verurteilten an. Auf dem ersten sitzt Schinderhannes, mit einem roten Hemd bekleidet - dem Zeichen des Mörders. Er wirkt gelassen, als er auf die Guillotine steigt. "Ich sterbe gerecht, aber zehn von meinen Kameraden verlieren das Leben unschuldig. Das ist mein letztes Wort", ruft er der Menge zu. Dann verbeugt er sich. 

Wie ein Schauspieler, dessen Stück beendet ist.

+ Johannes Bückler (französisch Jean Buckler, genannt Schinderhannes oder Schinnerhannes, * vermutlich Herbst 1779 in Miehlen oder Weidenbach im Taunus; † 21. November 1803 in Mainz) war ein deutscher Räuber, der vor allem im Hunsrück sein Unwesen trieb. Ihm und seinen insgesamt 94 Mittätern konnten mindestens 211[1] schwere Straftaten, zumeist Diebstähle, Erpressungen und Raubüberfälle, aber auch Raubmord und Mord nachgewiesen werden. 1802 gefasst, wurde er 1803 hingerichtet.

Bereits zu Bücklers Lebzeiten setzte eine Legendenbildung ein, die den Berufsverbrecher romantisch verklärte. Das Bild des „edlen Räubers“, das zahlreiche Volkslieder, Erzählungen, Bühnenstücke und Filme von ihm zeichneten, ist jedoch ein Mythos, der mit der historischen Wirklichkeit wenig bis nichts zu tun hat.

 

Der Spitzname Schinderhannes geht laut Bücklers eigener Aussage in den Verhörprotokollen von 1802 und 1803 darauf zurück, dass er in jungen Jahren bei zwei Abdeckern, die auch als Schinder bezeichnet wurden, in die Lehre gegangen sei

VORWORT

+ Man solle sich alle Tage wenigstens ein kleines Lied, ein treffliches Gemälde, einige vernünftige Worte oder ein gutes Gedicht vornehmen, rät uns der Dichterfürst J.W. Goethe. Einverstanden, so will ich denn das Logbuch meiner Lebensreise mit einem kleinen Gedicht beginnen.

WRACK

+ "Dort liegt das Wrack! Es sitzt auf seinen Planken // ein alter Mann, verloren in Gedanken, // gebückt, den breiten Hut tief im Gesicht. // Verstürmt auch er? Wer weiss, auf welchen Meeren? // Er schreibt. - Ein Lied wie dies? -  Harm soll man ehren; // Geht sacht an ihm vorbei und stört ihn nicht!"

+ Dieses Gedicht von Friedrich Wilhelm Weberach ist ganz nach meinem Geschmack. Es wirkt so authentisch.

 

"Der Wohnwagen ist ein Symbol für Freiheit“

Ein Gespräch mit dem Freiburger Soziologen Sacha Szabo über Camper, Schausteller und Wagenburgen (Institut für Theoriekultur, Bad Krozingen)

 

Bald ist es wieder soweit, die Sommerferien beginnen und wieder zieht es die Deutschen in den Süden häufig mit einem Wohnwagen am Anhänger. Camping erfreut sich seit Jahren ungebrochener Beliebtheit. Dabei wundert es, was daran so schön sein soll wenn man die voll ausgestatteten Caravans sieht und sich unmerklich fragt, da hätte man ja auch gleich ins Hotel gehen können und müsste dann nicht noch selbst kochen. Es scheint eine Faszination vom Wohnwagen auszugehen, denn er wird mit dem Urlaub und mit Freiheit in Verbindung gebracht. Wir sprachen mit dem Freiburger Soziologen Sacha Szabo vom Institut für Theoriekultur über dieses Phänomen.

Warum sind Wohnwägen so beliebt?

Sacha Szabo: Es hilft schon sehr, wenn man einen Wohnwagen einmal ganz unvoreingenommen betrachtet. Es ist ein Wohn- und Schlafraum auf Rädern. Der Wohnwagen ermöglicht eine Auszeit vom Alltag, der ja häufig durch Immobilität gekennzeichnet ist. Man kann also seine Behausung transportieren. Häufig wird ja ein Ort aufgesucht, den man als subjektiv schön empfindet, häufig ist dieser Ort aber in der Fremde. Und so bringt man etwas Vertrautes in die Fremde. Dies ist die phänomenologische Betrachtung eines Wohnwagens. Daraus kann man schon viel herauslesen, auch wenn ich natürlich weiß, dass viele Camper über viele Jahre, teilweise Jahrzehnte, immer den gleichen Campingplatz anfahren. Aber das hat etwas mit dem Wechselspiel von Fremd und Vertraut zu tun.

Hat es etwas damit zu tun, dass Menschen ursprünglich Nomaden waren? Steckt das vielleicht sogar in unseren Genen?

Sacha Szabo: Das Motiv des Nomadischen halte ich nicht für überzeugend. In der Mehrzahl wird ja nach dem Urlaub wieder zurück in das alte Leben gefahren. Aber natürlich schwingt ein wenig die Vorstellung von Freiheit, dorthin zu gehen wo es schön ist, mit. Aber es gibt natürlich auch ganz andere Gruppen die auch mit Wohnwägen assoziiert werden. Es sind Leute die in Wagenburgen leben, in umgebauten Bauwagen und alten Lastwagen. Hier spielt es eine große Rolle, dass ein Leben gewählt wird, dass sich nicht wortwörtlich verorten lässt, sondern eine freie Lebensweise bedeutet. Grund bedeutet hier auch immer Eigentum das eben auch Verpflichtungen und Bindungen nach sich zieht, die nicht gewollt sind. Ja man kann diese Gedanken sogar noch weiter denken. Eigentum ist die Grundlage auf der unsere Gesellschaft aufgebaut ist und in der Ablehnung dieses Modells, wird eine Alternativgesellschaft praktiziert.

Ist das das „Fahrende Volk? Welche sind das? Das Fahrende Volk?

Sacha Szabo: Nein, Den Begriff „fahrendes Volk“ benutzt man eigentlich nicht mehr. Er hat heutzutage auch eine negative Distinktion. Früher waren dies Gaukler, Schausteller, Sinti und Roma, also ganz unterschiedliche Gruppen die nur eine nicht-sesshafte Lebensweise kennzeichnete. Aber die Lebenssituation eines Sinti oder Roma ist mit der eines Schaustellers überhaupt nicht vergleichbar. Die Schaustellerei ist ein Beruf. Schausteller sind Mittelständler, deren Mobilität an Ihre Tätigkeit angepasst ist, nämlich häufig den Festplatz zu wechseln. Es gibt auch noch die Komödianten, diese gleichen eher den mittelalterlichen Gauklern. Diese Gruppe verdient ihr Geld eher mit Kunststücken. Manche sind hochbegabte Artisten. Manchmal gibt es auch familiäre Verbindungen zur Schaustellerei. Aber man darf beide Gruppen nicht einfach so zusammenzählen. Camper wiederum, sind etwas ganz anderes und haben mit diesen Gruppen auch gar nichts gemein.

Gibt es unterschiedliche Campingtypen?

Sacha Szabo: Natürlich gibt es die grundsätzliche Frage: Zelt oder Wagen und hier noch die Glaubensfrage, Wohnwagen oder Wohnmobil. Und bei den Wohnmobilen eine vorgefertigte Ausstattung oder selbstausgebauter Bus. Es sind Abstufungen zwischen Annehmlichkeit und Freiheit. Natürlich kann ich mich mit einem Iglu Zelt anders bewegen als mit einem zweiachsigen Wohnwagen. Andererseits hat ein gut gepolstertes Bett auch seinen Reiz. Häufig beginnt solch eine Karriere mit dem Zelt, dann kommt, je nach Milieu, ein Bus oder ein Wohnmobil oder eben ein Wohnwagen. Mit zunehmendem Alter wird man dann etwas Bequemer, so dass am Schluss ein vollausgestatteter Wohnwagen eine Ferienwohnung auf Rädern ist. Entscheidend dabei bleibt aber das Lebensgefühl, nämlich das der Freiheit dorthin zu fahren wo ich will, wenn ich wollte.

Was ist mit den Wildcampern?

Sacha Szabo: Damit mit meint man ja eigentlich Camper, die ohne Erlaubnis in der Natur campen. Aber man kann diesen Begriff auch anders betonen. Das ist ein Camper, der in der Wildnis campt. Hier geht es darum, Natur unmittelbar zu erleben. Das Vogelzwitschern, vielleicht ein Reh am Waldrand. Es ist noch mehr als das Campen auf dem Campingplatz, das eher mit seinem eigenen Mythos spielt. Eine Auszeit vom Alltag, der ja häufig durch städtische Lebensverhältnisse gekennzeichnet ist.

Noch eine Frage zum Schluss. Warum fahren so viele Holländer mit Wohnwagen?

Sacha Szabo: Ich glaube gar nicht, dass es prozentual so viele sind. Natürlich trifft man ihn so gut wie in jedem Land und ich habe das Gefühl auch an jedem Ort, den jovialen Niederländer. Aber, so habe ich gehört, in Holland fangen die Schulferien alle am gleichen Tag an und so machen sich dann alle holländischen Camper auf einmal auf die Reise. Dies führt natürlich dazu, dass das Gefühl entsteht, auf der Autobahn seien nur Holländer unterwegs. Es ist in erster Linie ein liebgewordenes Klischee des deutschen Humors. In Holland wird das wesentlich nüchterner gesehen. Und dass so viele Wohnwagen unterwegs sind hat im Übrigen ihren Grund darin, dass man dafür weniger Abgabe bezahlen muss, als für ein Wohnmobil. Da wären wir beim nächsten Stereotyp, dass nämlich Holländer sparsam sind.

Herr Szabo, Vielen Dank.

- Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist. Oliver Hassencamp

- Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht. (Theodor Fontane). 

 

- Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist. (Oliver Hassencamp)

 

*** Mein Gedicht über Luthers Apfelbäumchen

Das Gedicht im Zentrum der Anfangs Kaptitel ... aus dem BLOG .. der für einen wichtigen Abschnitt meines Lebens mit Adelheid (!) charakteristisch ist.. und nach ihrem Tod bis zum letzten Atemzug prägend bleiben soll --- Prinzip Hoffnung --- auch im Alter noch eine Perspektive --- Spuren hinterlassen --- vielleicht wie im Staffellauf: das Holz weitergeben. "Ach lass uns in der Welt bestehen". Haus und Garten jetzt der Versuch Spur zu hinterlassen, und zugleich für die Kinder nach meinem Tod zu erhalten und weiter zu führen (Hanno).

 Harry Potter und die anderen Charaktere der Bücher sind inzwischen Teil der Populärkultur. Als Popkultur oder Populärkultur werden kulturelle Erzeugnisse und Alltagspraktiken, die vor allem seit dem 20. Jahrhundert im Zuge der gesellschaftlichen Modernisierung als Massenkultur Verbreitung finden, bezeichnet. Was versteht man unter Popkultur?

Definition und Merkmale

– Konsumorientierung: Popkultur ist oft geprägt von einer starken kommerziellen Ausrich- tung, die sich in der Produktion von Musik, Filmen, Merchandising und ähnlichen Pro- dukten zeigt. – Schnelllebigkeit: Popkultur entwickelt sich ständig weiter.

+ Was ist das Gesamtthema von Harry Potter?

Zu den Hauptthemen der Serie zählen Vorurteile, Korruption, Wahnsinn, Liebe und Tod . Seit der Veröffentlichung des ersten Romans, Harry Potter und der Stein der Weisen, am 26. Juni 1997 erfreuen sich die Bücher weltweit großer Beliebtheit und großer kommerzieller Erfolge.

+ Wie lautet das berühmte Zitat von Harry Potter?

„Selbst in den dunkelsten Zeiten kann man Glück finden, wenn man nur daran denkt, das Licht anzuschalten.“

+ Was ist die allgemeine Botschaft von Harry Potter?

Was „Harry Potter“ den Lesern beibringt, ist im Wesentlichen, starke und verlässliche Freundschaften zu schließen, Macht und Einfluss zu nutzen, um Gutes zu tun und gesellschaftliche Vorurteile sowie Verwaltungs- oder Regierungssysteme abzulehnen, die gegen das Volk arbeiten.

+ Warum wurde „Harry Potter und der Stein der Weisen“ verboten?

Tatsächlich wollten viele Eltern und Lehrer das Buch nach der Erstveröffentlichung von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ nicht in ihren Schulen, zu Hause oder in ihren Bibliotheken haben . Überhaupt nicht. Das Buch propagierte „Hexerei, Okkultismus und familienfeindliche Themen“, um nur einige zu nennen.

+ Worum geht es in der Geschichte von Harry Potter?

Harry Potter ist eine Romanreihe der britischen Autorin JK Rowling. Die Romane handeln von Harry Potter, einem 11-jährigen Jungen, der erfährt, dass er der Sohn berühmter Zauberer ist und die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei besuchen wird . Harry erfährt von einer ganzen Gesellschaft von Zauberern und Hexen.

+ Was ist die Moral von Harry Potter?

Für Harry liegt sie darin, die eigene Vergangenheit und Identität zu akzeptieren. Harrys Mut und seine Fähigkeit, sich selbst zu überwinden, machen ihn zu einem Helden, mit dem sich die Leser identifizieren können.

+ Welche Werte vermittelt Harry Potter?

Harry Potter - ein internationaler Bestseller

Neben der magischen Welt, Spannung und Action spielt auch die Charakterentwicklung eine zentrale Rolle, denn es werden moralische Werte wie Freundschaft, Toleranz, Loyalität und der Einsatz für das Gute vermittelt.

*** Der Stein der Weisen (lateinisch Lapis philosophorum „Stein der Philosophen“) bezeichnet in der Alchemie die zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert entwickelte Vorstellung von einem „Stein“, Lapis, der aus einer Substanz bestehen soll, die unedle Metalle in edle Metalle und vor allem in Gold und Silber verwandeln könne. Der Stein der Weisen stellt aber auch das Prinzip der Transmutation, der Heilung und Läuterung dar. Bestimmt für den Einsatz gegen vielfältige Mangelzustände und Disharmonien, gilt der Stein, dem auch eine verjüngende Wirkung zugeschrieben wird, als Allheilmittel von höchster Reinheitsstufe und als Symbol für die Umwandlung des niederen in das höhere Selbst. Bei Harry Potter wird der Stein wird von einem Zauber beschützt: Nur wer ihn finden will, ohne ihn zu gebrauchen, kann ihn erlangen. Daher will Der Stein wird von einem Zauber beschützt: Nur wer ihn finden will, ohne ihn zu gebrauchen, kann ihn erlangen. Daher will Voldemort  (Lord Voldemort ist der dunkle Antagonist des Helden Harry Potter. Er gilt als einer der schrecklichsten und mächtigsten schwarzen Magier seiner Zeit. Harry, der den Stein in seiner Hosentasche findet, dazu verleiten, ihm den Stein zu geben. Harry, der den Stein in seiner Hosentasche findet, dazu verleiten, ihm den Stein zu geben.

+ Welche spirituelle Bedeutung hat Alchemie?

Spirituelle Alchemie ist die Kunst, deine Realität auf energetische Ebene zu verändern. Es ist ein Ansatz zur energetischen Selbstheilung, um dein Energielevel zu erhöhen und zu stärken. Intuition, Integrität und innere Wahrheit sind deine wichtigsten Werkzeuge in der heutigen Zeit.

Wer sucht den Stein der Weisen?

+ Was ist die Alchemie des Lebens?

„Die Alchemie der Kunst des Gesundheits-betonten Lebens bedeutet, den Körper nicht nur als ein isoliertes, mechanisch funktionierendes System von Regulationsmechanismen zu sehen, sondern als lebendiges System, das durch die richtige Pflege seine innere Weisheit entfalten kann.

Die Alchemisten waren auf der Suche nach dem Stein der Weisen und dem Lebenselixier. Sie glaubten, dass sich mit dem Stein der Weisen jedes Metall in Gold umwandeln ließe. Außerdem suchten sie nach dem Lebenselixier, einem Mittel, das unsterblich machen kann.

+ Was genau ist der Stein der Weisen?

Der Stein der Weisen ist ein sagenumwobener Stoff mit dem jedes Metall in reines Gold verwandelt werden kann. Außerdem erzeugt er das Elixier des Lebens, dessem Trinker Unsterblichkeit gewährt wird. Der Stein ist von roter Farbe und verschafft Leben und Reichtum.

+ Warum heißt es Stein der Weisen?

+ Was ist der Stein der Weisen?

Als den Stein der Weisen (lat.: Lapis philosophorum; arab.: El Iksir, daraus im Deutschen „Elixier“) - oder auch den Azoth - bezeichneten die Alchemisten seit der Spätantike eine Substanz, mittels derer man unedle Metalle, wie etwa Quecksilber, in Gold oder Silber verwandeln könne.

Eine frühe rätselhafte Umschreibung findet im 3./4. Jahrhundert der Stein der Weisen bei Zosimos aus Panopolis: „Dieser Stein, der kein Stein ist, dieses kostbare Ding, das ohne Wert ist, dieses mehrgestaltige Ding, das keine Form besitzt, dieses unbekannte Ding, das jeder kennt“.

+ Warum will Harry den Stein der Weisen?

Der Stein wird von einem Zauber beschützt: Nur wer ihn finden will, ohne ihn zu gebrauchen, kann ihn erlangen. Daher will Voldemort Harry, der den Stein in seiner Hosentasche findet, dazu verleiten, ihm den Stein zu geben.

 

+ Wer wollte den Stein der Weisen?

Im Buch 1 versucht Voldemort, in Besitz des Steins der Weisen zu kommen, weil er mit diesem Stein sein Ziel erreichen könnte. Er hätte dann einen unsterblichen Körper und könnte sich als unangreifbarer Schreckensherrscher für alle Zeiten die Magische Welt unterwerfen.

Im ersten Schuljahr von Harry Potter, zwischen 1991 und 1992, versuchte Lord Voldemort den Stein zu stehlen, um wieder zu seiner alten Macht zu gelangen. Als Harry ihn überlistete, wurde das Verlangen nach dem Stein immens. Also entschieden Flamel und Dumbledore den Stein der Weisen zu zeWas passierte mit dem Stein der Weisen?

+ Warum wurde der Stein der Weisen zerstört?

Der Stein der Weisen wurde im ersten Buch vorgestellt und als „zerstört“ abgetan (wenn wir ihn nicht gesehen haben, ist er nicht passiert). Und der Auferst

+ Harry Potter und der Stein der Weisen › Zusammenfassung

Der junge Waise Harry Potter wächst bei seiner Tante und seinem Onkel auf, von denen er nur ausgenutzt wird. Kurz vor seinem elften Geburtstag ändert sich jedoch sein Leben, als er eine Einladung nach Hogwarts erhält, eine Schule für Hexerei und Zauberei. Dort erwarten ihn magische Geschöpfe, Zaubertrankunterricht und der Lehrer Snape, der ihn nicht zu mögen scheint. In seinen Mitschülern Ron und Hermine findet Harry Freunde. Und bald bekommt er es mit dem bösesten aller Zauberer zu tun.ehungsstein wurde dem letzten Buch hinzugefügt.rstören.

+ Die Symbolkraft der Pflanzen ist eine große Hilfe, um unsere Gefühle für den Verstorbenen auszudrücken. Hier eine Übersicht über die Symbolik der Pflanzen

+ Konkrete Utopie Kirrberg nicht weiterführen können, findet aber seine Fortsetzung im Garten. Man muss nicht Goroßartiges vollenden, auch Spuren hinterlassen, diezum Wünscheswerten weiterführen können und die andere dann gehen können, ist sinnvolles Leben.

 

+ *****Man muss auch manche Ansätze seiner Konkreten Utopie loslassen oder an veränderte Gegebenheiten anpassen können. Aus "Californian Dream" wird gewechselt zum "Finnischen Blogbohlenhaus".  Mut uns Risikobereitschaft, auchdas gehört zum Leben ("In diesem Alter macht man das nicht mehr" von wegen!****

 

 

+ Die Kraft der Glücksmomente Um mich in die innere Balance zu bringen, nutze ich oft die Kraft der Glücksmomente. Das sind ganz private Erinnerungen an berührende, sehr emotionale Begebenheiten und Situationen. Sicher hast du auch viele schöne Erinnerungen an berührende Momente in deinem Leben. Diese Glücksmomente sind mein Rettungsring, wenn ich das dringende Bedürfnis habe, mich wieder in eine positive Stimmung zu begeben.

Wir alle haben viele Glücksmomente zur Verfügung, die wir uns zu unserem ganz persönlichen Rettungsring machen können! Erinnere dich an einen schönen Sonnenuntergang, eine Gipfelbesteigung, Stunden mit Freunden, gute Neuigkeiten und positive Überraschungen. Ruf deine Erinnerung daran hervor, wenn du in der überfüllten U-Bahn stehst, im Stau steckst, dein Projekt geplatzt ist, das Telefon pausenlos klingelt – wenn du dich schwer fühlst oder in einem Gedankenkarussell rotierst. Diese Momente in deiner Erinnerung verbinden dich ganz schnell mit deinem Glücksgefühl. Das ist dein Rettungsring inmitten dieses ganzen Trubels, denn du weißt ja: Nach dem Gesetz der Resonanz ist es wichtig, erst einmal selbst glücklich zu sein, damit das Glück in deinem Leben wieder stattfinden kann …

+ Freue dich an deinem Sein, vergiss jedes Selbstmitleid  * und vertraue deinem Rettungsring – es hilft einem sowieso nicht weiter. Vermeide auch jegliche zynische Bemerkung über andere Menschen, das schwächt dich und macht dich nur klein. Niederlagen mit Humor einzustecken und wieder aufzustehen, das bringt dir Respekt und Achtung ein. Eine positive Lebenseinstellung öffnet dein Denken für die Kreativität. Dir fallen mehr Lösungen für die täglichen Herausforderungen des Lebens ein, als wenn du nur „Probleme wälzt“

 

+ Das Leben ist so schön. Entdecke deine Glücksfähigkeit wieder, erinnere dich daran, wie du als Kind grundlos gelacht hast und einfach albern warst

 

+ Welche Wirkung hat ein Dialog?

Dialoge spiegeln nicht nur ihre Gedanken, Gefühle und Beziehungen wider, sondern tragen auch dazu bei, die Handlung voranzutreiben und Spannung aufzubauen. Sie bieten eine Möglichkeit, deine Figuren durch ihre Sprache zu charakterisieren und ihre Persönlichkeit spürbar zu machen.

+ Was genau ist die innere Stimme?

So geht es zumindest vielen Menschen: Sie formulieren ihre Gedanken im Kopf aus, was in der Forschung meist als „innere Stimme“ bezeichnet wird. Gemeint ist damit sowohl eine innerlich hörbare Stimme, als auch das Denken in Worten. Manche tun das fast immer, andere nur in besonderen Situationen.

+ Wie schreibe ich einen inneren Dialog?

Einen inneren Monolog verfassen – kapiert.de

So schreibst du einen inneren Monolog:

Beschreibe kurz, wo sich die Figur befindet und wie sie sich gerade in dem Moment fühlt: Ausgangssituation. ...

Lasse die Figur die Situation schildern, die sie erlebt hat. ...

Schreibe in der Ich-Form und übernimm, wenn es dir möglich ist, die Denk- und Sprechweise der Figur, z.

+ Was ist der innere Dialog?

Die innere Stimme – auch als innerer Dialog, innerer Monolog oder innere Sprache bezeichnet – bezieht sich auf den fortlaufenden, oft unbewussten Strom von Gedanken, Gefühlen und inneren Gesprächen, die im Kopf einer Person stattfinden  (Weitgehend synonyme Begriffe sind u. a.: Selbstgespräch, Selbstanrede, Mit-sich-selbst-Reden, Selbstkommunikation, intrapersonelle Kommunikation, Selbstverständigung, Gedankengespräch, inneres Selbstgespräch, Monolog )

+ Sind innere Dialoge normal?

Wie funktioniert inneres Sprechen?

Beim inneren Sprechen unterhalten wir uns lautlos mit uns selbst. Die Stimme, die wir dabei im Kopf hören, ähnelt häufig unserer eigenen, wenn wir nach Außen sprechen. Diese Selbstgespräche weisen einige Parallelen zu Dialogen mit anderen Menschen auf. Wir äußern Gefühle und Gedanken, diskutieren und wägen ab.

+ Was ist ein Dialog mit sich selbst?

Selbstgespräche und imaginäre Gespräche sind beides Arten des inneren Dialogs, dienen aber unterschiedlichen Zwecken. Beim Selbstgespräch geht es darum, Gedanken zu verarbeiten, Emotionen zu steuern und Probleme zu lösen. Dabei geht es um die eigenen Erfahrungen, Gefühle und Handlungen und kann entweder still (innerer Dialog) oder laut ausgesprochen werden.

+ Kann man mit sich selbst kommunizieren?

Nahezu alle Menschen führen stille Selbstgespräche. Auch, dass diese Gedanken zwischenzeitlich eine hörbare Stimme bekommen, ist ganz normal. Forschende nehmen an, dass sich das Selbstgespräch im Kindesalter ausbildet – eng verbunden mit dem Prozess des Sprechenlernens – und als Ausdrucksmittel verinnerlicht.

+ Was bedeutet kritische Selbstreflexion?

In der kritischen Reflexion geht es in erster Linie darum, ehrlich und differenziert aufzuzeigen, was gut gelaufen ist, wo Probleme aufgetreten sind und welche Erkenntnisse du gewonnen hast. Diese Selbstkritik zeigt nicht nur deine Professionalität, sondern hebt auch deine wissenschaftliche Reife hervor.

+ Was bedeutet "kritische Betrachtung"?

Ein kritisches Denken beinhaltet auch die Fähigkeit, verschiedene Perspektiven zu betrachten und alternative Lösungen zu finden. Es erfordert die Bereitschaft, sich mit unterschiedlichen Meinungen auseinanderzusetzen und offen für neue Ideen zu sein.

+ Was sind typische menschliche Schwächen?

Stärken und Schwächen Liste zur persönlichen Entwicklung

Es gibt auch Charaktereigenschaften, die als Schwächen gelten. Typische charakterliche Schwächen sind übertriebener Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Gleichgültigkeit, Empathielosigkeit, Arroganz, Überheblichkeit, Gehässigkeit, Aggressivität, Dominanzstreben oder Selbstverherrlichung.

+ Bei Vergleichen mit anderen Menschen wird oft vergessen, dass man dabei nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben dieser Person betrachtet. Ja, vielleicht ist Ihr alter Schulfreund beruflich erfolgreicher als Sie. Aber wissen Sie, wie es in anderen Bereichen für ihn läuft? Seine harte Arbeit könnte etwa dazu geführt haben, dass seine Ehe gescheitert ist oder er keine Zeit mehr für seine Freunde hat. Nur, weil er in einem Aspekt seines Lebens erfolgreich ist, heißt das nicht, dass er rundum glücklich und zufrieden ist.

+ Berücksichtigen Sie die Umstände Ihres Verhaltens

Wenn Sie Selbstkritik üben, sollten Sie die Hintergründe Ihres Verhaltens, Ihrer Gedanken oder Gefühle nicht ausklammern. Nehmen wir noch einmal an, Sie haben einen Fehler gemacht. Das ist ärgerlich. Aber womöglich ist es passiert, weil Sie total gestresst waren, und noch dazu unausgeschlafen und entsprechend unkonzentriert. In diesem Fall sollten Sie sich daran erinnern, dass jeder mal schlechte Tage hat. Haken Sie die Sache ab – beim nächsten Mal läuft es wieder besser.

Vielleicht stellen Sie bei Ihrer Selbstkritik auch fest, dass es immer wieder dieselben Umstände sind, die Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Womöglich schlafen Sie generell zu wenig und laden sich zu viel auf, so dass Müdigkeit und Stress stete Begleiter sind. Dann sollten Sie überlegen, wie sich die Situation verbessern lässt – im genannten Beispiel etwa mehr Schlaf, eine kürzere To-Do-Liste und keine wichtigen Aufgaben angehen, wenn man sich ohnehin nicht konzentrieren kann.

Seien Sie nachsichtig mit sich

Zu guter Letzt: Seien Sie nicht zu hart zu sich, wenn Sie Selbstkritik üben. Stellen Sie sich vor, es würde nicht um Sie gehen, sondern um eine gute Freundin oder einen guten Freund. Welchen Rat würden Sie dieser Person geben? Wie würden sie mit ihr umgehen? Wahrscheinlich freundlich, respektvoll, wohlwollend und verständnisvoll. Genauso sollten Sie sich auch gegenüber sich selbst verhalten, anstatt selbst zu Ihrem ärgsten Kritiker zu werden.

 

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+ Was symbolisiert der Weg? Der Weg ist ein Symbol, das jedem vertraut ist und eine Brücke zu vielen anderen Symbolen schlägt. Mit Hilfe von Wegkarten, Abzweigungen und Kreuzungen, die beliebig angeordnet werden können, entdecken die Schüler die unterschiedlichsten „Wege“, die wir in unserem Leben gehen können und müssen.

+ Jeder geht seinen individuellen Weg und bleibt zugleich mit dem Anfang verbunden.

+ Martin Heidegger war ein deutscher Philosoph. Er stand in der Tradition der Phänomenologie vornehmlich Edmund Husserls, der Lebensphilosophie insbesondere Wilhelm Diltheys sowie der Existenzdeutung Søren Kierkegaards,  die er in einer neuen Ontologie überwinden wollte.

+ Die Metapher des Weges zieht sich durch Heideggers Gesamtwerk. Wege, nicht Werke stellte Heidegger als Motto uber die Gesamtausgabe seiner Schriften; zwei bedeutende Bande mit Aufsatzen des Philosophen tragen die Titel Wegmarken und Holzwege. Die wenigen Seiten von Der Feldweg eroffnen so den Zugang zu Heideggers Werk und geben den Grundton seiner Philosophie eindrucksvoll an: Wenn die Ratsel einander drangten und kein Ausweg sich bot, half der Feldweg.

+ Lebensphilosophie ist eine im 19. Jahrhundert entstandene Strömung der Philosophie, die als Gegenentwurf zum Positivismus und zum Neukantianismus entwickelt wurde, die nach Ansicht der Lebensphilosophie mit einseitiger Betonung der Rationalität nach Art der Naturwissenschaften das Werden des Lebens, insbesondere seine Ganzheitlichkeit allein mit Begriffen und Logik nur unzureichend erfassten und beschrieben. Zu einem umgreifenden Leben gehörten ebenso nicht-rationale, kreative und dynamische Elemente. Ausgangspunkt der Lebensphilosophie ist die konkrete Erfahrung des Menschen, die neben der Vernunft auch Intuition, Instinkt, Triebe und Willen umfasst, und die durch seine historischen Bedingungen geprägt ist. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts hatte sich eine Philosophie des Lebens entwickelt, die sich aber eher als eine Philosophie der Lebenskunst verstand, vergleichbar mit der Ars vivendi in der Antike.

+ Der Begriff der Ars vivendi (‚die Kunst zu leben' bzw. frei übersetzt: ‚die Kunst des Lebens') war bereits in der Antike im Gebrauch. Da die Philosophie in der Antike ein wichtiger Bestandteil der täglichen Lebensgestaltung war, enthielten viele ethische Texte praktische Ratschläge zur Anwendung.

 

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 WEGE ZUM GLÜCK

Die Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, wenn wir ein Ziel zu erlangen trachten, sind der kürzeste Weg zu ihm.

Khalil Gibran

Die endgültige Wahrheit liegt jenseits von Worten. Doktrinen sind Wörter. Sie sind nicht der Weg.

Bodhidharma

Der große Weg ist sehr einfach, aber die Menschen lieben die Umwege.

Laotse

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

Charlie Chaplin

Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg.

Aristoteles

Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

Friedrich Nietzsche

Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg. George Bernard Shaw

 

Der Weg ist das Ziel. Wenn das Ziel fern ist, ist der Weg lang.

Konfuzius

Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: Finde ihn!

Thomas A. Edison

Das ist der Weg, den alle gehen müssen: über die Seufzerbrücke hinein in die Ewigkeit.

Søren Kierkegaard

Der Weg aufwärts und der Weg abwärts ist ein und derselbe.

Heraklit

 

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg.

Buddha

 

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner

 

Geh deinen Weg und lass die Leute reden!

Dante Alighieri

Die Entscheidungen waren nur der Anfang von etwas. Wenn man einen Entschluss gefasst hatte, dann tauchte man damit in eine gewaltige Strömung, die einen mit sich riss, zu einem Ort, den man sich bei dem Entschluss niemals hätte träumen lassen. (Der Alchimist)

Paulo Coelho

 

- Wie du am Ende deines Lebens wünschest gelebt zu haben, so kannst du jetzt schon leben.

Mark Aurel

- Man kann Dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst.

Bruce Lee

- Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen.

Friedrich Nietzsche

- Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein.Rumi (bedeutender islamischer Mystiker)

- Auch wer um die ganze Welt reist, um das Schöne zu suchen, findet es nur, wenn er es in sich trägt.

Ralph Waldo Emerson

Erfahrung ist eine Laterne, die an unserem Rücken hängt und immer nur das Stück Weg erhellt, das bereits hinter uns liegt.

Konfuzius

Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.

Mark Twain

 - Wahrer Beruf für den Menschen ist nur, zu sich selbst zu kommen.

Hermann Hesse

- *************Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.

Thomas A. Edison

 - Wer den bequemsten Weg sucht, der erreicht keinen Gipfel.

Fred Ammon

- Wer seine Weichen nicht richtig stellt, landet auf dem Abstellgleis.

Fred Ammon

- Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.

Laotse

- Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein.

Carl Gustav Jung

- Wenn man die Kurve kriegen will, muss man um die Ecke denken.

Fred Ammon

- Die Normalität ist eine gepflasterte Straße: man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.

Vincent van Gogh

-Mit einem falschen Standpunkt steht man den Anderen im Wege.

Fred Ammon

 

 

- hätte gerne einen Esel gehabt

- Bienen lehren: Geben und Nehmen

- der Tod eines Vögelchens

- Molly bezaubert den Vermessungsingenieur und dioe Bauarbeiter

- "Californian Dream"

-  Doch kein "Tiny-house"

- in der Sommerhitze unter dem alten Wohnwagen Nagelklammern entfernt

- mit dem Faltboot fischen auf einen Fjord in Schweden

- Sauna im südlichten Lachsfluß von Schweden

- auf dem großraumparkplatz der Fähre kann man gut Fahrradfahren lernen

-  der achsame Biker mit der Horrorkutte (Vorurteile)

- auf der Fähre im Fadenkreuz der Drogenfahndung

- Frau Bachon und die Gefriertruhe

- Kanaldeckel in Trümmer  (Bachon)

- bei geschlossenen Rolläden "Schriftsteller"  in der Sommerhitze

- Verlobung imVergnügungsschiff

- die Mauloffer Müllhalde km Bauernhof (Poltern)

- Braut entführt: Nkie wieder so viele besoffene Polizisten (auch nur Menschen - Vorurteile)

- die Wiee in Brand gesetzt (Baustahlmatten)

 

HANDLUNG

*** Der "Heinzelmann" wird zum "Weisheitslehrer" ernannt und bekommt eine wichtige "Rolle" in meinem noch "vefügbaren" Leben. Da ich nach meinem Hausbau auch meinen Garten neu gestalten muß, soll er mir helfen, ein "grünes Zuhause" zu schaffen, das zwar klein und bescheiden und damit meinen "Möglichkeiten" angemessen sein soll, aber dennoch die "Fülle der wahren Lebens" widerspiegeln soll. Der Garten sollein "Refugium" für mich, aber auch für das Leben vieler Kreaturen und eigendlich für "das Leben überhaupt" werden und damit für mich das "gescheiterte" Kirrberg-Projekt ersetzen  (Lehrstück: Sonja!). Da in meinem Garten Wege (Metapher "Lebensweg" siehe Heidegger "Der Feldweg") eine entscheidende Bedeutung hat, omme ich immer wieder am "Heinzelmann" vorbei.  Gestaltungselemente sein werden, kommt dem Hauptweg. Ich versuchte immer wieder, ihn zum sprechen zu bringen. Aber ich "erhielt" immer nur den lapidaren Satz"Es blühr so schön in Mulaffa". Im Verlauf der Geschichte stellt sich aber heraus, dass dieser Satz so etwas wie eine Zauberformel ist. Erst am Ende der Geschichte wird klar: Er steht für eine wichtige "Lebensregel": Das Leben lieben! Wollte den Heinzemann gerne mit Diogenes vergleichen, aber im Gegensatz  zu diesem macht ein nicht den Eindruckeines Asketen - was heißt das für mich (Minimaliist oder "Konsummensch"?). Der Zwerk zeigt mir, dass im Garten das "Pralle Leben im Kleinen" stattfindet:  Es blüht, es welkt, es stirbt - es gibt glückliche Momente und Dramen (*** Kurzgeschichte: Tod eines Vögelchen. tote Unken, deren Tod ich aus Unsachtbarkeit (!) verursacht haber

 

 

Und da kam mir der verrückte Plan: Ich werde mein Leben durchdenken und mich dabei symbolich als jenen Gartenzwerg ausgebn. Denn meine Frau wird mich wohl besser gekannt haben als jeder andere. Also eine gute Grundlage für eine Lebensbeschreibung. Und weil auf diesem kleinen Teich auch eine große "Piraten-Ente" schwamm (*** Grund: Spiel mit Hanno im Kleinkindesalter) erweiterte ich meine "Schnapsidee" und nahm mir vor, den Verlauf und das Geschehen meines Lebens als "Kaperfahrt eines Glückspiraten" dazustellen. Und um den "Irrsinn" weiter zu führen beschloß ich, bei der Erzählung den Zufall oder vielleicht besser mein verschlossenes Unterbewußtsein als "Ghostwriter" einzusetzen (*** Gebrauch der Piraten-Tarot-Karten erklären). Authentisch, etwas nachdenklich, aber auch spontan auf meine aktuelle Lebensituation  bezogen und zugleich auch lustig bzw. augenzwinkernd sollte meine Lensbeschreibung werden. Und der spielerische Unmgang mit meinem Enkel (*** Zukunftsbezug! "Spuren hinterlassen") sollte sich niederschlagen. Und weil Hanno derzeit ein begeisterter Fan von ..... ist, so sollte auch eine Prise "Magie" auftauche. Und weil mit Natur und Garten und mein Gestaltungsdrang, den ich in Haus und Garten austobe, besonders wichtig ist, soll ein "Zauberkürbis" eine Rolle spielen. Er verbindet die Momente meines Lebens, die sonst schwer zu vermitteln sind, wenn man seine Lebensbeschreibung nicht chronologisch, sondern eher gewollt chaotisch (*** wichtiges Charakteristikum für mich) aufbaut. So kann ich immer Bericht über Vergangenheit mit dem Leben im "Hier und Jetzt" (*** wichtig für meine "Botschaften") verbinden und für einen "spannenden" Handlungsablauf) sorgen. Sinnvolle Aphorismen gledern die Erzählung und erleichtern eine gewisse "Tiefe" der Darstellung. Was sagte Diogenes zu Alexander?

 

+ "Es blühr so schön in Mulaffa" -Metapher von den "Blühenden Landschaften"

 

GLIEDERUNG

1. In diesem Alter...

2. Teufel im Detail ...

3. Einwehungsparty... 

4. Zeit für Lebensbilanz... 

 

5  Leben als Seereise ...

6. Fahrtrichtung beachten ...

7. Potential entfalten ... 

8  Kurs halten (Gedicht)

9. Potential entfalten ... 

 

10.Spuren hinterlassen  ... *** Lebensreise bis zu letzten Atemzug *** Martin Luthers Apfelbäumchen *** Kein Kampf mit Windmühlen (kein tragischer Held) *** Junge Kräfte wirken lassen *** Klabautermann und Kürbiskopf *** Zauberkraft des Unbewußten

 

11.Geburtstagsfeier von Heinrich (Ereignis: "Holzmichel") ...

12.Sich über das Leben freuen ...

13.Loblied auf ein gelungenes Leben (Geburtstagskarte)

14.Dankbar sein...

 

15.Das Abenteuer Leben: Erfahrungen und Chancen, Stärken und Schwächen ...

16.Bin ich ein "Tragischer Held"?

17.Schatztruhe der innren Zufriedenheit ...

 

18.Suche die schönsten Momenten im Leben ...

19. Hätte in meinem Leben vielleicht manches besser laufen können?

20.Im "Hier und Jezt"

 

21. "Heldenreise" als Erzähl-Muster

22.Gleichnis: steinigen Weg zur Entwicklung der Persönlichkeit

23.Heldenbild des "Freibeuters"

 

 

24.Metapher vom Glücks-Piraten

 

Ist es nicht villeicht "kindisch", als erwachsener alter Mensch diese alberne Gartenfigur (Zwerg mit Rettungsring) bei  Rückblick auf das eigene Leben  als Symbolfigur "auftreten" zu lassen? Symbolisches Denken: Diese Art des Denkens ermöglicht es dem Einzelnen, sich auf komplexere mentale Prozesse einzulassen, darunter Vorstellungskraft, Problemlösung und Kommunikation. Und der garten, in dem diese Figur sich befindet, wird doch auch als Metapfer gedeutet: das Leben ist wie ein Garten in dem der Gärtner alles Erdenkliche erschaffen kann . Es ist ein Ort, an dem man Ressourcen kultivieren kann: Ziele, Ambitionen, Leidenschaften – einfach alles, was wachsen kann. Un vielleicht kann ich so auch besser die dunklen Seiten in meinem Leben verarbeiten und z.B mit meiner Schuld besser umgehen, daß ich  manchen wichtigen Menschen in meinem Leben böse "mitgespielt" habe.

 

Symbolspiel, auch Fiktionsspiel oder Als-Ob-Spiel, ist die Bezeichnung für eine Spielgattung, bei der Szenen des Umwelterlebens oder der Vorstellung sinnbildlich nachgeahmt und in ein Spielgeschehen umgesetzt bzw. Spiele mit Sinnbildcharakter praktiziert werden.

Märchen bieten Orientierung

Und am Ende siegt das Gute, während das Böse unterliegt. Diese drastische und klar strukturierte Aufteilung hilft Kindern, eigene Gefühle zu ordnen und innere Konflikte zu lösen. Böse Feen, polternde Zwerge und rachsüchtige Hexen fungieren als Projektionsfläche für eigene Ängste.

+ Welche Werte vermitteln Märchen?

Märchen erzählen zeitlose Geschichten über Mut, Freundschaft und das Überwinden von Schwierigkeiten. Viele Märchen vermitteln wichtige Werte wie Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Durchhaltevermögen – Eigenschaften, die Kinder auch heute brauchen.

+Märchen sind kurze Geschichten mit Menschen und Tieren, erkennbar an typischen Anfängen und Enden. Charakteristische Merkmale sind magische Orte, Wesen und Gegenstände.

+ Was wollen uns Märchen Sagen?

Märchen erzählen von Freundschaft, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Wahrheitsliebe: von dem, was im Leben wirklich zählt. Diese Werte Kindern nahezubringen ist heute wichtiger denn je. »Unser Gehirn braucht Märchen!

+ In der Märchensprache gibt es auch typische Formeln, wie zum Beispiel Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage oder Es war einmal ...

+ Was sind die fünf Märchenmerkmale? Die fünf Märchenmerkmale im Text sind: Märchenspruch, besondere Zahl, Märchenanfang, magischer Ort und magischer Gegenstand.

+ Welche Zeitform wird in Märchen typischerweise verwendet?

„Es war einmal …“: Märchen sind eine Textgattung, bei der typischerweise das Präteritum als Zeitform gewählt wird. Gleichzeitig haben Märchen eine Besonderheit: Es sind literarische Texte, die häufig mündlich erzählt und vorgetragen werden.

+ Was sind typische Märchensprüche/Verse?

„Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. “ „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind. “ „Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß. “ *** von Adelheids Text einen passenden Spruch ableiten*

+ Welche symbolische Bedeutung hat der Garten?

Der Garten wird als üppiger Ort dargestellt, manchmal von Mauern umgeben und voller Brunnen, Obstbäume oder Haustiere. Er wird als Ort des Friedens und der geistigen Erfrischung dargestellt.

+ Was symbolisiert ein Garten?

Die Natur hat seit jeher eine tiefe Bedeutung für das seelische Wohlbefinden des Menschen. Historisch gesehen, wurden Gärten oft als heilige Orte betrachtet, an denen Menschen mit der Natur und dem Göttlichen in Einklang tret

+ Wofür ist ein Garten eine Metapher?

Der Garten als Ganzes repräsentiert Ihre Gemeinschaft , und die Pflanzen sind Ihre Mitglieder. Zäune oder Hecken helfen, die Grenzen Ihres Gartens sowie bestimmter Gartenbereiche zu definieren. Ihr Garten kann auch Elemente wie ein Gewächshaus, ein Spalier, einen Teich oder einen gepflasterten Weg umfassen.en konnten.

+ Wie stellt ein Garten das Leben dar?

Der Garten symbolisiert vor allem die Bereicherung unserer äußeren und inneren Welten; er stellt eine intensive Lebenskraft dar, die wundersame Kraft und Energie der Natur, deren Wirkung unseren Geist und unsere Sinne zutiefst nährt und belebt.

+ Was ist eine gute Metapher?

Wähle eine Metapher, die eindeutig ist: Eine uneindeutige Metapher ist zum Beispiel „Er ist ein Tier“; dies kann Dein Leser sowohl positiv als auch negativ interpretieren. Eine eindeutige Metapher wäre „Er ist ein Löwe“; dies ist ein positiver Vergleich, den Dein Leser sofort versteht.

+ Inwiefern ist das Leben wie ein Garten?

Wenn man darüber nachdenkt, ähnelt das Leben einem Garten. Ähnlich wie beim Einpflanzen von Samen in die Erde ist es ein Ort, an dem der Gärtner alles Erdenkliche erschaffen kann . Es ist ein Ort, an dem man Ressourcen kultivieren kann: Ziele, Ambitionen, Leidenschaften – einfach alles, was wachsen kann.

+ Beispiele für Metaphern über das Leben

Das Leben ist eine Leinwand, jeder Tag ein Pinselstrich . Das Leben ist eine Symphonie, die Freude und Leid vereint. Das Leben ist ein Marathon, eine Reise der Ausdauer. Das Leben ist ein Buch, dessen Kapitel darauf warten, geschrieben zu werden. das Leben ist wie ein Garten in dem der Gärtner alles Erdenkliche erschaffen kann . Es ist ein Ort, an dem man Ressourcen kultivieren kann: Ziele, Ambitionen, Leidenschaften – einfach alles, was wachsen kann.

+ Der "Erfinder" der Urform des philosophischen Gartens war der griechische Philosoph Platon (427 – 347 v.d.Z.). Sein Garten, den er nach legendären Quellen vor den Toren nordwestlich der Stadt Athen einrichtete, war ursprünglich ein Olivenhain, der dem attischen Helden Akademos geweiht war. Von diesem Namen Akademos her leitet sich der Begriff der „Akademie“ ab. Der philosophische Garten des Philosophen Platon war demnach das Urbild jener im Mittelalter in Europa gegründeten Universitäten.

Zutritt zur "Akademie" Platons hatten nur Wissenschaftler und eingeweihte Studenten. Im Gegensatz dazu machte der Philosoph Epikur, der Günder einer anderen bedeutsamen philosophischen Schule der Antike, seinen Garten in Athen, den er "kepos" nannte, zu einer für alle offenen Einrichtung, in der Interessierte auf zurückgelehnte und zugleich emphatische Weise das Problem des glücklichen Lebens erörtern konnte.

 

+++ Ende meiner Geschicte: EUTHANASIE: Und dann gkibt es das Böse, das nicht für immer verschwindet. Und mit dem muss ganz anders umgegangen werden.

 

+ Das Rollenspiel reproduziert Erlebtes durch symbolische Darstellungen, hat die Bedeutung des »als ob«.

+ Symbolspiel, auch Fiktionsspiel oder Als-Ob-Spiel, ist die Bezeichnung für eine Spielgattung, bei der Szenen des Umwelterlebens oder der Vorstellung sinnbildlich nachgeahmt und in ein Spielgeschehen umgesetzt bzw. Spiele mit Sinnbildcharakter praktiziert werden.

+ Das Symbolspiel ist die Vorstellung, dass ein Gegenstand ein anderes Objekt darstellt. Das Kind funktioniert den Gegenstand um und sieht in ihm etwas, was er gar nicht darstellt. Es ersetzt den Gegenstand durch einen Anderen und stellt sich nicht vorhandene Dinge bildhaft vor. Durch den Spracherwerb wird das Symbol beim spielen verdeutlicht. Der abgebrochene Ast wird durch den Laut ‚Peng-peng’ eindeutig als Pistole erkannt & damit nach bekannten Vorbildern gehandelt. Verschiedene Gegenstände werden an vertraute Handlungen gebunden, dadurch können bereits erlebte Situationen nochmals erlebt und kognitive bzw. emotionale Momente verarbeitet werden.

+ Bei einem Rollenspiel schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle von verschiedenen Figuren. Die können aus dem wirklichen Leben oder aus der Fantasie kommen. Schon kleine Kinder denken sich solche Spiele aus und erfinden die Regeln laufend selber.

Was ist symbolisches Denken bei Erwachsenen?

Symbolisches Denken ist ein kognitiver Prozess, bei dem Menschen Symbole, Zeichen oder Objekte verwenden, um Ideen, Konzepte oder andere abstrakte Begriffe darzustellen. Es ermöglicht Menschen, komplexe Ideen durch vertrautere oder konkretere Darstellungen zu verarbeiten, die häufig in Sprache, Kunst und Kultur verwendet werden.

ktes Denken?

+ Abstraktes Denken ist die Fähigkeit, über Objekte, Prinzipien und Ideen nachzudenken, die physisch nicht vorhanden sind. Es ist mit dem symbolischen Denken verwandt, bei dem ein Objekt oder eine Idee durch ein Symbol ersetzt wird.

+ Was ist Denken in Metaphern und Symbolen?

Metaphorisches Denken ist ein mächtiges kognitives Werkzeug, das es uns ermöglicht, die Welt auf neue und kreative Weise zu verstehen und zu interpretieren. Metaphorisches Denken beinhaltet die Verwendung von Metaphern oder symbolischen Darstellungen, um komplexe Konzepte oder Probleme zu verstehen.

+ Was ist die symbolische Denkweise?

Symbolisches Denken bezeichnet die kognitive Fähigkeit, Symbole wie Wörter oder Bilder zu verwenden, um Objekte, Handlungen oder Ideen darzustellen, die nicht unmittelbar vorhanden sind. Diese Art des Denkens ermöglicht es dem Einzelnen, sich auf komplexere mentale Prozesse einzulassen, darunter Vorstellungskraft, Problemlösung und Kommunikation.

+ Was ist der Unterschied zwischen einem Symbol und einer Metapher?

Eine Metapher ist ein bildhafter Vergleich. Der Unterschied zum Symbol ist, dass es zwischen dem metaphorisch verwendeten Ausdruck und dem, was gemeint ist, eine Ähnlichkeit in der realen Welt gibt. Bei einem Symbol gibt es meist keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Gemeinten und dem Ausgedrückten.

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Das Leben ist kostbar und die Vorstellung, ganz am Ende zurückzublicken und zu erkennen, es verschwendet zu haben, ist für viele Menschen beängstigend.

Im Unterschied zu anderen Tieren können wir in unserem Leben vieles sein und machen. 

Dass wir als Menschen einige Freiheiten und Möglichkeiten haben und unser Leben auf vielfältige Weise gestalten können, können wir als Privileg und Glück empfinden.

