"Hallo, lieber Heinzelmann!" Segeltest mit manchem Plan // durch die Stürme Deines Lebens. // Doch war dieses nicht vergebens! // Manches Mal wurde Dir bang: // Ist das jetzt der Untergang? // Hast Dich aber stets bedappelt // und gleich wieder aufgerappelt. // War zu groß auch manches Ding - // stets gab es einen Rettungsring, // den dein Unbewußtes rief, währenddes der Körper schlief. // So wird's, denk' ich, immer sein. // Du bist niemals ganz allein. // Immer ist die Rrettung da. // Such' sie nur, sie ist ganz nah!
GARTEN
"Der GARTEN öffnet uns das Herz, // der Blütenduft dämpft manchen Schmerz, // und lehrt dabei zu jeder Zeit // die hohe Kunst der Achtsamkeit. // Auch der Verstand im Höhenflug // wird wach und macht uns lebensklug: // Was ist schön, und was ist richtig? // Leben pflegen, das ist wichtig!" Dieter Natus
Eine "Wetterfahne" im Zwergendorf = Hoffnungsfrohe Sicht:
"Er will keinen Nutzen bringen, // nur im Wind sein Liedchen singen: // „In jedem Fall das Beste ist // im Leben bleibe Optimist" Dieter Natus
*** Thema Gelassenheit
Rede an den Zwerg: Du kannst so gelassen vor dich hin plätschern, Im echten Lebrn ist das mit der Gelassenheit nicht so einfach. "Durch Felsen, Klippen, truckne Bänck // Diß Schiff zu führn braucht Künst vnd Ränck // Mit schwetzen ist es nicht gethan // Es heischt ein guten Steuermann." Julius Wilhelm Zincgref, Deutscher Dichter (1591-1635) ***
*** Steht voll mein Lebensschiff im Wind, // will ich auf Wellen reiten: // "Ahoi, ich bin des Glückes Kind, // und schon am Ziel beizeiten." // Was aber, wenn ein Sturm aufzieht, // mein Schiff droht zu zerschellen. // Dann kann ich, wenn mein Mut entflieht, // des Schicksals Gunst verprellen. // Wie es auch kommt, als Kapitän // muss ich den Kurs dann halten. // Ich will beherzt am Ruder stehn, // mein Potential entfalten. ***
"Ziel des Lebens ist es nicht, ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller", sagte Albert Einstein. Dieser "freundliche Professor" war bestimmt ein wertvoller Mensch. Und als genialer Physiker und Nobelpreisträger war er auch ein erfolgreicher. Ihm verdanken wir eine neue Auffassung über das Wesen von Raum und Zeit! „Ich habe meine Sache hier getan", soll er gegen Ende seines Lebens gesagt haben. Ach, wenn ich das doch auch von mir sagen könnte! Meine Lebens-Bilanz fällt eher mager aus. Ich habe keine "großen Taten" vollbracht, keinen Ruhm erworben und keine Reichtümer angesammelt. Aber gab es nicht auch viel Schönes in meinem Leben, für das ich dankbar sein sollte? ***
Endlich
"Ich segle dahin auf schlierig schillernden Seifenblasen, // erblicke den blauen Himmel hinter blühenden Bäumen, // ich träume den verloren geglaubten Traum meiner Träume: // Ich selbst zu sein". Adelheid Natus
„Wie es auch sei, das Leben, es ist gut.“ Goethe ***
*** Lebensmut in dunkler Zeit: Sich auf eine Kraftquelle besinnen
Beim Tod eines geliebten Menschen kann man schnell seinen Lebensmut verlieren. Es braucht Zeit, um mit dem Verlust zurechtzukommen. Selbst nach einem „Trauerjahr“ kann man immer wieder in ein Stimmungstief fallen, besonders an speziellen Tagen wie dem Geburts-,Todes- oder Hochzeitstag. Man lässt sich hängen, zieht sich zurück, reagiert kaum noch auf Initiativen seiner Umwelt und hat das Gefühl, dass „alles nichts mehr bringt“. So ist es auch mir ergangen. Um dann nicht ganz in Resignation zu verfallen, habe ich mich in solchen Momenten bemüht, anzuhalten und mich auf eine Kraftquelle zu besinnen. Liebevolle und tröstende Gedanken:
"Du öffnest das Fenster. Der Sommer duftet. Lärmt fröhlich in Stadt und Land. Weiße Wolkenberge driften unterm Himmelszelt ins Nirgendwo. Schwalben und Bienen bevölkern die Luft. Wo sie wohnen, bin ich in euren Herzen." Adelheid Natus
Dies waren die zarten Worte meiner Frau, die uns nach langer Krankheit verlassen musste. Sie waren an alle Freunde und Verwandte gerichtet und in ihrem Nachlass so abgelegt, dass ich sie sofort finden musste. Sie enthielten nämlich auch eine Botschaft an mich persönlich. Sie wollte den Mann, den sie liebte, behutsam in eine Zukunft geleiten, in die sie nicht mitgehen konnte. Und ich verstand sofort, was sie mir sagen wollte: "Verrate nicht unseren gemeinsamen Traum"! So bin ich dann dorthin gegangen, wo meine Frau noch während ihrer Krankheit oft war und wo sie Kraft geschöpft hat: In unserem Landschaftsgarten konnte der Zauber ihrer liebevollen Worte wirksam werden, so dass ich neuen Lebensmut bekam. Denn ja - meine Frau wollte, dass es mir gut geht Und ja - sie wollte "unser Projekt" weiter wachsen sehen! Also will ich ihr Vermächtnis in Ehren halten – und leben! ***
"Schaukelschwang im Sausewind, // höher, schneller, stundenlang, // ja, das liebten wir als Kind, // weil Lebenslust dann übersprang. // Höhenrausch und Tiefenflug, // aufwärts, abwärts, lebenslang, // Wer dies schätzen kann nutzt klug // die Energie zum Neuanfang". // Dieter Natus
*** Das Leben ist JETZT. Es hat mir immer noch einiges zu bieten. Ich habe ein Dach über dem Kopf, liebe Freunde und die Sonne, die am Morgen so schön im Garten glitzert. Und dann gibt es jene "magischen Momente" im Leben. Es sind dies jene "Weilchen", in denen sich der Lebensweg unleugbar verändert. Und ein solcher Moment hatte ich gerade erlebt. Mir war schlagartig klar geworden, dass im meinem Leben kein Platz für missliche Grübelei sein darf und man auch im fortgeschrittenen Alter seine "Konkrete Utopie" nicht aufgeben muss. So beschloss ich, meinen Weg weiter zu gehen. Ist es denn naiv zu glauben, dass dieser "Badezwerg" in meinem Gartenteich mir dabei helfen könnte? ***
"Kitsch ist das, was einem eigentlich gefällt, was man aber nie zugeben würde." Wolfgang Pfleiderer, dt. Philologe
+ + * Schöne Schnitzerei nicht gekauft/ Wohnwagen "veerschleudert" - Ärger! Kompensiert: Jetzt immer daran denken, wenn in Verlegenheit bin, Geld auszugeben.
+ genauere Beschreibung des Gartenzwerges
- pausbäckig mit leicht geneigtem Kopf
- rote Zipfelmütze
- Badebrille
- langer grauer Bart
- blaues T-Shirt
- praller weißer Rettungsring mit Haltebändern
- erstaunter Blick
- offener Mund (staunen)
- offene, nach oben gerichtete Augen (staunend? erwartungsvoll? Hilfe suchend? Augen rollend? verzweifelt usw)
- Arme umklammern den Rettungsring beidseitig und halten den Ring oder sich selbst fest
- Beine leicht angewinkelt überdas Wasser gestrekt
Der Gartenzwerg ist der geduldiger Zuhörer meiner Selbstgespräche. Ihm erzähle ich in vielen Kurzgeschichten und Episoden mein Leben. Und er mobilisiert für mich die magische Kraft meines Unterbewußtseins
+ Was sind die 5 Merkmale einer Kurzgeschichte?
- Kurzer Umfang.
- Direkter Einstieg ohne Einleitung.
- Erzählung aus dem Alltag.
- Einzelner Handlungsstrang.
- Wenige Protagonisten.
- Wenige Orte.
- Kurze Zeitspanne.
- Chronologische, lineare Erzählung.