"Die entscheidende Frage ist, was wir tun können, um das eigene Leben zu leben. Und nicht eines, das uns einfach so passiert ist.", so Hanna Salm. Immer wieder innezuhalten und uns vor Augen zu führen, was für uns von Bedeutung ist, zu überprüfen, ob wir unsere Prioritäten auf diese für uns bedeutsamen Dinge legen – das sei aus der Erfahrung der Palliativpsychologin eine Maßnahme, die uns vorbereiten und einen Abschied in Frieden in Aussicht stellen kann. Es sind selten Fehler, die Menschen gemacht haben und am Ende bereuen, sondern eher Versäumnisse und Dinge, die sie nicht gewagt haben.

Oft müssen es keine großen Veränderungen sein

Zugegeben: In der Praxis ist es ganz sicher nicht einfach, unser Leben genau so einzurichten, wie wir es möchten, oder es immer gleich anzupassen, wenn wir Bedarf dazu sehen. Haben wir einmal einen Kurs eingeschlagen, sind in einem Trott drin, sprinten im Hamsterrad orientierungslos vor uns hin, kann es wahnsinnig schwer sein, auszubrechen und die Richtung zu wechseln. Doch oft müssen wir das auch gar nicht so radikal. Oft brauchen wir gar nicht viel zu ändern, um viel zu erreichen. Häufig genügt schon eine Verschiebung von Prioritäten, um uns unser Leben wieder zu eigen zu machen. Manchmal hilft es, uns daran zu erinnern, warum wir diesen Weg einmal eingeschlagen haben, auf dem wir uns befinden, um darin den Sinn zu sehen und unsere Motivation oder Überzeugung wiederzufinden. Und manchmal können wir, nur indem wir bewusst hinschauen, uns anders positionieren, unsere Einstellung neu ausrichten, sogar genau das wollen, was ist, und sind plötzlich nicht mehr die getriebene, sondern die treibende Kraft. 

 

Im Unterschied zu anderen Tieren können wir in unserem Leben vieles sein und machen und haben zahlreiche, tolle Optionen zur Wahl. Wenn wir hier und da mal Entscheidungen treffen, an denen wir hinterher zweifeln, die wir zu einem späteren Zeitpunkt mit mehr Wissen und Erfahrung nicht mehr so treffen würden, ist das kein Grund, sich zu grämen – das Leben ist ein ergebnisoffenes Experiment. In der Tat wäre es jedoch schade, würden wir unser persönliches Experiment nicht selbst gestalten, sondern "einfach passieren" lassen. Denn dafür müssten wir kein Mensch sein. Das könnten wir genauso gut als Qualle.

 

Vorwort

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ (Lucius Annaeus Seneca)

Und über die Kürze der Lebenszeit zu klagen ist doch nur Ausdruck einer unpassenden Lebensweise.

Die ungefilterte Phantasie Hannos verhilft mir aus der negativen Grübelei heraus zu kommen und macht mich wieder zu dem kleine Jungen mit der großen Zukunft zu werden, der das kleine Tun  (Beispiel Kirrberg) als etwas Großes (Beitrag für eine bessere Welt) begreifen und das große Leben in den kleinen Ereignissen erkennen kann.  Ein Loblied auf die Fantasie, die nicht märchenhaft unrealistisch bleibt, sondern zur kraftvollen "Konkreten Utopie" wird, die zumindest SPUREN ZU EINER BESSEREN WELT hinterläßt.

"Wir können nicht so weitermachen, mit misstrauischen Gedanken

Und wir können unsere Träume nicht aufbauen, auf misstrauische Gedanken

Oh, möchtest du unsere Liebe nicht leben lassen

Oder die Tränen in deinen Augen trocknen lassen

Lass doch eine gute Sache nicht sterben, denn Liebling, du weißt

Ich habe dich noch nie angelogen; Mmm, yeah, yeah!" (Suspicious Minds von Elvis Presley in deutscher Übersetzung)

Themen / Kapitel / Überschriften / Kurzgeschicht(chen)

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- Der Duft der Feuerzangenbowle (Der Lehrer schreibt das Lehrbuch selbst: Zeitgeist Schulreform - "Augen auf bei der Berufswahl")

- Das Phatom im Schulamt (

- Der raue Wind in Californien (Atelierhaus: Zeichen der Zeit zu spät erkannt)

- Die Kraniche kommen wieder (Die Utopie war schon konkret: "Kirrberg")

- Die Kinder hast du mir genommen (Eine (Weihnachts) - Karte in die Einsamkeit - Mein Vater wurde im Stich gelassen )

- Das alles will ich gar nicht hören (Realitätsverweigerung: Pappi über Ehe, Adelheid über Endphase - "Keine Sicht mit dem Kopf im Sand")

- Doch nicht in diesem Alter  ( Ich baue mir ein Ökohaus)

 

DIE BOTSCHAFT

 

*****  "Wir machen das alles wieder so" (Adelheids letzte Botschaft)

 

- "Kleinvieh macht auch Mist" - Opa Heyd und der Schrebergarten)

Ehrfurcht vor dem LEBEN - vor allem Leben!

REFUGIUM: Leben braucht eine sichere, geblorgene Zuflucht (Lebensraum der Pflanzen und Tiere, ein Zuhase für Menschen  (und ihre Haustiere -  z.B. Katzen)

- Beginn: Um sein Leben rennen (Mutti mit Babytasche in den Bindigkeller und ich alleine die vielen steinernen Treppe  in Sicherheit)

- "Kleivieh gib auch Mist" (Opa Heyd versorgt mit Schrebergarten und einem Rucksack mit Salz die Familie)

- Familie ist nicht immer intakt Zerissenheit in den Weltkriegen - gestörte Lebensverhältnisse werden an die nächsten Generationen weitergegeben)

- Ein "Zuhause" in der Gemeinschft von Gleichaltrigen-Gleichgesinnten (Pfadfinderzeit)

- Meinen Teddy hat die Kuh gefressen: doch das war schon früher, Das Schlüssselkind war für den Kindergarten zu groß, der Zaun im "Lichtbad" hatte große Löcher und die Frauen auf dem Tennisplatz hatten kurze Röckchen.

- "Unter den Talaren Muff von tausend Jahren" - Zeit des Umbruchs, amerikanisch Bürgergrechtsbewegung, Protestgeneration - Ich selbst im Widerspruch: Reveluzzer oder pietistischer Prediger?

Vom schwierigen Verhälnis zu meinem Vater "Du kannst doch die Straßenbahn nehmen"

- "Die oder Keine" - Von der Liebe: Über den "Eisprinz" zu Erika und  endlich zu  Adeheid ""Wo bitte ist den Mauloff - im Ausland?"

IM GARTEN FÜR DAS lEBEN LERNEN:

+Den Kreislauf des Lebens verstehen lernen und damit die Bereitschaft zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur zu fördern, ist das zentrale Anliegen der Umwelt- und Naturpädagogik. Dazu wurden vielfältige, didaktisch hervorragend aufbereitete Methoden entwickelt, die im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, lustvoll und kreativ alle Sinne ansprechen und partizipatives, selbstständiges und forschendes Lernen ermöglichen. Entsprechend dem Leitmotiv „Nur wer einen Stein geschleppt hat, weiß was ein Stein ist“, bedeutet Lernen lebenswichtige Erfahrung. 

- Stockrosen: Wenn sie keine guten Bedingungen haben, bleiben sie einfach kleiner. Aber dennoch vollwertiges Leben (Samen). Ebenso bei den Wachsmotten.

Die Gartenpädagogik versteht sich als innovatives pädagogisches Konzept, das sich aus der Reform- und Naturpädagogik entwickelt hat. Sie setzt auf die hohe Kompetenz der Lernenden, sich neugierig, eigenverantwortlich und handelnd Wissen anzueignen, das durch geleitete Reflexion zu Erfahrung wird. So wie die Umweltpädagogik geht auch die Gartenpädagogik davon aus, dass Lernen in, mit und von der Natur die Grundlage für ein positives Umweltbewusstsein darstellt, das von Anfang an den Erziehungsprozess begleiten soll.

Selbstbestimmter Handlungsraum Durch das Handeln in der Natur, das Gärtnern und Gestalten, entsteht eine Wechselwirkung zwischen Natur und den Lernenden, die eine ganzheitliche Sichtweise und Verständnis für die eigenen Bedürfnisse in Bezug auf die Umgebung und die eigene Rolle im Weltgeschehen ermöglicht. Wie kein anderes Stück Natur ist der Garten nach den individuellen Bildungsansprüchen und -zielen partizipativ gestaltbar und nutzbar. Aktives Handeln und lustvolle Kreativität ermöglichen die Entwicklung von Kompetenzen durch Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse. Gleichzeitig entsteht das „eigene Stück Natur“, das in besonderem Maße eine Identifizierung ermöglicht. Die Produktion von Lebensmitteln kann hautnah erlebt und selbst gestaltet werden. Der Anbau, die Pflege und Ernte von Gemüse und Kräutern motiviert für einen nachhaltigen Lebensstil.

+Franz Kraus: "Die Geschichte der Menschheit beginnt in einem Garten. Wer zum ersten Mal einen Garten anlegte, wissen wir nicht. Beim Blick in die Kulturgeschichte spielen Gärten eine große Rolle. Sie sind nicht nur ein der wilden Natur abgetrotzter Raum mit fruchtbaren Bäumen, Blumen, Gemüse und Kräutern, sondern der Garten hatte auch immer eine tiefere Bedeutung.

In den alten Kulturen waren die Gärten der Mächtigen ein Herrschaftssymbol über alles Geschaffene. Sie waren ein Sinnbild, ein Abbild des Kosmos und zeigten die Sehnsucht nach einer heilen, friedlichen Welt." *** Euthanasie-Fund: Gegenbeispiel für eine heile Welt!

 

***Jetzt wurde mir bewußt, daß ich gerade wieder dabei war, mich einer meiner misslichen Angewohnheit hin zu geben - der Grübelei (definieren). Gerade heute nach dem positiven Ereignis einer besonderen Geburtstagsfeier wollte ich das aber nicht. Mein Blick fiel zufällig auf den lustigen Gartenzwerg in einem der Teiche der "Mauloffer Seenplatte" (*** kurz beschreiben). Den hatte mir meine verstorbene Frau geschekt und mit einem gerahmten Spruch versehen (*** Text wiedergeben). Und da kam mir der verrückte Plan: Ich werde mein Leben durchdenken und mich dabei symbolich als jenen Gartenzwerg ausgebn. Denn meine Frau wird mich wohl besser gekannt haben als jeder andere. Also eine gute Grundlage für eine Lebensbeschreibung. Und weil auf diesem kleinen Teich auch eine große "Piraten-Ente" schwamm (*** Grund: Spiel mit Hanno im Kleinkindesalter) erweiterte ich meine "Schnapside" und nahm mir vor, den Verlauf und das Geschehen meines Lebens als "Kaperfahrt eines Glückspiraten" dazustellen. Und um den "Irrsinn" weiter zu führen beschloß ich, bei der Erzählung den Zufall oder vielleicht besser mein verschlossenes Unterbewußtsein als "Ghostwriter" einzusetzen (*** Gebrauch der Piraten-Tarot-Karten erklären). Authentisch, etwas nachdenklich, aber auch spontan auf meine aktuelle Lebensituation  bezogen und zugleich auch lustig bzw. augenzwinkernd sollte meine Lensbeschreibung werden. Und der spielerische Unmgang mit meinem Enkel (*** Zukunftsbezug! "Spuren hinterlassen") sollte sich niederschlagen. Und weil Hanno derzeit ein begeisterter Fan von ..... ist, so sollte auch eine Prise "Magie" auftauche. Und weil mit Natur und Garten und mein Gestaltungsdrang, den ich in Haus und Garten austobe, besonders wichtig ist, soll ein "Zauberkürbis" eine Rolle spielen. Er verbindet die Momente meines Lebens, die sonst schwer zu vermitteln sind, wenn man seine Lebensbeschreibung nicht chronologisch, sondern eher gewollt chaotisch (*** wichtiges Charakteristikum für mich) aufbaut. So kann ich immer Bericht über Vergangenheit mit dem Leben im "Hier und Jetzt" (*** wichtig für meine "Botschaften") verbinden und für einen "spannenden" Handlungsablauf) sorgen. Sinnvolle Aphorismen gledern die Erzählung und erleichtern eine gewisse "Tiefe" der Darstellung.

+ Kürbisse sind weit mehr als nur eine herbstliche Dekoration. Sie sind ein Symbol für Fülle und Gesundheit, eine vielseitige Zutat in der Küche und ein Teil reicher Traditionen in vielen Kulturen. Essbare Kürbissorten bringen nicht nur Geschmack und Nährstoffe auf unsere Teller, sondern bereichern auch unsere Feste und Feierlichkeiten. Mit ihrem wachsenden Stellenwert in der modernen Ernährung und der kulinarischen Innovation bleibt die Faszination rund um die Vielfalt der Kürbisse ungebrochen und bietet noch viele Möglichkeiten zur Entdeckung und Inspiration für zukünftige Generationen.

MAGISCHE MOMENTE

- Überraschungsgast im Reiseseminar: Adelheid ("die oder keine")

- Gartenzwerg

-Adelheid baut Mauer auf Kirrberg

- diskreter Wachhund im Sportstadion von Prag

- An meinen  Socken gerochen

- Müllberg "poltert" im Bauernhof (Polterabend)

APHORISMEN (zur Verwendung) HAUS = FREFUGIUM?

- "Stein und Mörtel bauen ein Haus. Geist und Liebe schmücken es aus." Unbekannt

- "Ist fertig das Haus, trägt man den Herrn hinaus." Deutsches Sprichwort

- " Bauen ist ein süßes Arm-Machen." Deutsches Sprichwort

- "Wer die Sucht zu bauen hat, bedarf zu seinem Verderben keines anderen Feindes." Aus Frankreich

- "Zeige mir, wie Du baust, und ich sage Dir, wer Du bist.

Christian Morgenstern." Deutscher Schriftsteller

- "Ein Haus ist eine Arche, um der Flut zu entrinnen." Katherine Mansfield (eigentlich Kathleen Beauchamp), neuseeländische Schriftstellerin

- "Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund, auf den wir bauten." Friedrich von Schiller

"Ein Mensch mit Haus – ein Nomade ohne Zelt." © Timo Krall

 

- "Der Haushalt ist der beste, worin man nichts Überflüssiges will, nichts Notwendiges entbehrt." Pittakos, antiker griechischer Staatsmann in Mytilene auf Lesbos

Einleitung: Holzheinrich = gelungens Leben (so will ich auch sein) ; Nachbarin = Gegenteil: mürrische und zickige und pedantische alte Frau (so will ich nicht sein; Philosophiere wie ich sein wollte und war, erzähle von meinem Leben und grenze mich von den beiden "Gegenfiguren" ab"; verschweige aber nicht das Grundproblem meines Lebens: vieles falsch gemacht, weil überzogen zukunftsorientiert gedacht habe und "Luftplanungen statt offene Augen für meine Mitmenschen (Familie - Eltern - Frau  - Kinder usw hatte.

 

Denke mir eine Rahmenhandlung aus, um mit meinem Enkel auch über das Leben zu philosophiern; binde deshalb meine Lebenserzählung an Aphorismen, die ich gleichsam als Lehrsätze verstehe; Ob meine "Belehrungen" sinnvoll sind, bleibt fraglich: Hanno ist "lebensklug" unfindet in seiner wissbegierigen Grudhaltung wichtige "Lebensregeln" selbst heraus.

 

Hauptteil: Mein Enkel Nanno zu Besuch bei Opa; will ihm meine Leidenschaft für Natur und Garten vermitteln; Spiele und kleine Abenteuer im Garten; 

 

KIMSPIELE im Garten und in der umgebenden Natur; witzige Szenen mit dem "Zauberkürbis", den wir spilerisch in unseren Garten-Abenteuer eingeführt haben; paralell dazu Beobachtungen Hannos auf dem Wander- und Fahrradweg im Wald und merkwürdige Vorgänge im Garten und Haus der Nachbarin: ein angeblicher Enkel mit Wohnmobil taucht auf; den sieht Hanno auch am Waldweg bei einem Bienenstand eines Erwerbsimkers -  er trifft sich dort öfters mit einer Gruppe Fahrrad-Wanderern, die alle große Packtaschen haben;  ich werde misstrauisch und recherchiere; den angeblichen ÜProfio-Imker (Schild am Bienenstand) gibt es nicht (überprüft im Spessart-Hexenhäuschen)

 

Schluss

Mit einer großen Polizei-Aktion wird der angebliche Enkel festgenommen; es stellt sich heraus, daß die alte Frau Opfer war; Menschen und die gründe für ihr Handeln sind oft nicht sio einfacbh druch oberflächliche Beobachtungen u wergründen; Empathie muss man "lernen"

KONZEPT 

+ Auf großer Fahrt durch das (mein) Leben

A. Wie tobt das Meer(Lebenslage)?

B. Was macht das Schiff (Lebensgefühl)?

C. Wie steuere ich mein Schiff durch alle Untiefen?

D. Welche Schätze will ich erobern?

 

E. Wo liegt mein Refugium (Schatzinsel)?

 

+ überwiegend in der Ich-Perspektive, aus der Sicht des "Helden" geschrieben

+ Ereignis: mit meinem Enkel im Garten - phantasdievolles Kind - von angergt von Harry Potter L ektüre hat Vorliebe für Zaubersprüche - Opa findet den "Hype" nicht unbedingt positiv- will etwas dagegen setzen: den "magischen" Gartenzwerg, die Piratenente in seinem Teich und der geheimnisvolle Kürbis am Gartenweg - greift auf Spiel zur Corona-Zeit zurück - baut ein Piratenschiff mit Schatzinsel - Als "Glückspirat" denkt er sich interessante Aufgaben und Rätsel (mit symbolisch-philosophischer "Tiefe") aus - Leben = Fahrt über das tosende Meer -- erfindet ein §Gesellschaftsspiel (Piratrnschiff-Modell mit Figuren) und inszeniert dazu  interessante kleine"Ereignisse" und erlebt mit seinem Enkel nachdenkliche Abenteuer im Piraten-Garten: Gleichnis über die Anforderungen und Wandlungen des Lebens, wie wundervoll das Leben sein kann und welche Klippen es gibt und die wundersame Kraft der Natur (im Garten)

*** von der Kraft der "zweckmäßigen" Gewohnheiten

*** von der Kraft des "trainierten" Unterwewußtseins

*** TARORT - von der Kraft "mentaler" Werkzeuge 

*** von der Freunde an den "schönen" Dingen/Design

*** „Als wir uns eine Katze genommen haben, habe ich zu meiner Partnerin gesagt: jetzt haben wir wirklich ein Zuhause“

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+ Wie baue ich eine Geschichte auf?

Eine Geschichte baust du in drei Handlungsschritten auf: Einleitung, Hauptteil und Schluss. Bei der Einleitung giebst du einen Überblick über die Situation. Der Leser muss erfahren, wie die Hauptfigur heißt und was sie beschäftigt. Im Hauptteil erzählst du das Erlebnis in mehreren Handlungsschritten.

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+Wie kann man spannend erzählen?

Wenn auch du Schreibambitionen hast, können dir die folgenden 10 Tipps dabei helfen, deine selbstverfasste Geschichte interessant zu gestalten.

- Setze einen Fokus. ...

- Entwickle interessante Figuren. ...

- Lege die Erzählperspektive fest. ...

- Kreiere einen Konflikt. ...

- Überlege dir einen spannenden Aufbau. ...

- Entwickle das Ende zuerst.

- + Spannung erzeugen durch geschickte Informationsvermittlung

- Cliffhanger ( ein offener Ausgang einer Episode auf ihrem Höhepunkt9

- Vorausdeutungen auf die weitere Handlung machen.

- Den Leser im Unklaren lassen, ob etwas geklappt hat.

- Die Beweggründe von Figuren im Unklaren lassen.

- Klärende Hinweise geben, die neue Fragen aufwerfen.Um Spannung aufzubauen, immer wissen, was als Nächstes folgt

+ Wenn du eine spannende Geschichte erzählst, ist es wichtig, Gedanken und Gefühle der Hauptfiguren zu vermitteln. Dafür nutzt du beispielsweise ausdrucksstarke und beschreibende Verben (zittern) und anschauliche Adjektive (aufgeregt). Dadurch können sich die Leserinnen und Leser besser in die Figur hineinversetzen.

 

+ Welche Sätze erzeugen Spannung?

Dazu gehören zum Beispiel „plötzlich“, „auf einmal“, „abrupt“, „angsteinflößend“, „gespenstisch“, „schnell“, „hastig“, „furchterregend“ und viele andere. Ebenso finden sich Phrasen, die in Geschichten für Spannung sorgen, darunter: „Wie aus dem Nichts“.

+ Wie baue ich Spannung auf?

Mit diesen literarischen Mitteln kann Spannung erzeugt werden: Dramatische Ironie (der Leser weiß etwas, was die Figur nicht weiß) Tempo (schnelle oder langsame Handlung) Vorahnung (Hinweise auf das Kommende)

+ Wie wird in einem Text Spannung erzeugt?

Möchtest du aber Spannung erzeugen, wie bei der Schilderung einer Gefahrensituation, kannst du auch kurze und knappe Sätze benutzen. Lange Sätze ermöglichen dem Leser, das Beschriebene genau mitzufühlen und zu erleben. Kurze Sätze erzeugen Spannung, beispielsweise wenn du Gefahrensituationen schilderst.

+ Wie kann man in einer Erlebniserzählung Spannung aufbauen?

Spannung steigern:

Arbeite auf den Höhepunkt der Erzählung hin. Lass die Spannung langsam steigen, indem du unerwartete Wendungen und Konflikte einbaust. Hier soll eine Emotion (z.B. Angst) so lange aufgebaut werden, bis es zum Höhepunkt der Geschichte kommt.

+ Wie macht man ein Buch spannend?

Größere Spannung erzeugst du, wenn du als Autor oder Autorin die genauen Pläne vor den Lesern verbirgst und sie bei jedem Schritt der Flucht mitfiebern lassen und sich fragen: Was hat der Häftling vor, wie will er das schaffen? Fünf Tage sind spannender als fünf Jahre.

 

+ Welche Zeitform Geschichte?

Eine Erzählung wird in der Zeitform Präteritum (1. Vergangenheit) geschrieben. Wenn es jedoch spannend wird, kannst du ins Präsens (Gegenwart) wechseln.

+Was ist ein unmittelbarer Einstieg?

Unmittelbarer Einstieg

Anders als in einem klassischen Roman oder auch einem Ratgeber verzichtet die Kurzgeschichte auf einen ausführlichen und langen Einstieg. Figuren werden meist indirekt durch den Verlauf der Geschichte charakterisiert und die Leserin oder der Leser steigt unmittelbar in die Handlung ein.er Erzählung wird der Rezipient zunächst in die Thematik eingeführt. Er erfährt, wann und wo die Erzählung stattfindet und welche Figuren eine zentrale Rolle spielen. Ist der Leser der Erzählung mit Ort, Zeit und Charakteren vertraut, beginnt die Handlung.

+ Neun Wege, um Geschichten zu beginnen

Mit einem Dialog oder einer Frage. „Was hast du gesagt? ...

Mit der Beschreibung der Umgebung / des Settings. ...

Mit einer allgemeingültigen Wahrheit. ...

Mitten in der Handlung. ...

Mit einer Vorausdeutung. ...

Mit einer Erinnerung. ...

Mit dem Motiv der Geschichte. ...

 

 

Mit einem erzählerischem Anfang.

 

Dein Text braucht einen deutlich erkennbaren roten Faden und eine insgesamt gute Struktur.

10 Dinge, die einen guten Roman ausmachen

1) Die Geschichte. Natürlich, eine gute Geschichte muss sein. ...

2) Die Charaktere. Jeder Roman braucht starke Helden, die faszinieren und deren Schicksal neugierig macht. ...

3) Die richtigen Worte. ...

4) Ein Konflikt. ...

5) Die Atmosphäre. ...

6) Der Erzähler. ...

7) Die Welt. ...

8) Das Thema.

 

Wie entsteht Spannung in einem Text?

Das Prinzip: Eine Szene entwickelt sich auf einen Höhepunkt zu und kurz vor dem Höhepunkt wird abgebrochen und es wird ein anderer Strang der Geschichte erzählt. Erst nach einiger Zeit erfahren die Leser, wie es mit dem ersten Strang weiter geht. Das heißt, man wartet die ganze Zeit gespannt darauf, was damit passiert.

 

10 Tipps zum Schreiben einer spannenden Geschichte

Ob Märchen, Piratengeschichte oder Liebesromanze – jede Geschichte kann toll sein, wenn sie nur packend erzählt und richtig strukturiert ist. Wenn auch du Schreibambitionen hast, können dir die folgenden 10 Tipps dabei helfen, deine selbstverfasste Geschichte interessant zu gestalten.

1. Setze einen Fokus

Eine Geschichte ist eine Folge von Ereignissen. Wenn du die Ereignisse jedoch einfach nur chronologisch aneinander reist, wirkt dein Text wahrscheinlich langweilig und konfus. Spannend wird es, wenn es einen thematischen Fokus gibt, der sich durch den gesamten Text hindurch zieht.

Bevor du also mit dem Schreiben loslegst, solltest du dir über den Kern deiner Geschichte klar werden. Stelle dir die Frage: Was ist das Besondere an der Geschichte (z. B. deine Hauptfigur hat magische Fähigkeiten)? Gibt es ein Thema, dass dich sehr beschäftigt (z. B. Konflikt und Versöhnung unter Freunden)? Oder hast du vielleicht sogar eine Botschaft, die du vermitteln willst (z. B. Geld ist nicht das Wichtigste im Leben)?

Wenn du das Thema oder ein dazu passendes Motiv (z.B. Geld) in deinem Text dann immer wieder aufgreifst, erzeugst du einen roten Faden, dem auch deine Leser gut folgen können.

2. Entwickle interessante Figuren

Eine Weisheit für das Schreiben einer Geschichte besagt: „Das Interessanteste für den Menschen ist der Mensch selbst.“ Gute Texte leben daher von gut konstruierten Figuren: Sie lassen deine Geschichte lebendig wirken.

Daher solltest du zunächst überlegen, welche Figurenkonstellation du wählen möchtest: Gibt es einen Protagonisten und mehrere Nebencharaktere? Oder möchtest du eine ausgeglichene Situation mit vielen gleichwertigen Figuren schaffen? Diese Fragen solltest du für dich klären, bevor du mit dem Schreibprozess beginnst. Damit du selbst klare Vorstellungen von deinen Figuren hast, könntest du als Übung zunächst Charakterisierungen schreiben, in denen du folgende Punkte festhältst:

Beschreibe das Äußere der Figur: Welche Kleidung trägt sie? Wie alt ist sie?

In welcher Lebenssituation steckt deine Figur aktuell? Handelt es sich um einen jungen Menschen, der gerade Pläne für seine Karriere oder eine Familie schmiedet? Eine Mutter, die um ihr Kind trauert? Oder einen alten Mann, der vom Leben verbittert ist?

In welchem sozialen Umfeld lebt deine Figur? Hat sie einen Beruf? Ist sie mit anderen Charakteren deiner Geschichte befreundet? Hier sind auch Details spannend: Hat die Figur bestimmte Urlaubspläne? Mit wem wohnt sie zusammen?

Oft sind Figuren für den Leser dann besonders spannend, wenn sie etwas Außergewöhnliches an sich haben, also z.B. eine bewegte Vergangenheit, ein absurdes Hobby oder einen Tick. Die Figur könnte durch ihre Außergewöhnlichkeit in ihrem sozialen Umfeld anecken. Ein beliebtes Spannungsmittel ist es, der Figur einen großen Traum oder einen starken Willen mit auf den Weg zu geben. Die Figur könnte im Verlauf der Geschichte gegen verschiedene Widerstände kämpfen und für die Verwirklichung ihre Ziele kämpfen. Wenn du diesen Konflikt spannend beschreibst, fiebert der Leser bis zum Ende mit ihr.

In jedem Fall sollte die Hauptfigur im Verlauf des Textes eine innere Entwicklung durchmachen. Dabei solltest du allerdings darauf achten, dass sie bis zum Ende authentisch wirkt. Wenn eine Figur von einem Moment auf den anderen geläutert ist, wirkt die Geschichte unglaubwürdig.

 

3. Lege die Erzählperspektive fest

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, an eine Geschichte heranzugehen. Eine essentielle Entscheidung betrifft dabei die Erzählperspektive: Damit ist die Stimme gemeint, die der Leser in seinem inneren Ohr hört, während er liest.

Klassische Erzählperspektiven sind mitunter folgende:

Der Text ist aus der Sicht einer Figur geschrieben. Der Leser taucht also ganz tief in die Gedanken- und Gefühlswelt der Person ein – bleibt in dieser Wahrnehmung jedoch auch gefangen.

Der allwissende Erzähler schwebt dagegen über der Handlung: Er weiß alles, kann in alle Figuren hineinschlüpfen und sogar das Geschehen bewerten. Diese Perspektive wird z. B. oft im Märchen verwendet.

Der neutrale Erzähler schwebt auch über der Handlung, allerdings ist er dabei sachlich. Er beschreibt nur das, was er wirklich sieht, schlüpft z. B. nicht in die Figuren hinein.

Du erzählst aus deiner eigenen Perspektive (z. B. über ein real erlebtes Erlebnis) oder aus der Perspektive einer Figur, berichtest dabei jedoch als „Ich“.

Wähle die Erzählperspektive, die am besten zu deiner Geschichte passt. Wichtig ist dabei lediglich, dass du in deiner Entscheidung konsistent bleibst und die Perspektive nicht in der Mitte der Geschichte plötzlich veränderst.

4. Kreiere einen Konflikt

In jedem spannenden Text gibt es einen oder sogar mehrere Konflikte. Damit ist ein Problem gemeint, mit dem die Figuren konfrontiert werden und das es im Laufe der Handlung zu lösen gilt. Diesem Konflikt ordnen sich alle Ereignisse deines Textes unter. Der Text wird dadurch erst spannend, denn der Leser möchte immer weiterlesen, weil er wissen muss, wie es wohl weiter gehen wird. Der Konflikt ist also das elementare Element, damit deine Geschichte packend bleibt!

Tipp: Den roten Pfaden behalten

Schreibe dir den Konflikt deiner Geschichte als einfachen Satz auf einen Zettel und lege ihn beim Schreiben neben dich auf den Schreibtisch. So behältst du stets im Hinterkopf, ob deine Szenen sich um den Konflikt herum aufbauen – oder ob du gerade abschweifst.

5. Überlege dir einen spannenden Aufbau

Auch über den Aufbau deiner Geschichte solltest du dir schon im Vorfeld des Schreibens Gedanken machen. Der Aufbau ist eng mit dem Konflikt verbunden, denn dieser legt fest, was überhaupt zur Geschichte gehört und was nicht. Spannend wird deine Geschichte dann, wenn du die Ereignisse so aneinander reist, dass sich die Handlung immer mehr zuspitzt.

Schon im alten Griechenland wurden dafür dramaturgische Modelle entwickelt. Das berühmte Drei-Akt-Modell von Aristoteles schlägt folgenden Aufbau vor:

Am Anfang passiert ein Ereignis, das die Normalität stört.

Die Ereignisse spitzen sich daraufhin immer mehr zu und steigern sich in einem Höhepunkt, der eine Wende mit sich bringt.

Im letzten Teil wird die Spannung und Dramatik aufrechterhalten. Der Schluss ergibt sich schließlich logisch aus der Abfolge der Ereignisse.

Auch heute noch ist dieses Modell ein bewährtes Rezept für gute Geschichten. Du musst dich nicht daran halten, aber als Orientierungshilfe kann dir dieses Modell auch für deine Geschichte nützlich sein.

6. Entwickle das Ende zuerst

Das Ende deiner Geschichte ist das, was der Leser als Letztes durchliest und was demnach in seinem Kopf am längsten hängen bleibt. Deshalb solltest du das Ende nicht dem Zufall überlassen und dir schon vor dem Schreiben überlegen, wie deine Geschichte ausgehen soll! Das klingt vielleicht ungewöhnlich, ist es aber keineswegs: Selbst große Romanschreiber entwickeln das Ende ihres Textes zu Beginn und schreiben dann ganz präzise darauf hin.

Achte darauf, dass sich dein Schluss logisch aus der Handlung der Ereignisse ergibt und dass er nicht „aufgesetzt“ wirkt. Geschichten, die damit enden, dass die Hauptfigur aus einem bösen Traum erwacht, sind heutzutage weder raffiniert noch originell.

7. Finde einen packenden Einstieg

Mindestens genauso wichtig wie das Ende ist der Anfang deiner Geschichte. Der schönste Schluss bringt schließlich nichts, wenn der Leser schon nach drei Zeilen beschließt, nicht weiterzulesen.

Bemühe dich also um einen packenden Einstieg in deine Geschichte. Oft ist es mitreißender, sofort mit einem Ereignis zu beginnen, das bereits spannend ist, anstatt erst lange und detailliert einen Ort, eine Figur oder einen Ablauf zu beschreiben.

8. Wähle die richtigen Worte

In welchem Stil schreibst du am besten deine Geschichte? Diese Frage ist gerade für Anfänger schwer zu beantworten. Als Faustregel gilt: Schreibe so, dass der Leser ein Bild vor Augen hat. Er sollte das Gefühl haben, dass er die Figuren in ihrem Alltag begleitet und sieht, was sie machen. Dafür solltest du Szenen möglichst plastisch gestalten und die Orte detailliert beschreiben, an denen sich die Figuren gerade aufhalten: Ist die Wohnung deines Protagonisten unordentlich? Dann schreibe nicht einfach nur „unordentlich“, sondern beschreibe die Unordnung: Liegt eine Socke auf dem Sofa? Muss der Protagonist noch alte Pizzakrümel von seinem Esstisch wegwischen? Kleine Details helfen dem Leser, sich auf die Erzählsituation einzulassen. Wichtig ist allerdings, dass du dich nicht in solchen Details verlierst. Sonst wird deine Geschichte langatmig und der Leser hat das Gefühl, dass kaum etwas passiert.

Abgesehen von dieser Grundregel richtet sich die Wortwahl vor allem nach der Perspektive, aus der du deine Geschichte schreibst. Wenn du aus der Sicht einer deiner Figuren schreibst, sollte sich auch die Sprache nach ihrem sozialen Umfeld richten. Wenn die Figur beispielsweise noch jung ist, könnte die Figur eher in einer Jugendsprache verfasst werden. Handelt es sich hingegen um einen Experten, schaden einige Fachausdrücke nicht. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben! Auch wenn dein Protagonist Arzt ist, solltest sich dein Text nicht wie eine medizinische Abhandlung lesen. Als Übung kannst du dir Texte anderer Autoren durchlesen und darauf achten, was dir gefällt. Einfach ausprobieren ist auch ein guter Tipp! Schreibe deinen Text doch einmal bewusst in unterschiedlichen Stilen. So wirst du schnell merken, was dir liegt und Spaß macht!

9. „Kill your darlings“

Dieser Spruch ist keinesfalls wörtlich zu nehmen, er ist aber durchaus hilfreich, wenn du deine Geschichte fertig geschrieben hast und sie noch einmal durchgehst: Trenne dich von allen Szenen und Beschreibungen, die mit dem Fortgang der Geschichte nichts zu tun haben. Dazu gehören z. B. nichtssagende Dialoge und ausartende Beschreibungen. Das kann manchmal richtig wehtun, gerade wenn du findest, dass du diese Elemente besonders schön geschrieben hast. Aber du wirst schnell merken: Letztendlich gewinnt deine Geschichte als Gesamtheit durch das Weglassen!

10. Gewinne Abstand

Wenn du schließlich fertig bist, gilt es, dir deine Geschichte noch einmal durchzulesen und letzte Verbesserungen anzugehen. Oft ist es dabei hilfreich, die Geschichte ein paar Tage liegen zu lassen, ohne sie dir anzuschauen, denn unmittelbar nach dem Schreiben fehlt dir wahrscheinlich der Abstand, um sinnvoll über Korrekturen urteilen zu können. Schlafe lieber noch ein paar Nächte darüber und setze dich dann mit frischer Energie an deinen Text! Nach ein paar Verbesserungen kannst du dann sicherlich mit Stolz auf deine eigene Geschichte blicken!

 

Jahrhundertslang beherrschten sie die Weltmeere und sorgten mit ihrem furchteinflößenden Aussehen für Angst und Schrecken: die Piraten! Bis an die Zähne bewaffnet, enterten sie Handelsschiffe und machten dabei reiche Beute. Viele ihrer Schätze versteckten sie auf einsamen Inseln.

 

Kaum jemand ist sich darüber im Klaren, wie stark uns das Unterbewusstsein durch den Alltag navigiert, wie sehr unsere Entscheidungen von verborgenen Wünschen gesteuert werden. Womöglich bestimmen sie sogar einen Großteil unseres Denkens und Handelns

Das Wesen eines jeden Menschen hat eine unbekannte Seite, die seinem Denken fast völlig verschlossen ist und die doch entscheidend sein Handeln prägt. Es ist ein Bereich unserer Psyche, der unserem Bewusstsein nicht zugänglich ist. Und der dennoch ein gewich­tiger Teil des Ichs ist. Diese mysteriöse Kraft, das Unterbewusstsein (oder "Unbewusste"), gibt vor, wen wir sym­pathisch finden, wer uns attraktiv erscheint, was uns Unbehagen bereitet, Angst macht – und was im Leben wir erreichen wollen.

 

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Die Schatzinsel

Roman - Penguin Edition (Deutsche Ausgabe) – Die kultige Klassikerreihe – Klassiker einfach lesen

von Robert Louis Stevenson

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ein ganz gewöhnliches Kinder-Abenteuer-Buch für ca. 10-jährige. Warum es zum Klassiker wurde kann ich mir nicht erklären. (gelesen 2023)

Alle 626 Bewertungen lesen

Inhaltsangabe

Eine süffige Piratengeschichte und ein Großklassiker der Abenteuerliteratur

Mit seiner «Schatzinsel» schrieb der Schotte Stevenson nicht nur einen Bestseller, sondern einen der bekanntesten Romane der Weltliteratur überhaupt. Ursprünglich zur Unterhaltung für Kinder gedacht und deshalb in einem «ganz einfachen Stil» verfasst, traf das Buch auf Anhieb einen Nerv. Die Abenteuergeschichte begeisterte seither Jung und Alt gleichermaßen und befeuerte die Fantasie vieler Generationen. Noch heute macht es Leser und Leserinnen zu willigen Komplizen von Jim Hawkins und Long John Silver.

Die Anleihen bei dieser süffigen Piratengeschichte sind übrigens so zahllos wie Sand am Meer – von Käpt’n Sharky über Käpt’n Iglo bis Fluch der Karibik – und haben sich tief in unser kollektives Bildergedächtnis eingegraben. Dass man sich Piraten am liebsten mit einem Papagei auf der Schulter und auf einem Holzbein hinkend vorstellen, haben wir Stevensons Klassiker zu verdanken, genauso dem Sehnsuchtsbild von palmenbestandenen Südseeinseln oder vergilben Schatzkarten, auf denen das X auf einen vergrabenen Schatz hinweist.

PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt. – Ausgezeichnet mit dem German Brand Award 2022

+ Wie lautet die Zusammenfassung von „Der Schatz der Insel“?

Der Roman erschien zunächst in einer Kinderzeitschrift und war eine episodische Erzählung mit dem Titel „Meuterei auf der Hispaniola“. Es ist die Geschichte eines Jungen namens Jim Hawkins, der mit seinen Freunden zu einer fernen Insel reist, um einen Schatz zu finden . Die gesamte Reise ist voller Action, Mut und Lebensweisheiten.

Die Schatzinsel

Autoren Robert Louis Stevenson Übersetzer Richard Mummendey Verlag Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv)

Belletristik

Kinder- & Jugendbücher

Das Jugendbuch für Mädchen und Jungen ab etwa zehn Jahren - sehr spannend zu lesen.

Anspruch  Lesespaß  Schreibstil  Spannung 

Bücher ab 10 Jahren Klassiker

Zusammenfassung zu

“Die Schatzinsel”

„Die Schatzinsel“ ist ein Klassiker in der Jugendliteratur, der 1883 in Buchform erschien. Robert Louis Stevenson ließ sich von einer Schatzkarte inspirieren und schrieb den spannenden Roman für seinen Stiefsohn Lloyd – über einen Jungen namens Jim Hawkins, der auf der Suche nach einem Piratenschatz bis in die Südsee kommt und dabei aufregende Abenteuer erlebt. Das Buch ist überwiegend in der Ich-Perspektive, aus der Sicht des Romanhelden Jim, geschrieben. Er ist dreizehn Jahre alt und Sohn eines Gastwirtsehepaars, das die Gaststätte „Admiral Benbow“ leitet. Jim gelangt eines Tages an die Seemannstruhe des Kapitäns Bones, die eine Schatzkarte enthält. Bones fühlt sich von einem einbeinigen Seemann bedroht, den der beeindruckte Jim in schillerndsten Farben beschreibt, und von dem er sogar träumt. Jim kann die Schatzkarte an sich nehmen, ehe sie sich jemand aus Kapitän Flints Besatzung aneignet. Die Karte weckt auch das Interesse von Dr.Liversy und Squire Trelawney, die daraufhin eine Expedition planen, um anhand der Schatzkarte den geheimnisvollen Piratenschatz zu finden. Natürlich ist Jim mit von der Partie – ohne ihn hätten die beiden Expeditionsführern nämlich auch nicht erfahren, dass auf dem Schiff, mit dem sie auslaufen, Piraten an Bord sind. Diese gehen nach der Ankunft auf der Insel ohne Schatzkarte auf die Suche, was Liversy und Trelawney gemeinsam mit Jim für eine Flucht vor den Piraten nutzen. Die Expeditionscrew besteht einige Abenteuer und sammelt viele neue Erfahrungen, während sie auf der Suche nach dem begehrten Schatz ist.

Wichtige Charaktere

Jim Hawkins

seine Eltern, die Gastwirte

Dr.Liversy, ein Arzt

Squire Trelawney, ein Gutsherr

Kapitän Smolett

ehemalige Piraten

Interpretation

Der Schotte Stevenson, der zeitlebens kränklich war und auch an Tuberkulose litt, war dadurch oft zum Nichtstun verbannt. Umso eindrücklicher kommen auch in diesem Buch Fernweh und Abenteuerlust zum Vorschein. Seine Fähigkeit, die faszinierende Natur der Karibik zu schildern, reißt die jungen Leser ebenso mit wie die spannenden Abenteuer, die sein Romanheld Jim erlebt. Sie können sich schon auf Grund des Alters leicht in den Jungen hineinversetzen und sich die verwegene Welt der Piraten vorstellen. Die Kulisse mit ihren Trauminseln ist der ideale Schauplatz für Abenteuerlust, Meer und Reisen. Nicht zuletzt inspirierte Stevensons Roman etliche Filmemacher dazu, die mitreißende Handlung auf die Leinwand zu bringen. Kinder, die das Buch lesen, wollen dank Stevensons Fähigkeit, Spannung aufzubauen, immer wissen, was als Nächstes folgt. Die Intention des Autors, bei seinen Lesern Begeisterung zu entfachen, ist ihm zweifellos gelungen und sein Roman hat längst Weltruhm erlangt. Stevensons eigene Begeisterung für Reisen und Abenteuer wird für den Leser durchweg spürbar – er, der wegen seiner Krankheit ans Bett gefesselt war, besaß eine außerordentliche Phantasie, die die Grundlage seiner Erzählkunst war.

 

Persönliche Bewertung

Das Jugendbuch für Mädchen und Jungen ab etwa zehn Jahren - sehr spannend zu lesen.

Sprich wie ein Pirat Tag

Der 19. September ist Internationaler Sprich wie ein Pirat Tag

Landratten und Pfeffersäcke aufgepasst: Der 19. September ist Internationaler Sprich wie ein Pirat Tag! Wer sich nicht als Sprotte oder Küstenschiffer erweisen möchte, sollte das Palavern der Piratensprache besser beherrschen als die räudigen Kameraden, Arrr! Spätestens seit 2002 werden an diesem Tag die besten Piratensprüche zelebriert. Um die Zunge zu lockern, darf man sich auch gleich mit passendem Rum und anderen Piratengetränken antütern und sich einen hinter die Binde (=Augenklappe) kippen . Yo-ho-ho!

Piratensprache: Alles an Bord, was Rang und Namen hat

Am Talk Like a Pirate Day zu sprechen wie ein Pirat, kann jede Alltagskonversation mit Romantik und Gefahr aufladen, wie es der Kolumnist Dave Barry einst beschrieben hat. Vor allem gegenüber Landratten, die nichts vom Sprich wie ein Pirat Tag wissen (wollen), können die Gespräche kurios werden.

Aber auch innerhalb der Crew geht es heiß her. Hier wird nämlich die Hierarchie piratensprachlich ausgehandelt und man muss immer wissen, wen man vor sich hat und wie man den Kameraden richtig anspricht. Denn obwohl Piraten zwar vogelfrei sind, sitzen sie doch alle im selben Boot und müssen zusammenhalten und sich behaupten.

 

„Arrr, Kombüsenjung!

Schaff mir die Limetten her,

aber im Schweinsgalopp!

Yo-ho-ho!“

Der Captain ist der Chef und zu ihm sollte man immer „Aye“ oder besser „Aye-aye“ sagen. Mit großer Macht kommt allerdings auch große Verantwortung: Wer Captain sein will, sollte auch „live like a captain“ – und im Sinne des einst auch von Captain Henry Morgan vertretenen Piratencodex als Vorbild voran gehen. Vor allem muss „der Alte“ – um eine Meuterei zu verhindern – entweder auf die Crew achten und hören, oder sich mit harten Strafen und Drohungen Respekt verschaffen (siehe unten).

Normale Mitglieder der Crew heißen Maat, Matrose oder Jack (wie die Flagge), wahlweise auch Jack Tar oder Jack Afloat – und Kamerad oder Matey, wenn man gut miteinander klar kommt. Je nach Erfahrung und Fähigkeiten ist man wahlweise ein Sprotte, Flottenfurz, Pulverjunge beziehungsweise ein Leichtmatrose (siehe Beleidigungen) oder ein echter Seemann, schwerer Junge, alter Seebär oder Salzbuckel.

Grundsätzlich wird auf Deck geduzt und ein rauer Umgangston gepflegt, wobei ein allzu rüpelhafter Kamerad, der immer den Klüver hängen lässt (schlechte Laune und Schmollen) schnell als „Schrubber“ gilt. Als Begrüßung eignet sich „Ahoi“ am besten, aber auch „Aye“ und „Arr“ können zur Einleitung eines Gesprächs immer gut eingesetzt werden.

Der Smutje ist der Mann, der sich um die Verpflegung kümmert. Er muss kein (guter) Koch sein, aber dafür sorgen, dass alle sitt, satt und zufrieden sind. Wichtiger als die Zubereitung der Speisen und Getränke in der Kombüse ist die richtige und ausreichende Lagerung der Vorräte – und deren gerechte Verteilung. Als Proviantmeister ist der Smutje eine Respektsperson, die auch für die Versorgung der Seeleute mit ausreichend Vitaminen zuständig ist. Um Skorbut vorzubeugen, sollte der Smutje an genügend Zitrusfrüchte denken, die natürlich gerne auch in einem alkoholischen Piratengetränk serviert werden. Bei Bedarf kann er bei allen seinen Tätigkeiten die Mithilfe von Kombüsenjungen beanspruchen.

 

+ Als aphoristisch bezeichnet man eine Formulierung, die kurz und prägnant ist und einen Gedanken oder eine Lebensweisheit ausformuliert.

"Auch ich war immer daheim, grub, krautete, stocherte, handhabte die Gießkanne". Wilhelm Busch

 

"Auch ich war immer daheim, grub, krautete, stocherte, handhabte die Gießkanne, besah alles, was wuchs, tagtäglich genau und bin daher mit jeder Rose, mit jedem Kohlkopf, mit jeder Gurke intim bekannt geworden. Eine etwas beschränkte Welt, so scheint's. Und doch, wenn man's recht erwägt, ist all das Zeugs, von dem jedes einzelne unendlich und unergründlich ist, nicht weniger bemerkenswerth, als Alpen und Meer, als Japan und China.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

 

Quelle: Busch, Briefe. An Johanna Keßler, 30. Jini 1896

 

 

LUTHERS APFELBÄUME

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ - angebliches Zitat Martin Luthers

Was meint Luther mit dem Apfelbaum?

Wer einen Apfelbaum pflanzt, der bald gesunde Früchte trägt, zeigt damit, dass er an ein besseres Morgen glaubt. Glauben heißt über den Horizont blicken. Einen Baum pflanzen heißt Weiter schauen, über den eigenen Horizont hinaus. Das ist typisch Luther.

Der Begriff bzw. der Spruch erlangte als Symbol für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bundesweite Bekanntheit, verursachte Baumpflanzungsaktionen und ist Titel eines Benefizalbums bzw. einer LP von Reinhard Mey aus dem Jahr 1989.[1]

 

 

 "Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war." Ernst Bloch

Bei der Anlage und Pflege von kleinen Biotopen der Natur achtsam zu begegnen ein kleines Paradies zu schaffen, das war unser gemeinsamer Traum, unsere "Konkrete Utopie".

+++ Enst Bloch (Wikipedia)  Reale Möglichkeit ist für Bloch ein Synonym für Prozess-Materie, die sich dialektisch weiterentwickele. In der Vermittlung von Theorie und Praxis, die sich gegenseitig zu überprüfen hätten, entstünde die Konkrete Utopie. Darüber hinaus habe utopische Hoffnung einen eschatologischen Kern. Mit Karl Marx argumentiert Bloch, dass die Geschichte der Menschheit bislang nur Vorgeschichte sei und noch gar nicht begonnen habe. Die Welt als Experiment, erläutert in Blochs Alterswerk Experimentum Mundi, entstanden 1972 bis 1974, habe eine Richtung. Bloch untersuchte die Religionen, allen voran das Christentum nach ihren Hoffnungsgehalten. In der Religion, aber auch in der Kunst und der Musik zeige sich ein Vorschein auf eine bessere Welt, die Bloch auch als Heimat bezeichnet.

„Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.[“

 

„Ich bin. Wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen. In unsere Hände ist das Leben gegeben. Für sich selber ist es längst schon leer geworden. Es taumelt sinnlos hin und her, aber wir stehen fest, und so wollen wir ihm seine Faust und seine Ziele werden.

 

*** Auf einem Flurstück von besonderem ökologischem Wert wollten wir ihn verwirklichen.

Es war der Traum von einem einem grünen Zuhause für uns zwei und unsere Kinder und von einem REFUGIUM für die Haselmäuse, die Grillen, die Feldhasen, die Fledermäuse und die vielen Kreaturen, die in der ausgeräumten Kulturlandschaft keinen Platz mehr finden.

 

So sammelten wir Feldsteine, pflanzten Obstbäume, legten Hecken an, leiteten Bachwasser in einen kleinen Teich, und wirkten sonst noch was alles. Hier sollte unser stilles Paradies entstehen.

 

 

"Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann Spuren hinterlassen." beliebter Spruch im Netz

Dieser Satz beschreibt nicht nur das Wandern, sondern auch das Leben und die Reise der eigenen Entwicklung. Auf unserem Weg haben wir Hindernisse zu bewältigen, Entscheidungen zu treffen, wir stoßen auf Unsicherheiten, haben Zweifel und sind auch mal am Ende unserer Kraft. Es geht nicht nur darum,  das Ziel zu erreichen, sondern auch darum, wer wir auf dem Weg dorthin werden. Mit all den Tiefs und Hochs. Deine Spuren zeigen, deinen Mut, deinen eigenen Weg zu gehen.

+ Viele haben Angst davor, anders zu sein. "Anders sein" ist unangenehm. Oder doch nicht? Ich war IMMER anders. Immer ein bisschen vorlaut. Immer ein kleiner Rebell. In den Kindergarten wollte ich nur, wenn es Kekse gab (also an Weihnachten), ansonsten war mir das dort zu langweilig. 

In der Schule war ich immer gut, aber auch oft ein bißchen vorlaut, habe von Anfang an viele Dinge, die "normal" waren, hinterfragt, weil mein Bauchgefühl etwas anderes gesagt hat (Hände in den Hosentaschen)

 

+ Jeder von uns ist wundervoll so wie er/sie/es ist! Wenn DU Dich annimmst, wie Du bist, dann werden es auch die anderen Menschen tun.Und die, die es nicht tun, brauchst Du eh nicht in Deinem Leben! Weil sie werden es nicht bereichern!

"Auch ich war immer daheim, grub, krautete, stocherte, handhabte die Gießkanne". Wilhelm Busch

"Auch ich war immer daheim, grub, krautete, stocherte, handhabte die Gießkanne, besah alles, was wuchs, tagtäglich genau und bin daher mit jeder Rose, mit jedem Kohlkopf, mit jeder Gurke intim bekannt geworden. Eine etwas beschränkte Welt, so scheint's. Und doch, wenn man's recht erwägt, ist all das Zeugs, von dem jedes einzelne unendlich und unergründlich ist, nicht weniger bemerkenswerth, als Alpen und Meer, als Japan und China.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller - Quelle: Busch, Briefe. An Johanna Keßler, 30. Jini 1896

 

 

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+ Bereits im 13 Jahrhundert schrieb der Sufi Dichter Rumi folgendes: „Bevor du sprichst, lasse deine Worte durch drei Tore schreiten. Beim ersten Tor frage: Sind sie wahr? Am zweiten frage: Sind sie notwendig? Am dritten Tor frage: Sind sie freundlich?

+ Drei Siebe des Sokrates 

Mit dem Konzept der Drei Siebe des Sokrates bringst du mehr Achtsamkeit in deine Kommunikation. Achtsame Kommunikation senkt zwischenmenschlichen Stress. Und du stärkst deine eigene Achtsamkeitspraxis, indem du das Wahre, Gute und Schöne im Austausch mit anderen zum Ausdruck bringst.

Inhaltsverzeichnis

Deine achtsame Kommunikation mit den drei Sieben des Sokrates vertiefen

Achtsame Kommunikation ist keine Methode

Was sind die drei Siebe des Sokrates?

Die Drei Siebe des Sokrates

Was bedeuten die drei Siebe des Sokrates?

Das erste Sieb: Ist es wahr?

Meinungsmache und Missverständnisse vermeiden

Achtsamkeitsübung "Ist es wahr?"

Das zweite Sieb: Ist es gut?

Mit den Sieben des Sokrates ein Gefühl für das Gute entwickeln

Achtsamkeitsübung "Ist es gut?"

Das dritte Sieb: Ist es nützlich?

Nichts zu sagen

Achtsamkeitsübung "Ist es nützlich?"

Wie die drei Siebe des Sokrates deine achtsame Kommunikation unterstützen

Informationen filtern und selektive Wahrnehmung stärken

Ursprung der Geschichte von den drei Sieben des Sokrates

Die drei Tore von Rumi

Die Trias von Sokrates

Die Weisheit des Buddha

Fazit

Deine achtsame Kommunikation mit den drei Sieben des Sokrates vertiefen

Möchtest du mehr Achtsamkeit in deine Kommunikation bringen und weißt nicht wie? Dann geht es dir vermutlich wie den Teilnehmern am Beginn unserer Achtsamkeits-Kurse und unserer Achtsamkeitstrainer-Fortbildung: Für alle ist die achtsame Kommunikation ein wichtiges Thema.

Warum das so ist, liegt auf der Hand: Die Art und Weise, wie wir gewöhnlich kommunizieren, birgt ein großes Potenzial an Irritationen und ungewollten verbalen Verletzungen. Zwischenmenschliche Kommunikation ist kompliziert und das macht den Austausch mit anderen hochgradig anfällig für Stress.

Achtsame Kommunikation ist keine Methode

Ich vermittle achtsame Kommunikation übrigens nicht als „konzeptuelle Methode“ (wie das zum Beispiel bei der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg der Fall ist), sondern ich lehre sie als geistige Qualität, also als innere Haltung. Um innere Haltungen zu verändern, ist kognitives Wissen allein oft nicht hilfreich. Deshalb nutze ich ergänzend gerne Zitate, Aphorismen und Weisheitsgeschichten.

Podcast: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg →

Was sind die drei Siebe des Sokrates?

Die drei Siebe des Sokrates ist eine Weisheitsgeschichte in Form eines fiktiven Dialoges, der den analytischen Geist umgeht und eine bestimmte Lebensweisheit unmittelbar erfahrbar macht. So geht die Geschichte:

Die Drei Siebe des Sokrates

Eines Tages kam ein Mann zum weisen Sokrates gelaufen und sagte: „Hey Sokrates, ich muss dir etwas erzählen!“

„Einen Moment“, unterbrach ihn der Weise, „Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“

„Drei Siebe?“, frage der Mann voller Verwunderung.

„Ja, guter Freund! Lass uns sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du das, was du mir erzählen willst, geprüft? Bist du dir sicher, dass es wahr ist?“

„Nein, ich habe es erzählt bekommen…“

„Na gut. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft. Das zweite Sieb ist das der Güte. Wenn es nicht sicher wahr ist, was du mir erzählen möchtest, ist es wenigstens gut?“

Zögernd sagte der andere Mann: „Nein, ganz im Gegenteil…“

„Dann”, unterbrach ihn der Weise, „lass uns auch noch das dritte Sieb anwenden. Ist es wichtig und notwendig, es mir zu erzählen, was dich so aufregt?“

„Notwendig nun gerade nicht… und wichtig auch nicht.“

„Also mein Freund“, lächelte der weise Sokrates, „wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr noch gut noch notwendig oder wichtig ist, so lass es lieber sein und belaste dich und mich nicht damit.“

So vertiefst du deine achtsame Kommunikation

Was bedeuten die drei Siebe des Sokrates?

Bei der Siebgeschichte geht es um drei Kernfragen:

Ist es wahr?

Ist es gut?

Ist es nützlich?

Das erste Sieb: Ist es wahr?

Wie wahr ist wahr? Viel Stress in unserem Leben entsteht, wenn wir auf das reagieren, was wir von anderen hören oder lesen. Denn oft gibt das, was uns mitgeteilt wird, nicht die Realität wieder, sondern das, was jemand darüber denkt – also seine Interpretation des Erlebten.

Mir hilft die Frage: „Ist es wahr?“ zum Beispiel im Umgang mit Medien auf eine sehr pragmatische Weise. Täglich werden Unmengen von Fake-News über uns ausgeschüttet und früher habe ich jede Nachricht geglaubt. Das ist übrigens menschlich, denn unser Gehirn hat die Tendenz, Geschriebenes ungeprüft für wahr zu halten.

Meinungsmache und Missverständnisse vermeiden

Die Siebgeschichte hat mir zu einer realitätsnäheren Haltung verholfen. Inzwischen halte ich mich offen für die Möglichkeit, dass das, was ich lese oder höre, auch falsch sein könnte. Diese innere Haltung lässt mich manches Mal klärend nachfragen.

Zum einen verhindere ich damit Missverständnisse und zum anderen bewahrt sie mich davor, mir Meinungen über Dinge zu bilden, die „in Wahrheit“ vielleicht ganz anders sind, als sie mir gerade präsentiert werden.

Achtsamkeitsübung „Ist es wahr?“

Nimm einen Tag lang eine achtsame innere Haltung allem gegenüber ein, was du

liest

hörst

selbst von dir gibst

und frage dich jedes Mal, ob du wirklich hundertprozentig sicher bist, dass das wahr ist.

Ich garantiere dir: Dich immer wieder mal an die drei Siebe des Sokrates zu erinnern, nimmt viel Stress aus deinem Leben!

Das zweite Sieb: Ist es gut?

In der Oberschule sollten wir während eines Seminars einmal Tageszeitungen nach ihren emotionalen Inhalten analysieren. Wir sollten uns die Zeitungen vornehmen und das Gelesene markieren: positive Meldungen / angenehm = gut (grün), negative Meldungen = unangenehm (rot) und neutrale Meldungen, die keine Emotionen in uns hervorriefen (gelb).

Ich weiß noch heute, wie schockiert ich über den hohen „Rotanteil“ war. „Only bad news are good news“, heißt es in der Medienbranche. Willst du Aufmerksamkeit, dann blase Fakten auf, schüre Meinungen und Aggression, deute Sachverhalte um und benutze dabei möglichst viele „Power-Words“ (emotionalisierende Begriffe).

Mit den Sieben des Sokrates ein Gefühl für das Gute entwickeln

Inzwischen habe ich ein gesundes Gespür dafür entwickelt, was „gut“ für mich ist, was mich stärkt und erfreut. Ich lese keine Tageszeitungen mehr und zappe bestenfalls einmal täglich online gezielt durch die Headlines. Es reicht mir tatsächlich, um zu wissen, was im Land und in der Welt los ist. Details sind nur mehr desselben und haben keinen „Mehrwert“ für mich und mein Leben.

Achtsamkeitsübung „Ist es gut?“

Achte einen Tag lang auf alle Momente, in denen du etwas Gutes liest, hörst oder selbst von dir gibst.

Welche Gefühle löst der jeweilige Moment in dir aus? Wie fühlt sich das im Körper an?

Achte einen Tag lang auf alle Momente, in denen du etwas Nicht-Gutes liest, hörst oder selbst von dir gibst.

Welche Gefühle löst der jeweilige Moment in dir aus? Wie fühlt sich das im Körper an?

Verinnerliche deine Erkenntnisse, indem du dir abends ein paar schriftliche Notizen zu deinen Erfahrungen in deinem Achtsamkeitstagebuch machst.

Das dritte Sieb: Ist es nützlich?

Hat dir auch schon mal jemand „einen toten Fisch in die Tasche gelabert“? Kennst du die Erfahrung, dass dir nutzloses Gerede, dem du zuhörst oder in das dich jemand verwickeln möchte, deine Zeit klaut?

Während meiner Achtsamkeitslehrer-Ausbildung am von Jon Kabat-Zinn entwickelten Center for Mindfulness an der University of Massachusetts wurde unsere Ausbildungsgruppe einmal mit einem Reisebus zu einem anderen Ausbildungsort gefahren.

Ich saß am Fenster und eine junge Mitlernende indigenen Ursprungs fragte mich, ob sie sich neben mich setzen dürfe. Ich antwortete, sie sei mir herzlich willkommen, wenn sie mit mir die Stille teilen möchte. Das bejahte sie erfreut.

Während im Bus das pure Leben tobte und alles laut und heftig durcheinander redete, genossen wir beide unsere schweigende Gegenwart. Wir genossen den Ausblick auf die wundervolle Landschaft und ließen die Impulse des Lernens der letzten Tage in uns nachwirken.

Nichts zu sagen

Irgendwann wurde unsere Aufmerksamkeit vom Gespräch einiger in der Nähe sitzender Mitreisender auf sich gezogen. Nachdem wir eine Weile unfreiwillige Zuhörer des Szenarios waren, sagte meine Nachbarin lächelnd zu mir: „Wenn man alles gestrichen hätte, was es nicht wert war, gesagt zu werden, hätten sie sich eigentlich nichts zu sagen gehabt.“

Wenn jeder Mensch nur noch sagen würde, was es wert ist, gesagt zu werden, hätten wir eine stillere Welt mit weniger Missverständnissen und Auseinandersetzungen.

Was es wert ist, gesagt zu werden, ist keine moralisch-wertende Frage – es ist eine Frage von Situationsangemessenheit. Die Antwort auf die Frage, was nützlich ist, muss jeder für sich selbst finden und sie muss in jedem Moment erneut gefunden werden.

Achtsamkeitsübung „Ist es nützlich?“

Nutze deine Achtsamkeitspraxis, um einen Tag lang jedes Mal innezuhalten, wenn du den Impuls verspürst, etwas zu sagen. Dann frage dich:

Muss das wirklich gesagt werden?

Wohin wird das führen, was ich gerade sagen möchte?

Verinnerliche deine Erkenntnisse, indem du dir abends ein paar schriftliche Notizen zu deinen Erfahrungen in deinem Achtsamkeitstagebuch machst.

 

 

Wie die drei Siebe des Sokrates deine achtsame Kommunikation unterstützen

Die drei Siebe des Sokrates kannst du also auf zwei Arten anwenden:

– bei dem, was du hörst, liest und siehst

– bei dem, was du redest und denkst

Informationen filtern und selektive Wahrnehmung stärken

Den ganzen Tag über werden wir von Nachrichten und Informationen überschwemmt, die unseren Geist vernebeln. Lassen wir zu, dass unsere Aufmerksamkeit unreflektiert von all diesen Impulsen gebunden wird, kostet uns das nicht nur Lebenszeit, sondern auch geistige Kraft.

Diesen besonderen Wert haben die drei Siebe des Sokrates für dich:

Du kannst Informationen besser filtern und deine selektive Wahrnehmung ausbilden. Durch die bewusste Lenkung deiner Aufmerksamkeit stärkst du deine Konzentrationsfähigkeit.

Du sparst Lebenskraft, weil du weniger redest, denn die meiste Energie des Tages wird durch Reden verbraucht.

Du kultivierst gute Gefühle in dir.

Du gibst keinen gedankenlosen „Trash“ von dir, sondern schenkst der Welt mehr des „Wahren, Guten und Schönen“.

Du kannst die Sieb-Geschichte als Achtsamkeitsübung zum Vertiefen deiner achtsamen Kommunikation nutzen.

Du hast einen Anreiz zur Selbstreflexion der dir hilft, mehr über dich selbst herauszufinden.

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Ursprung der Geschichte von den drei Sieben des Sokrates

Ich werde öfter gefragt, ob der fiktive Dialog mit den drei Sieben wirklich von Sokrates stammt. Ganz verlässlich kann das niemand sagen.

Die drei Tore von Rumi

Die drei Siebe des Sokrages werden verschiedentlich mit dem persischen Dichter Meylana Dschelaluddin Rumi in Verbindung gebracht. Er verwendete das Symbol von Toren und empfahl, dass jeder Mensch, bevor er spricht, zunächst durch die drei Tore hindurchgehen soll. An jedem Tor wird er nach seinen Worten befragt: „Sind sie wahr?“, „Sind sie notwendig?“, „Sind sie freundlich?“.

Da Sokrates jedoch rd. 1500 Jahre vor Rumi lebte, erscheint es wahrscheinlicher, dass Rumi hier vom geistigen Nektar des Sokrates getrunken hat.

Die Trias von Sokrates

Verlässlich ist die von Sokrates überlieferte Trias des Wahren, Schönen und Guten, einem klassischen Ideal, das im 18. und 19. Jahrhundert einen bedeutenden Einfluss auf unsere westliche Kultur hatte.

Sokrates beschäftigte vor allem das Gute. Als gut definierte er sowohl moralisch als auch alltagspragmatisch alles, was das richtige Maß hat, was schön und was wahr ist. Ein gutes Leben bestand nach seiner Auffassung in einer harmonischen Vereinigung dieser drei Aspekte im Geiste wie im Leben.

Die Weisheit des Buddha

Den ältesten Hinweis auf die drei Siebe des Sokrates fand ich bei Buddha, der rd. 200 Jahre vor Sokrates lebte. Zu den Grundlagen des Buddhismus gehört der sogenannte Edle Achtfache Pfad und eines dieser Pfadglieder ist die „Rechte Rede“. Im Pali-Kanon, den überlieferten buddhistischen Schriften, wird die rechte Rede folgendermaßen beschrieben:

„Lüge sein lassen,

entzweiende Sprache sein lassen,

harte Worte sein lassen,

Geschwätz und oberflächliches Gerede sein lassen – das nennt man rechte Rede.“

(Dīgha Nikāya 22)

Der Buddha sagte, dass unsere Gedanken sowie unser Reden heilsam oder unheilsam, nützlich oder unnütz, wahr oder falsch sein. „Rechte Rede“, so heißt es, meidet Lüge, Verleumdung, Schimpfen, unnützes Gerede und Klatsch.

Rechte Rede bedeutet, „Wenn zur rechten Zeit gesprochen wird, wenn das, was gesagt wird, wahr, höflich und zweckmäßig ist und aus liebevoller Gesinnung kommt.“

Fazit

Es stecken viel Weisheit und viele Möglichkeiten zur Vertiefung deiner achtsamen Kommunikation (und deiner Achtsamkeitspraxis ganz allgemein) in kleinen Geschichte Die drei Siebe des Sorates.

Mögen meine Ausführungen dazu dienen, das Wahre, Gute und Schöne in deinem Herzen und deinem Alltag zur Entfaltung zu bringen.

 

 

 

+ Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.

Charles Darwin

+ Der Mensch ist nicht ein losgelöstes Wesen, sondern ein Teil des Universums.

Rabindranath Tagore

 

 "Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war." Ernst Bloch

Bei der Anlage und Pflege von kleinen Biotopen der Natur achtsam zu begegnen ein kleines Paradies zu schaffen, das war unser gemeinsamer Traum, unsere "Konkrete Utopie".

+++ Enst Bloch (Wikipedia)  Reale Möglichkeit ist für Bloch ein Synonym für Prozess-Materie, die sich dialektisch weiterentwickele. In der Vermittlung von Theorie und Praxis, die sich gegenseitig zu überprüfen hätten, entstünde die Konkrete Utopie. Darüber hinaus habe utopische Hoffnung einen eschatologischen Kern. Mit Karl Marx argumentiert Bloch, dass die Geschichte der Menschheit bislang nur Vorgeschichte sei und noch gar nicht begonnen habe. Die Welt als Experiment, erläutert in Blochs Alterswerk Experimentum Mundi, entstanden 1972 bis 1974, habe eine Richtung. Bloch untersuchte die Religionen, allen voran das Christentum nach ihren Hoffnungsgehalten. In der Religion, aber auch in der Kunst und der Musik zeige sich ein Vorschein auf eine bessere Welt, die Bloch auch als Heimat bezeichnet.

„Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.[“

 

„Ich bin. Wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen. In unsere Hände ist das Leben gegeben. Für sich selber ist es längst schon leer geworden. Es taumelt sinnlos hin und her, aber wir stehen fest, und so wollen wir ihm seine Faust und seine Ziele werden.[4]“

 

*** Auf einem Flurstück von besonderem ökologischem Wert wollten wir ihn verwirklichen.

Es war der Traum von einem einem grünen Zuhause für uns zwei und unsere Kinder und von einem REFUGIUM für die Haselmäuse, die Grillen, die Feldhasen, die Fledermäuse und die vielen Kreaturen, die in der ausgeräumten Kulturlandschaft keinen Platz mehr finden.

So sammelten wir Feldsteine, pflanzten Obstbäume, legten Hecken an, leiteten Bachwasser in einen kleinen Teich, und wirkten sonst noch was alles. Hier sollte unser stilles Paradies entstehen.

 

*** Das Gedicht im Zentrum der Anfangs Kaptitel ... aus dem BLOG .. der für einen wichtigen Abschnitt meines Lebens mit Adelheid (!) charakteristisch ist.. und nach ihrem Tod bis zum letzten Atemzug prägend bleiben soll --- Prinzip Hoffnung --- auch im Alter noch eine Perspektive --- Spuren hinterlassen --- vielleicht Stapellauf._Holz weitergeben "Ach lass uns in der Welt bestehen". Haus und Garten jetzt der Versuch Spur zu hinterlassen, und zugleich für die Kinder nach meinem Tod zu erhalten und weiter zu führen (Hanno).

 

 

 

+++ Nach der Feier vom Heinrich: Vor dem ZuBett gehen esse ich noch einen Apfel, "meditierer" nochein wenig vor dem Schlafen gehen (so wie auch morgens)Bekanntermaßen eine Gesundheitsfrucht: Will auch so alt werden wie Heinrich. Versuche jetzt (leider erst im fortgeschrittenen Alter!) mehr auf meine Gesundheit zu achten. Aha-Effekt: Die Frucht der Erkenntns und Liebe (Apfelbaum: Baum der erkenntnis !!!) Dann fällt mir "Luthers Apfelbäumchen" ein: Jetzt habe ich ein Motto für meinbe Lebenserzählung

+++

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

– angebliches Zitat Martin Luthers

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Hadith wird der muslimische Prophet Mohammed (570–632) mit diesem Satz zitiert.[2]

Der emeritierte Wuppertaler Theologieprofessor und Lutherforscher Martin Schloemann, der ein Buch über dieses Zitat schrieb, kam zu dem Ergebnis, dass es nicht von Martin Luther stammt. Vielmehr entstamme es dem Lutherbild aus dem 19. Jahrhundert, des den Familiengarten pflegenden, frommen Hausvaters. Luther habe sich tatsächlich aber mehr auf den Weltuntergang gefreut, als ihn zu fürchten.

Erstmals nachgewiesen ist der Spruch im Oktober 1944 in einem Rundbrief der Bekennenden Kirche in Hessen, in dem der Hersfelder Pfarrer Karl Lotz das Wort „Apfelbäumchen“ als schon bekannt voraussetzte.

Verbreitung und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Krieg sollen der Landesbischof Hanns Lilje und der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann das Wort weiter verbreitet haben, es wurde eine Losung für den Wiederaufbau. Nach Schloemanns persönlichen Befragungen schoben sich Lilje und Heinemann die Urheberschaft gegenseitig zu. Auch Otto Grotewohl, bestimmte RAF-Sympathisanten, der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, Rita Süssmuth, Wolfgang Schäuble und Helmut Kohl hätten das Wort „Apfelbäumchen“ vielfach verwendet. Reinhard Mey benannte schließlich ein Musikalbum danach, Gottfried Benn schrieb das Gedicht „Was meinte Luther mit dem Apfelbaum?“ Auf der Brüsseler Weltausstellung stand der Spruch als Motto mehrsprachig auf dem deutschen Pavillon.

1951 wurden in Anlehnung an den Spruch in Bad Salzuflen Bäume gepflanzt. Zur 500-Jahr-Feier entstand in Wittenberg der Luthergarten, wo u. a. der schwedische König und die dänische Königin Bäume pflanzten. Vor dem Lutherhaus Eisenach steht ebenfalls ein Apfelbaum mit einer Tafel, auf der bis 2022 das angebliche Luther-Zitat zum Apfelbäumchen zu lesen war. Im Frühjahr 2023 ließ das Lutherhaus Eisenach eine neue Tafel anbringen, die die Entstehung des vermeintlichen Luther-Zitats erläutert und historisch einordnet.[3]

Hoimar von Ditfurth schrieb das 1985 erschienene Spiegel-Bestseller-Sachbuch So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen, in dem er sich mit der unsicheren Zukunft der Menschheit befasst. Darum geht es auch in dem 2011 veröffentlichten Lied Der Apfelbaum von Christian Franke und Edward Simoni.[4]

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+++  LUTHERS  APFELBÄUMCHEN

Gedicht

Äpfel glätten Deine Stirn, bringen Phosphor ins Gehirn, Äpfel geben Kraft und Mut Und erneuert Dir Dein Blut. 

 

+++ Wie heißt der Apfel auf Latein? - Malus / Wissenschaftlicher Name

Malus prunifolia

+++ Welche Geschichte hat der Apfel?

Die Vorfahren unseres heutigen Apfels stammen aus Asien und gelangten durch die alten Griechen über die Seidenstraße nach Europa. Während der Ausdehnung des Römischen Reiches wurden die Äpfel immer weiter im Herrschaftsgebiet verteilt und gelangten so schließlich nach Deutschland.

Für was steht Apfelbaum?

Neuanfang, Liebe, Leben - die Symbolik des Apfels

Bereits in der Antike wurden Apfelbäume kultiviert und veredelt. Schon früh verbanden die Menschen mit den Äpfeln eine Symbolik des Lebens, der weiblichen Kraft und Fruchtbarkeit.

+++ Für was stehen Apfel?

In der Ernährung gelten Äpfel als Zeichen von Gesundheit, aber auch von ewiger Jugend und Unsterblichkeit. Er ging in heidnische Mythen, in die biblische Geschichte, in volkstümliche Märchen und Sagen ein; die kollektive Vorstellung verbindet ihn als starkes, ambivalentes Symbol mit Verführung und Weiblichkeit.

+++ Was bedeutet Apfel?

Apfel. Substantiv. Apfel ˈap-əl.: eine runde Frucht mit roter, gelber oder grüner Schale, festem weißem Fruchtfleisch und einem Kern . Auch: der Baum aus der Familie der Rosengewächse, der diese Frucht trägt.

+++ Warum jeden Tag einen Apfel essen?

Äpfel enthalten zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe, wie beispielsweise Polyphenole. Sie stecken konzentriert in der Apfelschale und in den Kernen und haben eine antioxidative Wirkung. Diese macht freie Radikale unschädlich und soll so vor Krebs und Herzinfarkt schützen und die Blutgerinnung positiv beeinflussen.

+++ Was meint Luther mit dem Apfelbaum?

Wer einen Apfelbaum pflanzt, der bald gesunde Früchte trägt, zeigt damit, dass er an ein besseres Morgen glaubt. Glauben heißt über den Horizont blicken. Einen Baum pflanzen heißt Weiterschauen, über den eigenen Horizont hinaus. Das ist typisch Luther.

+++ Warum sind Äpfel so symbolträchtig?

Aus der namenlosen Frucht Edens wurde unter dem Einfluss der Geschichte von den goldenen Äpfeln im Garten der Hesperiden ein Apfel. Dadurch wurde der Apfel zum Symbol für Wissen, Unsterblichkeit, Versuchung, Sündenfall und Sünde .

+++ Was symbolisiert der Apfelbaum?

In der antiken Mythologie ist der Apfel einer der heiligsten Bäume und symbolisiert Gesundheit und zukünftiges Glück.Seit der Antike ist er auch als „Baum der Liebe“ bekannt und wird mit Aphrodite, der Göttin der Liebe, in Verbindung gebracht.

+++ Was symbolisiert der Apfelbaum?

Der Apfelbaum war in allen euro-asiatischen Kulturen das Symbol für das Leben, die Fruchtbarkeit und die Liebe. Menschen, die im Zeichen des Apfelbaumes geboren sind, können alles Trennende verbinden, sie sind BindegWas symbolisiert Äpfel?

Der Apfel gilt seit jeher auch als Symbol der Mutter Erde und des Weiblichen. In der Kulturgeschichte war er stets den Göttinnen der Fruchtbarkeit, Schönheit und Liebe geweiht. So wurde er der indogermanischen Urgöttin Gaia, den griechischen Göttinnen Demeter und Aphrodite oder der römischen Göttin Venus geopfert.lied zwischen Ideal und Wirklichkeit, zwischen all den Extremen.

+++ Was bedeutet der Äpfel als Symbol?

Im Altertum und im christlichen Kulturkreis galten Äpfel als Symbol der Liebe und der Fruchtbarkeit, als sinnliche Reizung, als verführerische Begierde, als Frucht der Erkenntnis. Die »goldenen Äpfel der Hesperiden waren die Früchte der Unsterblichkeit« (Mohr 1984), und somit von großer Begehrlichkeit.

+++ Apfelbaum - Baum der Liebe

Der Apfelbaum steht symbolisch für Liebe und Ehe und drückt die Zuversicht in das gemeinsame Leben aus. Die prächtigen weissen Blüten erinnern im Frühjahr an den unvergesslichen Hochzeitstag.

+++ Welche Bedeutung hat der Äpfel in der Bibel?

Der Paradiesapfel wurde nicht mehr nur als Frucht der Sünde, sondern auch als Symbol der Verheißung auf Erlösung gesehen. Der Apfel als Relikt des Paradieses wird zur bildhaften Schnittstelle von Altem und Neuem Testament.

+++ Eines Tages kam Eva zu dem Baum mit den verbotenen Früchten. Plötzlich hörte sie die Stimme einer Schlange, die ihr dazu riet, von den schönen Früchten des Apfelbaumes zu essen. Obwohl Gott es verboten hatte, aß sie einen Apfel und brachte auch ihrem Mann Adam einen Apfel.

+++ Was ist die Frucht in der Bibel?

+++ Was symbolisiert der Baum der Erkenntnis in der christlichen Tradition?

Im biblischen Kontext könnte der Baum der Erkenntnis ein Feigenbaum gewesen sein, weil Adam und Eva, unmittelbar nachdem sie von der Frucht des Baumes gegessen hatten, sich aus Feigenblättern einen Schutz anfertigten (Gen 3,7), erklärt Manfred Böhm. Auf den Feigenbaum werde in der Bibel oft Bezug genommen.

Die wohl bekannteste Frucht der Bibel ist die Frucht vom Baum der Erkenntnis: „Gott der Herr ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. “ Den Menschen verbot er, von den Früchten dieses Baumes zu essen.

+++ Welche Bedeutung hatte der Apfel in der Mythologie und Geschichte?

Apfel. Schon in der germanischen Mythologie spielten Äpfel eine bedeutende Rolle. Die Göttin Idun war Hüterin über die goldenen Äpfel, die dem göttlichen Geschlecht der Asen die Unsterblichkeit verliehen. In der keltischen Mythologie wird die Insel Avalon als Paradies geschildert.

+++ Die Frucht am Baum des Lebens

Der heilige Bischof und Kirchenvater Ambrosius von Mailand nahm dem Apfel schon früh den schlechten Ruf, den ihm die Geschichte vom Sündenfall eingebracht hat. Im vierten Jahrhundert verglich er den am Kreuz hängenden Christus mit dem Apfel, der am Baum des Lebens hängt.

+++ Biblische Erzählung

Eva wird von der Schlange in Versuchung geführt, die ihr sagt, dass sie deswegen nicht sterben würden, sondern dann Gut und Böse erkennen würde. Daraufhin isst sie eine Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und gibt sie dann ihrem Mann.

+++ Warum durften Adam und Eva nicht vom Baum der Erkenntnis essen?

Nur vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse durften sie nicht essen. Sonst müssten sie aus dem Garten fort und würden eines Tages sterben. Der Satan log Adam und Eva aber an. Er sagte: Wenn ihr von der Frucht esst, erkennt ihr Gut und Böse, aber ihr werdet nicht sterben.

+++ Welche Geschichte hat der Apfel?

Die Vorfahren unseres heutigen Apfels stammen aus Asien und gelangten durch die alten Griechen über die Seidenstraße nach Europa. Während der Ausdehnung des Römischen Reiches wurden die Äpfel immer weiter im Herrschaftsgebiet verteilt und gelangten so schließlich nach Deutschland.

+++In welchem Märchen kommt der Apfel vor?

Schneewittchen

 

Der Apfel kommt in vielen deutschen Märchen vor, am prominentesten bei Schneewittchen, dessen böse Stiefmutter die rote Seite eines Apfels vergiftet und das schöne Mädchen damit töten will. Auch die Geschichte des heiligen Nikolaus ist eng mit dem Apfel verknüpft. 

HARRY POTTER

Was ist die vollständige Bedeutung von Harry Potter?

Ein Zaubererjunge und Held einer vielgelesenen Fantasy-Reihe der britischen Autorin JK Rowling . Der elfjährige Harry, ein Waisenkind, entdeckt seine magischen Kräfte und die Bücher schildern seine Abenteuer an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei.

+ Soziale Ungleichheit und Vorurteile

Die Bücher thematisieren systemische Ungleichheit durch die Darstellung marginalisierter Gruppen wie Hauselfen, Werwölfe und muggelgeborener Hexen und Zauberer. Vorurteile in der Zaubererwelt dienen als Sinnbild für Rassismus, Klassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Wie kann man Harry Potter beschreiben?

Harry James Potter (* 31. Juli 1980 in Godric's Hollow), die Hauptfigur der Geschichte, ist der Sohn der Hexe Lily und des Zauberers James Potter. Er verlor seine Eltern im Alter von 15 Monaten durch den tödlichen Fluch „Avada Kedavra“, ausgeführt von Lord Voldemort, dem mächtigsten dunklen Zauberer seiner Zeit.

+ Was ist die tiefere Bedeutung von Harry Potter?

Es ist eine Geschichte voller verborgener Bedeutungen und Botschaften, die wichtige Themen wie Liebe, Diskriminierung, Freundschaft, Aufopferung und Selbstfindung behandelt. JK Rowling hat diese Themen auf subtile und zugleich kraftvolle Weise in die Geschichte eingewoben und so eine Welt geschaffen, die nicht nur magisch, sondern auch zutiefst bedeutungsvoll ist.

+ Wie hat Harry Potter die Gesellschaft beeinflusst?

Die Bücher veränderten die Literaturwelt nachhaltig . Die Bücher und Filme machten das Fantasy-Genre bei Kindern und jungen Erwachsenen populär. Viele entdeckten durch die Serie auch die Liebe zum Lesen.

+Was ist das besondere an Harry Potter?

Die äußerst einprägsamen Figuren mit ihren vielschichtigen Charakterzügen und Eigenschaften verleihen der Harry-Potter-Reihe eine Einzigartigkeit, die sich sowohl in den Büchern als auch Filmen widerspiegelt. Groß und Klein können sich aufgrund der Vielfältigkeit zumindest mit einer der Figuren identifizieren.

+ Warum lieben Kinder Harry Potter so sehr?

Scholastic: Was ist es, das Kinder an Harry Potter so anzieht? Brodkin: Die Figuren und ihr Leben ähneln denen echter Kinder und ihren Lebensgeschichten, doch gleichzeitig unterscheiden sie sich – durch die Fantasiewelt der Magie – von ihnen. Sie sind ihnen also sehr vertraut und doch auf sichere Weise anders.

Was ist die zentrale Idee von Harry Potter?

Die Grundidee von Harry Potter ist, dass man seiner Sache nachgeht, wenn man alles für die Sache tut, aber das Ende ist nicht für alle glücklich . Denn Harry tötete Voldemort, verlor dabei aber Fred, Nymphadora, Remus, Sirius, Dumbledore, Cedric und viele andere.

+ Was sind Harry Potters Stärken?

Seine Stärken liegen in seinem Mut, seiner Loyalität und seiner Fähigkeit, in kritischen Momenten über sich hinauszuwachsen . Obwohl er gelegentlich dazu neigt, zu viel Verantwortung zu übernehmen, zeugt seine Entwicklung im Laufe der Serie von erheblichen Führungsqualitäten.

+ Was sind die guten Eigenschaften von Harry Potter?

Harrys prägende Eigenschaften sind, wie schon in der gesamten Serie, Tapferkeit, Entschlossenheit und Selbstaufopferung . Als echter Gryffindor begegnet Harry jeder Krise mit Mut und Entschlossenheit. Es käme ihm nie in den Sinn, seine Suche aufzugeben oder ein anderes Leben zu wählen. Nicht, dass er eine Alternative hätte.

+ Warum ist Harry Potter in den Büchern so wichtig?

Harry, Ron und Hermine lehrten eine Generation inzwischen erwachsener Kinder, dass Liebe die ultimative Antwort auf Angst, Wut und Hass ist . Sie lehrten uns, wie wir unseren Freunden nahe sein und, wenn möglich, unseren Feinden vergeben können.

+ Ist Harry Potter pädagogisch wertvoll?

Die Lektüre der Harry-Potter-Bücher ist nach Ansicht der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) pädagogisch sinnvoll.

+ Welche Werte vermittelt Harry Potter?

+ Warum sollten Schüler Harry Potter lesen?

Sie vermitteln Lektionen fürs Leben, die für junge Leser wichtig sind, etwa Lektionen über Freundschaft, Tapferkeit usw. Die Bücher sind aber auch für Personen ab dem Highschool-Alter leicht lesbar .

Neben der magischen Welt, Spannung und Action spielt auch die Charakterentwicklung eine zentrale Rolle, denn es werden moralische Werte wie Freundschaft, Toleranz, Loyalität und der Einsatz für das Gute vermittelt. Das Buch umfasst alle sieben Harry-Potter-Bände von J.K. Rowling in ungekürzter Fassung.

+ Was sind Harry Potters Stärken?

Seine Stärken wurden auch von Hexen und Zauberern gelobt, die um ein Vielfaches älter und klüger waren. Liebe: Harrys größte Kraft von allen war, dass er lieben konnte. Trotz einer Familie, die ihm keine Zuneigung gab, entwickelte sich diese Kraft sehr stark.

+ Was ist die Moral von Harry Potter?

Die Botschaft der Potter-Romane ist sehr einfach: Je mehr man den Tod um jeden Preis abschaffen will, desto mehr wird man zum Verbrecher.

- Was ist Harry Potters Botschaft?

Was „Harry Potter“ den Lesern beibringt, ist im Wesentlichen, starke und verlässliche Freundschaften zu schließen, Macht und Einfluss zu nutzen, um Gutes zu tun und gesellschaftliche Vorurteile sowie Verwaltungs- oder Regierungssysteme abzulehnen, die gegen die Menschen arbeiten.

+ Was lehrt uns jede Harry-Potter-Figur?

Hermine: Denk über die Dinge nach, es sei denn, du hast keine Zeit dafür. Ron: Lass nicht zu, dass negative Gedanken alles andere überschatten. Draco: Es gibt fast immer mehr Facetten bei einer Person, als man auf den ersten Blick sieht. Luna: (ähnlich wie Ron) Lass dir von anderen Leuten NICHT den Tag verderben/beeinflussen, was du sagst oder aussiehst.

+ Neben Harry, Ron und Hermine gibt es eine große Vielfalt an Charakteren, darunter Schüler, Professoren, dunkle Zauberer, Geister und Fantasiewesen. Nichtmagische Menschen werden Muggel genannt.

+ Ist Harry Potter für Kinder geeignet?

„Harry Potter und der Stein der Weisen“ – Ab etwa 9 Jahren geeignet. „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ – Ab etwa 9 Jahren geeignet. „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ – Ab etwa 10 Jahren geeignet. „Harry Potter und der Feuerkelch“ – Ab etwa 11 Jahren geeignet

 

+++ !!! +++ Warum war Harry Potter so umstritten?

 

Es ist offensichtlich, dass die Harry-Potter-Romane ein kontroverses Thema sind und die Meinungen über ihre Eignung für Kinder weiterhin auseinandergehen werden. Obwohl viele Eltern die Geschichten als Fantasy-Geschichten verstehen, glauben andere, dass die Bücher ein Einstieg in den Okkultismus sind.

 

+++ Kürbiskopfzauber (Beschwörung) Melofors

 

+ Der Kopf des Opfers wird in einem Kürbis eingeschlossen:

"Egal, wohin Harry im Schloss ging, das einzige Thema der Unterhaltungen war Dumbledores Flucht, und obwohl einige der Details bei der Weitererzählung ins Kraut geschossen haben durften (Harry hörte, wie eine Zweitklässlerin einer anderen versicherte, Fudge liege nun in St.-Mungo mit einem Kürbis als Kopf), war es doch erstaunlich, wie genau der Rest ihrer Informationen war."

+ Das Gerücht um Minister Fudge als Opfer dieses Juxzaubers

Kürbiskopfzauber (  Engl. Pumpkin-Head Jinx) mit der Beschwörungsformel (Melofors): Der Kopf des Gegners wird in einem Kürbis eingeschlossen, das aussieht, als ob der Kopf in einen Kürbis verwandelt worden ist.

Kürbis-Johnny war eine geheimnisvolle Halloweenfigur. Ihr wurde nachgesagt, dass sie den Kürbiskopfzauber an Hogwarts-Schülern hexte, wenn er herbeigerufen wurde. Kürbis-Johnny war angeblich ein Hogwarts-Schüler, der von anderen wegen seiner Leidenschaft zu Kürbissen, besonders jene in Hagrids Kürbisbeet, schikaniert wurde. Dann wurde sein Kopf in einem Kürbis eingefangen, als ein Mitschüler diesen Zauberspruch zu Halloween an Kürbis-Johnny ausübte. Er floh danach in den verbotenen Wald und wurde nie wieder gesehen. Kürbis-Johnny konnte am Halloweenfest herbeigerufen werden, wenn mann seinen Namen dreimal rief und dabei auf einen Kürbis klopft.

 

In den 80er Jahren erlebte Jacobs Geschwisterkind gemeinsam mit Ismelda Murk und Ben Copper zwei Abenteuer rund um Kürbis-Johnny.

Die drei Freunde Harry, Hermine und Ron benutzten diesen Juxzauber an verschiedenen Erklingen im Hogwartsgelände im Schuljahr 1994-1995. Dabei wurden sie beaufsichtigt vom Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste, dem vermeintlichen Alastor Moody.

 

Im folgendem Schuljahr 1995-1996 konnte der Schulleiter Albus Dumbledore sich der Gefangennahme durch den Zaubereiminister Cornelius Fudge entziehen, der von seiner Untersekretärin und Großinquisitorin von Hogwarts, Dolores Umbridge, seinem Assistenten Percy Weasley und zwei Auroren begleitet wurde. Am Folgetag ging das Gerücht im Schloss Hogwarts um, dass Fudge im St.-Mungo-Hospital für Magische Krankheiten und Verletzungen mit einem Kürbis als Kopf liegen soll, nachdem ihm dieser Juxzauber angehext wurde.

 

 

 

+++ Zaubersprüche, Juxzauber, Beschwörungszauber

 

++ Kürbiskopfzauber mit der Beschwörungsformel (Melofors): Der Kopf des Gegners wird in einem Kürbis eingeschlossen, das aussieht, als ob der Kopf in einen Kürbis verwandelt worden ist.

 

++ Unsere Lieblingszaubersprüche aus den Harry-Potter-Büchern: 

-

+ „Accio“, der Herbeirufzauber

+ „Avada Kedavra“, der tödliche Angriffsszaub

 

+ "Expecto Patronum“, der Schutzzauber

Spuken wird es in der Nacht,

Leute nehmt euch wohl in acht!.

Wollt ihr schlafen und nicht zittern,

müßt ihr unser Monster füttern.

 

Leute öffnet uns die Tür,

freche Geister sind jetzt hier.

Sinnlos ist, sich zu verstecken,

denn wir werden euch entdecken.

 

Kürbis und Klabautermann,

Poltergeist und Heinzelmann

hier in dem Erlebnisgarten

messen euch an ihren Taten.

Hanno, Dieter und die Mine

lieben diesen Kürbiskopf.

Sie sind schlau wie Harry Potter

 

Kürbis und Klabautermann,

Poltergeist und Heinzelmann

hier in dem Erlebnisgarten

messen euch an ihren Taten.

 

Hanno, Dieter und die Mine

lieben diesen Kürbiskopf.

Sie sind schlau wie Harry Potter

 

 

-Kürbis-Johnny war eine geheimnisvolle Halloweenfigur

 

+ Was bedeutet Kürbis vor der Tür?

Ein Halloween-Brauch ist es, einen Kürbis auszuhöhlen, eine gruslige Fratze hineinzuschnitzen und ein Teelicht hineinzustellen. Diese werden meist vor der Haustür platziert, um der Legende nach den Teufel und böse Geister abzuhalten.

Warum feiert man Halloween?

Halloween geht auf den alten keltischen Brauch „Samhain“ zurück, an dem die Grenze zwischen den Welten verschwommen sein soll, sodass Geister die Sterblichen auf die andere Seite ziehen konnten. Um sich vor diesen Geistern zu schützen, entzündeten die Menschen damals Feuer und verkleideten sich. Heutzutage ist Halloween eher eine kommerzielle und kulturelle Feier, die in vielen Teilen der Welt als Möglichkeit gesehen wird, um sich zu kostümieren, Süßigkeiten zu sammeln und Spaß zu haben.

Lesezeit: 5 Minuten

Inhalt:

 

Was bedeutet Halloween auf Deutsch?

 

Das Wort Halloween, damals als „Hallowe’en“ geschrieben, ist eine Verkürzung von All Hallows’ Eve bzw. All Hallows’ Evening und bedeutet „Allerheiligenabend“. Wie der Name verrät, bezieht es sich auf den Abend vor Allerheiligen (31. Oktober), ähnlich wie Heiligabend, für die im englischsprachigen Raum die Nacht vor Weihnachten (24. Dezember), als „Christmas Eve“ bezeichnet wird.

 

Woher kommt Halloween?

+ Halloween ist aus dem damaligen keltischen Fest Samhain entstanden, welches eines von vier großen Festen des Jahres für die Kelten war. Die anderen drei fanden am Vorabend zum 1. Februar, 1. Mai und 1. August statt.

+ Dem Glauben nach löste sich am Abend vor dem 1. November die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten auf, wodurch Kommunikation oder sogar Übertritte zwischen den Welten möglich wurden. Vereinzelt wurde sich möglichst gruselig verkleidet, um sich vor jenen Geistern zu schützen. Ebenso endete für die Kelten am 31. Oktober die Erntezeit, was mit dem Entzünden von Erntefeuern geehrt wurde.

+ Samhain wurde in verschiedenen Formen in ganz Europa gefeiert, aber insbesondere in Irland war es ein wichtiges Fest. Daher brachten im 19. Jahrhundert zahlreiche irische Auswandernden diesen Brauch mit in die USA, wo es aufgrund seiner Faszination übernommen wurde.

+ Ein weiterer Faktor war die christliche Kirche, die oft versuchte, Feste anderer Glaubensrichtungen für sich zu beanspruchen oder in adaptierter Form zu übernehmen. Dies passierte wohl genauso mit Samhain. Denn die christliche Tradition, vor jedem wichtigen kirchlichen Fest eine besondere Messe namens „Vigil“ (lat. vigilia „Nachtwache“) abzuhalten – die dazu dient, die Gläubigen auf das bevorstehende Fest vorzubereiten und einzustimmen – weist große Parallelen zum keltischen Samhain auf.

+ Halloweens Ursprung liegt also ganz klar im Samhain, welches über die Jahrhunderte durch die Vermischung von heidnischen und christlichen Bräuchen schließlich zum modernen Halloween-Fest führte.

+ Seit wann gibt es Halloween in Deutschland?

Halloween schwappte wohl Beginn der 1990er Jahre nach Deutschland, begeisterte die breite Masse aber erst richtig nach der Jahrtausendwende. Durch Werbung, Film und Fernsehen war das schaurige Fest immer mehr in den Köpfen der Menschen und durch das große ökonomische Potenzial sprangen immer mehr Unternehmen auf den Zug auf. So kam es, dass Halloween auch in Deutschland immer größer und beliebter wurde.

+ Was macht man an Halloween? – 5 Tipps

 

1. Halloween-Tipp: Kostümieren

Da geglaubt wurde, dass an Halloween Geister in die Welt übertreten, entstand der Halloween-Brauch, sich gruselig zu verkleiden, um sich so vor diesen zu schützen. Sehr beliebt sind dabei Kostüme von Hexen, Gespenstern, Superhelden, Charakteren aus Videospielen sowie besonders gruselige oder abstoßende Outfits – dabei gibt es keine Grenzen.

2. Halloween-Tipp: Süßigkeiten

Abends an Halloween gehen Kinder von Haus zu Haus und fragen nach Süßigkeiten. Dies wird traditionell mit dem Spruch „Süßes oder Saures“, seltener auch in frecher Form „Süßes, sonst gibt’s Saures“ getan. Die Amerikaner sprechen hierbei auch vom „Trick or Treating“. Falls Sie also auch das Halloween-Fest zelebrieren, sollten Sie eine Schale mit Süßigkeiten an dem Abend bereithalten.

3. Halloween-Tipp: Dekoration

Einhergehend mit dem Kostümieren ist es zur Tradition geworden, dass eigene Haus drinnen wie draußen möglichst gruselig zu schmücken. Als Dekoration dienen dabei gerne Skelette, Gespenster, Fledermäuse, Spinnen sowie Spinnenweben etc. Unglaublich beeindruckende Halloween-Dekorationen lassen sich in den USA finden, wo oft ganze Nachbarschaften einer Geisterstadt ähneln.

4. Halloween-Tipp: Gruseln

Zu Halloween gehört auch immer eine ordentliche Portion Grusel. Partys mit speziellen Gerichten wie z.B. „abgetrennten Fingern“ aus Würstchen oder roter „Bluttrank“ aus Traubensaft stehen dann an der Tagesordnung. Doch auch gruselige Kekse werden häufig gebacken und als Snack angeboten. Viele genießen an Halloween auch einen Horrorfilm-Abend Eine weniger verbreitete Idee ist der Besuch in einem Escape Room.

5. Halloween-Tipp: Kürbisse aushöhlen & zurechtschnitzen

Ein weiterer Halloween-Brauch ist es, einen Kürbis auszuhöhlen, eine gruslige Fratze hineinzuschnitzen und ein Teelicht hineinzustellen. Diese werden meist vor der Haustür platziert, um der Legende nach den Teufel und böse Geister abzuhalten.

 

+ Warum Kürbisse zu Halloween?

Die Tradition an Halloween Kürbisse auszuhöhlen und Lichter hineinzustellen, geht auf die Legende vom irischen Hufschmied Jack Oldfield zurück, weshalb Kürbislaternen im Englischen auch als „Jack O’ Lantern“ bezeichnet werden.

Laut Überlieferung überlistete Jack Oldfield mehrmals den Teufel am Abend vor Allerheiligen, sodass sich dieser gezwungen sah, Jack Oldfield zu versprechen, sich niemals dessen Seele zu holen. Doch als Jack verstarb wurde er am Himmel abgewiesen und da auch der Teufel seine Seele – wie zuvor versprochen – nicht aufnahm, wurde er von jenem in die ewige Dunkelheit geschickt. Doch selbst der Teufel hatte Mitleid mit ihm und gab ihm ein Stück glühende Kohle aus dem Höllenfeuer mit. Jack Oldfield höhlte eine Rübe aus, legte die glühende Kohle hinein und wanderte so jedes Jahr an Halloween durch die Dunkelheit.

Diese Legende führte zu dem Glauben, dass ein glühendes Kohlestück in einer Rübe bzw. eine Lichtquelle in einem Kürbis an Halloween den Teufel sowie andere Geister fernhalten könne.

Übrigens: Abgesehen von dieser Legende fällt Halloween auch in die Hochzeit der Kürbissaison, welche sich von Ende August bis zum ersten Frost erstreckt.

Nicht lange nach Halloween beginnt bereits die Vorweihnachtszeit, in der es weg vom Grusel hin zum warmen Wohlfühlen geht. In Dänemark wird dann viel von Hygge gesprochen. In Deutschland steht für diese Zeit meist Glühwein und Weihnachtsmarkt auf dem Plan. In unserem Online-Magazin finden Sie auch Ideen für nachhaltige Weihnachtsgeschenke sowie Informationen zu beliebten deutschen Weihnachtstraditionen.

+++ Symbolisch für alle ruhelosen Seelen – mit seiner Rübenlaterne durch die Finsternis. So erzählt es die Legende.

+ Rüben gab es in der neuen Heimat der Iren, die zu Tausenden während der Hungersnot nach Amerika ausgewanderten, weniger, dafür prächtige Kürbisse. Nun wisst ihr, dass die geschnitzten Kürbisse, die Ende Oktober überall zu sehen sind, eigentlich die leuchtende Rübe von Jack o’Lantern darstellen sollen, der vielleicht noch immer auf seinem rastlosen Weg daherwandert…

+ Bei manchen weißte ja auch nicht, ob die einen Kürbis im Fenster haben oder selber rausgucken.