Thema Ehrlichkeit und Gewissen: Vom geklauten Löffel: Mein Lieblingslöffel ! - fast jeden Tag in Gebrauch - freue mich fast täglich über einen "perfekten" Gegenstand - wollte klauen - dann durch eigenen ausgetauscht - wollte nicht das Personal in Verlegenheit bringen bringen - aber genau genommen doch geklaut -Gewissensnot - schlechtes Gewissen paart sich mit Freude - "der Zweck heiligt doch nicht die Mittgel"
Vielleicht verbinden mit der Geschichte von der Mundharmonika
Lebensschiff / Lebensreise
Der Verlauf einer Reise wird in der Schifffahrt im Logbuch dokumentiert. Welcher Kurs wurde eingeschlagen? Welche Mannöver waren erfolgreich und welchen nicht? Wie verlief die Reise als als Ganzes? Und welche Erfahrungen sollten bedacht werden? Viele Ereignisse, ob geplant oder unerwartet, besondere Momente und viele schöne Erinnerungen swerden wir hier herauslesen könn.
+ Besonderer Momente und Erinnerungen, die unser menschliches Leben prägen. Es sind diese Ereignisse, ob geplant oder unerwartet, die unsere Reise prägen und unseren Lebenszweck bestimmen
Was ist die Reise des Lebens?
+ Die Reise durchs Leben ist voller Wunder, Herausforderungen, gebrochener Herzen, extremer Höhen und Tiefen, Feiern, besonderer Momente und Erinnerungen, die unser menschliches Leben prägen. Es sind diese Ereignisse, ob geplant oder unerwartet, die unsere Reise prägen und unseren Lebenszweck bestimmen.
Um dem richtigen Weg zu folgen und uns selbst treu zu bleiben, überwinden wir diese Hindernisse. Manchmal gewinnen wir aus den Herausforderungen Sinn und lernen, und manchmal erleben wir Freude.
+ Was ist die wichtigste Reise im Leben?
Die wichtigste Reise unseres Lebens ist die Reise der Selbstfindung . Um herauszufinden, wer wir wirklich sind und was die größten Möglichkeiten im Leben sind, entscheiden Sie sich, diesen Weg bis zum Ende zu gehen.
+ Was stellt die Reise des Lebens dar?
Den Satz verstehen: „Das Leben ist eine Reise“
Stattdessen ist es eine Reihe von Erfahrungen, Herausforderungen und Veränderungen, die uns zu dem machen, was wir sind . Diese Metapher ermutigt uns, das Leben als einen Prozess kontinuierlichen Wachstums zu betrachten, bei dem jeder Schritt, jede Wendung und jede Drehung zu unserer Entwicklung beiträgt.
+ Warum ist das Leben eine Reise?
Denn ein großer Teil des Lebens besteht aus Lernen und dem Herausfinden von allem . Deshalb ist das Leben eine Reise. Es ist kein Ziel. Wir kommen nie wirklich an.
+ Das Schiff ist ein bis in früheste Zeiten zurückreichendes Symbol für Errettung und sichere Fahrt über das Meer der Welt und die Untiefen des irdischen Lebens
+ Schiff und Schifffahrt sind in aller Munde – das Schiff ist ein Kollektivsymbol und als solches auch Quelle von zahlreichen Redewendungen und Metaphern. Die latente Gefahr von Seenot und Untergang, die Gemeinschaft an Bord oder auch der Aufbruch zu fernen Ufern sind omnipräsente Realisierungsmöglichkeiten des Potentials, das im Bild des Schiffes liegt
+ Was bedeutet "Seelenverkäufer"?
Ein Seelenverkäufer ist ein altes, marodes oder nicht mehr seetüchtiges Schiff. Der Begriff wird für Wasserfahrzeuge verwendet, die sich in einem bedenklichen Zustand befinden. Typische Merkmale sind ein vernachlässigter Rumpf, veraltete Technik oder mangelnde Sicherheitseinrichtungen. Oft handelt es sich um Schiffe, die aus wirtschaftlichen Gründen trotz ihres schlechten Zustands weiter betrieben werden. Der Name deutet auf die Gefahr hin, der die Besatzung ausgesetzt ist.
+++ Eigene persönliche Lebesreise
1. Kindheit und Jugend
Der Anfang der Lebensreise: Wo und wann wurde ich geboren. Umfeld und Familie; Was hat mir damals gefehlt? Was waren deine Träume und Wünsche? Kriegskind, Nachkriegselend, 4 mal Grundschule
2. Der Ruf zum Abenteuer
Wie sah dieser Hallo-wach-Moment aus? Wann ging mir "ein Licht auf" Moment, in dem jemand etwas begreift, Pfadfider, 68-er Bewegung, Referendarausbildung, Gewerkschaft, Personalratsamt, Heirat und Familiengründung
3. Die Verweigerung des Rufs
Was waren Ihre Ängste zu Beginn? Was waren die ersten Hürden, die du überwinden musstest? Wie hat dein Umfeld reagiert? "In dem Alter macht man sows nicht",
4. Begegnung mit dem Mentor
Mentoren oder Vorbilder sind oft elementarer Baustein einer Erfolgsstory. Wer war dein Mentor? Wer inspirierte dich? Opa Heyd, Lehrer Grisson, Mauloffer Opa und in der jetzigen Phase meines Lebens (fortgeschrittenes Alter) meine Frau Adelheid (posthum; Zwerg mit Rettungsing).
5. Überschreiten der ersten Schwelle
Aller Anfang ist schwer. Wie hast du deine ersten Schritte wahrgenommen? Was fiel dir besonders schwer? Hausbau, funktionierende Familienstruktur, schlechte Arbeitsbedingungen
6. Bewährungsproben, Verbündete und Feinde
Erzähle mehr von deinem Umfeld. Wer unterstützte dich? Wen bezeichnetest du als Konkurrenten? Meine tolle Frau, Freunde (Willi, Denis usw)
7. Jede gute Geschichte braucht neben einen charismatischen Protagonisten auch einen Gegenspieler. Wer übernimmt diese Rolle bei dir? Schulleiter Dr. Bennhold, kleinbürgerlkiche Nachbarn
8. Entscheidungskampf
Welche schwierigen Entscheidungen musstest du bisher treffen? Was waren deine größten Auseinandersetzungen auf dem Weg?
9. Die Belohnung
Was war der Moment deines größten Triumphes? Was sind die Meilensteinen deiner Karriere?
10. Rückweg in die gewohnte Welt: Was hat mein Einsatz in der Bildungspolitik gebracht, was ist von meinem Enggement im Naturschutz geblieben?
Was hat sich durch dich geändert?
11. Die Erneuerung und der Sinn
Zeit, ein Fazit zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. Welche Erkenntnisse ziehst du aus dem bisherigen Weg?
12. Welche Prinzipien sind für dich wichtig und was willst du in der Zukunft noch erreichen?
Was ist wichtig im Leben: 5 Tipps, um ein erfülltes Leben zu führen
Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet, der Hektik des Alltags bewusst zu entfliehen und die kleinen Momente wahrzunehmen. ...
Dankbarkeit. ...
Zielsetzung. ...
Selbstfürsorge. ...
Verfolge deine Leidenschaften.
"Ihr Unterbewusstsein hat die Antwort auf alle Probleme. Wenn du deinem Unterbewusstsein vor dem Schlafen sagst: 'Ich möchte um 6 Uhr morgens aufwachen', wird es dich zu dieser genauen Zeit wecken".
Kaum jemand ist sich darüber im Klaren, wie stark uns das Unterbewusstsein durch den Alltag navigiert, wie sehr unsere Entscheidungen von verborgenen Wünschen gesteuert werden. Womöglich bestimmen sie sogar einen Großteil unseres Denkens und Handelns. Das glaubt jedenfalls Joseph Murphy.
Das Wesen eines jeden Menschen hat eine unbekannte Seite, die seinem Denken fast völlig verschlossen ist und die doch entscheidend sein Handeln prägt. Es ist ein Bereich unserer Psyche, der unserem Bewusstsein nicht zugänglich ist. Und der dennoch ein gewichtiger Teil des Ichs ist. Diese mysteriöse Kraft, das Unterbewusstsein, gibt vor, wen wir sympathisch finden, wer uns attraktiv erscheint, was uns Unbehagen bereitet, Angst macht – und was im Leben wir erreichen wollen.
+ "Viele schlafen tief, weil sie nicht über diese Goldmine unendlicher Intelligenz und grenzenloser Liebe in sich selbst Bescheid wissen. Was auch immer du willst, du kannst es hervorholen".
+ "In dir liegt eine Goldmine, aus der du alles gewinnen kannst, was du benötigst, um das Leben glorreich, freudvoll und in Überfluss zu leben.
+ "Ändere deine Gedanken, und du änderst dein Schicksal".