+ Beim Bäcker: ,,Was hätten Sie denn gerne?" ,,Weltfrieden, 20 Millionen Euro, einen Kaffee und ein Kürbiskern-Brötchen, Bitte"

+ Die Mandarine ist aber groß." "Das ist ein Kürbis." "Ah. Ich hatte mich schon gewundert, dass die Schale so schwer abgeht."

+ Wer denkt, dass die Zwiebel das einzige Gemüse ist, das einen zum Weinen bringt, hat noch nie einen Kürbis ins Gesicht bekommen.

+ Kürbisschnitzen Zitate: 

- "Entfessle deinen inneren Künstler beim Kürbisschnitzen".

- "Halloween wird mit kunstvoll geschnitzten Kürbissen zum Leben erweckt."

 . "Schnitze und kreiere Kürbis-Meisterwerke".

- "Lass deine Kreativität durch deine geschnitzten Kürbisse erstrahlen."

+ Was symbolisiert der Kürbis? Dem Kürbis werden in den Kulturen diverse symbolische Gehalte zugeschrieben. Galt er den Römern als Sinnbild für Aufgeblasenheit und Dummheit, weil die Frucht schnell wächst und innen hohl ist, ist er für die Asiaten Symbol für das ewige Leben und das Gleichgewicht der Welt.

+ Für was steht Kürbis? Mit ca. 800 Sorten steht der Kürbis als Symbol für die Vielseitigkeit und Launenhaftigkeit der Natur.

+ Warum stellt man Kürbisse vor die Tür? Der geschnitzte Kürbiskopf gehört einfach zu Halloween. Vor die Tür oder auf die Fensterbank gestellt, soll er mit seinen Grimassen und Fratzen die bösen Geister und den Teufel abhalten.

+ Was ist das wichtigste Symbol von Halloween? Das wichtigste Symbol von Halloween ist der Kürbis. Nach der irischen Legende von Jack-o'-Lantern soll man unter anderem die Kürbisse aushöhlen, ein Gesicht schneiden, in die Mitte des Kürbises eine Kerze legen und anzünden, damit sich die bösen Gespenster vom eigenen Heim fern halten.

+ Was ist besonders am Kürbis? Kürbisse sind besonders reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Außerdem enthalten sie viel Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt und entzündungshemmend wirkt. Das im Kürbis enthaltende Vitamin E ist zudem wichtig für eine gesunde Haut und den Zellschutz.

+ Die Legende von Jack O'Lantern: Wütend über Jacks neuerliches Erscheinen warf ihm der Teufel angeblich ein Stück glühender Höllen-Kohle hinterher, welches Jack in eine ausgehöhlte Rübe legte

+ Was ist die Geschichte von Jack O'Lantern?

Jack O'Lantern – Wikipedia

Der Jack-O'Lantern-Brauch geht auf eine Halloween-Tradition irischer Einwanderer zurück, die ihn in die USA gebracht und dort ausgebaut hatten. Die Kürbislaterne gilt als Symbolfigur für Halloween. Das Licht im ausgehöhlten Kürbis hat Bezüge zum Grablicht an Allerseelen.

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+ Welche Legende erzählt die Geschichte der Kürbislaterne? Der Ursprung der Kürbislaterne beruht auf einer gruseligen, aus Irland stammenden Geschichte. Die Legende besagt, dass ein irischer Schmied namens Jack, der mehr betrunken als nüchtern war, den Teufel ausgetrickst haben soll. Der Teufel musste ihm versprechen, Jacks Seele bis in alle Ewigkeit in Ruhe zu lassen.

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HALLOWEEN

Halloween ist ein Fest, das alle lieben, die sich gerne gruseln. Es wird jedes Jahr am 31. Oktober, am Abend vor Allerheiligen gefeiert. Irische Einwanderer brachten vor etwa 150 Jahren Halloween-Bräuche nach Nordamerika wie Jack O’Lantern, die Kürbislaterne. Hier kannst du die Geschichte dazu lesen.

Die Geschichte von Jack O’Lantern:  Kein Platz im Himmel, kein Platz in der Hölle:

Vor langer Zeit in Irland saß Jack, der Schmied, am Abend vor Allerheiligen in einer Kneipe. Jack war ein übler Trunkenbold und hatte schon so manches ausgefressen. Jack trank gerade sein Bier aus und knallte den leeren Krug auf den Tresen: "He! Fiona! Mein Bier ist schon wieder leer, bring mir sofort ein neues, aber zackzack!" Plötzlich fegte ein unheimlicher Luftzug durch die Gaststube und Jack spürte, wie jemand hinter ihn trat. Langsam drehte er sich um. "Heiliger Bimbam!" rief er. "Der Teufel! Was willst du von mir?" "Tja, mein Lieber," sagte der Teufel. "Dein Stündlein hat geschlagen. Ich bin gekommen, um dich mitzunehmen in die Hölle. Deinen dicken Mantel, den kannst du gleich hier lassen, bei mir unten wird's dir bestimmt schnell warm. Hahahaha!". Jack zögerte: "Na gut, ich komme mit. Aber vorher könntest du mir wenigstens noch ein letztes Bier spendieren!" "Also, meinetwegen," sagte der Teufel, "aber nur eines! Oh, Mist, jetzt hab ich doch glatt meinen Geldbeutel an der Höllenpforte vergessen. Naja, da verwandele ich mich eben selbst schnell in ein Geldstück." Eine Münze fällt auf den Tisch.

Den Teufel ausgetrickst

Sofort grapscht sich Jack das Geldstück vom Tisch. "Ha, jetzt hab ich dich, Meister Teufel! Jetzt gehörst du mir! Ich stecke die Münze einfach schnell in meinen Geldbeutel zu dem kleinen Kreuzanhänger, dann kann sich der alte Teufel nicht mehr zurückverwandeln." "Jack, du Halunke," ruft der Teufel aus dem Geldbeutel, "lass mich raus! Ich lass dich auch die nächsten zehn Jahre in Ruhe. Versprochen!" Da ließ Jack den Teufel frei.

+ Doch nach zehn Jahren auf den Tag genau erschien der Teufel wieder, um Jack zu holen. Und Jack trickste ihn abermals aus. Er bat den Teufel, ihm als letzte Mahlzeit einen Apfel vom Baum zu pflücken. Der Teufel, dieser gutmütige Geselle, konnte ihm die Bitte nicht abschlagen und kletterte auf den Apfelbaum. Jack zog blitzschnell sein Taschenmesser heraus und ritzte ein Kreuz in den Baumstamm. Da konnte der Teufel nicht mehr herunter. Und er wäre für immer dort gesessen, hätte er Jack nicht versprochen, ihn nie mehr zu belästigen.

Die Jahre vergingen, Jack wurde ein alter Mann und als er starb, begehrte er im Himmel Einlass. Doch da er zu Lebzeiten ein rechter Halunke gewesen war, wollte man ihn dort nicht haben und schickte ihn in die Hölle.

"Hallo, Jack," begrüßte ihn der Teufel. "Was machst'n du hier?" "Im Himmel wollen sie mich nicht haben. Jetzt soll ich zu dir!" erklärt Jack "Ja, tut mir leid, aber hier kannst du nicht bleiben." antwortet der Teufel. "Ich hab ja bei meiner Teufelsehre versprochen, deine Seele niemals zu holen, und daran muss ich mich auch halten." Jack jammerte: "Oh nein, wo soll ich denn jetzt hin? Nun muss ich auf ewig durch die eiskalte Finsternis geistern. Ganz allein! Und ich fürchte mich doch so im Dunkeln!"

"Na, ich will mal nicht so sein!" meint der Teufel großzügig. "Hier hast du eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer, die erlischt nie und wird dir immer leuchten." Damit er die heiße Kohle besser transportieren konnte, legte Jack sie in eine ausgehöhlte Rübe, in die er zuvor kleine Fensterchen geschnitten hatte. Und mit dieser Laterne wandelt die arme Seele seitdem ruhelos durch die Dunkelheit.

Potenzial: Bedeutung + Wie erkennen und ausschöpfen?

Potenzial haben oder Potential ausschöpfen? – Beides beschreibt grundsätzlich die Fähigkeit, über sich hinaus zu wachsen. In der Physik beschreibt der lateinische Begriff ein elektrisches oder magnetisches Feld. In der Psychologie ist die Bedeutung vielschichtiger. Im Kern geht es aber darum, das Beste aus seinen Stärken, Talenten und Möglichkeiten zu machen. 

+ Definition: Was ist Potenzial? Der Begriff Potenzial bezeichnet alle Mittel und Möglichkeiten, die vorhanden sind, aber noch nicht genutzt werden. Das können Kräfte, Stärken und Talente sein – ebenso vorhandenes Wissen, Geld, Technik oder sogar Zeit. Potenzial beschreibt die Gesamtheit aller noch nicht ausgeschöpften Reserven, Fähigkeiten und Entwicklungschancen.

Potenzial gibt es nicht nur bei Menschen. Auch Unternehmen oder Produkte können wirtschaftliches Potenzial haben. Zum Beispiel, wenn diese noch nicht voll ausgereift sind oder Kunden den Nutzen noch nicht erkannt haben.

Sogar in Jobs schlummert Potenzial: Was anfangs nicht nach einem Traumjob aussieht, kann zum Beispiel durch Jobcrafting oder eine Beförderung zu einem Topjob werden.

Großes Potenzial Bedeutung und Beispiele

Jeder Mensch hat Potenzial. In jedem von uns steckt mehr, als wir auf Anhieb erkennen. Potenzial zu haben, bedeutet das grundsätzliche Vermögen, sich weiterzuentwickeln, über sich hinaus zu wachsen, mehr zu können als aktuell scheinbar möglich ist (auch: Leistungspotenzial).

Dazu müssen wir zuerst unsere Potenziale erkennen und anschließend ausschöpfen – sprich: nutzen. Beispiele:

Bei Sportlern spricht man von Potenzial, wenn diesen eine Leistung grundsätzlich zugetraut wird, die aber noch trainiert werden muss.

Bei Nachwuchstalenten beschreibt der Begriff nicht entwickelte Fähigkeiten, die noch gefördert werden sollen.

Bei Mitarbeitern spricht man von „Arbeitspotenzial“ oder „Leistungsvermögen“, wenn deren Arbeitskraft gesteigert werden kann – zum Beispiel durch motivierende Anreize.

Potenzial oder Potential: Richtige Schreibweise?

Sowohl „Potenzial“ als auch „Potential“ entspricht der korrekten Rechtschreibung. Einen Unterschied gibt es nicht, beide Schreibweisen sind richtig. Der Duden empfiehlt aber „Potenzial“ mit z. Der Plural lautet: „Potenziale“. Häufige Synonyme sind: Möglichkeit, (Leistungs-)Fähigkeit, Reserve, Kapital.

 

Potenzial Analyse: Kennen Sie Ihre Potenziale?

Die eigenen Potenziale erkennen – das fällt vielen schwer. Dabei steckt in jedem von uns mehr, als wir auf Anhieb erkennen oder von uns meinen. Das klingt nach einer typischen Motivationsfloskel oder Durchhalteparole. Es stimmt aber: Auch in Ihnen steckt großes Potenzial – ganz sicher! Um so wichtiger ist es, diesen verborgenen Schatz zu bergen und Ihre Potenziale zu erkennen.

Potenziale erkennen, bedeutet, sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen, worin Sie wirklich gut sind. Aus dieser Selbstreflexion kann großes Selbstbewusstsein entstehen. Mehr noch: Wer seine Möglichkeiten kennt und erkennt, kann mehr aus seinem Leben und Beruf machen und wird am Ende zufriedener und glücklicher sein.

Potenzialanalyse: Verborgene Stärken erkennen

Der klassische Weg, seine Potenziale und verborgenen Talente zu bergen ist die sogenannte Potenzialanalyse. Sie dient zum Beispiel Lehrern in der Schule dazu, die Stärken ihrer Schüler besser einzuordnen. In Unternehmen ist sie ein Instrument zur Bewerberauswahl oder gezielten

 

Mitarbeiterförderung.

Bei der systematischen Potenzialanalyse stehen in der Regel fünf Kompetenzbereiche im Fokus:

Personalkompetenz

Diese Fähigkeit offenbart die Denkweisen und Werte einer Person: Wie ausgeprägt ist ihre Reflexionsfähigkeit? Ist er oder sie in der Lage, sich selbst zu motivieren – auch unter Druck (Belastbarkeit)?

Methodenkompetenz

Jemand mit Methodenkompetenz kann grundsätzlich und mithilfe von Techniken und Methoden Probleme eigenständig lösen.

Sozialkompetenz

Gemeint ist die Fähigkeit und der Wille, mit anderen Menschen zu interagieren und zu kooperieren.

Fachkompetenz

Die Fachkompetenz beschreibt ein tiefes Verständnis von fachlichen Zusammenhängen und Know-how auf einem Gebiet.

Veränderungskompetenz

Hierbei geht es um mentale Flexibilität – also: Ist die Person generell zu Veränderungen bereit und fähig oder braucht sie im stärkeren Maße Routine?

Potenzial haben: Aber wie nutzen?

Potenzial haben, bedeutet die fundamentale Fähigkeit zur Entwicklung. Heißt: Sie haben noch Luft nach oben, eine Steigerung ist möglich. Dazu aber müssen Sie meist an sich arbeiten und die sogenannte Komfortzone verlassen. Denn seine Potenziale ausschöpfen bedeutet zugleich, Chancen zu nutzen und seine bisherigen Grenzen zu überwinden.

Dies ist vor allem eine Frage des eigenen Denkens. Oder moderner: des eigenen Mindsets. Studien um die Psychologin Carol Dweck zeigen etwa, dass es zwei Arten von Mindsets gibt, die mit den eigenen Potenzialen und dem Erreichen von Zielen zusammenhängen:

Fixed Mindset

Menschen dieses Typs haben meist ein statisches Selbstbild (fixed = englisch für starr, unflexibel). Sie halten ihre Fähigkeiten für angeboren oder auch nicht. Wenn sie scheitern, dann reichte das Talent und Potenzial offenbar nicht.

Growth Mindset

Ganz anders bei diesen Menschen: Sie sind überzeugt, dass sie – theoretisch – alles erreichen können und großes Potenzial in sich bergen (growth = englisch für Wachstum oder dynamisch). Entsprechend investieren sie viel in ihre Entwicklung.

Sich selbst mehr zuzutrauen und bereit sein, sich für ein Ziel ins Zeug zu legen, ist daher ein zentraler Schlüssel, um seine Potenziale auszuschöpfen.

40-Prozent-Regel der Navy SEALs

Wenn du denkst, es geht nicht mehr, hast du erst 40 Prozent deiner Leistungsfähigkeit erreicht. Nicht deine körperliche Fitness entscheidet, sondern deine psychische Fitness.

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3 Anzeichen, dass Sie Ihr Potenzial nicht ausschöpfen

Schöpfen Sie Ihr Potenzial wirklich schon aus oder besteht noch Spielraum nach oben? Folgende Indizien verraten, dass in Ihnen mehr steckt, als Sie aktuell nutzen:

Aufgaben fallen Ihnen (zu) leicht

Das vielleicht deutlichste Zeichen, dass Sie Ihr Potenzial nicht ausschöpfen: Fühlen Sie sich im Job dauerhaft unterfordert und können anfallende Aufgaben per Autopilot erledigen? Dann sind Sie noch lange nicht an der Grenze Ihres Potenzials angekommen!

Sie lernen nichts Neues mehr

Wer sein volles Potenzial nutzen möchte, sollte ständig etwas Neues lernen: neue Abläufe, neues Wissen, neue Sprachen… Selbst aus Fehlern können Sie lernen! Wer dagegen nur aus vorhandenem Know-how schöpft, lässt großes Potenzial liegen.

Ihr Umfeld wächst nicht

Damit ist nicht die Anzahl der Kontakte gemeint, sondern vielmehr deren geistige Entwicklung. Wer seine Potenziale ausschöpfen will, braucht den richtigen Nährboden dazu. Das sind ebenfalls Menschen mit einem Growth Mindset, viel Neugier und Abenteuerlust. Erst so begeistern Sie sich gegenseitig. Menschen mit der geistigen Flexibilität einer Betonschwelle werden Sie eher ausbremsen.

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Potenzial ausschöpfen: 8 Tipps und Beispiele

Viele Menschen führen ein Leben unter ihrem potenziellen Niveau – fremdbestimmt, begrenzt, blockiert. Dabei schlummern in ihnen so viele Anlagen, die oft nur zum Leben erweckt werden müssen. Wie also kann ich mein volles Potenzial ausschöpfen? Hier einige bewährte Tipps und praxiserprobte Beispiele:

1. Verlassen Sie Ihre Komfortzone

Wer seine Limits überwinden und Potenziale entwickeln will, muss raus aus den oft nur selbst gesteckten Grenzen. Und zwar regelmäßig: Neues wagen, Dinge ausprobieren, Risiken eingehen – alles ist besser als Stillstand in der Wohlfühlzone. Haben Sie den Mut, über den Tellerrand zu blicken, denn nur dort entdecken Sie neue Fähigkeiten, Leidenschaften, Magie…

2. Seien Sie offen für neue Gedanken

Unser Gehirn ist wie ein Fallschirm: Es funktioniert nur, wenn es offen ist. Lassen Sie daher neue Ideen und Impulse zu – auch wenn sie unbequem sind oder dem aktuellen Weltbild widersprechen. Lassen Sie sich von abweichenden Meinungen inspirieren – Sie müssen diese ja deswegen nicht gleich übernehmen. Aber anhören, nachdenken, alternative Lebenswege akzeptieren oder verstehen… Das bringt frischen Wind in Ihren Geist und führt häufig zu ungeahnten Veränderungen.

3. Übernehmen Sie Verantwortung

Vor allem für sich selbst und Ihre Entwicklung. Das bedeutet zugleich, sich AKTIV um seine potenziellen Stärken und deren Förderung zu kümmern. Beispielsweise durch gezielte Weiterbildung, Webinare oder Coachings. Es bedeutet aber auch, Schuld nicht zu delegieren, wenn Sie bisher unter Ihren Möglichkeiten geblieben sind. Glück ist etwas höchst persönliches! Dafür sind andere nicht verantwortlich.

4. Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft

Und entwerfen Sie das Bild von der Person, die Sie sein wollen und können! Sein volles Potenzial auszuschöpfen, bedeutet eben auch, seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Und zwar nach IHREN Plänen! Definieren Sie Ihre eigenen Vorstellungen und Erwartungen an sich; Ihre Werte und Ziele – und wie Sie konkret (!) vorhaben, diesen näher zu kommen.

5. Suchen Sie Inspiration

Gute Inspirationsquellen können Bücher sein, besondere Orte, aber noch mehr andere Menschen und Vorbilder. Verbringen Sie weniger Zeit vor der Glotze und mehr mit einem Umfeld, das Sie herausfordert, fördert und Ihnen spiegelt, was alles in Ihnen steckt.

6. Arbeiten Sie jeden Tag an sich

Wenn Sie ein Wachstumsziel für sich definiert haben, dann arbeiten Sie jeden Tag daran. Es ist wie beim Sport: Ohne tägliches Training kommen Sie nicht weiter. Erst durch einen permanenten Prozess (der anfangs oft schmerzhaft und unbequem ist), wachsen wir über uns hinaus. Damit die Motivation erhalten bleibt, empfehlen wir kleinere Meilensteine festzulegen und ein Erfolgstagebuch zu führen. So haben Ausreden und Ausnahmen keine Chance.

7. Akzeptieren Sie Misserfolge

Wer seine Potenziale ausschöpfen und entfalten will, sollte mit Rückschlägen rechnen. Die gehören zum Leben dazu und bergen ebenso Chancen: zum Lernen, zum Verbessern oder Neustart. Manches Potenzial braucht eben mehr als einen Kuss, um zu erwachen… Solange Sie sich Ihren Optimismus bewahren und Spaß an Ihrer eigenen Entwicklung haben, geht die Reise weiter.

8. Lassen Sie Veränderungen zu

Wer Routinen verlässt und Neuland betritt, wird nicht nur eine Veränderung erleben. Häufig sorgt die Potenzialentwicklung dafür, dass sich noch mehr Dinge im Leben verändern – das eigene Denken, das Umfeld, Freunde, Jobs… Lassen Sie dies bewusst zu, und haben Sie keine Angst vor diesem Prozess. Es sind alles Indizien, dass Sie bereits Ihr Potenzial ausschöpfen und sich weiterentwickeln. Wachstumsschmerzen sind dabei völlig normal.

+ POTENZIALENTFALTUNG

Was bedeutet es, Potenzial zu haben?

Der Begriff „Potenzial“ steht für die Stärken eines Menschen. Die sind zum Teil Veranlagung, zum Teil auch erlernte Fähigkeiten und bleiben viel zu oft unentdeckt und ungenutzt. Dabei steckt in jedem von uns deutlich mehr, als es auf den ersten Blick erscheint. Jeder hat seine eigenen „Superkräfte“, nur sind diese häufig verborgen unter Schuldgefühlen, falschen Glaubenssätzen, mangelndem Selbstwertgefühl oder sie tarnen sich geschickt als Schwächen, die wir uns selbst zum Vorwurf machen. Schaffen wir es, uns unserer Stärken bewusst zu werden, ist dies der erste Schritt hin zu einem Leben, in dem wir Gestalter sind, anstatt nur auf das Außen zu reagieren und an scheinbaren Hindernissen zu scheitern.

Das Wissen darüber, wie Sie Ihre Potenziale ausschöpfen, ist die Basis für Zufriedenheit und Erfolg – sowohl in Beziehungen und Privatleben wie auch im Beruf. Bewusstes Potenzial befähigt uns, Rückschläge und Niederlagen zu bewältigen. Es hilft uns dabei, auch in schwierigen Lebenslagen den Überblick zu behalten und das Steuer für unsere Gegenwart und Zukunft jederzeit in der Hand zu behalten.

+ POTENZIALE ENTFALTEN – EIN INDIVIDUELLER PROZES Untersuchungen der positiven Psychologie zeigen, dass wir zufriedener und erfüllter sind, wenn wir nach unseren eigenen Werten leben und unser ganzes Potenzial entfalten.

Potenzialentfaltung bedeutet in seinem Element zu sein und zu agieren, das zu tun, was der eigenen Natur entspricht. Das eigene Potenzial zu entfalten, ist ein ganzheitlicher Prozess, der zur eigenen inneren Kraft führt und damit die Basis bildet für ein gelingendes Leben. Sie blühen auf.

Selbstreflextion

Um die zu werden, die Sie sind und aufzublühen, ist es wichtig zu verstehen, was Sie ausmacht, Sie zutiefst bewegt und antreibt. Finden Sie auf folgende Fragen Antworten, die für Sie stimmig sind:

Was ist mir wichtig? Was sind meine Werte?

z.B. Freiheit, Menschlichkeit, Nachhaltigkeit

Welche Fähigkeiten habe ich? Was kann ich besonders gut? Hierbei dürfen alle Fähigkeiten berücksichtigt werden, die Sie sowohl beruflich als auch privat einsetzen.

z.B. Organisationstalent, analytisch denkend, kommunikationsstark in schwierigen Situationen

Wonach sehne ich mich?

z.B. Projekte zu leiten, mich selbständig machen, Anderen helfen

Legen Sie sich für die Beantwortung dieser Fragen ein (Notiz-)Buch der Potenzialentfaltung an. In diesem Potenzial-Buch können Sie alles rund um Ihre Entfaltung Thema sammeln (Ideen, Gedanken, Zeitungartikel, Bilder, Zitate, Weiterbildungsangebote, Buchtipps).

Austausch und Weiterentwicklung

Vertrauen Sie auf Ihren Weg und suchen Sie sich Menschen, die Sie bei Ihrem Entfaltungsprozess unterstützen. Diese Menschen finden Sie in örtlichen und überregionalen Netzwerken, bei Fort- und Weiterbildungen.

Sammeln Sie neue Erfahrungen in einem Umfeld, das offen mit Veränderungen umgeht und persönliche Entwicklungen begrüßt. Es wird Ihnen Kraft und Zuversicht geben und das Gefühl, dass sich andere Menschen mit ähnlichen Themen beschäftigen. Sie sind nicht allein. Sie erhalten Inspirationen und neue Idee, in welche Richtung Sie Ihre nächsten Schritte lenken können (z.B. Weiterbildung, Coaching, Auszeit usw.).

Selbstvertrauen und Wertschätzung

Vertrauen ist die Basis für die Potenzialentfaltung. Vertrauen Sie auf Ihren eigenen individuellen Prozess, der sich von der Entwicklung Ihrer Mitmenschen sicherlich unterscheiden wird. Jeder Mensch entwickelt sich aufgrund seiner Fähigkeiten, seiner Lebensgeschichte und seiner individuellen Erfahrungen in seinem Tempo und trifft unterschiedliche persönliche Entscheidungen. Was für den einen Sinn macht, mag für Sie gerade nicht stimmig sein. Z.B. Müssen Sie sich direkt zu einer 2. jährige Fortbildung anmelden oder reicht es, wenn Sie an einem Wochenendkurs in das Thema, was Sie interessiert, reinschnuppern und dann weitere Entscheidungen treffen?

Schätzen Sie sich selber Wert auf ihrem Weg, für jeden kleinen und großen Schritt. So, wie Sie sind und für das, was sie gerade tun. Wieso? Weil es ungemein hilfreich und kraftgebend ist. Seien Sie sich selbst Ihre beste Unterstützerin.

Kompetente Begleitung

Ihren Prozess können Sie von einem Profi begleiten lassen (Coach/ Berater*in), um so auch Möglichkeiten gemeinsam zu entdecken, die Sie bisher nicht gesehen haben und um Ihnen Mut zu machen, neue Schritte zu wagen.

In unserer schnelllebigen Welt wird häufig der Wunsch laut, es möge eine Anleitung mit 3 bis 5 Schritten geben, die befolgt werden kann  und zack – Potenzial entfaltet! Ganz so ist es nicht. Sie können also durchatmen. Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, müssen nicht nächste Woche schon voll entfaltet sein! Entfalten Sie sich in Ihrer eigenen für Sie stimmigen Geschwindigkeit und freuen Sie sich daran, wie Sie mit jedem Schritt weiter aufblühen.

+ Menschliches Potential

 

Dem Begriff des menschlichen Potentials, im Kontext von menschlicher Entwicklung erstmalig von Aldous Huxley verwendet, fällt in der Humanistischen Psychologie eine besondere Bedeutung zu. Demnach gibt es ein den Menschen angeborenes Potential, das durch Vorbilder als wertvoll erkannt, im Leben als Bedürfnis erlebt und durch Übung und Selbsterfahrung im Alltag zur Kompetenz entwickelt wird. Das menschliche Potential erscheint zeitlebens jedem Individuum als innerer Auftrag, dem man sich nicht ohne Schaden entziehen kann.

Geschichte der Forschung zum menschlichen Potential

Abraham Maslow erforschte als einer der Gründerväter der Humanistischen Psychologie, was das eigentlich Menschliche am Menschen ist. Er untersuchte also nicht, wie S. Freud zuvor, nur pathologische Formen des Menschseins, sondern interessierte sich für wahrhaft geglückte Formen menschlichen Daseins sowie für das menschliche Potential und die persönlichen Talente, welche jedem eigen- und einzigartigen Individuum innewohnen und der Motor des eigenen Lebens ist.

Maslow hat sich die Frage gestellt, warum gesunde Menschen in der Analyse so wenig beachtet werden. Vielleicht könnte man von ihnen Erkenntnisse gewinnen, um gesünder zu werden? So startete er eine Untersuchung über mehrere Jahre, um das Wesen der Gesundheit an gesunden Menschen zu erforschen: „Als ich begann, die psychische Gesundheit zu untersuchen, wählte ich die hervorragendsten und gesündesten Personen aus (…) und untersuchte ihre Eigenschaften. Sie waren sehr anders, in mancher Hinsicht überraschend anders als der Durchschnitt.“ Seine Ergebnisse waren beeindruckend.

Merkmale gesunder Menschen

Sie besitzen eine bessere Wahrnehmung der Realität und besitzen die Fähigkeit, Menschen und Sachverhalte richtig zu beurteilen.

Sie können sich selbst, andere und die Natur akzeptieren. Sie haben einen Mangel an Schutzfärbung, Verteidigung oder Pose, eine Abneigung gegen Gekünsteltheit, Lüge, Heuchelei.

Sie besitzen Natürlichkeit, Spontanität, Einfachheit und Bescheidenheit und lassen sich nicht durch Konventionen von wichtigen Aufgaben abhalten.

Sie haben ein Bedürfnis nach Privatheit und können ohne Unbehagen allein sein.

Sie sind autonom, aktiv und wachstumsorientiert.

Sie besitzen eine unverbrauchte Wertschätzung. Grundlegende Lebensgüter werden mit Ehrfurcht, Freude und Staunen betrachtet.

Sie werden von mystischer Selbsterfahrungen geprägt, das heißt, sie erleben Momente von tiefster Ehrfurcht, Glück und Seligkeit.

Sie besitzen Gemeinschaftsgefühl mit einem tiefen Gefühl der Identifikation, Sympathie und Zuneigung.

Sie können die Ich-Grenze bewusst überschreiten und tiefe zwischenmenschliche Beziehungen eingehen.

Sie haben eine demokratische Charakterstruktur, die sich ausdrückt in freundlichem Umgang mit Menschen ungeachtet von Klasse, Stellung, Rasse, Erziehung und Glauben.

Sie besitzen eine starke ethische Veranlagung, haben feste moralische Normen und keine chronische Unsicherheit hinsichtlich des Unterschieds zwischen richtig und falsch.

Ihr Humor ist philosophisch, nicht feindselig und sie lachen nicht über feindselige, verletzende oder Überlegenheitswitze.

Gesunde Menschen sind ohne Ausnahme kreativ und sie leisten Widerstand gegen Anpassungsdruck.

Menschliches Potential

Diese Potentiale sind die Kraft und Fähigkeit in uns, die, wie K. Graf Dürckheim es mit Meister Eckehart ausdrückt, in uns von Geburt an „inbildhaft“ angelegt sind, durch Vorbilder als wertvoll erkannt, im Leben als Bedürfnis und Auftrag erlebt und durch Übung im Alltag zur Kompetenz entwickelt werden.

Spezifisch menschliches Verhalten ist im Menschen schon von Zeugung an als Möglichkeit vorhanden. Menschen tragen in sich die Neigung zum Guten ebenso, wie die Fähigkeit zum Bösen. Die höheren menschlichen Bedürfnisse unterscheiden sich zu den einfachen, biologischen Bedürfnissen nur durch größere Differenziertheit, die möglich wird durch geringere Triebkraft. Dafür ist Affektkontrolle nötig, die wir im Wesentlichen in den ersten 18 Lebensmonaten erlernen, wie wir aus der Bindungsforschung wissen.

Die Möglichkeit 7.000 Sprachen zu lernen

Wir kommen mit unendlich großem Potential auf die Welt. Da ist erstmal ein riesiger Überschuss und was nicht genutzt wird, das verkümmert oder entwickelt sich in eine andere Richtung.

Als Beispiel ist ein jeder von uns mit dem Potential auf die Welt gekommen, in den ersten Lebensjahren eine der insgesamt 7.000 verschiedenen Sprachen der Welt zu erlernen. Sofern man in Amerika geboren und dort von englischsprachigen Eltern erzogen wurde, ist es sehr schwer, den Umlaut „Ü“ zu sprechen, weil sich diese Fähigkeit mangels Vorbilder zurückgebildet hat.

Wenn Menschen von Wölfen großgezogen werden, am eindrucksvollsten dokumentiert in den Aufzeichnungen zu den Geschwistermädchen Amala und Kamala in den 1920er Jahren in Indien, dann lernen sie auf allen Vieren schneller zu laufen als Menschen auf zwei Beinen. Dann leben Menschen ihre „wölfische“ Seite: Sie können rohes Fleisch auf 60 Meter wittern, roh essen und verdauen und sie können in der Dunkelheit ausgezeichnet sehen.

Mitmenschen als Vorbilder

Die Entwicklung zu einer reifen Person entsteht nicht durch Nach-Denken, Vor-Sätze und Rat-Schläge, sondern durch Mitgefühl und Nachahmung. Die Spiegelneuronen unseres Gehirns, die Mitgefühl ermöglichen, werden nur aktiv, wenn wir selber feinfühlig schon als Kind mit unseren Bedürfnissen erkannt wurden und jemand da war, der uns zur rechten Zeit angemessen gestillt, getröstet und in unserem Spieldrang angeregt hat.

Wir wollen hoffen, dass in menschlicher Gemeinschaft davon in Zukunft wenigstens so viel anzutreffen ist, wie es unter Wölfen selbstverständlich ist. Zumindest nehmen sich Wölfe heute noch Zeit für ausgiebige Brutpflege und haben ausreichend Muße, mit ihren Nachkommen zu spielen und ihnen zu zeigen, was im Leben wichtig ist.

Eine humane und ethische Aufrichtigkeit und den aufrechten Gang lernen wir aber nur von Menschen, nicht von Wölfen. Wir lernen als Menschen mit Humor, Freude, Interesse, Stressresistenz und Widerstandskraft zu leben, insbesondere von der zweiten Schwangerschaftshälfte bis zum 18. Lebensmonat.

Unser Gehirn ist lebenslang bereit, neue Vernetzungen zu schaffen und wir leiden heute nicht daran, was einmal war, sondern nur daran, wie wir heute dazu stehen. Für eine Perspektivänderung eignen sich insbesondere die Möglichkeiten der Selbsterfahrung in der Gruppe. Sie können mich gerne ansprechen in meiner Praxis für Homöopathie und Psychotherapie in München.

 

 +++!!!  Potenzial entfalten – Der Schlüssel zu deinem besten +++!!!

 

(***  Ach hätte es zu meiner Zeit schon die Möglichkeit gegeben, mir im Internet so leicht geeignete Ratschläge für die richige Lebensplanung und Führung zu findne: Ich habe mir versucht einen eigenen "Hanwerkskasten" zu zimmern: Z.B. Hängeregistratur, Taschbuch "Tausend Tips zu XY" ***)

 

 

+++ Das eigene Potenzial erkennen und entfalten; 

von Sabine Schneider

 

 

Jeder Mensch bekommt von Beginn an ganz eigene, dem Persönlichkeits- und Charakterprofil entsprechende, Stärken und Potenziale mit. Doch wie erkennt man diese - und wie kann man sie vollständig entfalten?

 

INHALT

Potenzial oder Potential? Die richtige Schreibweise

Was sind persönliche Potenziale?

Welche Rolle spielt die Kindheit bei der Entfaltung?

Wie erkenne ich meinen Potenziale?

Wie kann ich das eigene Potenzial ausschöpfen und entfalten?

Was ist eine Potenzialanalyse und wozu dient sie?

Wie kann man die Potenziale im Alltag integrieren?

Potenzial oder Potential? Die richtige Schreibweise

Potenzial oder Potential? Wie schreibt man das Wort eigentlich richtig? Die Antwort lautet: Beide Schreibweisen sind laut Duden korrekt, häufiger und empfohlen wird allerdings die Version mit "z", also Potenzial.

Was sind persönliche Potenziale?

Umgangssprachlich sagt man „Was wir gerne machen, machen wir gut“. Wer also die Möglichkeit hat seine Talente, Kenntnisse, Fähigkeiten und seine gesamte individuelle Persönlichkeit aktiv einzusetzen, dem fallen die Dinge leichter.

Jeder Mensch bekommt von Beginn an ganz eigene, dem Persönlichkeits- und Charakterprofil entsprechende, Stärken und Potenziale mit.

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Welche Rolle spielt die Kindheit bei der Entfaltung?

Diese dann aber auch tatsächlich zu erkennen und zu fördern obliegt, zumindest in der Kindheit, jedoch noch nicht einem selbst, sondern den nahestehenden Bezugspersonen.

So entsteht in der Kindheit bis zu einem gewissen Grad auch eine Grundabhängigkeit, ob jemand wirklich seinen Potenzialen entsprechend gefördert wird, oder vielleicht sogar eher „gezwungen“ diese brach liegen zu lassen. Weil sie nicht den Erwartungshaltungen der Außenwelt entsprechen. Nämlich beispielsweise dann, wenn Eltern an ihre Kinder eine gewisse Erwartungshaltung haben wie einen bestimmten Beruf zu erlernen. In einer Ärztefamilie, in welcher davon ausgegangen wird, dass jede Generation dieselbe Vorliebe für die Medizin mitbringt wie bereist alle Vorfahren, werden andere Potenziale, wie möglichweise der Wunsch Musiker:in zu werden, oftmals einfach negiert und ausgeblendet. Trotz aller individueller Fähigkeiten und Möglichkeiten in diesem Bereich richtig erfolgreich zu werden. Diese Potenziale passen nicht ins Familiensystem und werden deshalb auch nicht gefördert.

Potenziale per se sind also nicht nur die Stärken und Eigenschaften die einem wirklich liegen und besonders leicht fallen, sondern auch die, die man stetig selbst weiterverfolgen muss. Weil sie zugleich auch die eigene Bestimmung und möglichweise sogar Berufung darstellen. Es sind die Eigenschaften und Ressourcen die es zu nutzen gilt, um im eigenen Leben auch bei der Arbeit Spaß und Freude zu haben und der eigenen Individualität entsprechend zu agieren.

Wie erkenne ich meinen Potenziale?

Alles was Ihnen leicht fällt und ohne Kraftaufwand möglich ist, entspricht ihren Potenzialen. Denken Sie nur zurück an Ihre Schulzeit. Welche Gegenstände sind Ihnen damals regelrecht „zugeflogen“, ohne sich anstrengen zu müssen?

Im ersten Schritt ist es wichtig, selbst zu definieren, was Ihre Stärken, Ihre ganz individuellen Potenziale sind. Schreiben Sie dafür einmal alles zusammen, was Ihnen in irgendeiner Form Spaß macht. Was machen Sie besonders gerne? Beruflich ebenso wie privat? Wofür werden Sie auch von anderen Menschen sehr geschätzt?

Holen Sie sich hierfür auch Feedback von außen. Fragen Sie Personen in Ihrer näheren Umgebung, wie diese Sie beschreiben würden. Welche Potenziale andere bei Ihnen erkennen. Sie werden überrascht sein, welche Stärken Sie hier zur Antwort bekommen werden. Außenstehende sehen stets viel mehr Möglichkeiten als man selbst. Aus dem ganz einfachen Grund, weil hier alle Selbstzweifel, jede Selbstkritik und mögliche negative Erfahrungen von früher wegfallen. Deshalb es für Ihre eigene Potenzial- und Persönlichkeitsentwicklung von allergrößter Bedeutung konstruktives Feedback von außen zu bekommen. Um so zu lernen, sich auch selbst durch eine neutrale Brille zu beobachten und neu kennen zu lernen.

 

Das Buch "SELBSTFINDUNG - Entfalten Sie Ihr Potenzial: Wie Sie Schritt für Schritt Ihr Selbstbewusstsein stärken" erhalten Sie hier*

 

+ Wie kann ich das eigene Potenzial ausschöpfen und entfalten?

Immer dann, wenn Sie etwas machen was Ihren Fähigkeiten entspricht. Versuchen Sie möglichst viele Dinge zu tun die Sie emotional befriedigen. Die trotz jeder Anstrengung Freude bereiten. Sollte das im Job vielleicht (noch) nicht der Fall sein, kann man sich beispielsweise in der Freizeit Aufgaben suchen, die einem liegen.

Oftmals sind wir selbst diejenigen, die unseren eigenen Potenzialen am meisten im Weg stehen. Weil wir uns nicht trauen. Oder vor lauter Selbstzweifel denken, dass wir Dinge erst gar nicht versuchen müssen, weil diese ohnehin nicht funktionieren werden.

Oder, wir machen den Fehler andere zu fragen, was sie davon halten. Ob wir uns das, oder jenes, überhaupt trauen sollten. Derweil ist die Antwort so einfach: JA! Trauen Sie sich! Denn schon alleine, dass man über bestimmte Aufgaben und Hobbys nachdenkt bedeutet ja bereits, einen persönlichen Bezug zu diesem Thema zu haben.

Hören Sie also sich selbst zuliebe auf, damit in Problemen zu denken und beginnen Sie stattdessen Lösungen zu finden. Ob einem etwas wirklich liegt und dauerhaft Freude macht, weiß man immer erst dann, wenn man es ausprobiert. Und aus den Dingen, die ob Ihrer Potenziale wirklich zu Ihnen passen, entstehen dann ganz automatisch immer neue weitere Möglichkeiten. Sie müssen sich nur trauen den ersten Schritt zu machen. Und unabhängig von äußeren Einflüssen Ihren eigenen Weg gehen.

Was ist eine Potenzialanalyse und wozu dient sie?

Potenzialanalysen sind meist standardisierte psychologische Fragebögen, welche einen Aufschluss über Grundeigenschaften geben sollen. Ist jemand beispielsweise eher extro- oder introvertiert? Dominant, oder zurückhaltend? Durchsetzungsstark, oder doch eher devot.

Insgesamt bekommt man hier einen Grundeindruck der eigenen Persönlichkeit, welcher bis zu einem gewissen Grad, ob der Tatsache, dass man die Antworten selbst gibt, auch zutreffen mag. Durch die Gegebenheit, dass diese Fragebögen jedoch allesamt standardisierte Testverfahren sind, darf man jedoch auch nie darauf vergessen die authentische Persönlichkeit im Hintergrund zu sehen.

Und zudem die aktuelle Lebenslage. Wenn Sie beispielsweise gerade frisch verliebt sind und auf Wolke 7 schweben wird man einige der Fragen komplett anders beantworten, als wenn gerade Liebeskummer herrscht. Äußere Einflüsse können die Ergebnisse hier, trotz der Tatsache die Analyse selbst auszufüllen, stets beeinflussen. Aus psychologischer Sicht sind Tools wie beispielsweise ein Abgleich von Selbst- und Fremdbild hier um ein Vielfaches aussagekräftiger und bringen Ihnen dementsprechend mehr.

Und am allerwichtigsten ist eine gezielte Selbstreflexion.

Wie kann man die Potenziale im Alltag integrieren?

Um die eigenen Potenziale nun auch wirklich zu leben und sich derer im Alltag bewusst zu werden, sollten Sie sich abschließend einmal in aller Ruhe diese Fragen beantworten:

Was ist mir selbst wichtig? Was sind meine individuellen Werte? z.B. Freiheit, Spontanität, Empathie, Kreativität, Nachhaltigkeit, etc.

Welche Fähigkeiten habe ich? Was kann ich besonders gut - beruflich als auch privat.

z.B. organisieren, analytisch denken, kommunikationsstark, durchsetzungsstark, streitschlichtend, etc.

Wonach sehne ich mich? z.B. Anderen zu helfen, mit Kindern arbeiten, Projekte zu leiten, mich selbständig machen, Zeit zu haben, zu reisen, andere Menschen durch meine eigenen kreativen Ideen inspirieren (bspw. Kochrezepte in einem Blog veröffentlichen), etc.

Es liegt an Ihnen was Sie aus sich und Ihren Fähigkeiten machen. Also machen Sie was draus!

 

(*** das klingt alles sehr "zweckorientiert". Vielleicht bin ich aber ein Mensch, der das eigentlich gar nicht sein will und deshalb auch nicht "karrierefähig" ist, weil er zum Beispiel  sich gernen treiben lässt oder i

lieber in dr Erde buddelt, als "Managertugenden" zu entwickeln.

 

+++ Wie kann ich mein Potenzial entfalten?

Potenzial ausschöpfen: 8 Tipps und Beispiele

- Verlassen Sie Ihre Komfortzone. ...

- Seien Sie offen für neue Gedanken. ...

+- Übernehmen Sie Verantwortung. ...

- Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft. ...

- Suchen Sie Inspiration. ...

- Arbeiten Sie jeden Tag an sich. ...

- Akzeptieren Sie Misserfolge. ...

- Lassen Sie Veränderungen zu.

- ausgeprägte Freude an schönen Dingrn, besonders auch Gebrauchsgegenstände, die sich vom Design, aber vor allem auch von der Qualitat und vom Gebrauchswohlgefühl her ansprechend sind (Berufswunsch: Designierigenieur für pragtische Dinge (nicht Kunst, nicht Ingenieeurmathematik sonden "Menschlichkeitspotential

 

- *** Lerne deine emotionalen Grenzen kennen und berücksichtige sie!

+++ emotionalen Grenzen: Vieles bei mir in dirser Hinsicht ist widersprüchlich, nicht kompatibe odr schließt sich vielleicht teilwese gegenseitig aus, Drang zum "Perfektonismus" - in de Nachkriegszeit entwickelte"Trödelmentalität" - Freude am entwickeln kleiner Abläufe: Etikettenlöden -  DIY-Bewegung "Heimwerken" Zeitschrift meines Vaters an Thomas (wo es bnesser gelandet is! - Designerblick kontra Laubenpipergemütlichkeit - überzogenes Sicgerheitsbdürfnis (obwohl ich meine Fenster nicht vergittert habe wie mei  Vater, geht bei mir eher zu "Beamtenmentalität

- zu viel in die Zukunft, zu wenig in die Gegenwart hinein gedacht

 

 

+++ Hast du dich jemals gefragt, wozu du wirklich fähig bist? Dein Potenzial zu entfalten bedeutet, deine Talente und Fähigkeiten nicht nur zu erkennen, sondern sie auch aktiv zu nutzen. Es geht darum, Möglichkeiten auszuschöpfen, die du vielleicht noch gar nicht in dir siehst – sei es im Beruf, in persönlichen Projekten oder bei großen Herausforderungen, die dich wachsen lassen.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, was es bedeutet, dein Potenzial zu entfalten. Wir decken auf, warum es so oft ungenutzt bleibt und welche praktischen Schritte dir dabei helfen können, über dich hinauszuwachsen. Lass uns gemeinsam deinen Weg zur besten Version deiner selbst beginnen!

Was bedeutet es, sein Potenzial zu entfalten?

Das Wort “Potenzial” ist mehr als nur ein schwammiger Modebegriff. Sein Potenzial zu entfalten heißt, die Lücke zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte, zu schließen. In uns allen stecken bestimmte Ressourcen, die nur darauf warten, freigesetzt zu werden. Kurz: Potenzial ist der Unterschied zwischen dem, was du bist, und dem, was du sein könntest – die Brücke zwischen Möglichkeit und Realität.

 

**** Die Definition von Potenzial:

+ Potenzial ist wie eine verborgene Schatztruhe in dir. Es umfasst: ... mit Potenzialentfaltung gemeint, dass Menschen ihre Fähigkeiten, Stärken, Interessen und Talente entdecken, entwickeln und (positiv) nutzen. Ob und wie sich ein Potenzial entfaltet, sollte eine Person selbst entscheiden.

+ Dein Potenzial zu entfalten bedeutet, deine Talente und Fähigkeiten nicht nur zu erkennen, sondern sie auch aktiv zu nutzen. Es geht darum, Möglichkeiten auszuschöpfen, die du vielleicht noch gar nicht in dir siehst

+ Was bedeutet Potenzial einfach erklärt?

Potential oder Potenzial bezeichnet: die Fähigkeit eines Menschen etwas zu leisten, siehe Leistungspotenzial (Psychologie) eine Methode zur Bestimmung der amortisierte Zeit- und Speicherkomplexität von Datenstrukturen, siehe Potentialfunktionmethode. (*** problematisch an dieser Sicht: Was ist Leistung im Hinblich auf die Suche nach dem Lebensziel? *** )

 

+++ SUCHST DU NACH DER HERAUSFORDERUNG DEINES LEBENS?

DANN HABEN WIR HIER EIN PAAR VORSCHLÄGE FÜR DICH!

➤ Deine Talente und Fähigkeiten, die du bewusst oder unbewusst besitzt

➤ Deine ungenutzten Möglichkeiten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden

➤ Deine persönliche Weiterentwicklung, die dich wachsen lässt – körperlich, geistig und emotional (***!!!*** Jetzt im fortgeschrittenen Alter noch die einzige verbleibende Möglichkeit? ***!!!***)

 

Viele Menschen scheitern jedoch an der Umsetzung.  Sie wissen zwar, dass sie mehr können, bleiben aber in ihrer Komfortzone. (*** oder sie verharren in einem Geflecht von Zukunftsplänen, die teilweise nic mehr sind, als mentale 

stress-Entlastungsstrategien *** ) Das eigene Potenzial zu entfalten bedeutet, den Mut zu haben, diese sichere Bubble zu verlassen – auch, wenn das zunächst unangenehm ist.

Warum wir unser Potenzial oft nicht ausschöpfen

Unser Potenzial bleibt oft ungenutzt – und die Gründe dafür liegen selten in fehlenden Fähigkeiten.

• Innere Blockaden: Selbstzweifel und die Angst vor dem Scheitern bremsen uns. Gedanken wie “Das schaffe ich nie” oder “Was, wenn ich versage?” halten uns davon ab, es überhaupt zu versuchen.

• Äußere Faktoren: Der hektische Alltag, fehlende Unterstützung oder der Druck, ständig perfekt sein zu müssen, können lähmend wirken. Oft fehlt es uns auch an Klarheit, was wir eigentlich wollen.

• Mangelndes Selbstbewusstsein: Wenn wir unsere Erfolge kleinreden oder uns mit anderen vergleichen, vergessen wir schnell, wozu wir tatsächlich in der Lage sind.

Das Gute daran? Diese Hindernisse sind keine Sackgassen, sondern Herausforderungen, die wir mit der richtigen Einstellung und gezielten Strategien überwinden können.

Die Schritte, um dein Potenzial zu entfalten

Den ersten Schritt zu machen, kann herausfordernd sein – aber genau dieser Moment legt den Grundstein dafür, dass du wachsen kannst. Es geht darum, dich besser kennenzulernen, klare Ziele zu setzen und dich nicht von deinen Ängsten zurückhalten zu lassen. Hier sind die wichtigsten Schritte auf deinem Weg zu deinem besten Ich.

Selbsterkenntnis – Der erste Schritt zur Veränderung

Der Schlüssel zur Veränderung liegt in der Selbsterkenntnis. Wie willst du dein Potenzial entfalten, wenn du gar nicht weißt, was in dir steckt?

• Reflexion: Stell dir Fragen wie „Was sind meine Stärken?“ oder „Worauf bin ich stolz?“ Journaling ist eine großartige Methode, um diese Gedanken festzuhalten und zu ordnen.

• Feedback einholen: Gespräche mit Freunden, Kollegen oder Mentoren können dir wertvolle Perspektiven aufzeigen, die du selbst vielleicht nicht siehst.

• Zeit für dich: In der Stille – sei es bei einem Spaziergang oder durch Meditation – findest du oft Antworten, die im Alltag übertönt werden.

Selbsterkenntnis ist keine einmalige Sache, sondern ein fortlaufender Prozess, der dich Schritt für Schritt voranbringt.

Ziele setzen – Kleine Schritte, große Wirkung

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Klingt zunächst wie ein beliebiger Kalenderspruch – ist aber wahr! Denn nur, wenn du dir ein konkretes Ziel setzt, kannst du deinen Weg klar definieren. Wichtig ist dabei:

• Realistische Ziele: Große Visionen sind klasse, aber sie müssen an dein aktuelles Level angepasst sein. Zum Beispiel: Statt direkt “Ich will 100 Kilometer wandern” zu planen, starte mit “Ich will 30 Kilometer am Stück schaffen”. So bleibt dein Ziel motivierend, ohne dich zu überfordern.

• Konkrete Ziele: Statt schwammigen Aussagen wie “Ich will fitter werden”, formuliere klare Handlungspläne. Zum Beispiel: “Ich gehe dreimal pro Woche 30 Minuten spazieren.”

• Kurz- und langfristige Meilensteine: Kleine Erfolge wie das erste Mal 10 Kilometer zu schaffen, geben dir Motivation, während größere Ziele – etwa ein Mammutmarsch – dir eine Richtung vorgeben.

• Visualisierung: Schreibe deine Ziele auf oder erstelle ein Vision Board, um deine Träume greifbarer und greifbar zu machen.

Ein gut gesetztes Ziel bereichert dich nicht erst dann, wenn es erreicht ist. Du profitierst von Anfang an davon, es motiviert dich und treibt dich an.

Routinen etablieren – Dein Alltag als Erfolgsfaktor

Deine täglichen Gewohnheiten sind die Bausteine deines Erfolgs. Routinen geben deinem Leben Struktur und helfen dir, kontinuierlich an deinem Potenzial zu arbeiten.

• Gewohnheiten entwickeln: Konzentriere dich auf Routinen, die zu deinen individuellen Zielen passen. Zum Beispiel: “Ich möchte 50 Kilometer wandern können” – starte mit einem täglichen Spaziergang von mindestens 30 Minuten. Finde Gewohnheiten, die dich gezielt deinem Ziel näherbringen.

• Motivation durch Belohnung: Belohne dich für Erfolge – das können kleine Dinge sein, wie eine entspannte Pause oder ein Moment, in dem du deinen Fortschritt bewusst wahrnimmst.

• Tägliche Reflexion: Schreibe jeden Tag auf, was dir besonders gut gelungen ist, und notiere auch, was du besser machen könntest. Diese kleinen Reflexionen geben dir Orientierung und halten dich auf Kurs.

Routinen sind wie das Fundament eines Hauses: Sie geben Stabilität, damit du darauf aufbauen kannst. Mehr Tipps & Tricks dazu haben wir in diesem Blogbeitrag für dich gesammelt: Routinen etablieren: Darauf kommt es an!

Grenzen erkennen und überwinden

Jeder stößt irgendwann auf Hindernisse. Doch genau hier liegt das Potenzial, über sich hinauszuwachsen.

• Erkenne deine Grenzen: Welche Situationen bringen dich immer wieder ins Stolpern? Ist es die Angst vor dem Scheitern oder mangelndes Selbstvertrauen? Identifiziere diese Blockaden zunächst.

• Strategien entwickeln: Arbeite gezielt an deinen Schwächen und setze konkrete Maßnahmen um. Zum Beispiel: Wenn dir lange Distanzen Angst machen, beginne mit kürzeren Wanderungen und steigere dich schrittweise – etwa von 5 auf 10 und später auf 20 Kilometer. Jede erfolgreich bewältigte Etappe stärkt dein Selbstvertrauen.

• Ängste überwinden: Frage dich: “Was ist das Schlimmste, das passieren kann?” Oft merkst du, dass die Angst größer ist als die eigentliche Herausforderung.

Deine Grenzen sind keine Mauern – sie sind Türen, die du öffnen kannst, um weiterzugehen.

Praktische Tipps für die Entfaltung deines Potenzials

Theorie ist gut, Praxis ist besser. Hier sind konkrete Ansätze, die dir helfen, dein Potenzial Schritt für Schritt zu entfalten.

Lernen und Wachsen – Die Macht der Weiterbildung

Bildung ist die treibende Kraft, um dein Potenzial zu entfalten. Wer aufhört zu lernen, hört auf zu wachsen.

• Lebenslanges Lernen: Dein Potenzial zu entfalten, ist eine persönliche Reise. Frag dich: Was inspiriert mich? Was macht mir Spaß? Ob du lieber praktisch arbeitest, neue Hobbys ausprobierst oder dich in einem speziellen Thema vertiefst – der Schlüssel liegt darin, etwas zu finden, das zu dir passt und dich erfüllt.

• Neugierde fördern: Probiere regelmäßig Neues aus. Jede neue Fähigkeit bringt dich näher zu deinem besten Ich.

Lernen  – ein Begriff, der für viele Menschen eng mit der Schulzeit verknüpft ist und womöglich negative Erinnerungen hervorruft. Aber: Wir können ein Leben lang lernen und vor allem Spaß daran haben. Solange wir etwas finden, das uns Freude bereitet, ist die Aneignung neuen Wissens unglaublich bereichernd.

Netzwerk nutzen – Gemeinsam stärker

Auch wenn die Entfaltung deines Potenzials deine ganz persönliche Reise ist, sind Menschen um dich herum oft entscheidend für deinen Erfolg.

• Austausch: Ob Freunde, Kollegen oder Mentoren – Gespräche mit anderen können dir neue und wertvolle Perspektiven eröffnen.

• Vorbilder: Finde Menschen, die dich inspirieren, und lerne von ihrem Weg. Was hat ihnen geholfen, ihre Ziele zu erreichen?

• Community: Sei es eine Wandergruppe oder ein berufliches Netzwerk – Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen, motivieren und unterstützen dich.

Allein kommst du weit, mit ermutigenden Menschen an deiner Seite aber bestimmt noch weiter.

Fokus und Prioritäten – Was wirklich zählt

Unsere Aufmerksamkeit ist eine unserer wertvollsten Ressourcen. Wer sie gezielt einsetzt, erreicht mehr in kürzerer Zeit.

➤ Ablenkungen minimieren: Schalte Handybenachrichtigungen für eine gewisse Zeit aus und schaffe dir fokussierte Arbeitsblöcke.

➤ Prioritäten setzen: Frage dich jeden Tag: “Was ist die eine Sache, die mich heute wirklich weiterbringt?”

➤ Effektives Zeitmanagement: Plane deinen Tag im Voraus, aber lass auch Raum für Flexibilität.

Fokus ist der Unterschied zwischen “beschäftigt sein” und “wirklich produktiv sein”.

Inspiration und Motivation für deinen Weg

Die Reise zur Entfaltung deines Potenzials ist wie eine Wanderung: Manchmal hart und steinig, manchmal mit Umwegen, aber immer lohnenswert. Lass dich von Menschen inspirieren, die ihren eigenen Weg gegangen sind, und finde Motivation, auch in schwierigen Momenten dranzubleiben.

Geschichten von Menschen, die ihr Potenzial entfaltet haben

Manchmal reicht ein Blick auf andere, um sich selbst neu zu motivieren. Die Geschichten von Menschen, die ihre Ziele erreicht haben, zeigen uns, was möglich ist.

• Sport: Denke an jemanden wie Eliud Kipchoge, der als erster Mensch einen Marathon unter zwei Stunden gelaufen ist. Sein Geheimnis? Beharrlichkeit und die feste Überzeugung, dass die Grenze im Kopf liegt.

• Kunst: Maler wie Van Gogh haben oft erst nach Jahren des Scheiterns und Suchens ihren Durchbruch erlebt. Ihre Geschichten zeigen, dass Potenzialentfaltung ein Marathon ist, kein Sprint.

• Beruf: Erfolgsgeschichten von Unternehmern wie Steve Jobs oder Oprah Winfrey machen deutlich, dass selbst Rückschläge kein Ende bedeuten, sondern oft der Anfang von etwas Größerem sind.

Was diese Menschen gemeinsam haben? Den Mut, immer weiterzugehen – auch wenn der Weg schwer ist. Ganz wichtig dabei ist aber auch: Nimm den Druck raus! Du musst niemandem etwas beweisen und stehst nur in Konkurrenz mit deinem Vergangenheits-Ich! Es geht darum, jeden Tag ein bisschen besser zu werden, als am Vortag. 

“Zwei Schritte vor und einen zurück” oder “Du musst nur einmal öfter aufstehen als du hinfällst” sind zwei Sprüche, die auf den ersten Blick vielleicht abgedroschen klingen mögen, aber sehr viel Wahrheit beinhalten.

Fehler als Chance – Wie Scheitern dich wachsen lässt

Niemand mag Fehler. Aber sie gehören zu den wichtigsten Lektionen auf deinem Weg. Sie zeigen dir, was nicht funktioniert, und lenken dich in eine bessere Richtung.

• Scheitern als Teil des Prozesses: Jeder Rückschlag ist eine Lektion. Es geht nicht darum, keine Fehler zu machen, sondern darum, aus ihnen zu lernen.

• Mentalität ändern: Fehler sind keine Niederlagen. Sie sind Bausteine, die dich stärker machen. Denk daran: Selbst die erfolgreichsten Menschen sind oft gescheitert, bevor sie ihren Durchbruch hatten.

• Wachstum durch Reflexion: Frag dich nach jedem Rückschlag: “Was habe ich gelernt? Was würde ich nächstes Mal anders machen?” Diese Fragen sind der Schlüssel zu deinem Fortschritt.

Der lange Atem – Geduld und Durchhaltevermögen

Potenzialentfaltung braucht Zeit und ein bisschen Durchhaltevermögen. Es ist wie der Anstieg auf einen Berg: Manchmal langsam, manchmal anstrengend – aber die Aussicht am Ende ist es wert.

• Geduld bewahren: Fortschritte passieren nicht über Nacht. Sie sind das Ergebnis kleiner, stetiger Schritte.

• Dranbleiben: Finde Strategien, um motiviert zu bleiben, etwa durch Journaling oder regelmäßige Reflexion deiner Fortschritte.

• Den Fokus behalten: Lass dich nicht von Rückschlägen entmutigen. Jeder kleine Schritt bringt dich näher an dein Ziel.

Potenzialentfaltung ist kein Wettlauf, sondern ein Prozess, der dich über Jahre begleiten wird – und das ist okay. Wenn wir schon über einen langen Atem sprechen, was dir beim Durchhalten helfen kann, sind Atemübungen. Denn mit der richtigen Atemtechnik zum Entspannen kann es dir auch in stressigen Zeiten leichter fallen, einen langen Atem zu behalten. 😉 

Potenzial entfalten am Arbeitsplatz – Erfolg durch persönliche Entwicklung

Der Arbeitsplatz ist einer der zentralen Orte, an dem Potenzial sichtbar wird – sowohl für Einzelpersonen als auch für Teams. Hier entscheidet sich oft, ob Fähigkeiten verkümmern oder erblühen. Doch wie kannst du dein eigenes Potenzial im Beruf entfalten? Und wie können Führungskräfte die Stärken ihrer Mitarbeiter fördern?

Wie du dein Potenzial im Beruf entfalten kannst

1) Stärken erkennen und gezielt einsetzen: Überlege, welche Fähigkeiten dich auszeichnen und wie du diese im Arbeitsalltag optimal nutzen kannst. Feedback von Kollegen oder Mentoren kann dir helfen, deine Stärken besser zu verstehen.

2) Ziele setzen: Erstelle eine klare Roadmap für deine berufliche Entwicklung. Welche Position möchtest du in fünf Jahren erreichen? Welche Kompetenzen brauchst du dafür? Konkrete Ziele helfen dir, fokussiert zu bleiben.

3) Soft Skills stärken: Neben fachlicher Expertise zählen auch Fähigkeiten wie Kommunikation, Empathie und Zeitmanagement. Diese “weichen” Fähigkeiten sind eine zentrale Grundlage für beruflichen Erfolg.

Wenn du dich fragst, ob du deinen Alltag besser organisieren müsstest, um hier dein volles Potenzial zu entfalten, haben wir hier die wichtigsten Tipps gesammelt: Alltag organisieren: So behältst du den Überblick.

Potenzial entfalten: Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter unterstützen können

Gute Führung bedeutet nicht nur, Aufgaben zu delegieren, sondern auch, Mitarbeiter zu fördern und zu inspirieren. Hier sind einige Ansätze, wie Führungskräfte ein unterstützendes Umfeld schaffen können:

1) Stärkenorientierte Aufgabenverteilung: Achte darauf, die individuellen Talente deiner Teammitglieder zu erkennen und sie in den passenden Bereichen einzusetzen. Das steigert nicht nur die Motivation, sondern auch die Leistung jedes einzelnen Mitarbeiters.

2) Gezielte Weiterbildungsangebote: Biete deinen Mitarbeitern die Möglichkeit, an Schulungen, Coaching-Programmen oder Teamevents teilzunehmen. Dies zeigt, dass du in ihre Entwicklung investierst.

3) Regelmäßiges Feedback: Konstruktives Feedback ist unerlässlich, um Potenziale zu erkennen und weiterzuentwickeln. Schaffe eine Kultur, in der Feedback als Wachstumschance gesehen wird.

4) Freiräume schaffen: Gib deinen Mitarbeitern die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten und kreativ zu sein. Oft entstehen Innovationen genau dann, wenn Menschen die Freiheit haben, ihre Ideen umzusetzen.

5) Mentoring und Vorbildfunktion: Sei als Führungskraft ein Mentor, der seine Erfahrungen teilt und andere inspiriert. Auch ein strukturierter Mentoring-Ansatz kann dabei helfen, Talente langfristig zu fördern.

Die Vorteile von Potenzialentfaltung am Arbeitsplatz

➤ Höhere Motivation und Zufriedenheit: Mitarbeiter, die ihre Stärken ausleben können, sind engagierter und zufriedener in ihrem Job.

➤ Bessere Ergebnisse: Teams, in denen das individuelle Potenzial genutzt wird, erzielen bessere Leistungen und innovative Lösungen.

➤ Attraktiver Arbeitgeber: Unternehmen, die in die Entwicklung ihrer Mitarbeiter investieren, ziehen Talente an und binden sie langfristig.

Potenzialentfaltung am Arbeitsplatz ist ein Gewinn für alle Seiten – für den Einzelnen, der beruflich wächst, und für das Unternehmen, das von motivierten und engagierten Mitarbeitern profitiert. Es braucht nur die richtigen Impulse und ein unterstützendes Umfeld, um Großes zu erreichen.

Mammutmarsch – Dein Weg, um dein Potenzial zu entfalten

Ein Mammutmarsch ist mehr als nur eine Wanderung. Es ist eine körperliche und mentale Herausforderung, die dich lehrt, über dich hinauszuwachsen und dein wahres Potenzial zu entdecken.

Beim Mammutmarsch erlebst du, was in dir steckt – auch wenn du es vorher nicht für möglich gehalten hättest.

➤ Körperliche Stärke: Ob 30, 55 oder 100 Kilometer – jede Distanz fordert dich heraus. Du merkst schnell, wie viel dein Körper leisten kann, wenn dein Geist stark bleibt.

➤ Mentale Widerstandskraft: Der Mammutmarsch zeigt dir, wie du Hindernisse überwindest – seien es Müdigkeit, Schmerzen oder Selbstzweifel.

➤ Grenzen verschieben: Was vorher unmöglich schien, wird plötzlich realistisch. Und dieses Gefühl nimmst du mit in andere Lebensbereiche.

Gemeinschaft und Motivation – Zusammen weiterkommen

Beim Mammutmarsch bist du nie allein – auch wenn du als Einzelstarter dabei bist. Die Community ist ein unverzichtbarer Teil dieses Abenteuers.

• Unterstützung: Ob ein Blasenpflaster-Tausch, ein paar aufmunternde Worte oder der gemeinsame Endspurt – die Mammutmarsch-Teilnehmer helfen sich gegenseitig.

• Freundschaften: Viele Beziehungen, die beim Mammutmarsch entstehen, halten weit über die Strecke hinaus. Es ist diese Gemeinschaft, die dich motiviert und trägt.

• Geteilte Ziele: Gemeinsam mit anderen ein großes Ziel zu erreichen, gibt dir einen Schub, den du alleine vielleicht nicht erlebt hättest.

Das könnte dich auch interessieren: Blasen an den Füßen – Was tun?

Neue Perspektiven – Wie der Mammutmarsch deine Sicht verändert

Nach einem Mammutmarsch bist du nicht mehr derselbe Mensch. Du hast etwas geschafft, das dich verändert.

• Gestärktes Selbstbewusstsein: Die Gewissheit, eine große Herausforderung gemeistert zu haben, gibt dir Kraft für alle Lebensbereiche.

• Verbindung von Körper und Geist: Die körperliche Anstrengung und die mentale Stärke, die du entwickelst, gehen Hand in Hand und zeigen dir, wie viel Potenzial in dir steckt.

Fazit – Potenzial entfalten: Deine Reise beginnt

Potenzialentfaltung ist keine einmalige Sache – sondern  ein lebenslanger Prozess, der dich immer weiterbringt. Es geht darum, dich selbst besser kennenzulernen, an deinen Zielen zu arbeiten und Rückschläge als Teil des Weges zu akzeptieren.

Mit den richtigen Strategien, Inspirationen und einer starken Community kannst du mehr erreichen, als du dir vielleicht je vorgestellt hast. Dein Potenzial ist kein Ziel, sondern ein Weg – und jeder Schritt bringt dich weiter.

Bist du bereit, den ersten Schritt zu machen?

Autorin: Lenita Behncke

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+++  Unser volles Potenzial entfalten

( Sadhguru ist ein indischer Guru, Yogi, Mystiker und Bestsellerautor. Er gründete die Isha Foundation, eine Non-Profit-Organisation, die Yoga-Programme auf der ganzen Welt anbietet und an sozialen Initiativen, Bildungs- und Umweltinitiativen beteiligt ist. Wikipedia

Geboren: 3. September 1957 (Alter 67 Jahre), Mysore, Indien)

 

Sadhguru sagt, dass niemand etwas erreicht, nur weil er es sich wünscht. Menschen können ihr volles Potenzial nur entfalten, wenn sie die notwendigen Fähigkeiten erwerben

ArticleJun 15, 2023

Sadhguru: Du kannst nur dann mehr tun, wenn du deine Fähigkeiten erweiterst. Wie gut dein Körper, dein Verstand, deine Emotionen und deine Energie im Moment organisiert sind, bestimmt, wie viel du tun kannst. Ob du es wie jemand anderes machen kannst oder nicht, ist nicht der Punkt. Schöpfst du dein Potenzial voll aus? Das ist der Punkt.

Wenn du dein volles Potenzial ausschöpfen willst, musst du zusehen, dass es keine inneren Probleme mehr gibt.

Deine Arbeit dreht sich um externe Aspekte. Handeln bezieht sich immer auf das Äußere, nicht auf das Innere. Die meisten Menschen arbeiten für ihre Zufriedenheit. Ohne Arbeit wären sie verloren. Sie arbeiten daran, sich selbst zu etwas zu machen. Solange du arbeitest, um dich selbst zu finden oder dich selbst zu erfüllen, ist es nicht genug, wie viel du auch tust, es gibt etwas in dir, das immer ein bisschen mehr will.

Wenn deine Arbeit immer noch ein Streben nach Glück ist, ist es an der Zeit, etwas zu ändern. Wenn du Arbeit als Ausdruck deiner Freude tust, dann ist Zeit kein Problem. Es gibt 24 Stunden an einem Tag. Wie viel du tun kannst, wird geschehen, was du nicht tun kannst, wird nicht geschehen – ganz einfach! Aber schöpfst du dein Potenzial auch voll aus?

Die meisten Menschen sind nicht beschäftigt, sie sind in Gedanken woanders. Wenn sie auf ihren Körper und ihren Verstand achten, ist ein Großteil ihrer Aktivitäten unnötig, vor allem mental. Generell sind mehr als 80 bis 90% der mentalen Aktivitäten der Menschen unnötig. Wenn du all diese unnötigen Aktivitäten fallen lässt, wirst du nicht das Gefühl haben, zu viel getan zu haben.

Wenn Verstand und Körper nicht organisiert sind, wirst du dich immer überarbeitet fühlen.

Mental fühle ich mich nie erschöpft oder gestresst, weil ich nur das denke, was ich denken will. Ich denke nichts, was ich nicht denken will. Aber wenn Verstand und Körper nicht organisiert sind, wirst du dich immer überarbeitet fühlen. Du wirst immer das Gefühl haben, dass die Zeit nicht reicht. Das Hauptproblem ist jedoch, dass dein Leben verstreicht, ohne dass du dein volles Potenzial ausschöpfst. Wenn du in deinem Leben nicht tust, was du nicht tun kannst, ist das kein Problem; wenn du aber nicht tust, was du tun kannst, ist dein Leben eine Tragödie.

Die Menschen achten so sehr darauf, ihre Maschinen außen zu warten: Du schickst dein Auto oder dein Motorrad zur Wartung. Hast du jemals für deinen Körper und deinen Verstand eine Wartung gemacht? Wurden sie richtig versorgt? Nichts ist getan worden. Wenn du jeden Tag ein bisschen was für deinen Körper und deinen Verstand tust, wirst du sehen, dass du plötzlich viel besser funktionierst. Wenn du anfängst, ein paar Minuten am Tag eine einfache Kriya oder Meditation zu machen, kannst du das, was du jetzt in 8 Stunden machst, leicht in 4 Stunden schaffen. Du wirst viel Zeit zur Verfügung haben.

 

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Die Lebensreise, auf dem Weg zu einem erfüllten Dasein

Die Lebensreise: Auf dem Weg zu einem erfüllten Dasein ist eine tiefgründige Erkundung des Lebens als eine fortlaufende Reise. *** Wieso war meine Lebensreise vilelfach so gehetzt und atemlos? ***

 

Jede Etappe ist als eine Chance zur weiteren Entwicklung zu betrachten.

Es gibt Momente, in denen wir das Leben als eine Reise betrachten, eine Reise voller Höhen und Tiefen, Wendungen und unerwarteter Pfade. Die Einleitung zu dieser Reise des Lebens ist wie das Öffnen eines Buches mit unbeschriebenen Seiten, voller Möglichkeiten und Abenteuer. Hier, in diesem Abschnitt, laden wir ein, sich auf diese Metapher einzulassen und das Wesen dieser Reise zu erforschen.

Diese kurze Einleitung ist das erste Kapitel einer Erzählung. Es geht darum, den Blick auf die Straße vor uns zu richten, auf die Wege, die sich öffnen und auf die Richtung, die wir einschlagen wollen. Sie ist der Moment, in dem wir innehalten, um die Bedeutung dieser Reise zu erfassen. Es ist, als ob wir uns an einem Startpunkt befinden, an dem wir die Umgebung betrachten, bevor wir unsere Schritte auf den Weg setzen.

Hier wird das Fundament gelegt, um die Idee dieser Reise zu verstehen. Es ist eine Einladung, sich bewusst zu werden, dass unser Dasein nicht nur ein statischer Zustand ist, sondern eine kontinuierliche Bewegung. Es ist die Betonung, dass das Leben mehr ist als nur das Erreichen von Zielen; es ist die Reise selbst, die Bedeutung und Erfüllung birgt.

In dieser Ausarbeitung erkunden wir die Bedeutung des Weges im Vergleich zum Ziel. Es geht um die Betonung des Prozesses, des Wachstums und der Entwicklung, die sich auf diesem Weg ereignen. Es ist eine Einladung, den Wert jedes einzelnen Schrittes zu erkennen und zu schätzen, anstatt sich nur auf das Endziel zu konzentrieren. Denn oft sind es die Erfahrungen, Begegnungen und Erkenntnisse entlang des Weges, die die wahre Fülle des Lebens ausmachen.

Die Einleitung ist der Moment des bewussten Starts, eine Eröffnung für das, was kommt, ein Aufruf, die Reise zu beginnen und sich bewusst auf den Weg zu machen. Es ist eine Einladung, die Augen zu öffnen für die unendlichen Möglichkeiten, die vor uns liegen, und gleichzeitig die Reise selbst zu schätzen, während wir voranschreiten.

Es ist der Anfang eines Abenteuers, das uns dazu einlädt, jeden Schritt, jeden Moment und jede Erfahrung zu würdigen, während wir uns auf diesem Pfad des Lebens bewegen. Es ist der Beginn einer Erzählung, die mit jedem Kapitel neue Einblicke und Entdeckungen bietet. Es ist der erste Hauch des Windes, der uns auf dieser Reise begleiten wird – ein Wind, der uns sagt: "Die Reise beginnt jetzt."

Die Reise als Quelle der Erkenntnis

Die Reise des Lebens ist nicht nur ein Weg von A nach B. Sie ist eine Lernreise, auf der wir uns selbst, andere und die Welt um uns herum besser verstehen können. Ich lade alle Leser des Öfteren ein, mit mir eine oder meine Reise zu begleiten. Wenn wir das Leben als Reise betrachten, erkennen wir, dass jede Etappe, jede Erfahrung und jede Begegnung eine Quelle der Erkenntnis sein kann.

Das ist wie ein Buch, das wir Seite für Seite lesen. Jedes Kapitel bringt uns etwas Neues bei, sei es über uns selbst, unsere Fähigkeiten oder über die Welt. Die Reise als Quelle der Erkenntnis eröffnet uns die Tür zu einem endlosen Strom von Wissen und Verständnis.

Ein Teil dieser Reise besteht darin, durch Erfahrungen zu lernen. Jeder Tag, den wir leben, bringt uns neue Herausforderungen, Momente der Freude und Zeiten der Reflektion. Es ist aus diesen Momenten heraus, dass wir lernen, wie stark wir sind, wie wir mit Schwierigkeiten umgehen und wie wir unsere Träume verfolgen können.

Ein weiterer Teil dieser Reise ist die Reflexion über vergangene Etappen. Indem wir zurückblicken, erkennen wir Muster, verstehen unsere Entscheidungen besser und lernen aus unseren Fehlern. Es ist wie das Lesen alter Tagebucheinträge, die uns daran erinnern, wie weit wir gekommen sind und welche Lehren wir aus vergangenen Ereignissen ziehen können.

Die Reise des Lebens enthält auch Momente, die als Wendepunkte dienen – Momente, die uns prägen und unsere Sichtweise verändern. Das kann ein einschneidendes Erlebnis sein oder eine Begegnung, die unsere Perspektive auf den Kopf stellt. Diese Momente sind oft wie lebensverändernde Lektionen, die uns für immer begleiten.

Es geht auch um die Bedeutung von Herausforderungen und Rückschlägen als Lernmomente. Wenn wir auf Hindernisse stoßen oder Fehler machen, haben wir die Gelegenheit zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Jeder Rückschlag kann eine Chance sein, unsere Stärken zu stärken und aus unseren Schwächen zu lernen.

Die Reise des Lebens ist wie eine Schatzsuche nach Weisheit und Verständnis. Jeder Schritt, den wir machen, führt uns näher zu uns selbst und zu einem tieferen Verständnis für das Leben. Es ist eine Reise, die niemals endet und uns immer neue Erkenntnisse und Lehren bringt.

Schätze entlang des Pfades

Es gibt so viele kostbare Schätze entlang unseres Lebensweges, die oft unbeachtet bleiben, während wir uns auf das Endziel konzentrieren. Diese Etappen, Zwischenziele und Momente, die wir auf unserem Weg erleben, sind voller Werte und Bedeutungen, die wir oft übersehen.

Oft sind wir so darauf fixiert, das ultimative Ziel zu erreichen, dass wir die kleinen Siege und Freuden, die uns auf dem Weg begegnen, übersehen. Diese Zwischenziele sind wie Meilensteine, die unseren Fortschritt markieren. Sie sollten nicht als unwichtig abgetan werden, sondern als Schätze betrachtet werden, die unsere Reise bereichern.

In jedem Moment unseres Lebens gibt es etwas zu entdecken, sei es eine Lektion aus einer scheinbaren Niederlage, ein Moment der Dankbarkeit für die kleinen Dinge oder eine Verbindung, die uns auf eine unerwartete Weise bereichert. Diese kleinen Schätze sind oft diejenigen, die die größte Bedeutung für uns haben, auch wenn sie auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen mögen.

Es geht darum, im Hier und Jetzt präsent zu sein und die Schönheit der Gegenwart zu schätzen. Oftmals liegen unsere größten Schätze in den einfachen, alltäglichen Momenten, in einem Lächeln, einer Umarmung oder einer inspirierenden Unterhaltung mit einem Freund. Es sind diese kleinen Freuden, die den Weg erhellen und das Leben reicher machen.

Der Weg selbst ist eine Schatzkiste voller unerwarteter Geschenke und Erfahrungen. Jede Wendung, jeder Hügel und jedes Tal hat seine eigene Geschichte zu erzählen und seine eigene Lektion zu lehren. Diese Schätze entlang des Pfades sind die Würze, die Farben und das Gewürz, das unsere Lebensreise so einzigartig und lohnenswert macht.

Es ist wichtig, diese kleinen Schätze zu erkennen, denn sie bringen uns nicht nur Freude, sondern auch Weisheit und Wachstum. Indem wir lernen, ihre Bedeutung zu erkennen und zu schätzen, können wir unseren Lebensweg mit einer tieferen Perspektive und größerer Dankbarkeit betrachten.

Das bewusste Genießen des Aufstiegs

Es ist die Fähigkeit, nicht nur das Ziel zu sehen, sondern auch die Reise dorthin zu würdigen und zu genießen. Es geht darum, den Moment zu leben, während man sich auf die Reise durch das Leben begibt und sich bewusst ist, dass der Weg genauso wertvoll ist wie das Ziel.

Ein wichtiger Aspekt des bewussten Genießens des Aufstiegs ist die Bedeutung der Gegenwart. Oft sind wir so auf das Erreichen unserer Ziele fixiert, dass wir vergessen, im Hier und Jetzt zu leben. Die Gegenwart ist der einzige Moment, den wir wirklich besitzen, und das Genießen des Aufstiegs erfordert, bewusst und achtsam im Moment zu leben. Es geht darum, die kleinen Freuden des Alltags zu schätzen, die Schönheit um uns herum wahrzunehmen und die Gegenwart zu leben, ohne von der Zukunft oder der Vergangenheit überwältigt zu werden.

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass Wachstum nicht nur in den Zielen liegt, die wir erreichen, sondern auch in der Entwicklung, die während des Fortschritts stattfindet. Die Reise des Lebens ist eine Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung und zum Wachstum. Jeder Schritt, den wir machen, jede Erfahrung, die wir sammeln, jede Herausforderung, der wir begegnen, trägt zu unserer Entwicklung bei. Das Genießen des Aufstiegs bedeutet, die Schönheit im Prozess der Veränderung und des Wachstums zu erkennen und zu schätzen.

Es ist wichtig, Freude an der kontinuierlichen Entwicklung zu finden, nicht nur an den endgültigen Zielen. Denn das Leben ist eine Reise, und das eigentliche Vergnügen liegt oft im Fortschritt, in der Transformation und in der Entwicklung, die uns voranbringt. Das Genießen des Aufstiegs bedeutet, sich nicht nur auf das Endziel zu konzentrieren, sondern auch auf die Freuden und Lektionen, die uns jeder Schritt auf dem Weg bietet.

Das Leben als eine fortlaufende Geschichte

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, sehe ich mich selbst als Autor dieser kleinen Geschichte des Lebens. Jeder Tag eröffnet eine neue Seite, auf der wir unser persönliches Kapitel weiterschreiben können. Unsere Handlungen, Entscheidungen und sogar die Art und Weise, wie wir mit anderen interagieren, formen das Narrativ unseres individuellen Lebensweges.

Die Vorstellung des Lebens als Geschichte erlaubt es uns auch, die Vergangenheit zu betrachten und aus ihr zu lernen. Ähnlich wie in einem Buch, in dem frühere Kapitel die Handlung der nächsten beeinflussen, beeinflussen auch unsere vergangenen Erfahrungen und Entscheidungen unsere gegenwärtige Situation und unsere Zukunft.

Jedes Kapitel unseres Lebens bietet eine Chance zur Entwicklung und Veränderung. Es geht nicht nur darum, das Geschehene zu reflektieren, sondern auch darum, sich aktiv für ein neues Kapitel zu öffnen. Das Erlernen aus vergangenen Fehlern oder Erfolgen ermöglicht es uns, uns selbst und unsere Geschichte besser zu verstehen.

Die Dynamik des Lebens als fortlaufende Erzählung betont auch die Vielfalt der Erlebnisse, die wir erfahren. Es gibt Höhen und Tiefen, Momente der Freude und des Schmerzes, Zeiten der Ruhe und der Bewegung - all das sind Elemente, die unsere Geschichte zu einer reichhaltigen und einzigartigen machen.

Darüber hinaus ermutigt uns diese Perspektive dazu, aktiv am Schreiben unserer Geschichte teilzunehmen. Es geht darum, bewusste Entscheidungen zu treffen, die unserer Geschichte eine positive Wendung geben können. Jeder Tag bietet die Möglichkeit, unsere Geschichte neu zu gestalten, indem wir neue Ziele setzen, unsere Träume verfolgen oder uns für Wachstum und Entwicklung öffnen.

Die Idee des Lebens als fortlaufende Geschichte bringt auch die Idee der Akzeptanz mit sich. Es geht darum, die Handlungen und Ereignisse anzuerkennen, die wir nicht kontrollieren können, und gleichzeitig die Verantwortung für diejenigen übernehmen, die wir beeinflussen können.

Letztendlich ist es eine Einladung, bewusst und aktiv in unserem eigenen Leben zu sein. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir die Autoren unserer Geschichte sind und dass wir die Macht haben, sie in eine Richtung zu lenken, die für uns sinnvoll und erfüllend ist. Jeder Tag bietet uns die Möglichkeit, an unserer Geschichte zu schreiben und sie zu gestalten, während sie sich entfaltet.

Mein Fazit

Heute reflektierten wir darüber, was die bisherige Reise uns gelehrt hat. Wir schauen zurück auf die Höhen und Tiefen, die Lektionen, die wir gelernt haben, und die Momente des Wachstums, die uns geprägt haben. Es ist ein Moment der Kontemplation, in dem wir die Essenz unserer Erfahrungen erfassen.

Es ist wichtig, die Veränderung zu würdigen, die während unserer Reise stattgefunden hat. Wir können uns bewusst sein, wie wir gewachsen sind, welche Einsichten wir erlangt haben und wie sich unsere Perspektive auf das Leben verändert hat.

Es ermöglicht uns, all dies zusammenzufassen und festzuhalten.

Es ist auch ein Anfang. Sie markiert möglicherweise den Übergang zu einem neuen Kapitel, zu neuen Zielen und Träumen. Es ist eine Zeit, um das Gelernte zu nutzen und die nächste Etappe unserer Reise zu planen. Es gibt Raum für Vorfreude auf das, was kommen mag, und für die Entwicklung neuer Ziele.

*** Ein sorgfältiges Resumee kann auch dazu dienen, Dankbarkeit auszudrücken – Dankbarkeit für die Reise selbst, für die Menschen, die uns begleitet haben, für die Herausforderungen, die uns gestärkt haben, und für die Freuden, die unser Herz erfüllt haben. Es ist eine Zeit, um all das Gute anzuerkennen, das wir erfahren haben.

Letztlich ist es eine Gelegenheit, das Fazit zu ziehen, dass die Reise des Lebens kein starres Ziel hat, sondern eine fortlaufende Geschichte ist. Es ist ein Prozess, der sich ständig entwickelt und wächst, während wir voranschreiten. Es erinnert uns daran, dass jedes Kapitel, das endet, ein neues Kapitel öffnet.

Sie kann auch dazu dienen, unsere Vision zu klären – unsere Werte, unsere Ziele und unsere Träume für die Zukunft. Es ist eine Zeit, um zu reflektieren, wer wir sind, wohin wir gehen möchten und wie wir diesen Weg gestalten wollen.

Es ist also ein Wendepunkt und gleichzeitig ein Neubeginn. Sie ist das Ende einer Etappe und der Anfang eines neuen Abenteuers. Eine Zeit der Reflektion, der Dankbarkeit und des Fortschritts auf dem ständig fortschreitenden Weg zu einem erfüllten Dasein.

 

Ein  Logbuch ist das Tagebuch für Seefahrer. Es enthält die chronologische und vollständige Aufzeichnung aller Gegebeheiten und Vorkommnisse während der Segelfahrt. Dieses überaus wichtige Dokument für die gesamte Crew dient einerseits der persönlichen Aufzeichnung des Törns, kann andererseits jedoch auch gegebenenfalls als wichtiges Beweismittel fungieren. Normalerweise ist der Skipper für das Führen eines Logbuchs zuständig. Diesen Aufgabenbereich kann er jedoch auch an ein anderes Crewmitglied übertragen

 

 

So wie viele ältere Menschen denke auch ich jetzt öfter daran, daß mein Leben bald vorbei ist. 

 

Bilanz ziehen: Rückblick auf das Leben

Ältere Menschen denken häufig daran, dass ihr Leben bald vorbei ist. Sie fangen an vieles zu bereuen und versinken in Gedanken. Das Leben wird analysiert

Fehlende Emotionen im Leben

Früher oder später ist für jeden Menschen der Lebensweg zu Ende. Solange sie jung sind, denken sie nicht darüber nach, ob sie noch etwas Bestimmtes  erleben oder erreichen müssen. Ältere Menschen machen sich häufig Gedanken darüber, was sie falsch gemacht haben. Sie kennen es bestimmt, dass Sie in manchen Situationen nicht liebevoll genug zu Ihren Liebsten waren. Das ist ein Punkt, über den sich ältere Menschen den Kopf zerbrechen. Die Menschen, die wichtig sind, hätten respektvoller, verständnisvoller und fürsorglicher behandelt werden sollen. Die Worte "ich liebe dich" kamen zu selten über die Lippen. Doch auch heute können Sie Ihren Liebsten noch mitteilen, wie sehr Sie sie lieben.

 

Ein weiterer Punkt ist, dass viele ältere Menschen sich wünschen, ein besserer Elternteil, Ehepartner oder ein besseres Kind gewesen zu sein. Für viele war die Familie eine Selbstverständlichkeit. Vielen Menschen wurde früher jedoch beigebracht, wenig über Gefühle zu sprechen und Emotionen wie Freude, Stolz und Zuneigung nicht zu zeigen. Um einem Streit aus dem Weg zu gehen, haben viele ihre Gefühle daher nicht geäussert. Auch Freundschaften sind ein wichtiges Thema in den Lebensabschnitten eines Menschen. Haben Sie auch das Gefühl, dass Sie nicht alles dafür getan haben, eine Freundschaft aufrechtzuerhalten? Da geht es Ihnen wie vielen älteren Menschen. Freundschaften zerbrechen häufig mit der Zeit, da die Menschen beruflich ausgelastet sind und selbst eine Familie gründen. Zudem ziehen viele Menschen an einen anderen Ort.

 

Das Leben wird analysiert

Für viele ältere Personen ist es schwer zu akzeptieren, dass sie die Arbeit über die Freizeit gestellt haben. In jungen Jahren ist Arbeit enorm wichtig, da sie einen gewissen Lebensstandard ermöglicht. Zusätzlich verschafft sie Ansehen. Dennoch bereuen einige Menschen, dass sie sich selbst und ihre Liebsten vernachlässigt haben. Sie fangen an zu realisieren, dass die Zeit aus Kindern Erwachsene gemacht hat und sie viel zu wenig Zeit mit ihren Kindern in jungen Jahren verbracht haben. Durch die harte Arbeit hatten viele Personen nicht die Möglichkeit, an den wichtigen Momenten ihrer Kinder teilzuhaben. Viele bereuen es ausserdem, dass sie zu streng mit sich selbst waren und nicht auf Signale ihres Körpers gehört haben. Eine Aufopferung bringt am Ende niemandem etwas und das wird Menschen in zunehmendem Alter immer klarer. Es gibt nur die eine Lebenszeit und nur diesen einen Körper und den einen Geist. Wenig Spontanität in den vergangenen Jahren kann ebenfalls zu Schuldgefühlen führen. Mehrere Personen finden es schlimm, dass sie in der Vergangenheit zu sehr auf die Zukunft fixiert waren und das Dasein zu wenig wahrgenommen haben.

 

Im Nachhinein ist Ihnen vielleicht auch aufgefallen, dass Sie einige Chancen vertan haben, weil Sie lieber auf Nummer sichergehen wollten. So geht es einem Grossteil der älteren Menschen. Die Angst vor dem Scheitern hat ihnen die Chance genommen, ein besseres, glücklicheres oder eine reichere Lebensform zu führen. Zusätzlich bereuen Menschen es, dass sie zu viel Zeit damit verschwendet haben, sich über Dinge Gedanken zu machen, die sie nicht kontrollieren können. Aber auch das Gefühl, es jedem recht gemacht zu haben, nur nicht sich selbst kann zu Reue führen. Respekt und Anerkennung wünscht sich jeder Mensch. Häufig kann das aber dazu führen, dass die eigenen Entscheidungen und Wünsche zurückgeschraubt werden. Sollte Ihnen das auch passiert sein, können Sie Ihr Wissen gerne an jüngere Menschen weitergeben. Das gibt Ihnen das Gefühl, dass Sie diese Situationen nicht umsonst erlebt haben. Dasselbe gilt für die Wertschätzung kleiner Dinge. Die Welt ist wunderschön und das eigene Wohlbefinden ändert sich schnell, wenn Kleinigkeiten nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Im Laufe der Jahre haben Sie gelernt, wie Sie mit bestimmten Situationen besser umgehen können. Das bedeutet, dass alle Erfahrungen für Sie wichtig waren. Lassen Sie Gefühle zu und verbannen Sie Schuldgefühle. Es kann sehr helfen, über seine eigenen Gedanken zu sprechen. Ausserdem ist es nie zu spät, etwas besser zu machen. Alle Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen es zu, daraus zu lernen. Die Erkenntnis, dass sich an den vergangenen Jahren nichts ändern lässt, ist sehr wichtig.  Geniessen Sie Ihre Zeit und lassen Sie andere Menschen von Ihren Erfahrungen lernen. Ihre Zeit auf der Erde ist noch nicht vorbei und hat noch viele schöne Momente für Sie bereit.

 

Um es gleich zu Beginn klar zu stellen: "Es besteht kein logischer Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter und zunehmender Weisheit." Georg Wilhelm Exler

 

So steht manches  meines Reiseberichts unter dem Vorbehalt, dass ich das Geschen bestimmt mit einer pesönlichen Brille betrachte. Macht nichts, denn ich bin mir sicher: Auch wenn ich unbemerkt oder mit Absicht die Wirklichkeit verbiege, bleibe ich authentisch, ich tue es also auf meine eigene individuelle Art und es bleibt den Lesern, die mich kennen, vorbehalten, meine Darstellung zu entmythologisiren. Und noch eines: "Alte Leute sind gefährlich: Sie haben keine Angst mehr vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)

 

ÜBERLEGUNGE AUS DEM PHILOSOPHENGARTEN

 

WERTE

+ Diese 10 Werte – Respekt, Ehrlichkeit, Verantwortung, Dankbarkeit, Freundlichkeit, Mut, Geduld, Großzügigkeit, Integrität und Ausdauer – sind die Grundlage für ein erfülltes Leben

Was ist der wahre Wert des Lebens?

 

+ Der Mensch legt den Wert des Lebens nicht allein auf den physischen Zustand des bloßen Lebens, sondern auf seine Fähigkeit, Erfahrungen zu ermöglichen. Das Leben als eine Reihe positiver Erfahrungen ist wertvoll, und unsere Fähigkeit, diese Erfahrungen zu machen, ist der intrinsische Wert des Lebens.

++ Wertvorstellungen zu haben und zu kennen ist wichtig, um du selbst zu sein. Sie zeigen dir, was dir im Leben wichtig ist, und helfen dir, eine Richtung vorzugeben und so im hektischen „Hier und Jetzt“ Entscheidungen zu treffen, die dich letztlich glücklich und erfüllt machen. Aber obwohl unsere Werte ganz persönlich sind, sind wir Menschen auch soziale Wesen und werden von den Menschen um uns herum beeinflusst.

 

 

+ Ein Leben im Einklang mit deinen Werten hat zwei wesentliche Vorteile. Es gibt dir ein Gefühl der Erfüllung, des Sinns und des Glücks im Leben und hilft dir, dich weniger unterlegen zu fühlen, wenn Herausforderungen, Widrigkeiten oder schwierige Situationen auf dich zukommen. Umgekehrt zeigt die Forschung, dass ein Leben, das nicht im Einklang mit deinen Werten steht, zu inneren Konflikten und damit zu Stress, Anspannung, Burn-out und sogar einem höheren Risiko für Depressionen führen kann.

 

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+ "Schnitze das Leben aus dem Holz, das du hast."

Leo Tolstoi

+ "Es gibt nur zwei Sünden: zu wünschen ohne zu handeln und zu handeln ohne Ziel." Ayu Rand

+ "Wer sich seiner Fehler schämt, macht sie zu Verbrechen." Konfuzius* 

+ ZU  MEINEM LEBENSUSVERLAUF: "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind." Henry Ford

+ Man soll den Wert eines Menschen nicht nach den großen Eigenschaften betrachten, die er hat, sondern nach dem Gebrauch, den er von Ihnen macht.

La Rochefoucuald

+ Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist. - Erasmus von Rotterdam



Verfilmung: Der Kampf der Tertia (1928)

 

Titel Jugend von morgen

Originaltitel Der Kampf der Tertia

Produktionsland Deutschland

Originalsprache Deutsche Zwischentitel

Erscheinungsjahr 1928

Länge 7 Akte, 2965 / 2522 Meter, bei 24 BpS 108 / 92 Minuten

Produktions­unternehmen Terra Film

 

Der Kampf der Tertia (auch: “Jugend von morgen”) ist ein stummer deutscher Jugendfilm aus dem Jahre 1928, den Max Mack für die Terra-Film AG Berlin inszenierte. Der Geschichte liegt der gleichnamige, 1927 erschienene Roman von Wilhelm Speyer zugrunde, nach dem Mack und Axel Eggebrecht das Drehbuch schrieben. In den Hauptrollen spielen Ilse Stobrawa, Gustl Gstettenbaur und Max Schreck.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung findet auf einer Watteninsel in der Nordsee und in der angrenzenden, kleinen norddeutschen Festlands-Küstenstadt Boestrum statt. Die Tertia auf der Hallig mit ihren sportbegeisterten, aufgeweckten und sehr lebhaften Jungen steht im Mittelpunkt des Geschehens. Das einzige Mädchen der Klasse ist die resolute Daniela, eine perfekt mit Pfeil und Bogen umgehende, drahtige Amazone, die sich mit ihrer handfesten und burschikosen Art gegenüber den Jungs zur Wortführerin gemausert hat. Bei keinem Abenteuer und keiner noch so wilden Unternehmung ist sie nicht dabei und hat sich so den Respekt, bisweilen sogar die Furcht der Mitschüler verdient. Eines Tages überspannt Daniela, die sauer ist, weil sie (als Mädchen) von ihren Mitschülern trotz ihres vollen Einsatzes in allen Belangen dennoch nicht zum „Häuptling“ gewählt wurde, den Bogen, sodass sie von den Jungs der Tertia ausgestoßen wird. Sichtlich betroffen zieht sich Daniela von der Tertia zurück und verbarrikadiert sich in einer stacheldrahtumzäunten Sandburg. Als der Boestrumer Stadtrat eine brutale Entscheidung trifft, raufen sich die empörten Tertianer alle zusammen und blasen zum Angriff. Sie nehmen den Kampf gegen die Behörden und die sie unterstützenden Boestrumer Stadtjungs auf.

 

 

Denn der Stadtverordnete Benno Biersack hat aus nicht ganz uneigennützigen Motiven vor, einer vorgeblichen Katzenplage zu Leibe zu rücken. Biersack möchte nicht weniger als alle felidae töten und deren Felle verarbeiten. Als vorgeschobener Beweggrund wird der Kampf gegen die Tollwut genannt. Für jede abgelieferte Samtpfote bietet der Katzenhasser 20 Pfennig. Die empörten Tertianer beschließen, einen Gegenfeldzug zu starten. Des Nachts schleichen sie nach Boestrum rein und malen an die Wände die Aufforderung „Seid gut zu den Tieren!“ Zwar wird ein Schüler von einem Wachtmeister arretiert, doch können seine Mitschüler ihn bald wieder befreien. Außerdem beginnen die Tertianer, systematisch die Katzen einzusammeln, um sie vor ihrem gewaltsamen Tod zu bewahren. Schließlich kapern die Tertianer Biersacks Schiff und nehmen den Stadtabgeordneten gefangen. Auf einmal tauchen nun rivalisierende Gymnasiasten des Ortes auf, weil sie auf das Katzen-Fanggeld nicht verzichten wollen. Zwischen den beiden Schülerklassen kommt es zu einer wüsten Keilerei, die erst entschieden wird, als sich Daniela mit ihren beiden riesigen Doggen und ihrer Beherztheit ins Getümmel wirft und die Stadtschüler daraufhin die Flucht ergreifen. Der Kampf der Tertia gipfelt in einer Protestaktion vor dem Rathaus, wodurch der Ratsbeschluss wieder zurückgenommen wird.*** „Jede Biografie ist einzigartig und jedes Leben ein besonderer Schatz.“

Ihre eigenen Lebenserfahrungen in einem Buch zu erfassen, kann eine Lebensbilanz bedeuten oder einen wichtigen Lebensabschnitt markieren, wenn Sie sich in Zeiten des Umbruchs und der Veränderung befinden. Es kann eine Lebensernte sein, eine Standortbestimmung, ein Krisen- und Heilbuch, ein Abschiedsbuch oder eine Reise zu den eigenen Wurzeln.

 

Die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben oder einer bestimmten Lebensphase schenkt Klarheit und vertrauensvolle Ausrichtung. Die biografische Arbeit lässt uns begreifen, als wer wir hier sind und was sich durch uns erfüllten möchte.

 

*** Was bedeutet Gangway auf Deutsch?

Eine Gangway ([ɡæŋweɪ]; deutsch „Laufgang“) ist der Anglizismus für eine Zugangsbrücke oder Zugangstreppe zum Besteigen oder Verlassen eines Schiffes BESONDERE KOOPERATIONEN

Symbiosen - Lebensgemeinschaften in der Natur

Symbiose: Das Zusammenleben sichert das Überleben

Wenn sich unterschiedliche Arten von Lebewesen zusammentun, weil sie davon profitieren, wird das in der Biologie Symbiose genannt. Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Zusammenleben". Verschiedenste Kooperationen sichern seit jeher das Überleben von Pflanzen, Tieren und des Menschen.

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ᐅ Allegorisch Synonym | Alle Synonyme - Bedeutungen - Ähnliche Wörter

 

Woxikon / Synonyme / Deutsch / A / allegorisch

DE SYNONYME FÜR ALLEGORISCH

 62 gefundene Synonyme in 10 Gruppen

1Bedeutung: übertragen

symbolisch sinnbildlich allegorisch sinnbildhaft

2Bedeutung: symbolisch

allegorisch figürlich zeichenhaft sinnbildlich

3Bedeutung: bildlich

übertragen symbolisch bildlich sinnbildlich metaphorisch begreiflich

darstellend allegorisch gleichnishaft figurativ als Gleichnis

4Bedeutung: sinnbildlich

symbolisch metaphorisch allegorisch emblematisch

5Bedeutung: metaphorisch

übertragen symbolisch bildlich sinnbildlich metaphorisch darstellend

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 62 gefundene Synonyme in 10 Gruppen

1Bedeutung: übertragen

symbolisch sinnbildlich allegorisch sinnbildhaft

2Bedeutung: symbolisch

allegorisch figürlich zeichenhaft sinnbildlich

3Bedeutung: bildlich

übertragen symbolisch bildlich sinnbildlich metaphorisch begreiflich

darstellend allegorisch gleichnishaft figurativ als Gleichnis

4Bedeutung: sinnbildlich

symbolisch metaphorisch allegorisch emblematisch

5Bedeutung: metaphorisch

 

übertragen symbolisch bildlich sinnbildlich metaphorisch darstellend

 

 

*** Warum Erinnerungen aufschreiben?

Erinnerungen aufschreiben trainiert Dankbarkeit

 

Je mehr du es dir antrainierst, positive Erinnerungen nicht nur festzuhalten, sondern dich auch regelmäßig daran zu erfreuen, desto ausgeglichener wirst du dich fühlen.