+ Wer bin ich? – Philosophie der Selbstfindung
von Dr. Hendrik Wahler
Wer bin ich?
Wer bin ich? – Das ist die Frage nach meiner eigenen Identität. Nach meinem wahren Ich. Ich suche nach meinem Selbst – aber nicht nur nach meinen Sonnenseiten, sondern auch nach meinen Schattenseiten. Denn zum eigenen Selbst gehören auch Fehler, Schuld, Unzulänglichkeiten, Schwächen und Lügen.
Ein klares und ungeschöntes Selbstbild – das ist eine Antwort auf die Frage, wer ich bin.
Inhaltsangabe
Wer bin ich wirklich?
Authentizität (mein wahres Ich)
Selbstfindung (meine Identität)
Selbsterfahrung (mein inneres Team)
Verhaltensmuster (meine Schemata)
Innere Antreiber (meine verborgenen Lenker)
Aufrichtigkeit (meine Schattenseiten)
Selbsttäuschung (meine Selbstlügen)
Abwehrmechanismen (meine Beschützer)
Selbstzweifel und Kritik (meine Chance)
Beim Tod eines geliebten Menschen kann man schnell seinen Lebensmut verlieren. Es braucht Zeit, um mit dem Verlust zurechtzukommen. Selbst nach einem „Trauerjahr“ kann man immer wieder in ein Stimmungstief fallen, besonders an speziellen Tagen wie dem Geburts-,Todes- oder Hochzeitstag. Man lässt sich hängen, zieht sich zurück, reagiert kaum noch auf Initiativen seiner Umwelt und hat das Gefühl, dass „alles nichts mehr bringt“. So ist es auch mir ergangen. Um dann nicht ganz in Resignation zu verfallen, habe ich mich in solchen Momenten bemüht, anzuhalten und mich auf eine Kraftquelle zu besinnen. Liebevolle und tröstende Gedanken: Du öffnest das Fenster. Der Sommer duftet. Lärmt fröhlich in Stadt und Land.
Weiße Wolkenberge driften unterm Himmelszelt ins Nirgendwo. Schwalben und Bienen bevölkern die Luft. Wo sie wohnen, bin ich in euren Herzen. Adelheid Natus
Dies waren die zarten Worte meiner Frau, die uns nach langer Krankheit verlassen musste. Sie waren an alle Freunde und Verwandte gerichtet und in ihrem Nachlass so abgelegt, dass ich sie sofort finden musste. Sie enthielten nämlich auch eine Botschaft an mich persönlich. Sie wollte den Mann, den sie liebte, behutsam in eine Zukunft geleiten, in die sie nicht mitgehen konnte. Und ich verstand sofort, was sie mir sagen wollte: "Verrate nicht unseren gemeinsamen Traum"! So bin ich dann dorthin gegangen, wo meine Frau noch während ihrer Krankheit oft war und wo sie Kraft geschöpft hat: In unserem Landschaftsgarten konnte der Zauber ihrer liebevollen Worte wirksam werden, so dass ich neuen Lebensmut bekam. Denn ja - meine Frau wollte, dass es mir gut geht Und ja - sie wollte unser Projekt weiter wachsen sehen! Also will ich ihr Vermächtnis in Ehren halten – und leben!
Im Unterschied zu anderen Tieren können wir in unserem Leben vieles sein und machen und haben zahlreiche, tolle Optionen zur Wahl. Wenn wir hier und da mal Entscheidungen treffen, an denen wir hinterher zweifeln, die wir zu einem späteren Zeitpunkt mit mehr Wissen und Erfahrung nicht mehr so treffen würden, ist das kein Grund, sich zu grämen – das Leben ist ein ergebnisoffenes Experiment.
Welche Erlebnisse haben mich geprägt? An welche Situationen denke ich noch heute zurück? Welche Menschen waren wichtig für mich? Bin ich diesen Menschen gerecht geworden, oder habe ich mir Schuld aufgeladen? Solche relevante Fragen will ich stellen und mir selbst beantworten. Doch während ich auf Vergangenes zurückblicke, will ich aber doch mit Freude weiter leben und dabei vielleicht sogar merken, dass ich "klüger" geworden bin. Ein Lebenskünstler will ich in meinem fortgeschrittenen Alter sowieso nicht mehr werden. Deshalb würde es mir schon reichen, wenn ich aus meinen jetzigen Möglichkeiten das Beste machen könnte.
"Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben", sagt Cicely Saundersd (Begründerin der modernen Hospizbewegung). Und das gelte immer, egal wieviel Zeit noch zum Leben bleibt.
"Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung." Johann Heinrich Pestalozzi
Mein Weltverständnis (Symbo: Bernstein): "Gewissheit aus entfernter Zeit // vor unserer Geschichte // hält das fossile Harz bereit, // in goldgefärbtem Lichte. // Als Beispiel gelte ein Insekt, // leblos bewahrt im Glanze: // Betrachte Leben mit Respekt, // der Kosmos ist das Ganze". Dieter Natus
Leben pflegen
"Der GARTEN öffnet uns das Herz, // der Blütenduft dämpft manchen Schmerz, //und lehrt dabei zu jeder Zeit // die hohe Kunst der Achtsamkeit. // Auch der Verstand im Höhenflug // wird wach und macht uns lebensklug: // Was ist schön, und was ist richtig? // Leben pflegen, das ist wichtig!"
Dieter Natus
*** Ökologisches Haus bauen *** Garten der ökologischen und sozoialen Vielfalt gestalten*** meinem Enkel einen Kompass mitgeben, wie es Opa Heiyd getan hat.
+ Welche Phasen gibt es im Leben?
Grob einteilen können wir das menschliche Leben in diese fünf Phasen:
Geburt.
Kindheit.
Jugend.
Erwachsen werden / Erwachsen sein.
Seniorenalter.
+ Welche Lebensabschnitte gibt es im Alter?
Das Erwachsenenalter wird unterteilt in ein frühes (18–35), mittleres (35–65) und höheres (65–80) Erwachsenenalter. Die aktive Lebensphase nach dem Berufsleben, die in relativer Gesundheit verbracht werden kann, wird als Drittes Alter beschrieben. Die Zeit nach dem 80. Lebensjahr gilt als hohes Alter.
+ Welche Lebensphase ist die schönste?
Glücklichste Phase zwischen 30 und 34
Während die Kindheit vergleichsweise selten als die glücklichste Phase eingestuft wurde, schnitten die Lebensjahre zwischen 40 und 50 gut ab. Am häufigsten aber wurde die Zeit zwischen 30 und 34 Jahren als die glücklichste Episode im Leben von den Befragten genannt
+ Was sind 5 Phasen?
Nach dem Modell der fünf Phasen der Trauer (Kübler-Ross Modell) durchlaufen Trauernde fünf Phasen mit unterschiedlichen Gefühlen: Leugnung, Ärger, Feilschen, Depression und Akzeptanz. Obwohl dieses Modell häufig verwendet wird, konnten Studien seine Gültigkeit bisher nicht belegen.
+ „Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch [das Gefühl], bedeutend zu sein“ (John Dewey (US-amerikanischer Philosoph und Pädagoge). Wenn du das beachtest, hast du die Möglichkeit, auf Menschen Einfluss zu nehmen und Sie nach eigenem Ermessen positiv zu manipulieren.
+++ Eigene persönliche Heldengeschichte erstellen
1. Die gewohnte Welt
Der Anfang der Heldenreise und damit der Zeitpunkt des Beginns: Was hast du damals gemacht? Was hat dir damals gefehlt? Was waren deine Träume und Wünsche? Kriegskind, Nachkriegselend, v4 mal grundschule
2. Der Ruf zum Abenteuer
Wie sah dieser Hallo-wach-Moment aus? Wann ging mir "ein Licht auf" Moment, in dem jemand etwas begreift, Pfadfider, 68-er Bewegung, Referendarausbildung, Gewerkschaft, Personalratsamt, Heirat und Familiengründung
3. Die Verweigerung des Rufs
Was waren Ihre Ängste zu Beginn? Was waren die ersten Hürden, die du überwinden musstest? Wie hat dein Umfeld reagiert? "In dem Alter macht man sows nicht",
4. Begegnung mit dem Mentor
Mentoren oder Vorbilder sind oft elementarer Baustein einer Erfolgsstory. Wer war dein Mentor? Wer inspirierte dich? Opa Heyd, Lehrer Grisson, Mauloffer Opa und in der jetzigen Phase meines Lebens (fortgeschrittenes Alter meine Frao Adelheid (posthum; Zwerk mit Rettungstrin)
5. Überschreiten der ersten Schwelle
Aller Anfang ist schwer. Wie hast du deine ersten Schritte wahrgenommen? Was fiel dir besonders schwer? Hausbau, funktionierende Familienstruktur, schlechte Arbeitsbedingungen
6. Bewährungsproben, Verbündete und Feinde
Erzähle mehr von deinem Umfeld. Wer unterstützte dich? Wen bezeichnetest du als Konkurrenten? Meine tolle Frau, Freunde (Willi, Denis usw)
7. Jede gute Geschichte braucht neben einen charismatischen Protagonisten auch einen Gegenspieler. Wer übernimmt diese Rolle bei dir? Schulleiter Dr. Bennhold, kleinbürgerlkiche Nachbarn
8. Entscheidungskampf
Welche schwierigen Entscheidungen musstest du bisher treffen? Was waren deine größten Auseinandersetzungen auf dem Weg?
9. Die Belohnung
Was war der Moment deines größten Triumphes? Was sind die Meilensteinen deiner Karriere?
10. Rückweg in die gewohnte Welt: Was hat mein Einsatz in der Bildungspolitik gebracht, was ist von meinem Enggement im Naturschutz geblieben?
Was hat sich durch dich geändert?
11. Die Erneuerung und der Sinn
Zeit, ein Fazit zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. Welche Erkenntnisse ziehst du aus dem bisherigen Weg?
12. Welche Prinzipien sind für dich wichtig und was willst du in der Zukunft noch erreichen?
Ich wollte aber nicht Antworten auf vorgegeberne Fragen in die formalen Spalten ein gekauftes "Erinnerungsbuch" eintragen müssen. Ein solches hatte meine Kinder meiner todranken Frau und zugleich auch mir gegeben, als meine Frau so krank wurde.
- stattdessen: Erzählung, frei gestaltet, symbolsch als "Logbuch einer Lebensreise" konzipiert.
Ich bin ich, mal froh und heiter, auch traurig und so weiter. Ja ich bin so, das macht Sinn. Ich bin ich, so macht es Sinn. Ja, ich bin richtig, so wie ich bin! ( Kindergarten-Team St. Elisabeth, Quelle: www.pinterest.de/pin/321866704620681346/)
Ich bin mal froh und heiter, auch traurig und so weiter. Nur ich bin so, und das macht Sinn, weil ich dann ich selber bin.
Meine trübsinnige Stimmung nährte aber einen Verdacht. Nimmt der kleine Kerl etwa gerade die Rolle ein, für mich in Kindertagen mein zerlumpter Teddy-Bär gespielt hat? Der begleitete mich in wilden Kriegstagen überall hin. Ich bin nämlich im zweiten Weltkrieg in Frankfurt am Main geboren. Etwa 3 Jahre war ich alt, als die Bomber der Aliierten Streitkräfte große Teile der Stadt in Schutt und Asche legten. (*******)
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"Du mußt nur aufpassen, daß ich nicht zu viel philosophisch schwadroniere und mir meie Flügel verbrenne", mahnte ich, und dacht an die Ikarus-Sage. Die war mir nicht zufällig so gegenwärtig. In meinem Wohnzimmer hing nämlich die Lithographie eines nahmhaften Künstlers. Dessen karrikaturistische Interpretation der Sage war nicht ohne Grund von dem Künstler selbst handschriftlich an mich persönlich adressiert worden.
Die Walachei ist eine historische Landschaft im Süden des heutigen Rumänien. Mit dem Begriff haben die mittelalterlichen Kulturen Mittel- und Osteuropas das Hirtenvolk des Balkans und der Unteren Donau bezeichnet. Leider wird das Wort wird heutzutage auch häufig als Schimpfwort gegen Ausländer benutzt.. Beziehe ich diese abschätzige Bemerkung meiner Nachbarin auf mich, so weiß ich beschei: Unser Dorf soll schöner werden, da gehört meine Art zu leben doch nich hin.
WIRKSAM
Gewissheit aus entfernter Zeit
vor unserer Geschichte
hält das fossile Harz bereit,
in goldgefärbtem Lichte.
Als Beispiel gelte ein Insekt,
leblos bewahrt im Glanze:
Betrachte Leben mit Respekt,
der Kosmos ist das Ganze.
Für dich soll nun der schmucke Stein
vertrauensbildend wirksam sein.
Dieter Natus
(zum Bernsteinschmuck für Hermine an Weihnachten)
Schaukelschwang im Sausewind,
höher, schneller, stundenlang,
ja, das liebten wir als Kind,
weil Lebenslust dann übersprang
Höhenrausch und Tiefenflug,
aufwärts, abwärts, lebenslang,
Wer dies schätzen kann nutzt klug
die Ernergie zum Neuanfang.
Dieter Natus
Intuition – die Intelligenz des Unbewussten
+ Die kindhafte Intuition ist die Fähigkeit, mit den Augen eines Kindes unvoreingenommen die Welt zu erfahren. Sie hilft, sich von vorgefertigten Gedankengängen frei zu halten und dadurch zu überraschenden und unkonventionellen Lösungen zu kommen. Berne nennt diese Funktion im Kind-Ich den ‚kleinen Professor‘
- ich bin auch ein "Trümmerkind" - bin ich deshalb auch so emotional unterentwickelt - Mangel an Empathie - überzogene Härte - falsches Männerbild vom "Harten Kerl" ?
DIE SACHE MIT DEM RETTUNGSRING
Der Rettungsring steht für Schutz und Unterstützung, während der Anker Stabilität und Vertrauen symbolisiert
Rettung bedeutet, daß in einer scheinbar ausweglosen Situation von irgendwo her Hilfe kommt. Vor allem Menschen in Not rufen danach, aber auch für die Natur oder aktuell für die Demokratie wird sie gefordert. Besonders in Krisen- und Kriegszeiten sind Nothelfer allerorten unentbehrlich. Ich bin im 2.Weltkrieg geboren. ....
"Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden." Philosoph Kierkegaard.
„Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.“ S. Buck
Fermentiert in alter Schale
exquisit bis ins Finale,
erstklassig im Geschmacksprofil,
von Solchem hat man nie zu viel.
Ein Prosit deshalb auf dein Wohl,
dass du gesund bleibst - Gott befohl!
Welche Erlebnisse haben mich geprägt?
An welche Situationen denknoch heute zurück?
Welche Menschen waren wichtig für dich?
Wenn du dich intensiv mit deiner eigenen Lebensgeschichte auseinandersetzt, findest du sehr schnell Ideen für Geschichten. Dabei kann aus dem Finden ein Erfinden werden, denn natürlich brauchst du dich beim Erzählen nicht auf deine Erfahrungen zu beschränken. Sie sind ein schöner Ausgangspunkt, um etwas ganz Neues zu schaffen.
Wie ein Lebenskünstler werden? Ob ich dazu eine besondere Begabung benötige? Ich glaube nicht. Ich muss auch nicht den Anspruch erheben, mein eigenes Leben als "Kunstwerk" gestalten zu wollen. Ich bleibe realistisch. Es reicht mir schon, wenn es mir gelingt, aus meinen Möglichkeiten immer das Beste zu machen.
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Dem Tag mehr Leben geben: "Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben", sagt die Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin Cicely Saunders. Und das gelte immer, egal wieviel Zeit noch zum Leben bleibt.
+++++
Den Klang der Heimat pflegen: Im Zeitalter der Globalisierung beschleunigt sich der Prozess der Auflösung vertrauter räumlicher und sozialer Strukturen. Das Leben wird zunehmend von komplexen und vom einzelnen kaum kontrollierbaren Abläufen bestimmt. Eine Lokalsprache ist der Klang der Heimat. Sie wird heute immer mehr als "Zweitsprache" mit eigenem Wert akzeptiert, denn sie verkörpert ein Stück Heimatkultur.
+++++
Treibgut des Lebens
Sanft im Wellenschlag der Zeit,
an Strand gespült und griffbereit,
sind Überbleibsel der Natur
und Unrat der Konsumkultur
der Werkstoff für die Schöpferhand
mit viel Geschick und Kunstverstand.
Die Natur kennt keinen Dreck,
holt jeden Rest aus dem Versteck.
Und sind es Exkremente nur,
sie baut sie um – zur Lebensspur!
Konsumgehabe: „Ex und fort,
Dreck ist doch sowieso vor Ort“,
so will ein Umweltfreund nicht denken.
Er wird an die Folgen denken:
„Kann man etwas noch verwenden,
soll es nicht im Abfall enden.“
Ist das Produkt vielleicht auch klein,
es soll Leben spendend sein
für manche kleinen Lebewesen,
die ansonst bedroht gewesen.