 

 *** Nicht jeder besteigt ein Schiff auf die gleiche Art (arm - reich // ruhig - panisch /// geordnet - chaotisch // gesund - krank // alleine (alleingelassen)  - in Begleitung (gut betreut) *** ich will für mich selbt, aber auch für bestimmte (!) andere schreiben

 

*** Eine Gangway ([ɡæŋweɪ]; deutsch „Laufgang“[1]) ist der Anglizismus für eine Zugangsbrücke oder Zugangstreppe zum Besteigen oder Verlassen eines Schiffes oder Flugzeuges.

Ursprünge in der Schifffahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gangway wird in der Seefahrt auch als Landgang (oberes Bild) oder (französisch) „Passerelle“ bezeichnet.[2] Insbesondere in der Binnenschifffahrt spricht man auch von Laufplanke. Eine Urform der Gangway war aber auch das Fallreep, ein herabgelassenes Seil[3] zum Erreichen höher gelegener Rümpfe, komfortabler auch als Strickleiter.

Als Fallreep wurde dann aber auch die an die Bordwand eines Schiffes gehängten schräge Treppe bezeichnet.[4] Der Gebrauch dieses Begriffs bezieht sich auf Seile als Haltegriffe an der Zuwegung[5] und auf eine Eingangsöffnung im Schiffsrumpf.[5] Auf alten Segelschiffen war der Handlauf des Fallreeps meist ein aufwendig mit Knoten verziertes Tau (siehe dazu auch den Fallreepsknoten).

*** Woher wissen Sie, ob Sie eine glückliche Kindheit hatten?

Sind Sie in einem Zuhause aufgewachsen, in dem jeder seine Gefühle und Gedanken perfekt auszudrücken schien? Gab es in Ihrem Haushalt keine Wortgefechte und wurden Konflikte eher durch ruhige Gespräche als durch hitzige Auseinandersetzungen gelöst ? Wenn ja, ist das ein deutliches Zeichen für eine glückliche Kindheit.

*** Erinnerungen aufschreiben trainiert Dankbarkeit

Je mehr du es dir antrainierst, positive Erinnerungen nicht nur festzuhalten, sondern dich auch regelmäßig daran zu erfreuen, desto ausgeglichener wirst du dich fühlen.

 

 

*** Warum Memoiren schreiben?

Memoiren sind die beste Möglichkeit, um persönliche Erfahrungen weiterzugeben und über das eigene Leben nachzudenken. Sie dienen anderen aber auch dir als Inspiration. Zudem wird es dein bleibendes Vermächtnis sein, gerade dann wenn du nicht mehr da sein wirst.

+++ Ich will für mich sewlbts - und für bestimmte (!) andere schreiben.

*** InteressanterTitel  (gefundden): "Aufrecht geh'n: Mein liederliches Leben."

*** Ein Titel für mich: "Das Chaos ist immer und überall"...

*** "Da herrscht nur Chaos, weil du es als Chaos empfindest." Gegenrede (Netz):  Weißt du, mit Vorziehen hat das nix zu tun, aber es gibt klare Naturgesetze, denen sich auch der chaotischste Mensch nicht entziehen kann.

-Chaos wäre z.B., wenn es Zufall wäre, ob du dein Hirn im Kopf oder im Fuß hast.

- Wenn es Zufall wäre, ob du bei einem Klippensprung stirbst oder nicht.

- Wenn es Zufall wäre, ob Wassertrinken den Durst löschen könnte oder nicht.

*** Was ist das Wichtigste für eine glückliche Kindheit?

Eine glückliche Kindheit zeichnet sich durch eine Vielzahl von Faktoren aus. Zum einen ist es wichtig, dass Kinder von ihren Eltern, Familienmitgliedern oder betreuenden Menschen geliebt und unterstützt werden. Eine enge Bindung zu den Bezugspersonen gibt den Kindern Sicherheit und Vertrauen in ihre Umwelt

** Wie ruft das Gehirn Erinnerungen ab?

 

Der Hippocampus ruft die alte Erinnerung auf, vergleicht sie mit neuen Informationen und speichert beides neu ab – in leicht veränderter oder ergänzter Form. Bei jedem Abrufen kann das Ereignis also in einen neuen Zusammenhang gerückt, verzerrt und mit neuen Details versehen werden.

 

Es ist wichtig, die Veränderung zu würdigen, die während unserer Reise stattgefunden hat. Wir können uns bewusst sein, wie wir gewachsen sind, welche Einsichten wir erlangt haben und wie sich unsere Perspektive auf das Leben verändert hat.

Es ermöglicht uns, all dies zusammenzufassen und festzuhalten.

Es ist auch ein Anfang. Sie markiert möglicherweise den Übergang zu einem neuen Kapitel, zu neuen Zielen und Träumen. Es ist eine Zeit, um das Gelernte zu nutzen und die nächste Etappe unserer Reise zu planen. Es gibt Raum für Vorfreude auf das, was kommen mag, und für die Entwicklung neuer Ziele.

*** Ein sorgfältiges Resumee kann auch dazu dienen, Dankbarkeit auszudrücken – Dankbarkeit für die Reise selbst, für die Menschen, die uns begleitet haben, für die Herausforderungen, die uns gestärkt haben, und für die Freuden, die unser Herz erfüllt haben. Es ist eine Zeit, um all das Gute anzuerkennen, das wir erfahren haben.

Letztlich ist es eine Gelegenheit, das Fazit zu ziehen, dass die Reise des Lebens kein starres Ziel hat, sondern eine fortlaufende Geschichte ist. Es ist ein Prozess, der sich ständig entwickelt und wächst, während wir voranschreiten. Es erinnert uns daran, dass jedes Kapitel, das endet, ein neues Kapitel öffnet.

Sie kann auch dazu dienen, unsere Vision zu klären – unsere Werte, unsere Ziele und unsere Träume für die Zukunft. Es ist eine Zeit, um zu reflektieren, wer wir sind, wohin wir gehen möchten und wie wir diesen Weg gestalten wollen.

Es ist also ein Wendepunkt und gleichzeitig ein Neubeginn. Sie ist das Ende einer Etappe und der Anfang eines neuen Abenteuers. Eine Zeit der Reflektion, der Dankbarkeit und des Fortschritts auf dem ständig fortschreitenden Weg zu einem erfüllten Dasein.

 

Ein  Logbuch ist das Tagebuch für Seefahrer. Es enthält die chronologische und vollständige Aufzeichnung aller Gegebeheiten und Vorkommnisse während der Segelfahrt.

 

 

Ein Geschenk

Als ich ein Kind war, hatten meine Eltern ein kleines Ferienhäuschen im Sauerland. Wir waren dort oft am Wochenende oder in den Ferien. An ein Geschenk aus dieser Zeit erinnere ich mich noch sehr gut und ich habe es bis heute aufgehoben. Ein Nachbar schenkte mir einen Kompass, einen richtigen, echten Kompass. Ich habe mich riesig gefreut, denn dieses Geschenk versprach Abenteuer.

Lebensreise

Eigentlich müsste es einen besonderen Kompass geben. Nicht einen, der mir hilft, mich mit den Himmelsrichtungen zu orientieren und den richtigen Weg zu finden, sondern ich bräuchte einen Kompass für meine Lebensreise. Etwas an dem ich mich immer wieder orientieren kann und überprüfen kann, ob ich noch in die Richtung gehe, die ich möchte.

Auf Kurs

Ein Kapitän muss auf seinem Schiff sich immer wieder an seinen Instrumenten orientieren. Es gibt Wind und Wellen, die ihn vom ursprünglichen Kurs abbringen. Damit er sein Ziel nicht verfehlt, hilft ihm ein Kompass und andere Geräte, sich immer wieder neu zu orientieren und das Ziel der Reise im Fokus zu behalten.

Im Leben brauche ich manchmal auch etwas, mit dem ich prüfen kann, ob ich noch auf dem Kurs bin, den ich mir für mein Leben wünsche. Denn auch im Leben geschieht Unvorhergesehenes. So wie Gegenwind oder ein Sturm auf dem Meer aufkommen können, geschieht Unerwartetes und Veränderungen, die ich nicht gewollt habe, was mich von meiner Route auf meinem Lebensweg abbringen kann.

Innerer Kompass

Das Bild des Kompass gefällt mir auch für die Lebensreise sehr gut. Denn es gibt so etwas, wie einen inneren Kompass. Deinem inneren Wegweise kannst du dich aus verschiedenen Richtungen nähern. Hier einige Ideen, wie du deinen inneren Kompass finden kannst:

Was dir wichtig ist

Der innere Kompass können die Werte und Tugenden sein, die dir wichtig sind. Bist du dir darüber bewusst, was dir wirklich wichtig ist im Leben? Zu wissen, was für dich zählt und wichtig ist, kann dieser innere Wegweiser sein.

Verbringe ich die Zeit meines Lebens mit den Menschen, die mir wichtig sind?

Mache ich die Sachen, die mich dem näher bringen, was mir wichtig ist?

Dein 80. Geburtstag

Wenn dir das zu abstrakt ist, dann hilft dir vielleicht eine innere Reise an deinen 80. Geburtstag. Auf was für ein Leben möchtest du an diesem Tag zurückschauen? Womit möchtest du dein Leben gefüllt und erfüllt haben?

Welcher Mensch?

Eine dritte Möglichkeit, deinen inneren Kompass zu entdecken ist die folgende, sehr mächtige Frage: Welcher Mensch möchtest du sein? Stell dir vor, es geschieht über Nacht ein Wunder und du bist morgen früh der Mensch, der du schon immer sein wolltest. Welcher Mensch bist du? Was macht dich aus? Was ist dir wichtig? Wie verhältst du dich?

Kapitän

So wie der Kapitän dafür verantwortlich ist, sein Schiff auf Kurs zu halten, bist du der Meister und die Meisterin deines Lebens. Auch wenn manchmal im Leben Unvorhergesehenes geschieht, dir Dinge geschehen, die du so nicht gewollt hast und Veränderungen passieren, die du nicht erwartet hast, bist du doch der Kapitän. Worauf richtest du dein Leben wieder aus? Was ist jetzt, an dieser Stelle deines Lebens, der richtige Kurs? Wen kannst du in deine Mannschaft holen, der oder die dir helfen kann, wieder auf Kurs zu kommen?

Du bist der Kapitän, die Kapitänin. Finde deinen inneren Kompass und nutze ihn, dich immer wieder auf Kurs für deine Lebensreise zu bringen. Und wenn du deine innere Richtung wieder gefunden hast, dann tue genau das, was du brauchst, um auf deinem Lebensweg weiterzukommen.

 

Dein Leben entsteht im Tun, nicht im Denken, nicht im Reden. Nur im Tun.

 

 

Ein  Logbuch ist das Tagebuch für Seefahrer. Es enthält die chronologische und vollständige Aufzeichnung alller Begebeheiten und Vorkommnisse während der Segelfahrt. Dieses überaus wichtige Dokument für die gesamte Crew dient einerseits der persönlichen Aufzeichnung des Törns, kann andererseits jedoch auch gegebenenfalls als wichtiges Beweismittel fungieren. Normalerweise ist der Skipper für das Führen eines Logbuchs zuständig. Diesen Aufgabenbereich kann er jedoch auch an ein anderes Crewmitglied übertragen

 

So wie viele ältere Menschen denke auch ich jetzt öfter daran, daß mein Leben bald vorbei ist. 

 

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+ Der 90. Geburtstag ist ein Meilenstein, der die Fülle des Lebens und die über die Jahre erworbene Weisheit unterstreicht. 

 

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+ Seemannsweisheiten

Schwankt das Schiff und tobt das Meer, 

halt fest Dein Bier sonst wird's schnell leer.

+ Seht wie die Wellen sich senken und heben,

das ist das wahre Seemanslebe

.+ Wir segeln in verschiedenen Richtungen über den Ozean des Lebens. Vernunft ist unsere Karte, Leidenschaft der Wind.

[Deutsches Sprichwort]

 

Bilanz ziehen: Rückblick auf das Leben

Ältere Menschen denken häufig daran, dass ihr Leben bald vorbei ist. Sie fangen an vieles zu bereuen und versinken in Gedanken. Das Leben wird analysiert

Fehlende Emotionen im Leben

Früher oder später ist für jeden Menschen der Lebensweg zu Ende. Solange sie jung sind, denken sie nicht darüber nach, ob sie noch etwas Bestimmtes  erleben oder erreichen müssen. Ältere Menschen machen sich häufig Gedanken darüber, was sie falsch gemacht haben. Sie kennen es bestimmt, dass Sie in manchen Situationen nicht liebevoll genug zu Ihren Liebsten waren. Das ist ein Punkt, über den sich ältere Menschen den Kopf zerbrechen. Die Menschen, die wichtig sind, hätten respektvoller, verständnisvoller und fürsorglicher behandelt werden sollen. Die Worte "ich liebe dich" kamen zu selten über die Lippen. Doch auch heute können Sie Ihren Liebsten noch mitteilen, wie sehr Sie sie lieben.

 

Ein weiterer Punkt ist, dass viele ältere Menschen sich wünschen, ein besserer Elternteil, Ehepartner oder ein besseres Kind gewesen zu sein. Für viele war die Familie eine Selbstverständlichkeit. Vielen Menschen wurde früher jedoch beigebracht, wenig über Gefühle zu sprechen und Emotionen wie Freude, Stolz und Zuneigung nicht zu zeigen. Um einem Streit aus dem Weg zu gehen, haben viele ihre Gefühle daher nicht geäussert. Auch Freundschaften sind ein wichtiges Thema in den Lebensabschnitten eines Menschen. Haben Sie auch das Gefühl, dass Sie nicht alles dafür getan haben, eine Freundschaft aufrechtzuerhalten? Da geht es Ihnen wie vielen älteren Menschen. Freundschaften zerbrechen häufig mit der Zeit, da die Menschen beruflich ausgelastet sind und selbst eine Familie gründen. Zudem ziehen viele Menschen an einen anderen Ort.

 

Das Leben wird analysiert

Für viele ältere Personen ist es schwer zu akzeptieren, dass sie die Arbeit über die Freizeit gestellt haben. In jungen Jahren ist Arbeit enorm wichtig, da sie einen gewissen Lebensstandard ermöglicht. Zusätzlich verschafft sie Ansehen. Dennoch bereuen einige Menschen, dass sie sich selbst und ihre Liebsten vernachlässigt haben. Sie fangen an zu realisieren, dass die Zeit aus Kindern Erwachsene gemacht hat und sie viel zu wenig Zeit mit ihren Kindern in jungen Jahren verbracht haben. Durch die harte Arbeit hatten viele Personen nicht die Möglichkeit, an den wichtigen Momenten ihrer Kinder teilzuhaben. Viele bereuen es ausserdem, dass sie zu streng mit sich selbst waren und nicht auf Signale ihres Körpers gehört haben. Eine Aufopferung bringt am Ende niemandem etwas und das wird Menschen in zunehmendem Alter immer klarer. Es gibt nur die eine Lebenszeit und nur diesen einen Körper und den einen Geist. Wenig Spontanität in den vergangenen Jahren kann ebenfalls zu Schuldgefühlen führen. Mehrere Personen finden es schlimm, dass sie in der Vergangenheit zu sehr auf die Zukunft fixiert waren und das Dasein zu wenig wahrgenommen haben.

 

Im Nachhinein ist Ihnen vielleicht auch aufgefallen, dass Sie einige Chancen vertan haben, weil Sie lieber auf Nummer sichergehen wollten. So geht es einem Grossteil der älteren Menschen. Die Angst vor dem Scheitern hat ihnen die Chance genommen, ein besseres, glücklicheres oder eine reichere Lebensform zu führen. Zusätzlich bereuen Menschen es, dass sie zu viel Zeit damit verschwendet haben, sich über Dinge Gedanken zu machen, die sie nicht kontrollieren können. Aber auch das Gefühl, es jedem recht gemacht zu haben, nur nicht sich selbst kann zu Reue führen. Respekt und Anerkennung wünscht sich jeder Mensch. Häufig kann das aber dazu führen, dass die eigenen Entscheidungen und Wünsche zurückgeschraubt werden. Sollte Ihnen das auch passiert sein, können Sie Ihr Wissen gerne an jüngere Menschen weitergeben. Das gibt Ihnen das Gefühl, dass Sie diese Situationen nicht umsonst erlebt haben. Dasselbe gilt für die Wertschätzung kleiner Dinge. Die Welt ist wunderschön und das eigene Wohlbefinden ändert sich schnell, wenn Kleinigkeiten nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Im Laufe der Jahre haben Sie gelernt, wie Sie mit bestimmten Situationen besser umgehen können. Das bedeutet, dass alle Erfahrungen für Sie wichtig waren. Lassen Sie Gefühle zu und verbannen Sie Schuldgefühle. Es kann sehr helfen, über seine eigenen Gedanken zu sprechen. Ausserdem ist es nie zu spät, etwas besser zu machen. Alle Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen es zu, daraus zu lernen. Die Erkenntnis, dass sich an den vergangenen Jahren nichts ändern lässt, ist sehr wichtig.  Geniessen Sie Ihre Zeit und lassen Sie andere Menschen von Ihren Erfahrungen lernen. Ihre Zeit auf der Erde ist noch nicht vorbei und hat noch viele schöne Momente für Sie bereit.

 

Um es gleich zu Beginn klar zu stellen: "Es besteht kein logischer Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter und zunehmender Weisheit." Georg Wilhelm Exler

 

So steht manches  meines Reiseberichts unter dem Vorbehalt, dass ich das Geschen bestimmt mit einer pesönlichen Brille betrachte. Macht nichts, denn ich bin mir sicher: Auch wenn ich unbemerkt odernmit Absicht die Wirklichkeit verbiege, bleibe ich authentisch, ich tue es also auf meine eigene individuelle Art und es bleibt den Lesern, die mich kennen, vorbehalten, meine Darstellung zu entmythologisiren. Und noch eines: "Alte Leute sind gefährlich: Sie haben keine Angst mehr vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)

 

ÜBERLEGUNGE AUS DEM PHILOSOPHENGARTEN

 

WERTE

+ Diese 10 Werte – Respekt, Ehrlichkeit, Verantwortung, Dankbarkeit, Freundlichkeit, Mut, Geduld, Großzügigkeit, Integrität und Ausdauer – sind die Grundlage für ein erfülltes Leben

Was ist der wahre Wert des Lebens?

 

+ Der Mensch legt den Wert des Lebens nicht allein auf den physischen Zustand des bloßen Lebens, sondern auf seine Fähigkeit, Erfahrungen zu ermöglichen. Das Leben als eine Reihe positiver Erfahrungen ist wertvoll, und unsere Fähigkeit, diese Erfahrungen zu machen, ist der intrinsische Wert des Lebens.

++ Wertvorstellungen zu haben und zu kennen ist wichtig, um du selbst zu sein. Sie zeigen dir, was dir im Leben wichtig ist, und helfen dir, eine Richtung vorzugeben und so im hektischen „Hier und Jetzt“ Entscheidungen zu treffen, die dich letztlich glücklich und erfüllt machen. Aber obwohl unsere Werte ganz persönlich sind, sind wir Menschen auch soziale Wesen und werden von den Menschen um uns herum beeinflusst.

 

 

+ Ein Leben im Einklang mit deinen Werten hat zwei wesentliche Vorteile. Es gibt dir ein Gefühl der Erfüllung, des Sinns und des Glücks im Leben und hilft dir, dich weniger unterlegen zu fühlen, wenn Herausforderungen, Widrigkeiten oder schwierige Situationen auf dich zukommen. Umgekehrt zeigt die Forschung, dass ein Leben, das nicht im Einklang mit deinen Werten steht, zu inneren Konflikten und damit zu Stress, Anspannung, Burn-out und sogar einem höheren Risiko für Depressionen führen kann.

 

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+ "Schnitze das Leben aus dem Holz, das du hast."

Leo Tolstoi

+ "Es gibt nur zwei Sünden: zu wünschen ohne zu handeln und zu handeln ohne Ziel." Ayu Rand

+ "Wer sich seiner Fehler schämt, macht sie zu Verbrechen." Konfuzius* 

+ ZU  MEINEM LEBENSUSVERLAUF: "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind." Henry Ford

+ Man soll den Wert eines Menschen nicht nach den großen Eigenschaften betrachten, die er hat, sondern nach dem Gebrauch, den er von Ihnen macht.

La Rochefoucuald

+ Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist. - Erasmus von Rotterdam

Verfilmung: Der Kampf der Tertia (1928)

 

Titel Jugend von morgen

Originaltitel Der Kampf der Tertia

Produktionsland Deutschland

Originalsprache Deutsche Zwischentitel

Erscheinungsjahr 1928

Länge 7 Akte, 2965 / 2522 Meter, bei 24 BpS 108 / 92 Minuten

Produktions­unternehmen Terra Fil

 

Der Kampf der Tertia (auch: “Jugend von morgen”) ist ein stummer deutscher Jugendfilm aus dem Jahre 1928, den Max Mack für die Terra-Film AG Berlin inszenierte. Der Geschichte liegt der gleichnamige, 1927 erschienene Roman von Wilhelm Speyer zugrunde, nach dem Mack und Axel Eggebrecht das Drehbuch schrieben. In den Hauptrollen spielen Ilse Stobrawa, Gustl Gstettenbaur und Max Schreck.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung findet auf einer Watteninsel in der Nordsee und in der angrenzenden, kleinen norddeutschen Festlands-Küstenstadt Boestrum statt. Die Tertia auf der Hallig mit ihren sportbegeisterten, aufgeweckten und sehr lebhaften Jungen steht im Mittelpunkt des Geschehens. Das einzige Mädchen der Klasse ist die resolute Daniela, eine perfekt mit Pfeil und Bogen umgehende, drahtige Amazone, die sich mit ihrer handfesten und burschikosen Art gegenüber den Jungs zur Wortführerin gemausert hat. Bei keinem Abenteuer und keiner noch so wilden Unternehmung ist sie nicht dabei und hat sich so den Respekt, bisweilen sogar die Furcht der Mitschüler verdient. Eines Tages überspannt Daniela, die sauer ist, weil sie (als Mädchen) von ihren Mitschülern trotz ihres vollen Einsatzes in allen Belangen dennoch nicht zum „Häuptling“ gewählt wurde, den Bogen, sodass sie von den Jungs der Tertia ausgestoßen wird. Sichtlich betroffen zieht sich Daniela von der Tertia zurück und verbarrikadiert sich in einer stacheldrahtumzäunten Sandburg. Als der Boestrumer Stadtrat eine brutale Entscheidung trifft, raufen sich die empörten Tertianer alle zusammen und blasen zum Angriff. Sie nehmen den Kampf gegen die Behörden und die sie unterstützenden Boestrumer Stadtjungs auf.

 

Denn der Stadtverordnete Benno Biersack hat aus nicht ganz uneigennützigen Motiven vor, einer vorgeblichen Katzenplage zu Leibe zu rücken. Biersack möchte nicht weniger als alle felidae töten und deren Felle verarbeiten. Als vorgeschobener Beweggrund wird der Kampf gegen die Tollwut genannt. Für jede abgelieferte Samtpfote bietet der Katzenhasser 20 Pfennig. Die empörten Tertianer beschließen, einen Gegenfeldzug zu starten. Des Nachts schleichen sie nach Boestrum rein und malen an die Wände die Aufforderung „Seid gut zu den Tieren!“ Zwar wird ein Schüler von einem Wachtmeister arretiert, doch können seine Mitschüler ihn bald wieder befreien. Außerdem beginnen die Tertianer, systematisch die Katzen einzusammeln, um sie vor ihrem gewaltsamen Tod zu bewahren. Schließlich kapern die Tertianer Biersacks Schiff und nehmen den Stadtabgeordneten gefangen. Auf einmal tauchen nun rivalisierende Gymnasiasten des Ortes auf, weil sie auf das Katzen-Fanggeld nicht verzichten wollen. Zwischen den beiden Schülerklassen kommt es zu einer wüsten Keilerei, die erst entschieden wird, als sich Daniela mit ihren beiden riesigen Doggen und ihrer Beherztheit ins Getümmel wirft und die Stadtschüler daraufhin die Flucht ergreifen. Der Kampf der Tertia gipfelt in einer Protestaktion vor dem Rathaus, wodurch der Ratsbeschluss wieder zurückgenommen wird.

 

 

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"Mein oft bestürmtes Schiff, der grimmen Winde Spiel, der frechen Wellen Ball, das schier die Flut getrennet, das über Klipp' auf Klipp' und Schaum und Sand gerennet, kommt vor der zeit an' Port, den meine Seele will." Andreas Gryphius, Gedicht (1637): "An die Welt"

"Durch Felsen, Klippen, truckne Bänck

Diß Schiff zu führn braucht Künst vnd Ränck

Mit schwetzen ist es nicht gethan

Es heischt ein guten Steuermann."

Julius Wilhelm Zincgref, Deutscher Dichter (1591-1635)

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Zitate und Sprichwörter zu Blumen, Pflanzen und dem Garten

Immer wieder haben es Menschen geschafft, treffende Botschaften zu formulieren. Wir haben für Sie eine Sammlung von ernsten, aber auch von humorvollen Zitaten zu Themen rund um Natur, Pflanzen und Garten gesammelt. Viel Vergnügen.

PS: Die Zitate und Sprichwörter sind alphabetisch geordnet. Mit dem Suchfeld können Sie auf dieser Seite explizit nach einzelnen Begriffen suchen, z.B. Rose.

Alles was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.

Charles Darwin 1809 - 1882

Am Baum des Schweigens hängt seine Frucht, der Friede.

Arthur Schoppenhauer 1788 - 1860

Am leuchtenden Sommermorgen geh ich im Garten herum. Es flüstern und sprechen die Blumen, Ich aber, ich wandle stumm.

Heinrich Heine 1797 - 1856

Am Morgen eine Schale Blumen aufzustellen, kann uns an einem überfüllten Tag ein Gefühl der Stille geben - wie ein Gedicht zu schreiben oder ein Gebet zu sprechen.

Anne Morrow Lindbergh 1906 - 2001

An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

Gottfried Keller 1819 - 1890

Anmut und Schönheit entzücken das Auge, doch mehr als beide die Blumen des Feldes.

Altes Testament, Jesus Sirach 40, 22

Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern freue dich darüber, das der Dornenstrauch Rosen trägt.

Arabisches Sprichwort

Aus derselben Blüte zieht die Biene ihren Honig und die Wespe ihr Gift.

Italienisches Sprichwort

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

Khalil Gibran 1883 - 1931

Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt.

Honoré de Balzac 1799 - 1850

Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit. Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung.

Chao-Hsiu Chen

Blumen auf dem Esstisch heben den Wohlgeschmack der Speisen

Karl Foerster 1874 - 1970

Blumen müssen nicht schön sein. Sie sind es.

Anke Maggauer-Kirsche *1948

Blumen sind das Lächeln der Natur. Es geht auch ohne sie, aber nicht so gut.

Max Reger 1873 - 1916

Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.

Bettina von Arnim 1785 - 1859

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Afrikanisches Sprichwort

Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer.

Jean Paul 1763 - 1825

Demut und grösste Beharrlichkeit scheinen fast genauso notwendig beim Gärtnern wie Regen und Sonnenschein, und jedes Misslingen muss als Sprungbrett für Erfolgversprechenderes dienen.

Elizabeth von Arnim 1866 - 1941

Der „Grüne Daumen“ besteht aus Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Anke Maggauer-Kirsche *1948

Der Friede ist ein Baum der eines langen Wachstums bedarf.

Antoine de Saint Exupéry 1900 - 1944

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten ist, Zeit, Zuwendung und Raum.

Prof. Dr. Ing. Dieter Kienast 1945 - 1998

Der Garten sei zur Lust, Auferbauung, Erquickung der Sinne und nicht zum Aufenthalt der Eitelkeit, welche die Weibsbilder so hoch ästimieren.

Abraham á Santa Clara 1644 - 1709

Der gestylte Garten kommt mir vor wie eine Besserungsanstalt für die Natur.

Thomas Häntsch *1958

Der Rat der Rose, Bleib aufrecht, rät die Rose, zeig Dornen, sei stolz, beuge dich nur der Liebe.

Kurt Marti 1921 - 2017

Die Blume erweist sich als grösserer Pionier eines neuen Verhältnisses zwischen Welt und Seele, als wir ahnen. Es gehen unvorstellbare Wirkungen von Gärten und Blumen aus.

Karl Foerster 1874 - 1970

Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.

Peter Hille 1854 - 1904

Die Blume verblüht, die Frucht muss treiben.

Friedrich Schiller 1759 - 1805

Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.

Khali Gibran 1883 - 1931

Die Blumen haben ebensoviel Recht zu leben wie wir.

Albert Schweitzer 1875 - 1965

Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.

Deutsches Sprichwort

Die Blüte ist das Symbol des Geheimnisses unseres Geistes.

Novalis 1772 - 1801

Die Blüte wirft alle ihre Blätter ab und findet die Frucht.

Rabindranath Tagore 1861 - 1941

Die Düfte treten das Pedal in der Blumenmusik.

Karl Foerster 1874 - 1970

Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.

Philipp Otto Runge 1777 - 1810

Die Freundschaft und die Liebe schenken Blumen.

Franz Grillparzer 1791 - 1872

Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel. Die Letztere hat nur einige Blüten mehr.

Friedrich Gottlieb Klopstock 1724 - 1803

Die ganze Natur ist eine Melodie, in der eine tiefe Harmonie verborgen ist.

Johann Wolfgang Goethe 1749 - 1832

Die gärtnerische Arbeit gilt als ein Heilmittel, das hilft, Ordnungen und Rhythmen wieder herzustellen, die beschädigt worden oder abhanden gekommen sind.

Jürgen Dahl 1929 - 2001

Die Normalität ist eine gepflasterte Strasse, man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.

Vincent Van Gogh 1853 - 1890

Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt. Ein ruhiger Blick, eine stille Konsequenz in jeder Jahreszeit, in jeder Stunde das ganz Gehörige zu tun, wird vielleicht von niemand mehr als vom Gärtner verlangt.

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Vorraussetzung.

Germaine Baronin von Stael 1766 - 1817

Die Ros ist ohn warum, sie blühet, weil sie blühet, sie acht nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet.

Angelus Silesius 1624 - 1677

Die Zeit ist eine Vase, Es kommt darauf an, ob man Disteln oder Rosen hineinstellt.

Rudolf Rolfs 1920 - 2004

Düfte sind die Gefühle der Blumen.

Heinrich Heine 1797 - 1856

Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten.

Joseph Joubert 1754 - 1824

Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.

Rabindranath Tagore 1861 - 1941

Ein Charakter ist wie ein Baum und der gute Ruf wie sein Schatten.

Abraham Lincoln 1809 - 1865

Ein Garten ist ein Gegenstand der Kunst allein.

Hermann Fürst von Prückler-Muskau 1785 - 1871

Ein Garten ist eine Kunstnatur.

Robert Musil 1880 - 1942

Ein Pessimist ist ein Mensch, der sofort nach dem Sarg Ausschau hält, wenn er Blumen gerochen hat.

Henry Louis Mencken 1880 - 1956

Eine Blume kann fromm machen, sie kann spüren lassen, Gott hält zu seiner Schöpfung.

Berthold Brecht 1898 - 1956

Eine Blume kann man abschneiden, aber den Frühling kann man nicht aufhalten.

Südamerikanisches Sprichwort

Eine harte Hand züchtet dürre Pflanzen.

Armenisches Sprichwort

Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.

Novalis 1772 - 1801

Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einmal eine Bittermandel, und die Blume ist nichts anderes als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

Mark Twain 1835 - 1910

Es deutet die fallende Blüte dem Gärtner, dass die liebliche Frucht schwellend im Herbst gedeiht.

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Es gibt eine schöne Offenheit, die sich öffnet wie eine Blume, nur um zu duften.

Friedrich von Schlegel 1772 - 1829

Es ist wichtiger, dass jemand sich über eine Rose freut, als dass er ihre Wurzeln unter das Mikroskop legt.

Oscar Wilde 1854 - 1900

Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit.

August von Kotzebue 1761 - 1819

Für Kritiker zu schreiben, lohnt sich nicht, wie es sich nicht lohnt, denjenigen Blumen riechen zu lassen, der einen Schnupfen hat.

Anton Tschechow 1860 - 1904

Gardening is the purest of human pleasures.

Francis Bacon 1909 - 1992

Gärten sind die zärtlichsten Spuren, die Menschen auf dieser Welt hinterlassen können.

Autor unbekannt

Gern nehmen und geben wie Blume und Biene, lehrt einfach das Leben mit freudiger Miene.

Andreas Tenzer *1954

Gibt es ein schöneres Bild für den Frieden und die Hoffnung, als einen lebendigen Baum.

Wangari Maathai 1940 - 2011

Gold schenkt die Eitelkeit, der raue Stolz. Die Freundschaft und die Liebe schenkt Blumen.

Franz Grillparzer 1791 - 1872

If you truly love nature, you will find beauty everywhere.

Vincent Van Gogh 1853 - 1890

Im Herbst steht in den Gärten die Stille für die wir keine Zeit haben.

Victor Auburtin 1870 - 1928

Jede Blume welkt einmal, sollen wir sie deswegen weniger bewundern?

Zenta Maurina 1897 - 1978

Jede Rose, die in der äusseren Welt duftet, spricht vom Geheimnis des Ganzen.

Dschalaleddin Rumi 1207 - 1273

Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen gekommen ist.

Dietrich Bonhoeffer 1906 - 1945

Kannst Du Dein Haus nicht mehr erspähen, wird’s höchste Zeit zum Rasenmähen.

Autor unbekannt

Leute ohne Humor sind Wiesen ohne Blumen. Wie könnte ihr Leben anders sein als dürr.

Meta von Salis 1855 - 1929

Leute, die auf Rosen gebettet sind, verraten sich dadurch, dass sie immerzu über Dornen jammern.

Françoise Sagan 1935 - 2004

Liebe ist das große Amulett, das diese Welt in einen Garten verwandelt.

Robert Louis Stevenson 1850 - 1894

Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.

Persische Weisheit

Mit Blumen ist es wie mit Menschen. Manche verregnen und verknittern, andere strahlen ins Regenwetter, ja Regenstürme hinein.

Karl Foerster 1874 - 1970

Natur redet eine wunderbare Sprache.

Karl Foerster 1874 - 1970

Nicht alle Blumen taugen zum Sträusschen.

Deutsches Sprichwort

Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.

Chinesisches Sprichwort

Niemand sieht eine Blume. Wir haben nicht die Zeit, uns etwas anzusehen. Das braucht Zeit, so wie es Zeit braucht, sich jemanden zum Freund zu machen.

Georgia O'Keeffe 1887 - 1986

Nur dann lebt ein Garten wirklich, wenn er ein Ausdruck des Glaubens, der Verkörperung einer Hoffnung und ein Loblieb ist.

Russel Page 1906 - 1985

Nur mit Arbeit früh und spät wird es dir geraten, jeder sieht das Blumenbeet, keiner sieht den Spaten

Autor unbekannt

Schimpfe auf dich selbst, nicht aber auf die Sonne, wenn dein Garten blüht.

Chinesisches Sprichwort

Sei doch unbesorgt. Auch Blüten und Blätter fallen ohne zu murren ab.

Haiku (Japanische Gedichtform)

So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie.

Sophie Bernhardi 1775 - 1833

Suchst Du das Höchste, das Grösste? Die Pflanze kann es Dich lehren.

Friedrich Schiller 1759 - 1805

The love of gardening is a seed that once sown never dies.

Gertrude Jekyll 1843 - 1932

Tulpen, ihr werdet gescholten von sentimentalsten Kennern, Aber ein lustiger Sinn wünscht auch ein lustiges Blatt.

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Überflüss'ge Äste haun wir hinweg, damit der Fruchtzweig lebe.

William Shakespeare 1564 - 1616

Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.

Mark Twain 1835 - 1910

Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.

Oskar Kokoschka 1886 - 1980

Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt wurden.

Ralph Waldo Emerson 1803 - 1882

Unkraut wächst in jedermanns Garten.

Charles de Secondat de la Brède et de Montesquieu 1689 - 1755

Vorurteile sind wie ein Blumenstrauss, den man wenigstens von Zeit zu Zeit neu arrangieren sollte.

Luther Burbank 1849 - 1926

Warum denn warten von Tag zu Tag? Es blüht im Garten, was blühen mag.

Klaus Groth 1819 - 1899

Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

Joseph Addison 1672 - 1719

Was wissen wir denn von den Schmetterlingen und Raupen in unseren Gärten? Nicht viel mehr als sie von uns!

Karl Foerster 1874 - 1970

Wenn die Vögel singen und die Blumen ihren Duft verströmen, weiss man, wie das Paradies sein kann.

Chao-Hsiu Chen

Wenn du einen grünen Zweig im Herzen trägst, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.

Chinesisches Sprichwort

Wenn ein Mann seiner Frau ohne Grund Blumen kauft, dann hat er einen.

Aldo Cammarota 1930 - 2002

Wenn ich mit einem intellektuellen Freund spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum. Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt.

Bertrand Russell 1872 - 1970

Wenn in hingebungsvoll gepflegten Gärten Gärtner nichts Unerwünschtes am falschen Platz wachsen lassen, kann es passieren, dass an anderem Platz das Unerwünschte spontan ins Kraut schießt.

Christa Schyboll *1952

Wer das Neue im Garten nicht mitmacht, kann seinen alten Lieblingsblumen nicht gerade in die Augen sehen.

Karl Foerster 1874 - 1970

Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden.

Karl Foerster 1874 - 1970

Wer die besten Früchte ernten will, muss auf den Baum steigen. Wem die verbeulten genügen, der wartet darauf, dass sie herunterfallen.

Emil Oesch (1894 - 1974)

Wer eine Scheibe an seine Gartentür malt, dem wird gewiss hineingeschossen.

Georg Christoph Lichtenberg 1742 - 1799

Wer einen Baum pflanzt wird den Himmel gewinnen.

Konfuzius 551 - 479 v. Chr.

Wer einen Garten hat, braucht weder Fitnessstudio noch Urlaub.

Dr. Fritz Neuhauser

Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies

Aba Assa *1974

Wer im Garten arbeitet, gehört zu den ruhigsten, abgeklärtesten Menschen.

Paul Wilson *1946

Wie der Geist in den Blumen ist, so ist er auch in den Bäumen.

Philipp Otto Runge 1777 - 1810

Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten.

Chinesisches Sprichwort

Wir müssen so viele Bäume und Sträucher pflanzen, dass niemand mehr in Versuchung kommt, Früchte zu stehlen, weil sowieso für jeden genug da sind.

Albert Schweitzer 1885 - 1948

Zärtlichkeit ist die Blume der Liebe.

Sprichwort

Zum Gärtnern braucht man einen gusseisernen Rücken mit einem Scharnier.

Charles Dudley 1829 - 1900

Zwei Blumen blühen für den weisen Finder. Sie heissen Hoffnung und Genuss.

Friedrich Schiller 1759 - 1805

Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.

Arabisches Sprichwort

Die Tropfen, die morgens in Blüten schimmern, sind Tränen, die nachts der Mond vergiesst.

Ketschua Lyrik

Um einen Schmetterling lieben zu können, müssen wir auch ein paar Raupen mögen.

Antoine de Saint-Exupery 1900 - 1944

Neue Leute dürfen nicht Bäume ausreissen, nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind.

Henry Kissinger *1923

Sich an Blumen zu ruinieren, ist die nobelste Art des Ruins.

Ernst Jünger 1895 - 1998

Der Baum ist jene Macht, die sich langsam dem Himmel vermählt. So steht es mit dir, du kleiner Mensch... Du bist einer, der sich vollendet.

Antoine de Saint-Exupéry 1900 - 1944

Das Glück wächst und blüht am Wegesrand, vorausgesetzt, man ist auf dem richtigen Weg.

Autor unbekannt

Wahre Freundschaft ist eine sehr langsam wachsende Pflanze.

George Washington 1732 - 1799

Die Liebe, wenn sie sich in einer einzigen Blüte entfaltet, ist unendlich.

Antonio Porchia 1886 - 1968

Das Leben zeugt Blumen und Bienen. Blumen, das sind die schöpferischen Geister, und Bienen die andern, die daraus Honig sammeln.

Christian Morgenstern 1871 - 1914

Die Liebe ist die einzige Blume, die ohne Jahreszeiten wächst und gedeiht.

Kahlil Gibran 1883 - 1931

Wenn Zeus den Blumen eine Königin geben wollte, müsste die Rose diese Krone tragen.

Sappho, etwa 600 v. Chr.

Diese Rose pflückt ich hier, In der fremden Ferne; Liebes Mädchen, dir, ach dir, brächt ich sie so gerne! Doch bis ich zu dir mag ziehn, viele weite Meilen, Ist die Rose längst dahin, Denn die Rosen eilen. Nie soll weiter sich ins Land, Lieb von Liebe wagen, Als sich blühend in der Hand, Lässt die Rose tragen.

Nikolaus Lenau 1802 - 1850

Ich wand ein Sträusschen morgens früh, Das ich der Liebsten schickte; Nicht liess ich sagen ihr, von wem Und wer die Blumen pflückte. Doch als ich abends kam zum Tanz, Und tat verstohlen und sachte, Da trug sie die Nelken am Busenlatz, Und schaute mich an und lachte.

Theodor Storm 1817 - 1888

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.

Finnisches Sprichwort

Im Wachstum des Lebens hat jede Stufe ihre Vollendung: die Blüte sowohl die Frucht.

Rabindranath Thakur 1871 - 1951

Glück, von Deinen tausend Losen, eines nur erwähl ich mir, Was soll Gold? Ich liebe Rosen und der Blumen schlichte Zier.

Theodor Fontane 1819 - 1898

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.

Dante Alighieri 1265 - 1321

Neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Mit Blumen musst du sprechen, musst sie zärtlich pflegen. Tust du es nicht ist die Blume wie ich. Was du vergisst, vertrocknet, verwelkt.

Thorsteiin Spicker *1970

Auf dem Friedhof sehe ich Gräber schön gepflegt mit Blumen und Sträuchern. Lasst mein Grab verwildern und gebt mir zu Lebzeiten die Blumen.

Kristiane Allert-Wybranietz 1955 – 2017

Dass man an Rosen glaubt, das bringt sie zum Blühen.

Deutsches Sprichwort

Man könnte sein ganzes Leben nach der vollkommenen Blüte suchen, es wäre kein verschwendetes Leben.

Autor unbekannt

Ein Haus ohne Blumen ist ein Kuhstall.

Sprichwort aus Madeira

Komm in meinen Garten. Ich möchte, dass meine Rosen Dich kennen lernen.

Richard B. Sheridan 1751 - 1816

Ideen und Pläne sind wie Pflanzen. Eines Tages werden sie Früchte tragen.

Autor unbekannt

Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln

Apollonius von Rhodos 295 - 215 v. Chr.

Ein Baum kann im Stehen wachsen. Ein Mensch muss dafür gehen.

Autor unbekannt

Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

Japanisches Sprichwort

Der Mensch ist wie ein Granatapfel. Wenn er den Mund öffnet, zeigt er den Inhalt seines Herzens.

Autor unbekannt

Das Herz und die Rose sind das einzig Unvergängliche

Paracelsus 1493 - 1541

Der Rosen süsser Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen - und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.

Friedrich Martin von Bodenstedt 1819 - 1892

Manche Leute können sich an keinem Garten erfreuen, wenn sie nicht die Namen aller Blumen kennen.

Harry Sinclair Lewis 1885 - 1951

Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern grossen Gehalt bietet.

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Ein Garten ist ein grossartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit; er lehrt uns Fleiss und Sparsamkeit; und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.

Gertrude Jekyll 1843 - 1932

Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.

Josef Rudyard Kipling 1865 - 1936

Sei wie der Bambus, beuge und biege dich anmutig und du wirst niemals brechen.

Sprichwort aus Japan

Gärten sind wie gute, alte Freunde. Sie können trösten, beglücken, versöhnen, begeistern.

Autor unbekannt

Wenn man ihm seine volle Aufmerksamkeit schenkt, wird selbst ein Grashalm zu einer geheimnisvollen, unglaublichen, unbeschreiblich wunderbaren Welt.

Henry Miller 1891 - 1980

Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst.

Tibetanische Weisheit

Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit und diese Kraft ist grün.

Hildegard von Bingen (1098 - 1179

Willst Du das Glück kennen lernen, werde so still, dass Du das sich Öffnen der Blüte hörst.

Japanisches Sprichwort

Pflanzendüfte sind wie Musik für unsere Sinne.

Altpersisches Sprichwort

Erfahrungen sammelt man wie Pilze: einzeln und mit dem Gefühl, dass die Sache nicht ganz geheuer ist.

Erskine Caldwell 1903 - 1987

Wenn Du traurig bist, such Dir einen Baum.

Indianisches Sprichwort

Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden

Erich Kästner (1899 - 1874)

Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füssen, sondern mit dem Herzen.

Bernhard von Clairvaux 1091 - 1153

Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter ist, die Früchte aber sehr süss.

Persisches Sprichwort

In der Hoffnung, den Mond zu erreichen, vergisst der Mensch die Blumen, die zu seinen Füssen blühen.

Albert Einstein 1879 - 1955

Garten ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben.

Hans Christian Andersen 1805 - 1875

Seerose im Teich: Das Geheimnis des Lebens liegt im Suchen nach Schönheit.

Oscar Wilde 1854 - 1900

Lieber ein Stiefmütterchen als gar keine Verwandten.

Autor unbekannt

Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.

Albert Camus 1913 - 1960

Aus den Träumen des Sommers wird im Herbst Marmelade gemacht.

Englische Gartenweisheit

Wir sind nicht auf Erden um ein Museum zu hüten, sondern einen Garten zu pflegen der von blühendem Leben strotzt und für eine schöne Zukunft bestimmt ist.

Papst Johannes XXIII 1881 - 1963

Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.

Chinesiches Sprichwort

Der Baum hat Äste, das ist das beste, denn wär' er kahl, dann wär's ein Pfahl.

Autor unbekannt

Gärtner sind Männer, mit denen man durch die Blume reden kann.

Autor unbekannt

Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören können.

Autor unbekannt

Gärtner sind die einzigen, die wissen, was ihnen blüht.

Autor unbekannt

Die Nachtigall singt auf Dornen ebenso schön wie auf Rosen.

Georgisches Sprichwort

Gärtnern ist kulturelle Tätigkeit.

Ernst Pagels, Staudenzüchter (1913 - 2007)

Ein Menschheitstraum: Die Erde in einen blühenden Garten zu verwandeln. Wer Träume verwirklichen will, muss tiefer träumen und wacher sein als andere.

Karl Foerster 1874 - 1970

In einem Terminkalender ist nichts so wichtig, wie eine Stunde Musse im Garten einzuplanen.

Johannes Rauh 1931 - 2006

Grün ist nicht alles, aber ohne Grün ist alles nichts.

Hans-Hermann Bentrup *1937

Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, hat ihn nicht verdient.

Karl Foerster 1874 - 1970

Die einzige Blume, die auf Beton wächst, ist die Neurose.

Autor unbekannt

Welke, windverwehte Blätter, Boten, naher Winterruh, fallet sacht!... ihr deckt die Gräber mancher toten Hoffnung zu.

HeinrichLeuthold 1827 - 1879

Wenn der Sommer sich verkündet, Rosenknospe sich entzündet, wer mag solches Glück entbehren?

Johann Wolfgang vpm Goethe 1749 - 1832

Die Menschen müssen in der Weisheit soviel als möglich nicht aus Büchern unterwiesen werden, sondern aus dem Himmel, der Erde, den Eichen und Buchen.

Johann Amos Comenius 1592 - 1670

Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Auch der Baum, auch die Blume warten nicht bloss auf unsere Erkenntnis. Sie werben mit ihrer Schönheit und Weisheit aller Enden um unser Verständnis.

Christian Morgenstern 1871 - 1914

Wenn die Biene Honig sammelt, bleibt der Blume Duft und Pracht. So kann auch nur die Welt besitzen, wer sie sich nicht zu eigen macht.

Autor unbekannt

Gerade das Schöne der Blumen ist oft völlig zwecklos, das heisst nicht sinnlos.

Adolf Portmann 1897 - 1982

Der Garten ist der Zufahrtsweg zur Natur.

Richard von Weizsäcker 1920 - 2015

Ich arbeite wie ein Gärtner oder ein Weinbauer. Die Dinge entwickeln sich.

Joan Miro 1893 - 1983

In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.

Antoine de Saint-Exupéry 19.00 - 1944

In einem Garten ging die Welt verloren, in einem Garten wurde sie erlöst.

Blaise Pascal 1623 - 1662

Heut mag man wieder Gänseblümchen und Holunder statt English-Rasen und Tropenwunder. Es ändert sich viel im Lauf der Zeit. Ob so oder so: Der Garten macht Freud.

Philomena Lechenbauer

Gewähre, dass ich ein- und ausgehe in meinem Garten, dass ich ich kühle in seinem Schatten, dass ich Wasser trinke aus meinem Teich jeden Tag, dass ich lustwandle am Ufer meines Teiches ohne Unterlass, dass meine Seele sich niederlasse auf den Bäumen, die ich gepflanzt habe, dass ich mich erquicke umter meinen Sykomoren.

Ägyptisches Totengebet

Städte ohne Bäume sind Städte ohne Jahreszeiten.

Autor unbekannt

Es liegt an uns, in der Verwesung des Kompostes das Saatbeet des Frühlings zu sehen.

Autor unbekannt

Hab Ehrfurcht vor dem Baum. Er ist ein einziges grosses Wunder, und Euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.

Alexander von Humboldt 1769 - 1859

Man muss weggehen können und doch sein wie ein Baum - als bliebe die Wurzel im Boden, als zöge die Landschaft und wir ständig fest.

Hilde Domin 1909 - 2006

Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.

Hermann Hesse 1877 - 1962

Ein Mann soll in seinem Leben ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und einen Sohn zeugen.

Deutsche Volksweisheit

Wenn du morgens einen Baum gepflanzt hast, kannst Du nicht erwarten, dass er Dir mittags schon Schatten gibt.

aus Russland

Wo ein Werk geschaffen, ein Traum weitergeträumt, ein Baum gepflanzt, ein Kind geboren wird, da ist das Leben am Werk.

Hermann Hesse 1877 - 1962

Weisst du nicht, dass die Wälder das Leben eines Landes sind?

Babylonische Keilschrift

Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden, und tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.

Erich Kästner 1899 - 1974

Wenn man einen Birnbaum gepflanzt hat, darf man keine Äpfel erwarten.

Deutsche Volksweisheit

Wo Bäume leben, kann auch der Mensch leben.

Autor unbekannt

Wälder gehen den Völkern voran, Wüsten folgen ihnen.

François-René de Chateaubriand

Wer mit einem Baum sprechen kann, braucht keinen Psychiater. Nur meinen die meisten Menschen das Gegenteil.

Phil Bosmans 1922 - 2012

Ein Land ohne Bäume ist kein Vaterland.

Kemal Atatürk 1881 - 1938

Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viel Untaten einschliesst!

Bertolt Brecht 1898 - 1956

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Martin Luther 1483 - 1546

In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte.

Franz Kafka 1883 - 1924

Wenn ich nochmals auf die Welt komme, werde ich wieder Gärtner und das nächste Mal auch noch. Denn für ein einziges Leben ist der Beruf zu gross.

Karl Foerster 1874 - 1970

Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

Ralph Waldo Emerson 1803 - 1882

Ich wandere den ganzen Tag, um den Frühling zu suchen, und meine Schuhe gehen kaputt. Am Abend habe ich den Frühling noch nicht gefunden. Ich kehre heim und sehe eine Kirschblüte in meinem Garten. Der Frühling ist da!

aus China

Blumen sind das Lächeln der Erde

Ralph Waldo Emerson 1803 - 1882

Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schliessen.