Dieter Natus
In Künstlerhand wird auch der Kehricht unserer Wohlstandsgesellschaft zum Rohstoff der Gestaltungskraft. In einer Zeit, in der die Rohstoffe immer knapper und die Müllberge immer größer werden, sind solche Denkanstöße wünschenswert.
Eine Wegwerfdose wird zur originellen Nisthöhle, geeignetes Füllmaterial findet sich in der Natur genug, und schon sind viele Zimmer frei im „Wildbienenhotel“.
+++++
Endlich
Ich segle dahin auf schlierig schillernden Seifenblasen,
erblicke den blauen Himmel hinter blühenden Bäumen,
ich träume den verloren geglaubten Traum meiner Träume:
Ich selbst zu sein.
Adelheid Natus
Leben pflegen
Der GARTEN öffnet uns das Herz, // der Blütenduft dämpft manchen Schmerz, //und lehrt dabei zu jeder Zeit // die hohe Kunst der Achtsamkeit. // Auch der Verstand im Höhenflug // wird wach und macht uns lebensklug: //
Was ist schön, und was ist richtig? // Leben pflegen, das ist wichtig! //
Dieter Natus
„Es war einmal …“ ist ja an sich schon eine biografische Formulierung. Märchen befassen sich mit zeitlosen – gewissermaßen archetypischen – Lebensthemen.
Mit Geschichten aus dem Märchenbuch darf man also an Vertrautes anknüpfen. Und zugleich darf der Inhalt ganz neu betrachtet und auf selbst erlebte Herausforderungen unseres Daseins bezogen werden: Biografiearbeit wird „märchenhaft“!
In Märchen haben die Protagonist*innen häufig eine große Prüfung oder Herausforderung zu bewältigen. Welche Prüfung haben Sie schon in Ihrem Leben bewältigt? Wie ist Ihnen das gelungen? Was steht Ihnen aktuell an Herausforderungen bevor? Am Ende gilt in der lebendigen Biografiearbeit mit Märchen für mich der Satz des bekannten Märchenerzählers Hans Christian Andersen: „Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.“
Lebensmut in dunkler Zeit: Sich auf eine Kraftquelle besinnen
Beim Tod eines geliebten Menschen kann man schnell seinen Lebensmut verlieren. Es braucht Zeit, um mit dem Verlust zurechtzukommen. Selbst nach einem „Trauerjahr“ kann man immer wieder in ein Stimmungstief fallen, besonders an speziellen Tagen wie dem Geburts-,Todes- oder Hochzeitstag. Man lässt sich hängen, zieht sich zurück, reagiert kaum noch auf Initiativen seiner Umwelt und hat das Gefühl, dass „alles nichts mehr bringt“. So ist es auch mir ergangen. Um dann nicht ganz in Resignation zu verfallen, habe ich mich in solchen Momenten bemüht, anzuhalten und mich auf eine Kraftquelle zu besinnen. Liebevolle und tröstende Gedanken: Du öffnest das Fenster. Der Sommer duftet. Lärmt fröhlich in Stadt und Land.
Weiße Wolkenberge driften unterm Himmelszelt ins Nirgendwo. Schwalben und Bienen bevölkern die Luft. Wo sie wohnen, bin ich in euren Herzen. Adelheid Natus
Dies waren die zarten Worte meiner Frau, die uns nach langer Krankheit verlassen musste. Sie waren an alle Freunde und Verwandte gerichtet und in ihrem Nachlass so abgelegt, dass ich sie sofort finden musste. Sie enthielten nämlich auch eine Botschaft an mich persönlich. Sie wollte den Mann, den sie liebte, behutsam in eine Zukunft geleiten, in die sie nicht mitgehen konnte. Und ich verstand sofort, was sie mir sagen wollte: "Verrate nicht unseren gemeinsamen Traum"! So bin ich dann dorthin gegangen, wo meine Frau noch während ihrer Krankheit oft war und wo sie Kraft geschöpft hat: In unserem Landschaftsgarten konnte der Zauber ihrer liebevollen Worte wirksam werden, so dass ich neuen Lebensmut bekam. Denn ja - meine Frau wollte, dass es mir gut geht. Und ja - sie wollte unser Projekt weiter wachsen sehen! Also will ich ihr Vermächtnis in Ehren halten – und leben!
TRAUMLAND
"Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war." Ernst Bloch
Bei der Anlage und Pflege von kleinen Biotopen der Natur achtsam zu begegnen ein kleines Paradies zu schaffen, das war unser gemeinsamer Traum, unsere "Konkrete Utopie". Auf einem Flurstück von besonderem ökologischem Wert wollten wir ihn verwirklichen. Auf einem Flurstück von besonderem ökologischem Wert wollten wir ihn verwirklichenSo sammelten wir Feldsteine, pflanzten Obstbäume, legten Hecken an, leiteten Bachwasser in einen kleinen Teich, und wirkten sonst noch was alles. Hier sollte unser stilles Paradies entstehen. Es war der Traum von einem einem grünen Zuhause für uns zwei und unsere Kinder und von einem REFUGIUM für die Haselmäuse, die Grillen, die Feldhasen, die Fledermäuse und die vielen Kreaturen, die in der ausgräumten Kulturlandschaft keinen Platz mehr finden. So sammelten wir Feldsteine, pflanzten Obstbäume, legten Hecken an, leiteten Bachwasser in einen kleinen Teich, und wirkten sonst noch was alles. Hier sollte unser stilles Paradies entstehen. Es war der Traum von einem einem grünen Zuhause für uns zwei und unsere Kinder und von einem REFUGIUM für die Haselmäuse, die Grillen, die Feldhasen, die Fledermäuse und die vielen Kreaturen, die in der ausgeräumten Kulturlandschaft keinen Platz mehr finden.
Für mich entwickelte sich das große Freizeitgelände zu einem Abenteuerspielplatz für Männer. "Es gibt viel zu tun. Packen wir's an!" Hier konnte er sich mit lautem Werkzeug beweisen - der harte "Naturbursche", der mutige Holzfäller, der kundige "Gartenbaumeister" und der wissbegierige "Forscher". Doch unsere "Konkrete Utopie" drohte zugestellt zu werden von manchen falsch gestellten Lebensfragen und achtlosen Antworten meiner alltäglichen Betriebsamkeit. Und die Bank, auf der wir beide zusammen sitzen und gemeinsam alt werden wollten, wurde viel zu wenig genutzt. Wird sie nun für immer leer bleiben?
Abschiedes-Ruf der Kraniche Alle Jahre wieder fliegen sie in beeindruckender Formation über den „Kirrberg“, über unseren großen Landschaftsgarten. Auf meine Frau und mich wirkten die schrillen Schreie der Kraniche, die zu ihren Sommerquartieren zogen, stets wie ein Weckruf: Der Frühling nahte, bald würden wir wieder in unserem privaten „Naturschutzgebiet“ aktiv werden können - bis zum späten Herbst, wenn sie auf dem Weg zu ihren Winterquartieren wieder über unser kleines Paradies fliegen werden. Die Raben krächzen den Herbstgesang // in kalt-klarer Luft, mir wird so bang. // Die Kraniche schreien mir Abschied zu // auf dem Wege nach Süden – ich geh’ zur Ruh. // Alle Unruhe aus dieser hektischen Zeit // auf Erden lass ich hinter mir, weit. // Adelheid Natus
Als die letzten Kraniche in jenem Herbst den "Kirrberg" überflogen, schien ihr Ruf einen anderen Klang zu haben. Es war still geworden in unserem kleinen Paradies, denn meine Frau war inzwischen verstorben.
Eine Botschaft an mich - Diese zarten Worte richtete meine Frau an alle, die sie liebte, kurz bevor sie uns nach langer Krankheit verlassen musste:
Du öffnest das Fenster. Der Sommer duftet. // Lärmt fröhlich in Stadt und Land. // Weiße Wolkenberge driften unterm Himmelszelt ins Nirgendwo // Schwalben und Bienen bevölkern die Luft. // Wo sie wohnen, bin ich in euren Herzen. - Adelheid Natus
Sie hatte das Gedicht in ihrem Nachlass so abgelegt, dass ich es sofort finden musste. Die liebevollen und tröstenden Gedanken galten ihrer Familie und ihren Freunden. Das Gedicht enthielt aber auch eine Botschaft an mich persönlich. Diese verstand ich sofort. Sie wollte den Mann, den sie liebte, behutsam in eine Zukunft geleiten, in die sie nicht mitgehen konnte. Und ihre Botschaft an mich war klar: Verrate nicht unseren gemeinsamen Traum!
So werd’ ich gehen, ohne Spur im Staub, // vielleicht auf Nimmerwiedersehen. // An manchen Bäumen keimt neu nun das Laub – // ach, lasst uns lieber in der Welt bestehen. // Adelheid Natus
Ja, liebes Herz, der Mai soll kommen. Und deine Spur ist nicht verweht. Wir werden unseren Traum weiter träumen, so wie du es gewollt hast. Das Projekt www.baumbloghaus.de ist ein Beitrag dazu. Viele Menschen werden mit dir träumen. Und ich werde dabei sein – in der Welt, im Hier und Jetzt.
Die Kraniche werden wieder fliegen
Gilt ihr Flugbild nicht seit Generationen als Zeichen für Liebe und Treue? Die Kraniche werden bald wieder über den "Kirrberg" fliegen. Aber ihr Ruf wird hoffnungsvoller klingen. Denn sie werden unser Anliegen in die Welt tragen.
Kranich, fliege in die Weite // und trage Hoffnung in die Welt, // dass mehr Achtsamkeit uns leite // und nicht die Gier nach Macht und Geld. //Dieter Natus
Nach dem Tod von Adelheid Natus öffnete ich unser "Stilles Paradies" für Projekte von www.baumbloghaus.de.
Naturbegeisterte Menschen jeden Alters, die den Ruf der Kraniche vernommen haben, sollten sich hier in privatem Rahmen treffen und mit Tatkraft den Traum von einer grünen Insel der Hoffnung in unserer Kulturlandschaft weiter träumen,
ökologische Zusammenhänge studieren, Naturschutz-Strategien diskutieren und umsetzen oder auch "nur" die stille Natur genießen und achtsames Verhalten einüben können.
Naturbegeisterte Menschen jeden Alters, die den Ruf der Kraniche vernommen haben, sollten sich hier in privatem Rahmen treffen und mit Tatkraft den Traum von einer grünen Insel der Hoffnung in unserer Kulturlandschaft weiter träumen, ökologische Zusammenhänge studieren, Naturschutz-Strategien diskutieren und umsetzen oder auch "nur" die stille Natur genießen und achtsames Verhalten einüben können.
BIOGRAPHIEARBEIT? Märchenhaft!
Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ (Lucius Annaeus Seneca)
"Ich habe doch gelebt, war stets befähigt zu atmen, den Stoffwechsel zu betreiben, zu wachsen und mich fortzupflanzen. Ist das mit meinen jetzt 85 Jahren Lebenszeit nicht schon ganz viel, wofür ich dankbar sein müsste", dachte ich und fühlte mich plötzlich irgendwie viel besser. Viel zu schnell gerät im Alltag aus dem Blick, wie wundervoll und einzigartig unser Leben ist. Und über die Kürze der Lebenszeit zu klagen ist doch nur Ausdruck einer unpassenden Lebensweise. "Genieße die kleinen Dinge, denn eines Tages wirst du vielleicht zurückblicken und erkennen, dass sie die großen Dinge waren. Rückblickend sehe ich nichts zu bereuen und wenig zu korrigieren. „Korrespondenz von John C.“
FRAGEN STELLEN
Normalerweise sollte jede Frage einzeln gestellt und beantwortet werden. Dies macht es übersichtlicher und fairer für alle
+ Was bedeutet es, vorwärts zu gehen?
- vorankommen; in der Zeit oder im Raum weiterreisen . Synonyme: fortfahren, fortschreiten. weitermachen, weitermachen, fortsetzen, bewahren, aufrechterhalten.
** * Die ungefilterte Phantasie Hannos verhilft mir aus der negativen Grübelei heraus zu kommen und macht mich wieder zu dem kleine Jungen mit der großen Zukunft zu werden, der das kleine Tun (Beispiel Kirrberg) als etwas Großes (Beitrag für eine bessere Welt) begreifen und das große Leben in den kleinen Ereignissen erkennen kann. Ein Loblied auf die Fantasie, die nicht märchenhaft unrealistisch bleibt, sondern zur kraftvollen "Konkreten Utopie" wird, die zumindest SPUREN ZU EINER BESSEREN WELT hinterlässt.
Das Alter bleibt im besten Fall niemand „erspart“. Ein alt gewordener Mensch bleibt der/die Gleiche, mit Vorlieben, Eigenheiten und den Erfahrungen seines ganzen Lebens. Aber Bedürfnisse können sich verändern.
Mit abnehmenden Kräften fokussieren sich alte Menschen oft auf das für sie Wesentliche – den gelingenden Alltag. Für eine einfachere Bewältigung des täglichen Lebens, können eine Wohnungsadaptierung, mobile Dienstleistungen und, falls nötig, finanzielle Förderungen beitragen, ebenso ein verstehender Umgang zwischen den Generationen.
Denn neben der Selbstversorgung bleiben Bedürfnisse, wie sinnvolle Aufgaben, eine befriedigende Lebenssituation, Beziehungen und damit auch die Teilnahme am sozialen Leben erhalten.
Hoffnung ist der Glaube, dass die Dinge besser werden. Sie treibt uns immer wieder an und lässt uns weitermachen. Vielleicht ist sie die größte Form des Optimismus, eine Schlüsseleigenschaft für unser Wohlbefinden. Hoffnung zu haben bedeutet, das Vertrauen und die Zuversicht nicht zu verlieren
+ Jemand, der hoffnungslos ist, glaubt, dass nichts Gutes passieren kann – ein Happy End scheint unmöglich
+ Es gibt erwiesenermassen Veränderungen, wenn man älter wird: Die Erste Falten können entstehen, auch die Leistungsfähigkeit und Ausdauer beginnt bereits abzunehmen, Muskel-Kräfte lassen nach, man wird langsamer, ist nicht mehr so beweglich. Zumindest körperlich.
+ Warum ist alt werden so schwer?
Wie wir altern, wie jung oder alt wir uns fühlen und sind, hängt sehr stark von unseren Erwartungen ab. Je mehr du mit dem Älterwerden beängstigende Zustände wie Gebrechlichkeit, Vergesslichkeit, geistige Defizite und nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit verbindest, desto wa
Alt werden, alt sein
Alter bedeutet nicht nur Schmerz und Sterben, sondern auch Freude und Wissen.
Das Alter bleibt im besten Fall niemand „erspart“. Ein alt gewordener Mensch bleibt der/die Gleiche, mit Vorlieben, Eigenheiten und den Erfahrungen seines ganzen Lebens. Aber Bedürfnisse können sich verändern.
Mit abnehmenden Kräften fokussieren sich alte Menschen oft auf das für sie Wesentliche – den gelingenden Alltag. Für eine einfachere Bewältigung des täglichen Lebens, können eine Wohnungsadaptierung, mobile Dienstleistungen und, falls nötig, finanzielle Förderungen beitragen, ebenso ein verstehender Umgang zwischen den Generationen.
Denn neben der Selbstversorgung bleiben Bedürfnisse, wie sinnvolle Aufgaben, eine befriedigende Lebenssituation, Beziehungen und damit auch die Teilnahme am sozialen Leben erhalten.
In vielen Kulturen wurden alte Menschen hoch geschätzt für ihre Lebensweisheit. Diesen Schatz zu bergen und Hochbetagte nicht als bloße Hilfe-Objekte zu sehen, sondern sie einzubinden ins Leben, ist ein allseitiger Gewinn.hrscheinlicher werden diese eintreten
+ Was beschleunigt das Alter? Falsche Ernährung
„Ein Altersbeschleuniger ist die zivilisierte, industrialisierte, veränderte Kost. Das ist der Zucker, das Weißmehl, das Fast Food, das sind die gehärteten Fette. All das lässt uns schneller altern. Zucker lässt auch unsere Eiweiße im Körper verkleben.
+ Kann man mit 60 noch sein Leben ändern?
Egal wie alt wir sind, für Veränderungen und Neuanfänge ist es nie zu spät. Wer die Komfortzone verlässt, Herausforderungen annimmt und bereit ist, neue Wege zu gehen, kann das Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten.
Aus meiner Sicht sind es drei Faktoren, die ein positives Älterwerden fördern: Optimismus, Disziplin und Dankbarkeit.