Peter Altenberg 1859 - 1919

Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen. Denn mein Garten ist mein Herz.

Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau 1785 - 1871

Ich habe lieber Rosen auf dem Tisch als Diamanten um den Hals.

Emma Goldmann 1869 - 1940

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.

Sprichwort aus Uganda

Was Blumen sind und was in Blumen ist, ahnt man erst langsam, wenn man sie ansieht, ohne fragen zu müssen, wozu sie dienen.

Rudolf Borchardt 1877 -1945

Wer Frieden will lässt Blumen blühn anstatt den Kelch mit Blut zu fülln

Manfred Pilz *1942

Schönes wächst inmitten von Dornen.

(Kongolesische Weisheit)

Man staubt Papierblumen ab, wo man Rosen züchten könnte.

Hans Küng 1928 -

Ich habe Brot gekauft und habe rote Rosen geschenkt bekommen. Wie glücklich ich bin, beides in meinen Händen zu halten.

Hakushu Khitara 1885 - 1942

Du bist eine Rose. Ich stehe neben Dir und weiss nicht, was mir blüht.

Rupert Schützbach 1933 -

Oh wer um alle Rosen wüsste, die rings in stillen Gärten stehn - oh, wer um alle wüsste, müsste wie im Rausch durchs Leben gehen.

Christian Morgenstern 1871 - 1914

Ein Mensch bemerkt mit bitterem Zorn, dass keine Rose ohne Dorn. Doch muss ihn noch viel mehr erbosen, dass sehr viel Dorn ohne Rosen.

Eugen Roth 1895 - 1976

Die Frage ist weniger, ob Pflanzen intelligent sind, als vielmehr, ob wir intelligent genug sind, sie zu verstehen.

Ian Baldwin, Oekologe 1958 -

Der Garten ist ein anderer Himmel mit Sternen aus Blumen

Persisches Sprichwort

Einen Baum zu pflanzen ist ein Zeichen von Vertrauen in die Erde, eine Tat voll Hoffnung auf die Zukunft. Eine Handlung der Nächstenliebe gegenüber nachfolgenden Generationen, die seine Früchte geniessen werden wenn wir nicht mehr da sind.

Louis Mercier 1740 - 1814

Weit geh ich selten, denn mein Garten ist doch immer mein liebster Aufenthalt.

Annette von Droste-Hülshoff 1797 - 1848

Der Juni kam. Lind weht die Luft. Geschoren ist das Grase. Eine Wonne voller Rosenduft dringt tief in unsere Nase.

Wilhelm Busch 1832 - 1908

Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

André Gide 1869 - 1951

Den Preis ihrer eigenen Schönheit kann die Blume nicht sagen. Wer einfach empfangen hat, schenkt zurück ohne Fragen.

Rabindranath Tagore 1861 - 1941

Ich glaube, dass man jetzt die reichen, prächtigen Seiten der Natur malen muss. Wir haben Heiterkeit nötig und Glück, Hoffnung und Liebe.

Vincent van Gogh 1853 - 1890

Mit den Menschen ist es wie mit den Blumen: Sie brauchen nicht nur Wasser, sondern auch Sonne.

Julius Langbeihn 1851 - 1907

Wenn Blüten Worte sind, umgeben Blätter sie wie gesammeltes Schweigen.

Rabindranath Tagore 1861 - 1941

Alle die Blumen sind ohne Harm. Nur die rote Rosen nicht, sie sticht! Sticht, wie die liebe Sonne so warm, Mai ist ohne die Rose nur arm, Mai ohne die Rose nur Qual - ihr stillen Gründe, du einsam Tal.

Achim von Arnim 1781 - 1831

Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.

Sigmund Freud 1856 - 1939

Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.

aus China

Ausser fürs Malen und Gärtnern bin ich für nichts gut.

Claude Monet 1840 - 1926

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem Du einst so froh geschafft. Siehst Deine Blumen nicht mehr blühen, weil Dir der Tod nahm Deine Kraft. Was Du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an Dir verloren, das wissen wir allein.

unbekannt

Der Garten ist die Seele des Menschen

unbekannt

Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeit haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann.

Tseng-Kuang

Ein perfekter Tag ist, wenn die Sonne scheint, ein leichtes Lüftchen bläst, die Vögel singen und der Rasenmäher kaputt ist.

James Dent

Wie die Blumen auf dem Feld ist unser Leben auf der Welt.

unbekannt

Jäten ist Zensur an der Natur.

Oskar Kokoschka 1886 - 1980

tomate, tu m'épâtes

tomate, tu m'appâtes

tomate, j'ai hâte

tomate, je ne te rate

tomate, tu me gâtes...

Christophe Weilenmann 1956 -

Die Natur versteht gar keinen Spass, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die des Menschen.

Johann Wolfgang Goethe (1749 - 1832)

Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht. Der andere Zwischenräume und das Licht!

Autor unbekannt

Der Frühling ist zwar schön, doch wenn der Herbst nicht wär, wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer.

Friedrich von Logau (1605 - 1655)

Ich habe heute im Internet eine Pflanze gekauft und habe eben eine Mail bekommen: "Ihre Bestellung ist eingegangen." Voll ärgerlich. Habe mir gleich eine neue bestellt!

Autor unbekannt

Man geht nie zweimal in den selben Garten.

Karl Foerster 1874 - 1970

Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiss, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Rabindranath Tagore 1861 - 1941

Es gibt Augenblicke in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.

Rainer Maria Rilke 1875 - 1926

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm.

Sie nehmen den Sonnenschein gern in den Arm.

Der Schnee rund um den Stamm entweicht.

Soweit des Baumes Wurzel reicht.

Max Dauthendey 1867 - 1918

Wenn Dich jemand mit Steinen bewirft, musst Du mit Rosen zurückwerfen. Aber vergiss die Vase nicht.

unbekannt

Ist um Sankt Martin (11. November) der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual.

Volksmund

Vertraue niemanden, denn auch der Schatten einer weissen Rose ist schwarz.

unbekannt

Nichts in der Welt der Pflanzen klingt zu verrückt, um nicht wahr zu sein.

Anthony Trewavas 1939 - (Professor für Zell- und Molekularbiologie an der Universität Edingburgh

Auf einem Rasen liegt man sanfter als auf einem Seidenbett. Wenigsten dann, wenn man den Rasen zur Lagerstatt hat und das Seidenbett bloss wünscht.

unbekannt

Bedenke, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt.

Honoré de Balzac 1799 - 1850 (Philosoph)

Die Menschen ärgern sich zu viel über ihren Garten. Gärtnern muss Freude machen.

Romke van de Kaa

Am Gärtnern reizt mich weniger das Gestalten als vielmehr das Entdeckenund Beobachten.

Ann-Christin Neugebauer

Wer glaubt alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von Trauben.

Phillippus Theophrastus Paracelsus 1493 - 1541

Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmen Golde fliessen.

Eduard Mörike 1804 - 1875

Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.

John Burroughs 1837 - 1921

Königinnen tragen Kronen...

...Bäume übrigens auch.

Baumwerker AG, Rüdlingen

Was haben Ärzte und Gärtner gemeinsam?

Beide decken ihre Fehler mit Erde zu.

unbekannt

Über Rosen lässt sich dichten, in die Äpfel muss man beissen.

aus Faust II, Johann Wolfgang Goethe, 1749 - 1832

Der du die Wälder färbst,

Sonniger, milder Herbst,

Schöner als Rosenblüh'n

Dünkt mir dein sanftes Glüh'n

Ferdinand von Saar 1833 - 1906

Die Kristallrose

Ein kalter Hauch ging übers Land

Und schmückte wie von Geisterhand

Mit Kristallen über Nacht

Die Rose, die in stolzer Pracht

Naturbezaubert und beglückt

Ein letztes Mal die Welt verzückt.

Klaus Siefker

Bäume sind die Bemühung der Erde mit dem Himmel zu sprechen

Rabindranath Tagore 1861 - 1941

Ein Freund ist jemand, der deinen kaputten Zaun übersieht, aber die Blumen des Gartens bewundert.

Wilhelm Roobe

Zeige mir deinen Garten und ich sage dir, wer du bist.

Hebräisches Sprichwort

Garten heisst nicht nur Frühjahrsblühen und Sommerpracht, sondern heisst vor allem: die tägliche Ankunft des Unvermuteten.

Jürgen Dahl 1929 - 2001

Es gibt verschiedene Zugänge zu den Pflanzen. Gärtnern, Forschen, Zeichnen. Aber das, was zwischen uns liegt, wird immer ein Mysterium bleiben.

Florianne Koechlin, Biologin 1948 -

Wir haben uns mit den besten Architekten und Designern dieser Welt zusammen getan - mit der Natur...

Rolf von Burg, Gartenarchitektur & Design, Schindellegi

Die beste Möglichkeit Gartentrends vorherzusagen ist, sie zu erfinden...

Rolf von Burg, Gartenarchitektur & Design, Schindellegi

Pflege Deinen Garten und der Garten pflegt Deine Seele.

Mark Balkens-Knurre 1952 -

Warum sind Löwenzahnblüten gelb?

Das weiss jedes Kind.

Weil Löwenzahnblüten Briefkästen sind.

Wer hat die Briefkästen aufgestellt?

Die grasgrüne Wiese.

Sie steckt in die Briefkästen all ihre Grüsse.

Wem werden die Grüsse zugestellt?

Das weiss jedes Kind.

Briefträger sind Biene und Wind.

Reiner Kunze 1933 -

Beurteile jeden Tag nicht nach der Ernte, die du einfährst, sondern nach den Samen, die du pflanzt.

Robert Louis Stevenson 1850 - 1894

Man selbst bleibt ja derselbe – nur die anderen finden einen peinlicherweise alt. (Alice Schwarzer)

Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können. Gustav Knuth + Je länger man lebt, je älter man wird. Sprichwort + Das Leben kann und soll im Alter immer schöner und großartiger werden, leichter aber wird es nicht. Carl Hilty

+  Man selbst bleibt ja derselbe -

Man muss alt geworden sein, also gelebt haben, um zu erkennen, wie kurz das Leben ist. Arthur Schopenhauer

+ Es ist ein Jammer, dass die Zeit so kurz ist zwischen der Spanne, wo man zu jung, und jener, wo man zu alt ist.

Charles Baron de Montesquieu

+ Jugend heißt stolpern, Mannheit heißt kämpfen, Alter heißt bedauern. Benjamin Disraeli, Earl of Beaconsfield

+ Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern weil nur noch so wenige vor mir liegen. Ephraim Kishon

+ Ein Apfel, der runzelt, fault nicht bald. Sprichwort

+ Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. Max Frisch + Älter werden heißt auch besser werden. Jack Nicholson

+ Solange man bewundern und lieben kann, ist man immer jung.

Pablo Casals

+ Wer Alter gleichsetzt mit Passivität und Abbau von Fähigkeiten, hat ein falsches Bild vom Altwerden und Altsein. José Ortega y Gasset

+ Die schöpferischen Impulse in jedem Menschen sind nicht an die Lebensjahre gebunden. Hannelore Rönsch

+ Alter ist kein Zustand der Aufgabenlosigkeit und der passiven Ruhe. Norbert Blüm

+ Je älter man wird, desto mehr verallgemeinert sich alles, und wenn die Welt nicht ganz und gar verschwinden soll, so muss man sich zu denen halten, welche sie aufzubauen imstande sind. Johann Wolfgang von Goethe

+ Was hilft es, seinen Wagen besser lenken zu lernen, wenn man am Ende der Fahrt ist - Jean-Jacques Rousseau

+ "Das Leben ist ein Schiffswrack, aber wir sollten nicht vergessen, in den Rettungsbooten zu singen." Voltaire

Jetzt bin ich in einem Alter, in dem gute Laune lebensnotwendig ist.

Nadja Tiller

+ Wenn das Ende nicht glücklich sein kann, dann soll es wenigstens zum Kichern sein. George Tabori + Absurditäten lassen sich nur mit Humor ertragen. Sir William Gerald Golding

+ Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und fünfzig, um schweigen zu lernen. E. Hemingway

+ Das nervigste am alt werden, ist der unablässige Drang den Jüngeren ungewollten Rat zu geben. Unbekannt

+ Wir schätzen die Zeit erst, wenn uns nicht mehr viel davon geblieben ist.

Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi

+ Willst du wissen, wie alt du bist, so frage nicht die Jahre, die du gelebt hast, sondern den Augenblick, den du genießt.

Arthur Schnitzler

+ Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht. Marie Luise Kaschnitz

+ Vor Eintritt in das Alter sorgte ich dafür, gut zu leben, im Alter, gut zu sterben: Gut zu sterben heißt aber, gern zu sterben. Lucius Annaeus Seneca + Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel. Jean de La Bruyère

+ Keiner so alt, der nicht noch ein Jahr leben will, und keiner so jung, der nicht heute sterben kann. Sprichwort

+ Alternde Menschen sind wie Museen: Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Innern. Jeanne Moreau

Je älter ich werde, desto absurder kommt mir das Leben vor, und diese

Alt werden heißt sich selbst ertragen lernen. Hans Kudszus

+ Wenn wir alles an uns so lassen, wie es eben ist, altern wir am schönsten. - Erika Pluhar

+ Ein großer Vorteil des Alters liegt darin, dass man nicht länger die Dinge begehrt, die man sich früher aus Geldmangel nicht leisten konnte.

Charlie Chaplin

+ In der Kindheit wünscht man sich alles, im Jugend- und Mannesalter etwas ganz Bestimmtes, im Alter nichts. Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi

+ Ich bin in einem Alter, in dem man Jugendsünden gestehen sollte, bevor man sie vergisst. Ephraim Kishon

+ Eine alte Katze und ein alter Hund denken an ihr Heim. Sprichwort

+ Das beste Altersheim ist die Familie. Heinrich Lübke

+ Gerade wenn man älter ist, muss man den Partner öfter umarmen. Barbara Bush

+ Eine Krone der Alten sind Kindeskinder. Bibel

+ Alt wird man wohl, wer aber klug? Johann Wolfgang von Goethe

+ Das Alter ist nur eine zweite Kindheit. Aristophanes

+ Nichts ist so sicher wie der Tod. Dennoch hoffen wir in einer paradoxen Anwandlung von Überheblichkeit, erst einmal davon verschont zu bleiben.

+ „Eins zwei drei, im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit.“ (Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner, 1832 – 1908)

+ „Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“ (Albert Einstein, deutsch-schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger, 1879 – 1955)

+ „Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.“ (Marlene Dietrich, deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, 1901 – 1992)

+ „Ich bereue nichts. Damit verschwendet man nur Zeit, die immer wertvoller wird.“ (Peter Ustinov, britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller, 1921 – 2004)

+ „Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein.“ (Jeanne Moreau, französische Schauspielerin und Sängerin, 1928 – 2017)

+ „Altern bedeutet die allmähliche Umwandlung von Lebensqualität in Lebensquantität.“ (Gerhard Uhlenbruck, deutscher Mediziner und Aphoristiker, *1929)

+ „Manche Leute altern, andere reifen.“ (Sean Connery, schottischer Schauspieler, 1930 – 2020)

+ „Denn vom Standpunkte der Jugend aus geseh'n, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkte des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)

+ „Es ist wirklich klar, dass die kostbarste Ressource, die wir alle haben, die Zeit ist.“ (Steve Jobs, US-amerikanischer Unternehmer, 1955 – 2011)

+ „Wir brauchen viele Jahre bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.“ (Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer und Schriftsteller, *1955

+ „Reichtum ist, wenn man über seine Zeit herrscht.“ (Peter Høeg, dänischer Schriftsteller, *1957)

+ „Eine Studie hat ergeben, dass ein Bundesbürger durchschnittlich 10.000 Dinge besitzt. Dienstleistungen kommen noch hinzu. Wie sollen wir das verarbeiten, wenn einerseits jedes Ding seine Zeit verlangt, der Tag aber andererseits nur 24 Stunden hat?“ (Niko Paech, deutscher Volkswirtschaftler, *1960)

 

Sprüche über das Alter von A-Z: 555+ Zitate („Der 2. Frühling kommt mit den 3. Zähnen.“) [+15 Zitate über Demenz]

20. APRIL 2025

Sprüche über das Alter gesucht?

Dann lehnen Sie sich jetzt zurück und schmökern ein bisschen.

Hier finden Sie alles, was Sie brauchen, wenn Sie Sprüche über das Alter suchen. Ich habe Ihnen die Arbeit abgenommen. Gesucht, gefunden, sortiert.

Von A-Z.

Zitate, Weisheiten und Redewendungen habe ich mit Schlagwörtern versehen.

555+ Sprüche über das Alter von A – Z

Sprüche über das Alter: A wie Apfel

Sprüche über das Alter: B wie Baum

Kennen Sie Sprüche über das Alter mit C?

Sprüche über das Alter: D wie Dornenkranz

Sprüche über das Alter: E wie Ende

Sprüche über das Alter: F wie Falte

Sprüche über das Alter: G wie Geige

Sprüche über das Alter: H wie Hoffnung

Sprüche über das Alter: I wie Ingwer

Sprüche über das Alter: J wie Jahre

Sprüche über das Alter: K wie Kalender

Sprüche über das Alter: L wie Lohnfortzahlung

Sprüche über das Alter: M wie Montag

Sprüche über das Alter: N wie Narren

Sprüche über das Alter: O wie OP

Sprüche über das Alter: P wie Pferd

Sprüche über das Alter mit Q?

Sprüche über das Alter: R wie Resignation

Sprüche über das Alter: S wie Starrsinn

Sprüche über das Alter: T wie Torheit

Sprüche über das Alter: U wie Umarmen

Sprüche über das Alter: V wie Vorteil

Sprüche über das Alter: W wie Wein

Satz mit x – das war wohl nix…

Sprüche über das Alter: Z wie Zeit

 

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A wie Apfel: „Ein Apfel, der runzelt, fault nicht bald.“ 

Sprüche über das Alter: A wie Apfel

+ Kurze Abendmahlzeit macht lange Lebenszeit.

+ Leidenschaftslosigkeit, das heißt eine immer gleiche und abgeklärte Betrachtungsweise macht die Weisheit der Greise aus

(Leo Tolstoi)

+ Erst wenn ein Anzug abgetragen ist, beginnt seine „Glanzzeit“.

(Heinz Rühmann)

+ Mit dem Alter vergeht die Zeit schneller, schließlich geht es ja abwärts.

(Georg-Wilhelm Exler)

+ Das Alter bringt uns die Weisheit, die Dinge zu akzeptieren, die wir nicht ändern können.

+ Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile: Zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel von dem Alkohol, den man trinken möchte. (André Gide)

Als ich jung war, hielt ich 60jährige für eine andere Sorte Mensch. Jetzt glaube ich, 20jährige sind eine andere Sorte. (Henry A. Kissinger)

+ Soll dich das Alter nicht verneinen,

So musst du’s gut mit andern meinen;

Musst viele fördern, manchem nützen,

Das wird dich vor Vernichtung schützen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

+ Der Greis, der nicht alt werden will, ist keine Gestalt der Hoffnung, sondern eher der Prototyp der Angst.

(Norbert Blüm)

+ Altern ist eine unausweichlich physiologische Veränderung des Organismus mit fortschreitendem Verlust der Anpassungsfähigkeit.

+ Auch wenn der Apfel schrumpelig wird, verliert er nicht seinen guten Duft.

+ Du bist so alt geworden, weil du stets Arglist gebraucht.

+ Armut im Alter ist ein großes Unglück. Ist diese gebannt und die Gesundheit geblieben, so kann das Alter ein sehr erträglicher Teil des Lebens sein. (Arthur Schopenhauer)

+ Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube immer, daß die Welt mit ihr erst anfange. Wahr. Aber das Alter glaubt noch öfterer, daß mit ihm die Welt aufhöre. Was ist schlimmer? (Friedrich Hebbel)

+ Im Alter wird alles einfacher – ausser das Aufstehen.

+ Willst du wissen, wie alt du bist, so frage nicht die Jahre, die du gelebt hast, sondern den Augenblick, den du genießt. (Arthur Schnitzler)

+ Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können. (Ernst Ferstl)

+ Es gibt Leute, von denen man annehmen kann, dass sie gar nicht so alt werden, wie sie jetzt schon aussehen. (Robert Lembke)

+ Im Alter nimmt nicht die Fülle der Ideen ab, nur die Lust, sie auszusprechen.

(Karl Ferdinand Gutzkow)

B wie Baum: „So wie ein Baum mit der Zeit von selbst gerade wächst, kommt der Mensch im Alter zur Vernunft.“

 

Sprüche über das Alter: B wie Baum

+ Willst du alt werden, so werde bald alt. (Martin Luther)

+ Alte Bäume werfen die schönsten Schatten.

+ Einen alten Baum versetzt man nicht.

+ Wer nur darauf baut, schön und begehrenswert zu sein, ja, der hat es natürlich schwer beim Älterwerden. (Witta Pohl)

+ Wenn du sehr alt werden willst, musst du beizeiten anfangen.

(Aus Spanien)

+ Lieber einen alten Knacker, als einen beknackten Alten. (Monika Kühn-Georg)

+ Jung sein ist schön, alt sein ist bequem. (Marie von Ebner-Eschenbach)

+ Wer nicht auf das Wort der Alten hört, wird es später bereuen.

+ Ich habe keine Ehrfurcht vor dem Alter, bescheuert kannste auch mit 80 sein.“ (Klaus Hoffmann)

+ Über das Alter braucht man sich nicht beschweren, aber über die Beschwerden des Alters. (Monika Kühn-Georg)

+ Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist Blüte der Besonnenheit. (Demokrit)

+ Alter macht so manchen weiß, aber nicht besser.

+ Ein Mann kommt in die besten Jahre, wenn die guten vorüber sind.

(Grüninger)

+ Nicht nur die Schönheit, auch das Alter liegt zum Glück immer im Auge des Betrachters. (Volker Harmgardt)

+ Jugend heißt stolpern, Mannheit heißt kämpfen, Alter heißt bedauern.

(Benjamin Disraeli)

Altern ist eine schlechte Gewohnheit, die ein beschäftigter Mann gar nicht erst aufkommen läßt. (André Maurois)

Alte tun, als lebten sie nicht mehr, träg, unbehülflich und wie Blei so schwer.

Da nun Josua alt war und hochbetagt, sprach der HERR zu ihm: Du bist alt geworden und hochbetagt, und vom Lande bleibt noch sehr viel einzunehmen.

(Bibel in Josua 13,1)

Weisheit ist der Schönheit im Alter, was die Farbe auf einer Blume ist.

Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein

(Bibel in Psalm 92,15)

Je älter, je blöder.

(Meine Oma Lina)

Auch ein alter Büffel hat schöne Hörner.

Nur den Göttern ist des Alters Bürde fremd.

(Sophokles)

 

B wie Blüte: „Auch das hohe Alter hat seine Blüte.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

C (Autoren, die diesen Buchstaben im Namen haben)

Jungsein ist kein Verdienst. So mancher 18-jährige kommt mir vor wie 80.

(Alice Schwarzer)

Ein Mann, der über sechzig Jahre ist und dem Arzt noch die Hand hinhält, ist belachenswert.

(Claudius Nero Tiberius)

Sind die Alten nicht aufrichtig, so lehren sie die Jungen Schurken zu werden.

(Aus China)

Alles, was Spaß macht, hält jung.

(Curd Jürgens)

Älter werden ist nicht schwer, Läuft Gesundheit und Humor neben Dir her.

(Christl Schimpl)

Lebende Geschöpfe dürfen wir nicht wie Schuhe, Töpfe und Pfannen behandeln, die wir fortwerfen, wenn sie vom Dienst abgenutzt und abgetragen sind.

(Plutarch von Chäronea)

Das Alter ist ein Schiffbruch.

(Charles de Gaulle)

Das Alter bringt Erfahrungen und Weisheit und kann ein grosses Geschenk sein.

(Charlotte Bronte)

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen.

(Captain Jean-Luc Picard in Star Trek, spielt im 23. Jahrhundert).

Ein Mann mit weißen Haaren ist wie ein Haus, auf dessen Dach Schnee liegt. Das beweist aber noch lange nicht, daß im Herd kein Feuer brennt.

(Maurice Chevalier)

2 Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.

(Luc de Clapiers Vauvenargues)

Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.

(Marcus Tullius Cicero)

Solange man bewundern und lieben kann, ist man immer jung.

(Pablo Casals)

Es wäre nicht so schlimm zu altern, wenn alle ersten Lieben in ewiger Jugend blühten.

(Ludwig Marcuse)

Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht.

(Marie Luise Kaschnitz)

Auch ein alter Besen hat seinen Wert.

(Aus China)

Älter werden heißt auch besser werden.

(Jack Nicholson)

Unter den Menschen sind die alten die besten, unter den Kleidern die neuen.

(Aus China)

 

D wie Dornenkranz

Ich bin dem lieben Gott dankbar, dass er mich so alt werden ließ. In den letzten Jahren habe ich Dinge erlebt, die ich so noch nicht kannte.

(Heinz Rühmann)

Willst du alt werden, so werde balde alt.

Behalt den Kragen warm,

fülle nicht zu sehr den Darm,

mache dich der Greten nicht zu nah,

also wirst du langsam grau.

(Martin Luther)

Mit der Verdrängung der Alten verzichtet die Gesellschaft auf Erfahrung, Erinnerung und Geschichte. Sie muß das Defizit an Lebenserfahrung durch die Bereitstellung von Expertenausgleichen.

(Norbert Blüm)

Alte Dinge für die alten Leute, und neue Dinge für die neuen!

(Henry David Thoreau)

Die Jugend ist ein Rosenkranz, das Alter ist ein Dornenkranz.

(Talmud)

Alterserscheinungen sind Drohbriefe des Todes.

(Eleonore van der Straten-Sternberg)

Alt werden bedeutet oftmals, dass die Vergangenheit immer heller und die Zukunft immer dunkler wird.

(Jonas Montani)

Alte Menschen gehen krumm und eingezogen, alte Bäume haben dürre, kahle Äste.

Sprüche über das Alter: E wie Ende

Eine Gesellschaft … die das Alter nicht erträgt … wird an ihrem Egoismus zugrunde gehen.

(Willy Brandt)

Ehre das Alter!

(Adolf Friedrich Ludwig Freiherr von Knigge)

Die Alten ehre stets, du bleibst nicht ewig Kind. Sie waren, wie du bist, und du wirst sein, was sie sind.

Das Alter soll man ehren, Der Jugend soll man wehren.

Wer das Alter nicht ehrt, Ist des Alters nicht wert.

(Tausendundeine Nacht)

Ich habe nicht den Eigensinn der alten Leute. Ich bin geschmeidig wie ein Aal, lebhaft wie eine Eidechse und immer auf dem Sprung wie ein Eichhörnchen. Sobald man mir eine Dummheit nachgewiesen hat, setze ich schnell eine andere an ihre Stelle.

(Voltaire)

Wenn der Mensch fühlt, dass er nicht mehr hinten hoch kann, wird er fromm und weise; er verzichtet auf die sauren Trauben der Welt. Dieses nennt man innere Einkehr.

(Kurt Tucholsky)

Je älter wir werden, desto mehr verstehen wir, dass die besten Momente die einfachsten sind.

Wo das Alter einzieht, da zieht es nicht wieder aus.

 

E wie Ende: „An diesem Bangen, an diesem Verwelken der Sinne, an dieser Grabessehnsucht fühl‘ ich es, daß mir nicht fern das Ende der Tage!“

(Franz Grillparzer)

Es ist ein Vorteil des Älterwerdens, dass man gegen Hass, Beleidigungen, Verleumdungen gleichgültig wird, während die Empfänglichkeit für Liebe und Wohlwollen stärker wird.

(Bismarck)

Da steh ich, ein entlaubter Stamm.

(Friedrich Schiller)

Erfahren kommt mit den Jahren.

Alter gibt Erfahrung.

Mit jedem Jahr, das vergeht, wächst die Weisheit in unseren Falten und die Schönheit im Spiegel der Erfahrung.

Mit dem Alter kommt eine Schönheit, die durch Erfahrung poliert wird.

Mit den späten Jahren kommt die Erfahrung.

(Ovid)

Vor dem Ergrauten sollst du dich erheben und das Alter ehren.

(Talmud)

Was wir in späteren Jahren Frohes und Glückliches erleben, das erinnert uns nur zu bald an schönere Stunden, die wir schon erlebt haben.

(Karl Ferdinand Gutzkow)

Warum nun aber erblickt man im Alter das Leben, welches man hinter sich hat, so kurz? Weil man es für so kurz hält, wie die Erinnerungen desselben sind.

(Arthur Schopenhauer)

Das Beste am Älterwerden ist, dass man immer mehr wunderbare Erinnerungen sammelt.

Tote heilen und Greise ermahnen ist dasselbe.

(Diogenes)

Nicht die Jugend bedarf bei ihrem Schaffen der Ermunterung, sondern das Alter.

(Fanny Lewald)

Alt werden heißt sich selbst ertragen lernen.

(Hans Kudszus)

Älterwerden ist Pflicht, Erwachsenwerden ist optional.

 

F wie Falte

Ich habe keine Angst vorm Alter und finde, jede Falte in meinem Gesicht ist eine Erzählung aus meinem Leben.

(Peter Maffay)

Jede Falte erzählt eine Geschichte, jedes graue Haar singt ein Lied.

Ich bin stolz auf meine Falten. Sie sind das Leben in meinem Gesicht.

(Brigitte Bardot)

Das Problem am Alter sind nicht die Falten, sondern dass man zu viel weiß.

(Barbara Sommerer)

Wer behauptet, das Älterwerden ist eine einfache Sache, der lügt. Ich kenne keine Frau, der es angenehm ist, Falten zu kriegen und das, was man an äußerlicher Attraktivität einbüßt, durch sogenannte innere Werte zu ersetzen. Unsere Jugendkult-Gesellschaft hat keinen Respekt vor dem Alter.

(Benoîte Groult)

Das beste Altersheim ist die Familie.

(Heinrich Lübke)

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

(Marlene Dietrich)

Alt ist jedermann von dem Tage an, da er sich nicht mehr bemüht, seine Fehler abzulegen.

(Salomon Baer-Oberdorf)

Von einem bestimmten Alter an sollte man lernen, sich seine Feinde auszusuchen.

(Hildegard Knef)

Alte Leute sehen am besten in die Ferne.

Das Alter aber hat die Heiterkeit dessen, der eine lange getragene Fessel los ist und sich nun frei bewegt.

(Arthur Schopenhauer)

Das Älterwerden lehrt uns, das Loslassen zu schätzen – und das Festhalten an dem, was bleibt.

Das Alter eines Menschen ist eine statistische Fiktion. Ich kenne viele freudlose 30-Jährige, die viel älter sind als wir.

(Thornton Wilder)

Verpfusche nicht das Finale deines Lebens.

(Anton Pawlowitsch Tschechow)

Ambivalenz des Alters: Schmerzende Glieder, aber Flausen im Kopf.

(Wolfgang Schuch)

Es liegt in dem Alter selbst, dass man die Flüchtigkeit der Zeit beschleunigt findet. Je weniger man zustandebringt, desto kürzer scheint sie.

(Wilhelm von Humboldt; Briefe an eine Freundin.)

Forcierte Jugendlichkeit macht nur noch viel älter.

(Fanny Gräfin zu Reventlow)

Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.

(Adalbert Stifter)

Ein Mann, der nicht recht weiß, ob er zu altern beginnt, braucht bei der Begegnung mit einer jungen Frau nur ihre Augen und den Ton ihrer Stimme zu befragen, um sofort Bescheid zu wissen.

(La Bruyère)

Frauen sind wie Zigaretten: Zuletzt sammelt sich das ganze Gift im Mundstück.

(George Bernard Shaw)

Einem bejahrten Manne verdachte man, dass er sich noch um junge Frauenzimmer bemühte. Es ist das einzige Mittel, versetzte er, sich zu verjüngen, und das will doch jedermann.

(Johann Wolfgang Goethe, die Wahlverwandtschaften)

Die Jugend ist trotz ihrer Frechheiten schüchterner, das Greisenalter trotz seiner Würde frecher, als man glaubt.

(Graff)

Das Alter ist ein natürlicher menschlicher Zustand, dem Gott seine eigenen Gefühle geschenkt hat, die ihre eigenen Freuden in sich tragen.

(Wilhelm von Humboldt)

Die 3 großen Freuden des Alters: In Erinnerungen schwelgen, über die Jungen schimpfen und von den Krankheiten reden. (Gerhard Kocher)

F wie Freund: „Je älter man wird, desto mehr braucht man einen Weißt-du-noch-Freund.“

(Zitat von Tilla Durieux, Bild: Ikea-Bauanleitung)

Welcher 100-Jährige erlebte schon 36.000 frohe Tage?

Gesundheit im Alter gleicht Frost im Frühling oder Wärme im Spätherbst.

Der 2. Frühling kommt mit den 3. Zähnen.

(Walter Matthau)

Man ist nur so alt, wie man sich fühlt.

Das einzige Alter, das zählt, ist das, in dem man sich fühlt.

(Marcel Proust)

40 Jahre sind das Alter der Jugend, 50 die Jugend des Alters.

(Victor Hugo)

Wenn man 50 Jahre alt ist, fangen die Siebziger an.

(Knut Hamsun)

Man fürchtet das Alter, ohne dass man weiß, ob man alt werden wird.

(Jean de La Bruyère)

Man hofft, alt zu werden, und fürchtet sich doch davor: Das heißt, man liebt das Leben und flieht den Tod.

(Jean de La Bruyère)

 

G wie Geige

Wenn alte Gäule in Gang kommen, sind sie nicht mehr zu bremsen.

(Christoph Lehmann)

Jeder ist mit seinem Leibe sein eigenes Gebeinhaus.

(Jean Paul)

Die Senioren sind noch nicht verloren, sie wurden nur zu früh geboren. Wären sie später geboren, wären sie noch grün hinter den Ohren.

(Monika Kühn-Georg)

G wie Geburtstagskerze: „Man weiss, dass man alt wird, wenn die Geburtstage weniger Spass machen und die Kerzen teurer werden.“

Nichts macht schneller alt als der immer vorschwebende Gedanke, daß man älter wird.

(Björne, Fragmente und Aphorismen)

Das Beste am Älterwerden ist, dass man lernt, Geduld mit sich selbst zu haben.

Wie geheimnisvoll ist alles für alte Menschen und wie klar alles den Kindern!

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)

Bist du alt, so gehorche deinen Kindern.

(Aus Japan)

Je länger eine gute Geige gespielt wird, desto schöner ist ihr Ton.

Je älter die Geige, umso süßer der Ton.

Welche Freude, wenn es heißt:

Alter, du bist alt an Haaren,

blühend aber ist dein Geist.

(Lessing)

Unser Körper erinnert uns täglich daran, daß er älter und alt wird; unser Geist spiegelt uns vor, daß er immer jung bleibe.

(Johannes Gross)

Die Körperkraft kann nicht zunehmen über eine gewisse Mittagshöhe des Lebens hinaus, die geistige Kraft aber kann es unbeschränkt. Das ist der wahre Trost des Alternden.

(Hilty)

Wenn man das Geländer schätzt, hat das Alter schon längst begonnen.

(Klaas Ockenga)

Geld im Alter ist wie Schnee im Juni.

Soll eine Sache recht gelingen, lass dir Rat von 3 Alten bringen.

Das Beste am Älterwerden ist, dass man jeden Tag mehr das Leben genießt, so wie es ist.

Wir wollen uns dessen aber nicht rühmen, dass wir die Ältesten sind, sondern darauf bedacht sein, stets die Gerechtesten zu sein.

(Voltaire)

Ich bin nicht alt, ich bin nur gut gereift.

Je älter wir werden, desto mehr Geschichten haben wir zu erzählen.

Feigherzig und geschwätzig ist das Alter.

(Friedrich Schiller)

Abraham war alt und hochbetagt, und der HERR hatte ihn gesegnet allenthalben.

(Bibel in 1. Mose 24,1)

Je älter ich werde, desto mehr hört man mir zu, obwohl ich, meiner Meinung nach, das Gleiche sage wie immer.

(Peter Ustinov)

Selten ist derselbe Mensch glücklich und alt.

(Lucius Annaeus Seneca)

Alter ist Verzicht auf Glück; glückliche gute Menschen werden innerlich nie alt.

(M. Herbert)

Gold und Lachen können das Alter zur Jugend machen.

(Talmud)

In den silbernen Strähnen spiegelt sich das Gold der Jahre.

Old ist gold.

(Aus Tansania)

Hätt ich nur Gott gedient

mit halb dem Eifer,

Den ich dem König weiht‘,

er gäbe nicht

Im Alter nackt mich

meinen Feinden preis.

(William Shakespeare)

Gott wird mich bewahren vor der Schwäche oder dem Stolz vieler Alter, die jeden für einen Esel halten, der nicht grau ist.

(Karl Julius Weber)

Je grauer, je schlauer.

Jugend verlache kein graues Haupt, denn wie lange bleibt eine Blume rot und frisch?

Niemand hört gern, dass man ihn Greis nennt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Greisenantlitz oft verkündigt, Was der Jüngling einst gesündigt.

(Jüdische Weisheit)

Wie es der Jugend Freude bereitet, sich ihres Wachstums bewusst zu werden, muss es für das Alter eine Freude sein, die einengenden Grenzen fallen zu sehen.

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)

Ein hohes Lebensalter bedeutet nicht, dass das Alter von Natur kurz wäre und künstlich verlängert werden müsste, sondern dass die von Natur gesetzten Grenzen erreicht werden.

(Lü Bu We)

Gibt es etwas Schöneres, als Greisentum umringt vom Wissensdurst der Jugend?

(Cicero)

Da klinkt er auf, tritt ein so schnell, und nun heißt’s, er sei ein grober Gesell.

(Johann Wolfgang Goethe, Das Alter)

Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.

(Carl Hilty)

Das Alter ermangelt der Güte, wie das trockene Wetter des Taus.

(Aus China)

Alt zu werden und jung zu bleiben ist das höchste Gut.

 

H wie Hoffnung

Wer nicht alt werden will, mag sich jung hängen lassen.

Graues Haar ist eine prächtige Krone.

(Bibel in Sprüche 16,31)

Weiße Haare sind die Schaumspitzen, die das Meer nach dem Sturme bedecken.

(Carmen Sylva)

H wie Haare: „Im Alter bleibt man gern zuhaus, nur die Haare gehen aus.“

(Monika Kühn-Georg)

Alter wünscht jedermann, und so es kommt, haßt man’s.

Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen und die Alten ehren.

(Bibel in 3. Mose 19,32)

Als das Alter kam, war ich nicht zu Hause.

(Hans Dietz)

Wer den Lebensbecher bis auf den Grund ausleeren will, muss sich vernünftigerweise auf die gewöhnliche Hefe gefasst machen.

(Karl Julius Weber)

Wenn uns das Alter mit den Silberflügeln bedeckt, dann hebt allmählich sich das Auge hinauf zur stillen, sternbesähten Wohnung: Dort schaun wir hin als nach der wahren Heimat. Wo nach der Pilgerfahrt wir hingelangen.

(Adam Gottlob Oehlenschläger)

Lieber ein alter Herr, als ein herrischer Alter.

(Monika Kühn-Georg)

Bei den meisten Menschen altert das Herz mit dem Körper.

(Guy de Maupassant)

Das Leben eines Alten ist der Himmel!

(Leopold Schefer)

Das ist der Vorteil im Alter: dass man alles weglassen, dass man sich so sehr in einen anderen Menschen hineinversetzen kann, dass es keiner besonderen Anstrengung zur Charakterisierung mehr bedarf.

(Heinz Rühmann)

Man ist so jung wie seine Hoffnung, so alt wie seine Verzweiflung.

(Pearl S. Buck)

Schlimmer noch als eine Jugend ohne Hoffnung ist ein Alter ohne Frieden.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhören.

(Jean Paul)

Mit dem Holz und dessen Maserung ist es wie mit Alterungsprozessen beim Menschen. Falten zeigen Reife, spiegeln Erlebnisse, erzählen Geschichten und machen einzigartig.

(Sabine Michaela Barth)

Alte Bienen geben wenig Honig.

Das Honorar für Altern ist Erfahrung. Aber manche wollen kein Honorar.

(Georg-Wilhelm Exler)

Was einem, wenn man jung ist, als eine Mücke umschwirrte, das wird im Alter zu einer Hornisse.

(Wilhelm Raabe)

Ein sicheres Zeichen für das Alter eines Mannes ist, wenn er vergisst, seinen Hosenschlitz zu schließen. Die richtigen Probleme kommen aber erst, wenn er vergisst, ihn zu öffnen.

(Ephraim Kishon)

Hübsch im Alter wird man erst bei kürzerem und dann längerem Hinsehen. Nicht genauerem! (Lothar Hüther)

Alte Hühner, gute Suppe.

Je älter ich werde, desto absurder kommt mir das Leben vor, und diese Absurditäten lassen sich nur mit Humor ertragen.

(Sir William Gerald Golding)

Wer den Humor behält, wird jung bleiben.

Einem alten Hund kannst du keine neuen Tricks beibringen.

Einen alten Hund kann man schwer an die Leine legen.

Sprüche über das Alter: I wie Ingwer

Nun wüßt ich nicht, was dir Besondres bliebe?

Mir bleibt genug! Es bleibt Idee und Liebe!

(Johann Wolfgang von Goethe, Buch der Betrachtungen)

 

I wie Ingwer: „Der alte Ingwer ist der schärfste.“

Alter ist jene Lebensperiode, in der wir die Sünden, die wir noch begehen, dadurch wettmachen, daß wir jene verabscheuen, die zu begehen wir nicht mehr imstande sind.

(Ambrose Bierce)

Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist ein Wein.

Sprüche über das Alter: J wie Jahre

Denn niemand ist so alt, dass er nicht glaubte, noch ein Jahr leben zu können.

(Marcus Tullius Cicero)

Altsein heißt für mich immer: 15 Jahre älter als ich.

(Bernard Mannes Baruch)

Wenn ich so zurückdenke an meine einstige Jugend, so ist es mir: Wo sind denn die Jahre hingekommen, und wie bin ich denn so alt geworden? Da ist noch alles so schön wie gestern – die Berge stehen noch, die Sonne strahlt auf sie herunter, und die Jahre sind dahin als wie ein Tag.

(Adalbert Stifter)

Die Jahre erschweren die Leichtigkeit der Jugend.

(Ayse Alt)

Oft hat ein hochbetagter Greis keinen anderen Beweis für die Länge seines Lebens als die Summe seiner Jahre.

(Lucius Annaeus Seneca)

Die Jahre lehren viele Dinge, die man von Tagen nicht lernen kann.

(Ralph Waldo Emerson)

Weisheit kommt nicht vor den Jahren.

Wer in einem gewissen Alter frühere Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich. Immer, denn jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ein rosiges Gesicht gleicht einem Baum im Frühling. Die Jahre verrinnen, wie ein Weberschiffchen flitzt.

Wie für unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch für unterschiedliche Lebensalter eine andere Handlungsweise.

(Titus Maccius Plautus)

Lasst mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute, alte Zeit beständig flennt.

(Heine, Buch der Lieder, Vorrede)

Jedes Alter hat seine Weise.

Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat.

(Sully Prudhomme)

Besser ist’s, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.

(Gottfried Keller)

Ein gut Alter ist besser denn eine böse Jugend.

Jugendgefährdend heißt: Die Alten sind so gefährdet, dass sie sich hinter der Jugend verstecken müssen.

(Ludwig Marcuse)

Was fühlt ein Mensch, der an seinem Lebensabend in die Heimat seiner Jugendjahre zurückkehrt? Er kommt sich wie ein Narr vor, der auf der Straße einen Gegenstand sucht, den er vor 30 Jahren verloren hat.

(Ephraim Kishon)

Die „Jugendlichkeit“ kann ein Begleiter bis ins „hohe Alter“ sein.

(Klaus Seibold)

Wer im Alter jung sein will, muß in der Jugend alt sein.

Kein kluger Mann hat jemals gewünscht, jünger zu sein.

(Swiß)

 

K wie Kalender

Je länger, je ärger, je älter, je kärger.

Das Alter hat den Kalender am Leib.

Ab 60 wird jeder zu einer Karikatur seiner selbst.

(Gerhard Kocher)

Alte Karren gerne knarren.

Eine alte Katze und ein alter Hund denken an ihr Heim.

Das Geheimnis des langen Lebens? Einfach immer eine Kerze mehr auf den Kuchen stellen!

Um alt zu werden, darf man keine Grundsätze haben.

(Börne, Fragmente und Aphorismen)

Wenn das Ende nicht glücklich sein kann, dann soll es wenigstens zum Kichern sein.

(George Tabori)

Jüngling wirst du nicht wieder noch Mann, wenn das Haar sich dir bleichte, aber sobald du nur willst, wirst du von neuem ein Kind.

(Christian Friedrich Hebbel)

Je länger ein Mensch Kind bleibt, desto älter wird er.

(Novalis)

Alles, du Ruhige, schließt sich in deinem Reiche;

so kehret auch zum Kinde der Greis kindisch und kindlich zurück.

(Schiller, Der Naturkreis)

Man sagt, alte Leute werden wieder Kinder.

(Rosenkranz, Shakespeare, Hamlet )

In der Jugend sind wir Männer, im Alter Kinder.

(Talmud)

K wie Kind: „Das Geheimnis des Alters ist das Bewahren des Herzens eines Kindes.“

Das Alter ist nur eine 2. Kindheit.

(Aristophanes)

Wir wünschen Alter alle Tage,

und kommt es, hört man nicht die Klage.

(Freidank, Bescheidenheit)

Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.

(Cicero, Caro der Ältere)

Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.

(Karl Julius Weber)

Alter ist Freiheit, Vernunft, Klarheit, Liebe.

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)

Im Rentenalter kann ein Klassentreffen sehr interessant sein. Zumindest aber trifft man „alte“ Bekannte.

(Klaus Seibold)

Ich bin nicht alt, ich bin ein Klassiker

Das Beste am Älterwerden ist, dass man die kleinen Dinge im Leben mehr zu schätzen weiss.

Das Beste am Älterwerden ist, dass man sich über Kleinigkeiten nicht mehr aufregt.

Du hättest nicht alt werden sollen, ehe du klug geworden warst.

(William Shakespeare)

Alt wird man wohl, wer aber klug?

(Johann Wolfgang von Goethe)

Von einem bestimmten Alter an erscheint jeder kluge Mensch gefährlich.

(Elias Canetti)

Werde klüger, so wie du älter wirst.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Wenn die Knochen nicht knacken, fehlt was beim Aufstehen.

Nicht die jungen Glieder sind’s, in denen sich ein Witterungswechsel meldet. Die alten Knochen spüren ihn zuerst.

(Christian Friedrich Hebbel)

Das Grandiose am Älterwerden ist, man spürt noch alle Knochen.

(Volker Harmgardt)

Komische Junge sind viel seltener als komische Alte.

(Kurt Tucholsky)

Vielleicht die größte Tragödie des Alters, daß die Vorzüge der Jugend – Leichtsinn, Beweglichkeit, Liebesbereitschaft – beim alten Mann komisch wirken.

(Roda Roda)

Mit zunehmendem Alter entfernt sich das Wollen vom Können immer mehr.

(Christel von Tegelen-Simon)

Alter spielt sich im Kopf ab, nicht auf der Geburtsurkunde.

(Martina Navratilova)

Kosmetik ist die Kunst, den Geburtsschein zu dementieren.

(Olga Tschechowa)

Es tritt ein Alter ein, wo die Kräfte unseres Körpers sich in unseren Geist verschieben und zurückziehen.

(Joseph Joubert)

Das Alter ist an sich selbst eine Krankheit.

Eine Krone der Alten sind Kindeskinder.

(Bibel in Sprüche 17,6)

Eine alte Kuh gar leicht vergisst,

dass auch sie mal ein Kalb gewesen ist.

Die größte Kulturleistung eines Volkes sind die zufriedenen Alten.

(Aus Japan)

Das Alter ist das einzige Kunstwerk, für das man kein Talent braucht.»

(George Bernard Shaw)

Wird man alt wie eine Kuh, lernt man immer noch dazu.

(Meine Oma Lina)

Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.

Nur der vollkommene Künstler bleibt vor dem Alter bewahrt.

(André Gide)

Man muss alt geworden sein, also gelebt haben, um zu erkennen, wie kurz das Leben ist.

(Arthur Schopenhauer)

Sprüche über das Alter: L wie Lohnfortzahlung

Die Natur sollte sich damit begnügen, das Alter elend zu machen, ohne es auch noch lächerlich zu machen.

(Michel de Montaigne)

Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.

(Joubert)

Je länger man lebt, je älter man wird.

Werde jung alt, so bleibst du lang alt.

Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.

(José Ortega y Gasset)

Wenn wir alles an uns so lassen, wie es eben ist, altern wir am schönsten.

(Erika Pluhar)

Manche Laster lassen mit dem Alter nach, andere werden ärger.

(Erasmus von Rotterdam)

Jetzt bin ich in einem Alter, in dem gute Laune lebensnotwendig ist.

(Nadja Tiller)

Das Alter ist nur ein weiterer Lebensabschnitt, man muss ihn ohne Angst gehen, wie einst die eigene Geburt.

(Horst Bulla)

Altern bedeutet die allmähliche Umwandlung von Lebensqualität in Lebensquantität.

(Gerhard Uhlenbruck)

Und Hiob starb alt und lebenssatt.

(Bibel in Hiob 42,17)

Das Beste am Altsein: endlich hast Du Ruhe vor Leuten, welche dir eine Lebensversicherung aufschwatzen wollen.

(Gerhard Kocher)

Deine Zöglinge möchten dich fragen:

Lange lebten wir auf Erden,

was willst du uns für Lehre sagen?

Eine gute Leibesbeschaffenheit in der Jugend ist die Grundlage eines guten Alters.

(Plutarch)

Das Leben kann und soll im Alter immer schöner und großartiger werden, leichter aber wird es nicht.

(Carl Hilty)

Das Alter macht uns leichtsinniger und vernünftiger.

(Francois VI. Herzog de La Rochefoucald)

Das Alter der Liebe wie des Lebens bringt uns Leid, aber keine Freude.

(Francois VI. Herzog de La Rochefoucald)

Jugend hat viel Herrlichkeit,

Alter Seufzen viel und Leid.

(Wolfram von Eschenbach)

Gott schickt am End uns Leiden,

auf daß uns diese Welt,

wenn wir nun von ihr scheiden,

nicht mehr so mächtig hält.

(Justinus Andreas Christian Kerner)

Alter ist nur eine Zahl, die Leidenschaft kennt kein Verfallsdatum.

Zum Lernen ist niemand zu alt.

Man wird alt, wenn die Leute anfangen zu sagen, daß man jung aussieht.

(Karl Dall)

Das Leben ist wie ein Buch. Das Alter ist das letzte Kapitel.

Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe (bis zu einem gewissen Grad) vor dem Altern.

(wird Coco Chanel, aber auch Jeanne Moreau zugeschrieben)

So ein alter Kerl ich bin, wo ich Liebe sehe, ist mir`s immer, als wär ich im Himmel.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ein Mann ist oft noch zu jung, um zu heiraten, aber nie zu alt, um zu lieben.

Viele der 30-Jährigen in Deutschland sind sehr ergraut an den Schläfen, denken alle an Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und an ihre Rente. Ich habe noch nie so viele alte Menschen um die 30 gesehen wie in Deutschland.

(Thomas Kielinger)

Das Beste am Älterwerden ist, dass man die Weisheit erlangt, Dinge loszulassen, die nicht wichtig sind.