+ Optimismus
Eine optimistische Haltung hilft uns das Leben, auch in Krisenzeiten, gut zu meistern. Nicht immer ist es leicht, seine optimistische Grundhaltung zu behalten. Manchmal lässt das Leben einen schon verzweifeln. Auch das Altern fordert uns als Menschen hier besonders heraus. Wenn es hier zwickt und da knarrt, wenn nicht mehr alles so rund läuft, wie gewohnt, wenn nach und nach Freunde sterben und die Zeit immer knapper wird, dann kann der Optimismus schon mal verloren gehen. Was dann? Wie wieder zurückfinden in eine positive Lebenshaltung?
Das Positive zuerst: Die Natur hat es so vorgesehen, dass ältere Menschen mit ihrem Leben zufriedener sind als jüngere Menschen. Woran das liegt, wurde ausführlich erforscht. Ergebnis: Mit dem Älterwerden entwickeln wir ein selektives Denken. Wir nehmen Positive stärker wahr als Negatives. Auch unsere Erinnerungen werden immer positiver. Die Wissenschaft hat diesem Phänomen sogar einen Namen gegeben: Positivitätseffekt.
Die Natur unterstützt uns im Alter also mit einem positiven Blick auf die Welt. Trotzdem können wir auch Zeiten erleben, die uns hinunterziehen, die uns Energie rauben. Bei Krankheit etwa, bei chronischen Schmerzen oder dem Tod einer Freundin.
In diesem Fall kommt, aus meiner Sicht, der zweite Faktor zum Tragen: Die Disziplin.
Wenn ich eines aus meinen vielen Jahren Altenpflege mitgenommen habe, dann die Erkenntnis, dass gutes Älterwerden Disziplin braucht. Dazu zählt für mich vor allem die Disziplin, mit dem Älterwerden vorausschauend und bewusst umzugehen. Hinzuschauen mit 60/ 65, sich mit dem eigenen Älterwerden zu beschäftigen und es ein wenig zu planen, nicht alles dem Zufall zu überlassen.
Und damit komme ich zum dritten Punkt, der mir von alten Menschen als wichtiger Faktor fürs Älterwerden vermittelt wurde: Dankbarkeit.
Dankbarkeit
Dankbar für ein langes Leben, dankbar für gesunde Kinder und Enkelkinder, dankbar für Wohlstand, dankbar für ein Leben in Frieden, dankbar für schöne Begegnungen, dankbar für.... ich habe Menschen erlebt, mit schrecklichen Schicksalen, die am Ende ihres Lebens trotzdem so viel Dankbarkeit ausstrahlten. (Umgekehrt habe ich auch viele Menschen erlebt, deren Leben leicht und heiter war und trotzdem haben sie nur rumgemosert und geklagt. Auch daraus habe ich gelernt! )
Dankbarkeit und Optimismus sind eng verwoben. Wer das eine lebt, schöpft aus dem anderen und umgekehrt. Dankbarkeit und Optimismus befeuern sich gegenseitig. Doch wer meint, es würde dabei nur um gute Stimmung und Heiterkeit gehen, irrt. Im Älterwerden haben Dankbarkeit und der daraus resultierende Optimismus auch eine relevante körperliche Ebene. Je älter wir werden, umso mehr reduziert sich in unserem Gehirn nämlich das Dopamin, jener Botenstoff, den wir für die Kommunikation unserer Nervenzellen benötigen und den man als „Zündschlüssel“ für unser Tun verstehen muss. Dopaminmangel macht inaktiv, träge, lustlos, kraftlos, vergesslich und lässt die Stimmung in den Keller rasseln. Ein Circulus vitiosus beginnt, dem man kaum mehr entrinnen kann, wenn man ihn einmal betreten hat.
Allerdings, und das ist das Großartige: Wer sich regelmäßig bewusst in Dankbarkeit übt, produziert Dopamin. Wer eine dankbare Lebenshaltung hat, dessen Gehirn wird regelrecht umspült von Dopamin. Auch im Alter. Die Auswirkungen: Dankbare alte Menschen sind aktiver, kognitiv fitter, optimistischer und mit ihrem Leben zufriedener. Und in Folge haben sie auch mehr soziale Kontakte!
Das Besondere: Dankbarkeit kann man lernen und üben. Allerdings braucht man dafür wieder Disziplin, den unbedingten Willen also, gut durch die Zeit zu kommen und dafür auch etwas beizutragen.
Deshalb sehe ich Optimismus, Disziplin und Dankbarkeit als die drei wichtigsten Faktoren für ein gutes und zufriedenes Älterwerden. In allen drei Faktoren übe ich mich. Täglich. Schon seit Jahren. Sicher, manchmal fällt es mir leichter, manchmal schwerer, und es werden sicherlich Zeiten kommen, wo auch ich SEHR hadern werde.
* Eine optimistische Haltung hilft uns das Leben, auch in Krisenzeiten, gut zu meistern. Nicht immer ist es leicht, seine optimistische Grundhaltung zu behalten. Manchmal lässt das Leben einen schon verzweifeln. Auch das Altern fordert uns als Menschen hier besonders heraus. Wenn es hier zwickt und da knarrt, wenn nicht mehr alles so rund läuft, wie gewohnt, wenn nach und nach Freunde sterben und die Zeit immer knapper wird, dann kann der OpHoffnung ist der Glaube, dass die Dinge besser werden. Sie treibt uns immer wieder an und lässt uns weitermachen. Vielleicht ist sie die größte Form des Optimismus, eine Schlüsseleigenschaft für unser Wohlbefinden. Hoffnung zu haben bedeutet, das Vertrauen und die Zuversicht nicht zu verlieren
+ Disziplin
Jemand, der hoffnungslos ist, glaubt, dass nichts Gutes passieren kann – ein Happy End scheint unmöglichtimismus schon mal verloren gehen.
Dazu zählt für mich vor allem die Disziplin, mit dem Älterwerden vorausschauend und bewusst umzugehen. Hinzuschauen mit 60/ 65, sich mit dem eigenen Älterwerden zu beschäftigen und es ein wenig zu planen, nicht alles dem Zufall zu überlassen.
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* Wenn ich schon als Vorbild nicht tauge - lasst mich wenigstens ein schlechtes Beispiel sein.
* Wo sind die Menschen welche behaupten: wenn ich nochmal leben würde, würde ich alles genauso machen?
* Das Schönste, was mir im Leben passiert ist: Die letztn Worte meiner Frau auf dem Sterbebett.
+++ Das Schiff ist ein altes Symbol
+++ Ich wähle es, um meine Lebensreise zu reflektieren.
+++ Dabei muss ich von meinem Alter ausgehen
+++ Aufbruch in eine Zukunft wäre unpassen
+++ Ist mein Schiff also ein Wrack?
+++ Auch die wenige Lebenszeit kann man noch sinnvoll nutzen
+++ Martin Luthers Apfelbaum
+++ Das "Stafettenholz" weitergeben
+++ Gartenpirat spielen
+++ Kompass benutzen, Unterbewußtsein einsetzen
+++ Gebetbuch des Teufels: mein gaz persönliches Piratenspiel
**** Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiß?
Bäume für die Zukunft pflanzen - „Natur im Garten“
„Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen. “ – Rabindranath Thakur (Indischer Philosoph und Nobelpreisträger)
+ Wer pflanzt heute einen Baum?
Wer heute einen Baum pflanzt, plant in die Zukunft. Denn im besten Fall wird er lange Zeit wachsen und gedeihen und viele Jahrzehnte zur Schönheit der Umgebung beitragen
Lisanne Buisman
Wertvorstellungen zu haben und zu kennen ist wichtig, um du selbst zu sein. Sie zeigen dir, was dir im Leben wichtig ist, und helfen dir, eine Richtung vorzugeben und so im hektischen „Hier und Jetzt“ Entscheidungen zu treffen, die dich letztlich glücklich und erfüllt machen. Aber obwohl unsere Werte ganz persönlich sind, sind wir Menschen auch soziale Wesen und werden von den Menschen um uns herum beeinflusst.
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Ein Leben im Einklang mit deinen Werten hat zwei wesentliche Vorteile. Es gibt dir ein Gefühl der Erfüllung, des Sinns und des Glücks im Leben und hilft dir, dich weniger unterlegen zu fühlen, wenn Herausforderungen, Widrigkeiten oder schwierige Situationen auf dich zukommen. Umgekehrt zeigt die Forschung, dass ein Leben, das nicht im Einklang mit deinen Werten steht, zu inneren Konflikten und damit zu Stress, Anspannung, Burn-out und sogar einem höheren Risiko für Depressionen führen kann.