Altwerden ist wie bergauf gehen – je älter man wird, desto weniger Luft bleibt einem.

Sprüche über das Alter: M wie Montag

Es ist besser, ein junger Maikäfer als ein alter Paradiesvogel zu sein.

(Mark Twain)

Alter ist ein schweres Malter.

Man muss keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.

(Johann Peter Eckermann)

Alter kommt mit mancherlei.

Mit dem Alter kommt Weisheit, aber manchmal kommt das Alter allein.

Wenn der Löwe alt wird, lauert er am Mauseloch.

(Aus Russland)

„Ich habe keine Zeit, ich ertrinke“, man mit 49 klagt.

„In einem Meer aus Zeit ich jetzt schwimme“, man mit 91 sagt.

Frauen fürchten nicht das Alter. Sie fürchten nur die Meinung der Männer über alte Frauen.

(Jeanne Moreau)

Uns Alten ist’s so eigen, wie es scheint,

Mit unsrer Meinung übers Ziel zu gehn,

Als häufig bei dem jungen Volk der Mangel an Vorsicht.

(William Shakespeare)

Das Beste am Älterwerden ist, dass man sich nicht mehr so leicht von den Meinungen anderer beeinflussen lässt.

Der Alte verliret eines der größten Menschenrechte: Er wird nicht mehr von seinesgleichen beurteilt.

(Johann Wolfgang Goethe)

Wir Alten sind die Milden und Gelinden,

weil wir im Abschiednehmen uns befinden.

Wie könnten wir noch denen grollen,

die wir so bald verlassen sollen?

(Verfasser unbekannt)

Man ist so alt, wie man sich fühlt – und heute fühle ich mich mindestens 100!

Das Alter wägt und misst es, die Jugend spricht: So ist es.

(August von Platen-Hallermünde, Graf Platen)

Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als daß man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mitaltern.

(Arthur Schopenhauer)

Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.

(José Ortega y Gasset)

Frauen im mittleren Alter sollten nicht traurig sein – auch in der Geschichte kommt nach dem Mittelalter die Neuzeit.

(Vera Tschechowa)

„Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.“

(Franz Grillparzer)

Mit jedem Jahr erkennen wir deutlicher, dass das Leben in den kleinen Momenten liegt.

Je älter man wird, desto kürzer werden die Jahre und desto länger dauern die Montage.

(Sven Stratenwerth)

Alter Schlauch hält neuen Most nicht.

In der Regel fängt man mit 50 an, der Welt satt zu werden. Mit 60 ist die Welt müde an uns.

(Weber, Demokritos)

Altwerden ist nur steigende Müdigkeit vor dem Schlafengehen.

(M. Herbert)

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.

(Bibel in Psalm 90,10-11)

Wir finden, dass alle, die ein sehr hohes Alter erreichen, solche Menschen waren, die in der Jugend Mühe, Arbeit, Strapazen ausgestanden haben.

(Hufeland, Kakrobiotik 1)

Wie mürrisch doch das Alter stets die Menschen macht. Und ihren Blick verdüstert!

(Euripides)

Alternde Menschen sind wie Museen: Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Innern.

(Jeanne Moreau)

N wie Narren. Die Kamelia-Narren meines Heimatstädtchens Tengen sind immer an der Fasnacht aktiv. Und auch in diesen Sprüchen über das Alter kommen die Narren vor.

Sprüche über das Alter: N wie Narren

Einen grossen Teil eines verpassten Lebens kann man ab 65 noch nachholen, aber es eilt – und wie! (Gerhard Kocher)

Lieber im Alter erfahren als alternativ noch im Alter naiv.

(Thom Renzie)

Kein Narr ist so groß wie ein alter Narr.

Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren.

(Martin Luther)

Die meisten Menschen, die als weise Greise in den Spiegel schauen, sehen nur noch die Narrenkappe des Lebens.

(Otmar Heusch)

Leidenschaftlichkeit, die sich im Alter steigert, grenzt an Narretei.

(Francois VI. Herzog de La Rochefoucald)

Das Alter wird nie alt, es wird nur alt das Neue.

(Friedrich Rückert)

Wer das Alte ganz wegwirft, wird das Neue nicht lange halten.

(Aus China)

Im Alter waren wir jung. Im Neuen werden wir alt sein.

(Walter Rathenau)

Man lacht nicht, weil du alt, glaub mir.

Man lacht allein, weil du, die doch so alt, durchaus nicht alt willst sein.

(Andreas Gryphius)

Alter bringt nicht immer Weisheit mit sich. Manchmal kommt es auch allein.

(Mark Twain)

Ich fühle mich wie immer, ich kümmere mich nicht ums Alter.

(Johnny Hallyday)

Der Grundcharakterzug des höheren Alters ist das Enttäuschtsein: Die Illusionen sind verschwunden, welche bis dahin dem Leben seinen Reiz und der Tätigkeit ihren Sporn verliehen; man hat das Nichtige und Leere aller Herrlichkeiten der Welt, zumal des Prunkes, Glanzes und Hoheitsscheins, erkannt.

(Arthur Schopenhauer)

Es tritt der Mensch in jedes Alter als Novize ein.

(Nicolas Chamfort)

Sprüche über das Alter: O wie OP

Der größte Wahnsinn ist, sich das Alter wegoperieren zu lassen.

(Erika Pluhar)

Sprüche über das Alter: P wie Pferd

Wer Alter gleichsetzt mit Passivität und Abbau von Fähigkeiten, hat ein falsches Bild vom Altwerden und Altsein. Die schöpferischen Impulse in jedem Menschen sind nicht an die Lebensjahre gebunden.

(Hannelore Rönsch)

Alter ist kein Zustand der Aufgabenlosigkeit und der passiven Ruhe.

(Norbert Blüm)

Man selbst bleibt ja derselbe – nur die anderen finden einen peinlicherweise alt.

(Alice Schwarzer)

Jimmy Carter hat zu mir gesagt: „Ich habe dich im Fernsehen wieder einmal auf einem Pferd gesehen. Wie kommt es bloß, daß du so jung aussiehst?“ Darauf ich: „Das ist ganz einfach, Jimmy – ich nehme nur alte Pferde.“

(Ronald Wilson Reagan)

Wenn das Pferd zu alt ist, spannt man’s in den Karren.

Das ist des Alters Los auf Erden,

dass alle Rechte zu Pflichten werden.

(Heyse, Lebensweisheit)

In der Jugend herrscht die Anschauung, im Alter das Denken vor, daher ist jene die Zeit der Poesie, dieses mehr für Philosophie.

(Arthur Schopenhauer)

Jedem Alter des Menschen antwortet eine gewisse Philosophie.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Pläne schmieden ist keine Kunst des Alters.

Fürchte nicht, dich in der Jugend zu plagen, wohl aber, im Alter arm zu sein.

Womit man in der Jugend prahlt, das wird man im Alter bereuen.

Als David kam ins Alter, Da sang er fromme Psalter.

Im Alter kommt der Psalter.

Den Pullover zieh ich heute nicht an. Den heb ich mir fürs Alter auf.

(Eine 99-Jährige Bewohnerin in dem Pflegeheim, in dem ich tätig bin)

Es dauert lange, bis man der Welt Pulsschlag erkennt.

(Englisches Sprichwort)

 

 

Mit Q (Autorenname)

Der Junge soll seine Kraft auf die Vorbereitung, der Alte auf die Nutzung verwenden.

(Michel Eyquem de Montaigne)

Man spricht viel von der Erfahrung des Alters. Das Alter nimmt uns die Torheit und Fehler der Jugend, aber es gibt uns nichts.

(Charles Baron de Montesquieu)

Es ist ein Jammer, dass die Zeit so kurz ist zwischen der Spanne, wo man zu jung, und jener, wo man zu alt ist.

(Charles Baron de Montesquieu)

Auch als Sechzigjähriger kann man noch 40 Jahre alt sein, aber nur noch eine halbe Stunde am Tag. (Anthony Quinn)

Der maßvolle Mensch aber kommt stets wieder auf seine alten Gepflogenheiten zurück und verliert auch in seinem Alter nicht den Geschmack an den Vergnügungen, die er als Kind liebte.

(Jean-Jacques Rousseau)

Es gibt ein Alter, in dem man Erfahrungen sammelt, ein anderes für die Erinnerung. Die Empfindung vergeht am Ende, die empfindsame Seele aber bleibt bestehen.

(Jean-Jacques Rousseau)

Bei dieser körperlichen Untätigkeit ist indes meine Seele noch tätig, noch erzeugt sie Gefühle und Gedanken, und ihr inneres, moralisches Leben scheint durch das Absterben alles irdischen und zeitlichen Interesses noch zugenommen zu haben.

(Jean-Jacques Rousseau)

Ein jedes Alter hat seine Triebfedern, die es in Bewegung setzen; der Mensch aber ist allezeit derselbe. Mit 10 Jahren wird er durch Kuchen, mit zwanzig Jahren durch eine Liebste, mit 30 durch die Vergnügungen, mit 40 durch den Ehrgeiz, mit 50 durch den Geiz geleitet: Wann folgt er nur der Weisheit?

(Jean-Jacques Rousseau)

Ich habe für diese Welt nichts mehr zu hoffen noch zu fürchten, und ich bin in der Tiefe des Abgrundes ruhig, ein armer unglücklicher Sterblicher, aber unerschütterlich wie Gott selbst.

(Jean-Jacques Rousseau)

 

Jacques enthält ein Q: „Was hilft es, seinen Wagen besser lenken zu lernen, wenn man am Ende der Fahrt ist?“

(Jean-Jacques Rousseau)

Sprüche über das Alter: R wie Resignation

Der beste Rat ist: Folge gutem Rat, Und lass das Alter dir ehrwürdig sein.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Die Alten zum Rat, die Jungen zur Tat.

Greise geben gern gute Ratschläge, um sich damit zu trösten, dass sie kein böses Beispiel mehr geben können.

(Francois VI. Herzog de La Rochefoucald)

Die Welt vergöttert die Jugend, aber regieren lässt sie sich von den Alten.

(Henry de Montherlant)

Manche Leute altern, andere reifen.

(Sean Connery)

Die besten Weine sind die, die mit den Jahren reifen.

Alle Menschen altern, aber nicht alle Menschen werden reifer.

(Georg-Wilhelm Exler)

Das aber ist des Alters Schöne,

Dass es die Saiten reiner stimmt,

Dass es der Lust die grellen Töne,

Dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt.

(Ferdinand Ludwig Adam von Saar)

Einen grossen Reiz des Alters vergisst man gewöhnlich, nämlich ruhige Resignation.

(Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau)

In der Jugend ist man Idealist und möchte die Welt retten. Im Alter ist man Realist und froh, wenn man sich vor der Welt retten kann.

(Monika Kühn-Georg)

R wie Rose: „Im Alter blüht die Weisheit wie eine späte Rose im Garten des Lebens.“

Der Rost macht erst die Münze wert.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Junge Leute zwingen uns, vorwärts auf ein Leben voll Mühe und Anstrengung zu blicken. Alte Leute erlauben uns, rückwärts auf ein Leben zu schauen, dessen Mühen endgültig vorüber sind.(Vita Sackville-West)

Schwere Arbeit in der Jugend ist sanfte Ruhe im Alter.

Die meisten Menschen benutzen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren.

(Jean de La Bruyère)

Sprüche über das Alter: S wie Starrsinn

Je älter ich werde, desto weniger Zeit habe ich, sachlich zu bleiben.

(Dieter Hildebrandt)

Die große Chance des Älterwerdens ist die, daß es einen Wurscht sein kann, was die Leute sagen.

(Udo Jürgens)

Hätt‘ ich für Altern auch ein Salben, ich wollt‘ mich salben allenthalben.

Die Jugend schafft, das Alter sammelt.

(Joseph Unger)

Eine Familie, zu der ein Greis gehört, besitzt einen Schatz.

Das Alter ist ein Schiff, das langsam untergeht.

Früher habe ich bis in die Nacht gefeiert, jetzt schlafe ich bis in die Nacht.

Und das Alter streckt aus die Hand, die Schönheit zerstört, und kommt herbei mit lautlosem Schritt. (Ovid)

Das Älterwerden bringt uns die Fähigkeit, die Schönheit im Vergangenen zu erkennen und Frieden mit dem Jetzt zu finden.

Im Alter findet wahre Schönheit ihre Tiefe.

Im Älterwerden liegt eine stille Schönheit, die nur die erkennt, die mit dem Herzen sehen.

Man schont die Alten, wie man die Kinder schont.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Keine Grenze verlockt mehr zum Schummeln als die Altersgrenze.

(Karl Kraus)

Es gibt kaum Menschen, die beim ersten Nahen des Alters nicht verrieten, wo ihr Körper und Geist zuerst schwach werden dürften.

(Francois VI. Herzog de La Rochefoucald)

Manchmal wollt ich, ich wäre alt, und alles schwiege schon in mir.

(Fanny Gräfin zu Reventlow)

Nicht empfinde ich in meiner Seele des Alters Einbuße, obwohl ich sie empfinde am Körper.

(Lucius Annaeus Seneca)

Nimmt unser Leib erst ab, nimmt der Verstand recht zu:

Die Seele, scheint es, hat mehr von dem Leibe Ruh.

(Friedrich Freiherr von Logau)

Alt werden heißt – sehend werden.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein!

(Gustav Knuth)

Was einer „an sich selbst hat“, kommt ihm nie mehr zugute als im Alter.

(Arthur Schopenhauer)

Ältere Menschen glauben gern an sich selbst.

(August Strindberg)

Das Beste am Älterwerden ist, dass man sich selbst immer besser kennenlernt.

Das Leben wird nicht leichter, aber unsere Sicht darauf wird weiser mit dem Älterwerden.

Wer nicht den Sinn seines Alters begreift, hat alles Unglück seines Alters.

(Voltaire)

In der Tat spinnen wir Alten bisweilen.

(Titus Maccius Plautus)

Der Spiegel sagt die Wahrheit mit Gewalt,

es sagt’s der Geist, des Körpers fahle Blässen,

die Knochen, die einst Mark und Kraft besessen:

Du kannst nicht heuccheln, Freund, nun bist du alt.

(Petrarca, Resignation)

Das Alter ist ein Spital, das alle Krankheiten aufnimmt.

Denn vom Standpunkte der Jugend aus gesehn, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkte des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit.

(Arthur Schopenhauer)

Junge Reiser pfropft man nicht auf alte Stämme.

Sinnfindung im Alter ist mit Vorsicht zu genießen. Es könnte sich um Starrsin handeln.

(Thom Renzie)

Man muß sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann.

(Konfuzius)

Bevor ich ein alter Mann wurde, war ich darauf bedacht, würdig zu leben. Jetzt, im Alter, richtet sich mein Streben darauf, würdig zu sterben.

(Lucius Annaeus Seneca)

Das Alter ist eine Krankheit, an der man sterben muss.

(Aus den USA)

Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden und weiß nicht, wann ich sterben werde.

(Bibel in 1. Mose 27,2)

Vor Eintritt in das Alter sorgte ich dafür, gut zu leben, im Alter, gut zu sterben: Gut zu sterben heißt aber, gern zu sterben.

(Lucius Annaeus Seneca)

Alte Stiefel bedürfen viel Schmierens.

Eine junge Stimme hält den Kopf frisch und das Alter auf Abstand.

(Daniel Büttrich)

Wer im Alter gesund ist, stirbt so ungern. Ein Nachteil des Vorteils.

(Manfred Rommel)

Alte Leute sind der Stolz des Hauses.

(Aus Japan)

Je älter man wird, desto mehr Freunde verwandeln sich in Straßenschilder.

(Gilbert Becaud)

Mit 60 Jahren fühlt man sich wie früher – es strengt nur mehr an.

Altsein hat auch seine Vorteile. Für so manche Sünde ist man einfach zu alt.

(Tom Borg)

Die Summa Summarum des Alters ist eigentlich niemals erquicklich.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Sprüche über das Alter: T wie Torheit

Man sagt „in jungen Jahren“ und „in alten Tagen“: Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

(Ebner-Eschenbach)

Mit zunehmendem Alter führt so manches Gesicht akribisch Tagebuch über ein bewegtes Leben. (Thom Renzie)

Wenn eine Alte tanzt, wirbelt sie viel Staub auf.

Wenn der Teufel alt wird, will er Mönch werden.

(Aus Frankreich)

Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel.

(Jean de La Bruyère)

Der Tod muss dem alten Mann so vor Augen sein wie dem jungen: Nicht nämlich werden wir aufgerufen nach der Altersliste.

(Lucius Annaeus Seneca)

Naht der Tod wirklich, dann freut jeder sich zu sterben, und des Alters Last bedünkt ihn leicht. (Euripides)

Gesprungene Töpfe halten am längsten.

Torheit schützt vor Alter nicht.

(Alfred Polgar)

Alter schützt vor Torheit nicht.

Alter schützt vor Torheit nicht. Mit diesem Wort macht man sich über das Alter lustig und bedenkt nicht, daß gerade die Fähigkeit, noch Torheiten begehen zu können, ein Trost und eine Quelle des Glücks für die Alten ist.

(Boßhart, Bausteine)

Das Alter schützt nur dann vor Torheit, wenn man für sie zu schwach ist.

(Alan Aychbourn)

Jedes Alter hat seine Torheiten.

Je älter man wird, desto törichter und weiser wird man.

La Rochefoucauld, Reflexionen)

Das Alter ist wie dieWoge im Meer. Wer sich von ihr tragen läßt, treibt obenauf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.

(Gertrud von Le Fort)

Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.

(Francis Bacon)

Alter ist kein Kampf, Alter ist ein Triumph.

Der Langlebige hat wenigstens über eines der Hindernisse triumphiert, die dem Menschen von Anfang an im Wege stehen: die Kürze des Lebens.

(Vita Sackville-West)

Das Greisenalter ist ein Tyrann, der bei Todesstrafe alle Freuden der Jugend verbietet.

(Francois VI. Herzog de La Rochefoucald)

 

U wie Umarmen

Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach, und bringt alle Leiden mit sich.

(Giacomo Graf Leopardi)

Droht uns das Alter zu überrollen, können wir nicht mehr wie wir wollen

(Monika Kühn-Georg)Droht uns das Alter zu überrollen, können wir nicht mehr wie wir wollen

(Monika Kühn-Georg)

Gerade wenn man älter ist, muß man den Partner öfter umarmen.

(Barbara Bush)

L wie langsam: „Umgekehrt proportional: Die Crux ist, dass man mit zunehmendem Alter immer langsamer wird, während die Zeit immer schneller läuft.“

(Thom Renzie)

Wenn man auf einmal feststellt, daß man zu den Älteren gehört, muß man zuerst einmal damit umzugehen lernen.

(Johannes Rau)

Die Ungeduld des Alters ist etwas, das die Jugend nicht versteht.

(Ferdinando Galiani)

Die Jugend ist ein verlaufendes Make up, das Alter eine ungeschminkte Wahrheit.

(Gabriele Renate Pyhrr)

Das Alter macht oft mürrisch, tadelsüchtig, hartherzig und ungerecht gegen andere.

(Wilhelm Ludwig Wekhrlin)

„Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altern.“

(Hesiod)

Im Alter versteht man besser die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend sie zu ertragen.

(Arthur Schopenhauer)

Alternde Schönheit erhält sich durch die Unschärfe des alternden Betrachters.

(Lothar Hüther)

Unter einem alten Hut ist oft ein guter Kopf.

Vor nichts muss sich das Alter mehr hüten, als sich der Lässigkeit und Untätigkeit zu ergeben.

(Cicero)

Älterwerden ist die Kunst, sich in der Unvollkommenheit wohlzufühlen.

Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrigbleiben, um ihren Bestand zu sichern.

(Henry Ford)

Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab:

(Immanuel Kant)

Sprüche über das Alter: V wie Vorteil

Gehorche deinem Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird. (Bibel in Sprüche 23,22)

Einen Älteren fahre nicht an, sondern ermahne ihn wie einen Vater.

(Bibel in 1. Timotheus 5,1)

Verachte einen Menschen nicht, weil er alt ist; denn auch wir können alt werden.

(Bibel in Sirach 8,6)

Man kann nichts dagegen tun, daß man altert, aber man kann sich dagegen wehren, daß man veraltet.

(Lord Samuel)

Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.

(John Knittel)

Das Beste am Älterwerden ist, dass man die eigene Vergangenheit mit einem wohlwollenden Lächeln betrachten kann.

Weil Alter eine Krankheit ist,

so kann man dem vergeben,

der uns den Tod hat angewünscht

und nicht ein langes Leben.

(Logau, Sinnegedichte)

Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.

(Kurt Tucholsky)

Ich bin in einem Alter, in dem man Jugendsünden gestehen sollte, bevor man sie vergisst.

(Ephraim Kishon)

Wer will vergnüglich alten,

soll mit niemand Feindschaft,

mit jedermann Freundschaft,

mit wenigen Gemeinschaft,

mit vielen Kundschaft halten

und lassen Gott dann walten.

(Georg Rodolf Weckherlin)

Erst das Alter verhärtet gewöhnlich das Herz der Minister.

(Voltaire)

Die nicht zivilisierte, unverdorbene Welt ist das beste Verjüngungsmittel.

(Paul Gauguin)

Das Alter verklärt oder versteinert.

(Ebner-Eschenbach, Aphorismen)

Es gibt eine Art, das Leben zu verlängern, die ganz in unserer Macht steht: Früh aufstehen, zweckmäßiger Gebrauch der Zeit, Wählung der besten Mittel zum Endzweck und, wenn sie gewählt sind, muntere Ausführung.

(Georg Christoph Lichtenberg)

Nur wer sein Alter verleugnet, fühlt sich wirklich alt.

(Lilli Palmer)

So lenkt ein Irrwisch unsre Schritte,

und erst in unsers Lebens Mitte

steckt die Vernunft ihr Lämpchen an.

(Gottlieb Konrad Pfeffel)

Selten ist jüngeres Alter verständig.

(Homer)

Wenige Leute verstehen, alt zu sein.

(La Rochefoucauld, Reflexionen)

„In der Jugend lernt, im Alter versteht man.“

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Die Zeit heilt nicht alle Wunden, man lernt mit der Zeit nur, besser zu verdrängen, was einem weh getan hat.

(Cosma Shiva Hagen)

Alte Vögel sind schwer zu rupfen.

Das Alter bringt die Kunst des Lebens zur Vollendung.

Das Alter geht vor.

Alte Herren und Kometen werden aus dem gleichen Grund verehrt: Wegen ihrer langen Bärte und der Behauptung, daß sie die Ereignisse voraussagen.

(Jonathan Swift)

Der größte Irrtum junger Menschen ist ihre Vorstellung vom Alter. Ein gesunder alter Mann liebt wie mit zwanzig.

(Hermann Kesten)

Ein großer Vorteil des Alters liegt darin, dass man nicht länger die Dinge begehrt, die man sich früher aus Geldmangel nicht leisten konnte.

(Charlie Chaplin)

Sprüche über das Alter: W wie Wein

Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht.

Es findet uns nur noch als wahre Kinder.

(Lustige Person, Goethe, Faust, Vorspiel)

Alt ist derjenige, der Wahrheit erworben hat.

(Talmud)

Alte Leute sitzen gerne warm.

Wenn ein Wasserstrahl gleichmäßig fließt, scheint es, er stehe still. Genau so erscheint uns unser Leben und das Leben allgemein. Aber dass der Strahl nicht still steht, sondern fließt, merkt man, wenn er schwächer wird.

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)

Wenn man einen Alten höflich und glimpflich um das Leben bringen will, so soll man ihm ein junges Weib geben.

(Friedrich III.)

Alter ist wie Wein – die einen werden besser, die anderen sauer.

W wie Wein: „Es gibt mehr alte Weintrinker als alte Ärzte.“

Lebensjahre machen weise, nicht alt.

Zu den Vorteilen des fortgeschrittenen Alters gehört offenbar, daß ich im Kino wie auch privat als eine Art Weiser betrachtet werde.

(Sir Sean Connery)

Weisere Fassung ziemet dem Alter.

(Friedrich Schiller)

Bei den Großvätern ist die Weisheit und der Verstand bei den Alten.

(Bibel in Hiob 12,12)

Mit dem Alter kommt die Weisheit – und die Lust, sie ständig zu wiederholen.

In Zeiten, in denen niemand etwas weiß über das hinaus, was er gesehen hat, sollte man das Alter höher ehren.

(Joseph Joubert)

Bewahre dein Alter vor jedem Schandflecken; denn das Weiße nimmt an leichtesten jeden Schmutz an.

(Tausend und eine Nacht, Geschichte Aladdin Alm Schamats)

Wir werden im Alter nicht klüger, aber vielleicht ein wenig weißer.

(Klaus Seibold)

Alter macht zwar immer weiß, aber nicht immer weise.

Der Abend des Lebens gibt mir geheimnisvolle Weisheit, und künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

(Campbell, Lochiels Warning)

Niemand ist so alt, dass er unbilligerweise einen weiteren Tag erhofft.

(Lucius Annaeus Seneca)

Das Alter ist durch Erfahrung weitsichtig.

(Carlos von Tschudi)

Wenn man alt ist, denkt man über die weltlichen Dinge anders, als da man jung war.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Alter liebt das Wenig, Jugend das Zuviel.

(Joseph Joubert)

Auch das, was man das hohe Alter nennt, ist nur eine Spanne sehr weniger Jahre.

(Lucius Annaeus Seneca)

Wie fangen wir’s an?

Das sage mir einer!

Lang leben will jedermann,

alt werden keiner.

(Eduard von Bauernfeld)

Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.

George Eliot

Der Mensch ist der größten Werke alsdann fähig, wenn seine Geisteskräfte schon wieder abnehmen.

(Georg Christoph Lichtenberg)

Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als dass man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mit altern.

(Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit IV)

Wenn das Alter stark und die Jugend klug war, das war Gelds wert.

(Martin Luther)

Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern wie du alt bist.

(Aus China)

Wille ist keine Sache des Alters, ein Willenloser wird umsonst 100 Jahre alt.

Auf den Winter folgt ein Sommer, aber alte Leute werden nie wieder jung.

W wie Winter.

Sind ein Paar kalter Freunde

Winter und Alter:

Winter schröpfend, Alter erschöpfend.

Winter zwackend, Alter plackend.

Winter pustend, Alter hustend.

Winter geht, Alter steht:

Gerne wär ich der beiden quitt,

nähme Winter das Alter mit.

(Friedrich Rückert)

Das Beste am Älterwerden ist, dass man die Freiheit hat, so zu sein, wie man wirklich ist.

Mit jedem Jahr, das vergeht, erkennen wir mehr, was wirklich zählt im Leben.

Was die Zeit dem Menschen an Haar entzieht, das ersetzt sie ihm an Witz.

(Shakespeare)

Es kann so schön sein, alt zu werden, das Gefühl zu haben, das fast schon ein Glück ist, mehr von jenen Dingen zu wissen, an die man früher nicht einmal gedacht hat. Weil man angeblich keine Zeit hatte.

(Heinz Rühmann)

Alte Leute sind wunderlich: Wenn es regnet, wollen sie Heu machen.

Was man in der Jugend wünscht, hat man im Alter die Fülle.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Satz mit x – das war wohl nix…

Mit X gibts nicht viel Sprüche über das Alter. Mir ist nur eingefallen: „Satz mit x – das war wohl nix“ Daher hab ich hier Sprüche über das Alter gesammelt, in denen es um nix, nichts, nie und nimmer geht:

Ich bereue nichts. Damit verschwendet man nur Zeit, die immer wertvoller wird.

(Peter Ustinov)

Nichts gibt Frauen eine königlichere Haltung als das Bewusstsein, dass sie ihr Alter besiegt haben. (Arthur Schnitzler)

Das Alter nimmt dir nichts, was es dir nicht erstattet.

(Friedrich Rückert)

Ein armseliges Alter, das nichts anderes hat als seine Erfahrungen.

(Salomon Baer-Oberdorf)

Ich wollt`, es gäb` kein Alter zwischen 16 und 23, oder die jungen Leute würden`s überschlafen; denn dazwischen gibt`s nichts als Jungfern Kinder machen, dem Alter Schabernack antun, stehlen und raufen.

(William Shakespeare)

Papa, kannst du nichts machen, damit ich schneller 5 werde?

(Mein Nachbarsjunge, da man ab 5 mit dem größeren Karussell auf dem Tengener Schätzele-Markt fahren darf.)

Nichts macht schneller alt, als der immer vorschwebende Gedanke, dass man älter wird.

(Georg Christoph Lichtenberg)

 

X wie Satz mit x – das war wohl nix:

„Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau,

mit 30 ein Löwe,

mit 40 ein Kamel,

mit 50 eine Schlange,

mit 60 ein Hund,

mit 70 ein Affe,

mit 80 – nichts.“

(Zitat: Baltasar Gracián.

Bild: Carina Fischer.)

Wenn man alt ist, gibt es nichts Schrecklicheres als die Nase in Jugenderinnerungen zu stecken.

(Guy de Maupassant)

Nichts ist langweiliger, als langweilig alt zu werden.

(Horst Bulla)

Alt werden ist nichts für Feiglinge.

Wer lange lebt, hat viel erfahren. Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darüber machen, ob der Seele etwas fehlt?

(Erasmus von Rotterdam)

Einen verdienten Mann im Alter seinem Schicksal zu überlassen, ist eine Undankbarkeit, von der auch die Wilden nichts wissen, bei denen das Alter geehrt ist und der Jugend mit seinem geprüften Rate dienet.

(Johann Gottfried von Herder)

Nichts macht so alt wie der ständige Versuch, jung zu bleiben.

(Robert Mitchum)

Je älter man wird, desto näher rückt man an den Punkt, an dem man gar nichts mehr haben wird. Ich konzentriere mich auf die wirklich wichtigen Dinge.

(Donna Leon)

In der Kindheit wünscht man sich alles, im Jugend- und Mannesalter etwas ganz Bestimmtes, im Alter nichts.

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)

Wer jung nichts taugt, bleibt auch im Alter ein Taugenichts.

Je älter ich werde, desto mehr erinnere ich mich an Dinge, die nie passiert sind.

Sprüche über das Alter: Z wie Zeit

In der Jugend legen wir für das Alter zurück. Im Alter sparen wir für den Tod. Der verschwenderische Erbe zahlt für ein großartiges Begräbnis und verzehrt den Rest.

(Jean de La Bruyère)

Der Gesunde zählt seine Jahre nicht.

Mancher wird auch für seine Wahrheiten und Siege zu alt; ein zahnloser Mund hat nicht mehr das Recht zu jeder Wahrheit.

(Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Zahnreihen aber, junge, neidlos anzusehn. Das ist die größte Prüfung mein, des Alten.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Noch keiner starb in der Jugend, wer bis zum Alter gezecht.

(Friedrich von Bodenstedt)

Es ist wirklich klar, dass die kostbarste Ressource, die wir alle haben, die Zeit ist.

(Steve Jobs)

1, 2, 3 im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit. (Wilhelm Busch)

Die schönsten Erinnerungen sind stets Erlebnisse, für die man sich Zeit genommen hat.

(Charles Kuralt)

Wir schätzen die Zeit erst, wenn uns nicht mehr viel davon geblieben ist.

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)

Das Geheimnis des rechten Altwerdens liegt in einem Satz: Die Zeit geht sanft nur mit denen um, die mit der Zeit sanft umgehen.

(Anatole France)

Schweigend Zeit vergehen lassen macht einzelne Menschen und Völker wieder jung.

(Cesare Pavese)

Das Älterwerden zeigt uns, dass Zeit das Kostbarste ist, was wir besitzen.

Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.

(Mark Twain)

Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

(Ernst Ferstl)

Ältere Leute sollten sich geistig jung halten: täglich 2 bis 3 Sätze aus der Zeitung auswendig lernen.

(Inge Meysel)

Wenn Du weniger Ziele hast, wirst Du älter!

(Reinhard Fondermann)

Eifer und Zorn verkürzen das Leben, und Sorge macht alt vor der Zeit.

(Bibel in Sirach 30,24)

Zucker in der Jugend macht faule Zähne im Alter.

Lacht nur über das Alter, ihr Jungen, lacht nur über eine Vergangenheit, die eure Zukunft ist!

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Alte Leute sind gefährlich: Sie haben keine Angst mehr vor der Zukunft.

(George Bernard Shaw)

Wie man, auf einem Schiffe befindlich, sein Vorwärtskommen nur am Zurückweichen und demnach Kleinerwerden der Gegenstände auf dem Ufer bemerkt, so wird man sein Alt- und Älterwerden daran inne, dass Leute von immer höheren Jahren einem jung vorkommen.

(Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit VI)

Es besteht kein logischer Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter und zunehmender Weisheit. (Georg Wilhelm Exler)

Weder das Alter noch die Jugend sind im mindesten ein Verdienst noch ein Vorzug, ja nicht einmal eine Eigenschaft, sondern einfach ein Zustand. Man ist jung oder alt, so wie man gesund oder krank ist.

(Carl Spitteler)

Man müßte nochmals 20 sein – mit den Adressen von heute …

(Harald Juhnke)

Das Alter raubt dem geistreichen Menschen nur die für die Weisheit zwecklosen Eigenschaften.

(Joseph Joubert)

Nur 2 Dinge behält die Frau verbissen für sich: ihr Alter und was sie selbst nicht weiß.

[Bonus: 15 Sprüche zum Thema Demenz]

Demenz ist das Thema dieser Seite.

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Nun also noch ein paar Sprüche zu diesem Thema:

Die Mängel des Verstandes mehren sich im Alter wie die Falten des Gesichts.

(Francois VI. Herzog de La Rochefoucauld)

Das Gute an der Senilität ist, dass sie einen selbst hindert, sie zu bemerken.

(Alfred Polgar)

Nicht das Alter ist die Ursache für Demenz, sondern unsere Lebensweise.

Nicht Vergesslichkeit ist das Problem, sondern unsere Angst davor.

Nicht Demenz ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.

Demenz ist nicht das Ende des Lebens, sondern ein neuer Abschnitt.

Das Alter gräbt uns mehr Falten in den Geist als in das Gesicht.

(Michel Eyquem de Montaigne)

Ein leeres Vorurteil ist das Alter, die schnöde Frucht von dem tollen Wahn, dass der Geist abhänge vom Körper.

(Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher)

Alles nimmt uns das Alter, sogar den Verstand.

(Vergil)

Das Alter, das den Menschen der Lächerlichkeit aussetzt, nimmt ihm zugleich auch das Gefühl für diese Lächerlichkeit.

(Sully Prudhomme)

Das Alter zieht noch mehr Runzeln in unseren Verstand als in unser Antlitz.

(Michel de Montaigne)

Seit ich alt bin, verwechsle ich die Menschen, beispielsweise meine Kinder. Ich verwechsle auch fremde Menschen, die zum selben Typ gehören oder in meinem Gehirn als Typ registriert sind.

(Leo Nikolajewitzsch Graf Tolstoi)

„Ich habe meine Sache hier getan", sagte Einstein gegen Ende seines Lebens.

"Es kommt nicht darauf an, was dir passiert, sondern wie du darauf reagierst." Epiktet

"Durch Felsen, Klippen, truckne Bänck

Diß Schiff zu führn braucht Künst vnd Ränck

Mit schwetzen ist es nicht gethan

Es heischt ein guten Steuermann."

 

Julius Wilhelm Zincgref, Deutscher Dichter (1591-1635)

Als letztes nach dem Ende meiner Lebensbetrachtung eine persönliche Flaschpost an meinen Enkel HANNO schreiben.

Was Opa allerdings nicht wußte war, daß mich der Eschenheimer Turm noch aus einem andren Grundfaszinierte: Wetterfahne! Ich war schon als kleiner Bub immer rebellisch.in: Story-Sammlung, Deutsche Sagen, Unheimliches, Tierisches

Der Neuner in der Wetterfahne 

Der Eschenheimer Turm, in dem Hans Winkelsee laut der Sage eingesperrt war

Hier eine deutsche Sage aus Frankfurt am Main.

 

In Frankfurt wurde der Wilddieb Hans Winkelsee gefangen genommen und im Eschenheimer Turm an der ehemaligen Stadtmauer eingesperrt. Nach neun Tagen im Turm sagte er, dass er der Wetterfahne des Turms so viele Löcher durch das Blech schießen würde, wie er Nächte im Turm verbracht hatte. Der Kerkermeister hörte die Aussage und besprach sich mit dem Stadtschultheißen. Dieser bot Hans Winkelsee an, sein Glück zu versuchen. Sollte aber auch nur eine Kugel die Wetterfahne nicht treffen, würde Hans gehängt. Also versuchte Hans sein Glück und traf schon mit dem ersten Schuss die Wetterfahne. Die Menge lachte und applaudierte. Nachdem auch alle weiteren Schüsse getroffen hatten, ließ der Stadtschultheiß Hans frei und bot ihm an, Schützenhauptmann bei der Bürgerwehr zu werden, aber Hans lehnte ab.

 

 

+ Alles, was Du tust, ist eingebettet in lebensgeschichtliche und soziale Zusammenhänge. Dein konkretes, sichtbares Verhalten gleicht der Spitze eines Eisberges. Dessen größter Teil aber liegt unter Wasser und bleibt dem Auge verborgen. Ähnlich verschließen sich die Tiefenschichten deines Handelns einer oberflächlichen Betrachtung. Das bedeutet: Du wirst ein eigenes Fehlverhalten erst dann besser verstehen, wenn Du in Blick nimmst, welche Umstände oder lebensgeschichtlichen Hintergründe dazu beigetragen haben. Denn niemand ist eine Insel. Vielmehr sind wir in unserem Fühlen und Handeln vielfach geprägt und beeinflusst. Nur wenn wir in größeren Zusammenhängen denken, gewinnen wir daher ein angemessenes Verständnis für unser Tun und Lassen.

+ Wenn Du bejahst, ein fehlbarer Mensch zu sein, der – wie alle anderen Menschen – auf Nachsicht und Vergebung angewiesen ist, wirst Du frei. Wirst Du frei(er) von Schuldgefühlen oder vom überfordernden Anspruch der Fehlerlosigkeit. Die abwertenden und bitteren Vorwürfe gegenüber Dir selbst klingen ab und ein innerer Friede breitet sich aus.

+++ So werde ich zum Beispiel auch die problematischen Aspekte meines Lebens anzusprechen haben. Zeithintergrund: 68 er und Schulkanpf in Hessen

Ich habe in meinem Leben schon unzählige schlimme Dinge durchlebt – einige davon sind tatsächlich passiert.

Mark Twain

Ich will nichts dramatsieren .... ehrlich sein .... ganz unaufgegeregt ... dennoch werde ich natürlich das Lewben mit einer mir eignen "Brille" betrachten.

Sprüche 

Du bist nackt gekommen,

Du wirst nackt gehen.

Du bist schwach angekommen,

Du wirst schwach gehen.

Du kamst ohne Geld und Dinge,

Du wirst gehen, auch ohne Geld und Dinge.

Dein erstes Bad? Jemand hat dich gewaschen,

Dein letztes Bad? Jemand wird dich waschen.

Das ist das Leben!!!

Warum also so viel Boshaftigkeit, so viel Neid, so viel Hass, so viel Missgunst und so viel Egoismus?

SEI NETT zu allen, lächle oft und tue gute Taten. Denk daran, dass unsere Zeit auf der Erde begrenzt ist, verschwende sie nicht mit Nutzlosigkeit

 

 

*** evtl. Gedicht darausw machen: wegen Copy-Schutz!

"Mein oft bestürmtes Schiff, der grimmen Winde Spiel, der frechen Wellen Ball, das schier die Flut getrennet, das über Klipp' auf Klipp' und Schaum und Sand gerennet, kommt vor der zeit an' Port, den meine Seele will." Andreas Gryphius, Gedicht (1637): "An die Welt"

"Durch Felsen, Klippen, truckne Bänck

Diß Schiff zu führn braucht Künst vnd Ränck

Mit schwetzen ist es nicht gethan

Es heischt ein guten Steuermann."

 Julius Wilhelm Zincgref, Deutscher Dichter (1591-1635)

„Und wenn der Sturm vorbei ist, wirst du nicht mehr erinnern, wie du ihn überstanden hast, wie du es geschafft hast, zu überleben." Haruki Murakami (im Roman "Kafka am Strand")

"Es kommt nicht darauf an, was dir passiert, sondern wie du darauf reagierst." Epiktet

„Auch die dunkelste Nacht wird enden und die Sonne wird aufgehen.“ – Victor Hugo

„Die Wunde ist der Ort, wo das Licht eintritt.“ – Rumi

„Was uns nicht umbringt, macht uns stärker.“ – Friedrich Nietzsche

 

"Wer einen Baum pflanzt, der wird den Himmel gewinnen." Konfuzius

"Die höchste Krone des Helden ist die Besonnenheit mitten in Stürmen der Gegenwart." Jean Paul

„Wie es auch sei, das Leben, es ist gut.“ Goethe

Ich habe in meinem Leben schon unzählige schlimme Dinge durchlebt – einige davon sind tatsächlich passiert.

Mark Twain

"Ich gestalte mein Leben lieber ohne Lineal - aber bunter!" Dieter Natus

MATERIALSAMMLUNG

*** Die richtigen Entscheidungen: Lehrer?

*** Die richtigen Träume: "Califonian Dream"?

*** Den richtigen Partner: Ja!

*** Survival: Meine Vorliebe für Überlebenstechniken: Was hat das mit meiner Lebengeschichte zu tun? Was und warum gebe ich etwas von dem an Hanno weter?

*** DIY - RESPEKT - WER'S SEBER MACHT ! (Toom-Werbung)

 

Schätze der eigenen Persönlichkeit frei legen. 

 

Das sind die ungenutzten Fähigkeiten, die verloren geglaubten Möglichkeiten und die abrufbaren positiven Eigenschaften. Sie sollen die "Schatztruhe der inneren Zufriedenheit" füllen.

+ Ganz nach Piraten Art wollen wir unsere Sehnsucht nach Freiheit stillen, aus den Zwängen des Alltags ausbrechen und kompromisslos ein unangepasstes Leben führen. Fern ab jeder hektischen Betriebsamkeit können wir im Garten Ruhe und Erholung finden. + Indianer-, Räuber- oder Piratengeschichten üben eine magische Anziehung auf junge Leser aus. Sie sprechen gewisse Urinstinkte in uns an. Denn sie vermitteln ein gewisses Flair von Freiheit, Wildheit und Frechheit. Die Protagonisten nehmen sich Dinge heraus, die für den Normalbürger nicht erlaubt sind. Und sie beflügeln damit unsere Fantasie.

 

++ Als konsequenter Individualist will ich also beim Rückblick auf meine Lebens-Reise immer wieder symbolisch auf den Traum vom mutigen Glücks-Piraten bezug nehmen. 

+ Der tragische Held erleidet sein Unglück aus Gründen, die in ihm selbst zu finden sind (nach Aristoteles).

+ Ich habe keine Angst vor Stürmen, denn ich lerne, mein Schiff zu segeln. Louisa May Alcott

+ "Heldenfiguren präsentieren Leitideen eines Werteverständnisses und Orientierungsmöglichkeiten, insbesondere im Leben von Kindern und Jugendlichen." Zeitschrift "Kunst 5-10"

 

+ Aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen und Ereignisse oder Entscheidungen nachträglich verändern. Aber zweifellos habe ich mich bemüht, selbst unter schwierigen Bedingungen erfolgreich mein Leben zu meistern.

 

Mein Großvater schmunzelte: "Du bist ein Träumer", sagte er.

Opa akzeptierte mein kreatives Spiel. Meine Träumereien betrachtete er allerdings skeptisch. Ich sollte kein "Traumtänzer" werden und vor notwendigem Handeln flüchtet.

 

.: jemand, der in einer Welt der Fantasie und Vorstellungskraft lebt . b.: jemand, der Ideen hat oder Projekte konzipiert, die als unpraktisch gelten: Visionär. Träumer.

 

GARTEN

+ Was definiert einen Garten?

Ein Garten ist ein abgegrenztes Stück Land, in dem Pflanzen oder Tiere in Kultur genommen und somit gepflegt (kultiviert) werden. Im Gegensatz zu Parks werden Gärten meist privat genutzt.

+ Was verbindet man mit Garten?

Mit einem Garten holen wir Menschen uns ein Stück Natur nachhause. Er dient uns zur Erholung und als Freizeitraum sowie zur Produktion von Obst und Gemüse. Gärten bieten im Idealfall auch Rückzugsräume für Wildtiere und Wildblumen. Somit kann man mit einem kleinen Beitrag selbst die Lebensqualität verbessern.

+ Wozu dient ein Garten?

Ein Garten ist ein geplanter Raum, meist im Freien, der dem Anbau, der Präsentation und der Freude an Pflanzen und anderen Formen der Natur dient. Selbst der wildeste Garten zeichnet sich durch seine Kontrolle aus. Der Garten kann sowohl natürliche als auch künstliche Materialien enthalten.

+ Was heißt naturnaher Garten?

"Naturnah" bedeutet Gestaltung und Pflege des Gartens mit der Natur und den ihr eigenen Gesetzen und nicht gegen sie. Keineswegs ist damit aber gemeint, alles wild durcheinander wuchern zu lassen. Man gibt jedoch der Natur Raum zur Entwicklung, ohne dabei auf ggf. notwendige lenkende Eingriffe zu verzichten.

+ Warum ist ein Naturgarten wichtig?

Der Naturgarten bietet wichtigen Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Er leistet einen großen Beitrag zur Artenvielfalt. Es ist ein Garten ohne Mindestgröße oder Standardvorlagen, jedoch mit Strukturen und Elementen natürlicher Ordnung, die vielfältig miteinander verwoben sind.

+ Gartenarbeit macht glücklich

Wissenschaftler haben schon längst herausgefunden, dass Natur und Grünanlagen Körper und Seele guttun. Das Grün, die vielen Farben und die beruhigenden Naturgeräusche wirken entspannend, senken den Blutdruck und lindern Schmerzen.

+ Garten und Heimat

 Ich sage “daheim ist mein Garten”. Er gehört mir, und ich ihm. Wir sind gegenseitig abhängig voneinander. Und wir lieben uns. Punkt

+ So haben Gärten eine große und viel­fältige Bedeutung für unser Leben, die letzt­lich darin gipfelt, dass sie die Erinnerung an das Paradies in uns wach halten. 

 

 

 

Ein Roter Faden zur Orientierung im Piraten-Garten.Wo sind die ungenutzten Fähigkeiten, die verloren geglaubten Möglichkeiten Also, "Leinen los!" Und wie die Taue der englichen Marine im 18.Jahrhundert hat auch unsere Leine einen "Roten Faden": Ein Zitat von Ernst Bloch soll den Lesern helfen, die vielfältigen Inhalte dieser Webseite zu erschließen. nd die nicht entfalteten positiven Eigenschaften?

"Lerne alt zu werden mit einem jungen Herzen. Das ist die Kunst". Johann Wolfgang von Goethe.

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch." Erich Kästner Sie sind auch begeisterungsfähig. Denn sie haben das Staunen noch nicht verlernt. Geben wir ihnen Gelegenheit dazu, können wir mit ihnen sogar über wesentliche Lebensfragen sprechen.

RESPEKT, WER'S SELBER MACHT:

 

FREIHEIT

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“

Mit diesen wundervollen Zeilen trifft der begnadete Liedermacher Reinhard May sprichwörtlich den Nagel auf den Kopf. Denn lösen wir uns erst einmal gedanklich von diesen Ängsten und Sorgen, so verschafft uns das wieder mehr Platz im Kopf, sprich Raum für neue Gedanken – und zwar positive! Denn es ist ja nicht so, dass wir unseren Gedanken hilflos ausgeliefert sind. Wir besitzen durchaus die Möglichkeit, unsere Gedanken zu beeinflussen.

 

 

 

LEICHTIGKEIT DES SEINS 

+ "Blas' dich nicht auf - sonst bringet dich - zum Platzen schon - ein kleiner Stich!" Nietzsche

+ Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens

+ Die Basis für ein erfülltes Leben ist, sich selbst kennenlernen und zu spüren, was einen selbst wirklich ausmacht. In meinem Garten steht díe "Schatztruhe der inneren Zufriedenheit". Sie will ich mit reicher Beute füllen.

+ Man sagt, daß drei grundlegenden Faktoren zu der für jeden Menschen typischen Neigung mit einem individuell spezifischen Entwicklungspotential führen: Biologie, Genetik und Soziales.

Um Mut zu beweisen, musst du keine Heldentaten vollbringen und dabei dein Leben aufs Spiel setzen. Mit mutig sein ist gemeint, dich einer Situation zu stellen, die dich aus deiner eigenen Komfortzone lockt. Das kann für jeden von uns etwas anderes bedeuten. Die Grenzen unserer Komfortzone legen wir selbst fest. Wo sind die ungenutzten Fähigkeiten, die verloren geglaubten Möglichkeiten und die nicht entfalteten positiven Eigenschaften?

 

+ „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“, untersucht das philosophische Konzept von Leichtigkeit und Schwere. „Leichtigkeit“ bezieht sich auf die Idee, dass das Leben keinen ureigenen Sinn oder keine von jenseits bestimmte Bedeutung hat. Drer Einzelne ist frei, Entscheidungen zu treffen, ohne durch moralische oder existenzielle Bürde belastet zu sein.

 

 30 Tipps für mehr Leichtigkeit in deinem Leben

  1. Perfektionismus ablegen. ...
  2. Dinge loslassen. ...
  3. Befreie dich von Erwartungen. ...
  4. Gib dir Zeit, um deine Ziele zu erreichen. ...
  5. Erlaube dir auch mal faul zu sein. ...
  6. Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen. ...
  7. Praktiziere Dankbarkeit.

 

+ Dem Menschen wohnt ein angeborener Spieltrieb inne, wie er auch bei anderen Säugertieren zu finden ist.

 

+ Die drei grundlegenden Faktoren Biologie/Genetik/Soziales führen zu einer für jeden Menschen typischen Neigung (Disposition) mit einem individuell spezifischen Entwicklungspotential.

+ Nach Auffassung des niederländischen Historikers Johan Huizinga macht nicht nur das Denken und Handeln den Menschen aus, sondern vor allem auch die Tatsache, dass der Mensch ein kulturschaffendes Wesen ist.

+ Stell dir vor, dein Leben wäre ein Spiel – leicht, freudvoll und voller Entdeckungen.

+ Mit Kindern leben, spielen, gestalten

 

+ Spiele führen fast immer zu spürbaren Ergebnissen und verfügen über klare, vorhersehbare Erfolgs- und Belohnungssysteme, die als Weg zur Erfüllung dienen können

 

 Stell dir vor, dein Leben wäre ein Spiel – leicht, freudvoll und voller Entdeckungen. Spiele führen fast immer zu spürbaren Ergebnissen und verfügen über klare, vorhersehbare Erfolgs- und Belohnungssysteme, die als Weg zur Erfüllung dienen können

 

Symbole helfen, Abläufe überschaubar zu machen. Sie befähigen uns dazu, über bekannte Lebenswirklichkeiten hinaus zu blicken und auf neue Erfahrungen und Konzepte zu schauen.

Für uns Kinder lag die Faszination wohl darin, dass es für uns eine Mischung aus Helden-/Räubergeschichten und eine Möglichkeit mehr über das Leben unserer Großeltern (als Kinder) zu erfahren. Dass unser Opa diese Geschichten so ungern erzählte, haben wir damals nicht wirklich verstanden.

Dem Menschen wohnt ein angeborener Spieltrieb inne, wie er auch bei anderen Säugertieren zu finden ist.

"Halte deine Augen auf die Sterne gerichtet und deine Füße auf dem Boden." Theodore Roosevelt