Weitere Vorteile eines Lebens nach deinen Werten sind laut Psychology Today:
Der Unterschied zwischen Werten und Zielen
Hast du manchmal das Gefühl, dass es dir nur um das Erreichen von Meilensteinen im Leben geht? Es ist gut zu wissen, dass die Erwartungen der Gesellschaft – und damit unseres Umfelds – oft aus Zielen und nicht aus Wertvorstellungen bestehen: einen gut bezahlten Job zu finden, ein schönes Haus zu besitzen, gut auszusehen und in einer glücklichen Beziehung zu sein.
Bei Zielen geht es um Dinge, die du in der Zukunft erreichen willst, den „Output”. Und sie hängen nicht nur von dir selbst ab, sondern auch von deinen Umständen, Möglichkeiten und anderen Menschen.
Wertvorstellungen hingegen liegen bei dir selbst und sind im Hier und Jetzt verankert: Sie sind der „Input” für dein Verhalten und deine Entscheidungen.
„Viele Menschen haben von ihrer Erziehung und ihrem Umfeld mitbekommen, dass ein glückliches Leben darin besteht, eine Reihe von festen Zielen zu erreichen. Aber ein langfristiges Gefühl der Erfüllung im Leben erreichst du nicht durch das Erreichen von Zielen, sondern vielmehr dadurch, dass du immer wieder nach deinen Wertvorstellungen handelst”, sagt Hessels.
„Das bedeutet nicht, dass du aufhören solltest, dir Ziele zu setzen. Ziele sind motivierend und können sehr befriedigend sein, wenn du sie erreichst. Aber wenn du Ziele wählst, die mit deinen Werten übereinstimmen, wirst du feststellen, dass du nicht nur das Ziel, sondern auch den Weg dorthin mehr genießen wirst.”
KONZEPT 1
Ein alter Mann spielt regelmäßig mit seinem Enkel im Garten Kin-Spiele - Beobachtungs- und Überlebenstraining. Sie erleben kleine Abenteuer. Die will der Alte zu "Lebensweisheiten" verdichten. In eine Flasche große werden Fundstücke ihrer kleinen Abenteuer-Reisen, Ideen und Pläne für die Zukunft, vor allem aber die kleinen "Weisheiten" hineingepackt, die der Alte seinem Enkel für die Zukunft mit aus dessen Lebensweg will. Er will eine (bleibende?) Spur, einen Fußabdruck seines Lebens hinterlassen. Der Enkel soll später die Möglichkeit haben, den Inhalt dieser Flasch als "Flaschenpost" zu öffnen für sich verwenden können.
KONZEPT 2
1. "Lebt denn der alte Holzmichel noch?" Einstieg (Gegenwart)
2. "Adelheid, schenk mir einen Gartenzwerg" (Liebe - Heirat -Ehe)
3. "Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen." (Pfadfinderzeit)
4. "Californian Dream" (Hausbau)
5. "Summ, summ, summ - Bienchen flieg herum" - gemeinsame Projekte mit Adelheid
6. "Oh, let our love survive" aus dem Song "Suspicious Minds" bvon Elvis
- Was bedeutet suspicious mind auf Deutsch? You have a very suspicious mind. Ihr seid ein sehr misstrauischer Mensch.
- Auf Untreue folgt Eifersucht, zumindest bei Elvis im Song Suspicious Minds, wo er darum fleht, dass sie ihm glaubt, wenn er sagt, er habe sie nie belogen.
- Kapitel mit diesen Übereschriften: Neugier wecken, Spannung aufbauen
Wie kann man sein Leben besser (als ich) fokussieren? Wie alle 4 (oder noch mehr?) inhaltlich als "roten Faden" zusammen binden?
- Suspicious Minds ist ein 1969 durch Elvis Presley bekannt gewordener Song, der zum Millionenseller wurde. Er handelt von dem die Liebe zerstörenden gegenseitigen Misstrauen.
- große Einkaufstüten - Straßenkreuzer -Pin-up-girls zeigeb Bein mit Straps-Ansatz (meine Pubertät)
ung
SUSPICIOUS MINDS - LYRICS ÜBERSETZUNG
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
Warum kannst du nicht sehen, was du mir antust
Wenn du mir kein Wort glaubst, das ich sage
Wir können nicht so weitermachen, mit misstrauischen Gedanken
Und wir können unsere Träume nicht aufbauen, auf misstrauische Gedanken
Deshalb, wenn eine alte Freundin, die ich kenne
Unerwartet vorbeikäme, um Hallo! zu sagen
Sähe ich immer noch Misstrauen in deinen Augen
Es geht weiter, du fragst, wo ich gewesen bin
Und du kannst es nicht sehen, die Tränen sind echt, die ich weine
Wir können nicht so weitermachen, mit misstrauischen Gedanken
Und wir können unsere Träume nicht aufbauen, auf misstrauische Gedanken
Oh, möchtest du unsere Liebe nicht leben lassen
Oder die Tränen in deinen Augen trocknen lassen
Lass doch eine gute Sache nicht sterben, denn Liebling, du weißt
Ich habe dich noch nie angelogen; Mmm, yeah, yeah!
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
Warum kannst du nicht sehen, was du mir antust
Wenn du mir kein Wort glaubst, das ich sage
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
Wir sind in einer Falle gefangen
Ich kann nicht heraus
Weil ich dich zu sehr liebe, Baby
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KÜRBIS
*** Das Spiel mit den drei Kürbissen: Es war gut gedacht; eine lachende, ein nachdenkliche und eine gruselige Kürbis-Figur. Sie sollte unser Spiel strukturieren. Wenn wir unsere kleinen Abenteuer im Garten inszenieren wollten, so konnten wir uns einstimmen: etwas Lustiges, etwas Wissenschaftliches oder So etwas suchen, dass uns wütend, traurig oder kämpferisch einstimmt. Eigentlich hat das Spiel zunächst auch funktioniert. Nur der gruseliger Kürbis wurde uns zunehmend zum Problem. Selbst wenn ich allein im Garten war und an ihm vorbei ging, hatte ich ein ungutes Gefühl. Dabei war es ein bemerkenswertes Fundstück, das ich vor längerer Zeit bei der Auflösung eines Malerbetriebes gefunden hatte. Ich half einem Freund bei der Entrümpelung. Ein Verwandter von ihm war gestorben. Seine Werkstatt, die schon seit Generationen von dessen Familie geführt worden war, musste aufgelöst werden. Mein Freund kannte meine Vorliebe für besonderes Werkzeug. Er meinte, dass bei dieser Aufgabe bestimmt besondere Werkzeuge zu finden seien, die mich als "Werkzeugfetischist" interessieren könnten. Wenn er dass auch augenzwinkernd daher sagte, so hatte er mich tatsächlich bei einer meiner Schwächen ertappt. Ich nahm deshalb sein Angebot gerne an. So kam der Kürbis in meinen Besitz. Obwohl das kein Werkzeug war, nahm ich das originelle Stück gerne mit. Wie das Kinderspielzeug, dass heute unter Sammlern sehr begehrt ist, war auch dieses Teil aus bemaltem Blech hergestellt. Etwa so groß wie ein kleiner Kürbis hatte an der Seite eine Vorrichtung zum Aufziehen. Damit konnte man ihn dazu bringen, schauerliche Geräusche von sich zu geben. Außerdem konnte man ein Kerzenlicht hinein stelle, so dass er besonders gruselig erschien. Wir nutzten ihn bei unserem Spiel manchmal als Gartenlaterne. Wenn ihn weiterhin nur als Deko-Stück in meinem Bücherregal belassen hätte, wäre mir einige missliche Ereignisse erspart geblieben.
*** Was es mit diesem Kürbis auf sich hat, ist erst durch Zufall heraus gekommen. Ich musste Umzugskisten ausräumen, die noch seit dem Umzug in mein neues Haus Gunst warteten. Dabei fand einige Schriftstücke und alte Dokumente, die auch aus der besagten Malerwerkstatt stammten - einen alten Meisterbrief, dekorative Werbeschriften aus der Weimarer Zeit und auch einige handgemalte Zeichnungen und Ölbilder, die wohl aus Privatleben des alten Meisters stammten. Der Malermeister war wohl auch künstlerisch begabt. Wie überrascht war ich, als ich unvermutet auf einem der Bilder meine Blech-Kürbis abgebildet fand. Er war auf diesem stimmungsvollen Bild als Kerzenlicht neben einem Grabstein eines gestorbenen Kindes abgebildet.
+*** Dieser Fund macht mich natürlich neugierig. Deshalb ich sah mir jetzt auch die verschieden Schriftstücke näher an, die zusammen mit den Bilder in dem Karton waren. Und da entdeckte ich etwas, was mich sehr bewegte.
(*** Dokument der Nachricht aus Idstein suchen: Euthanasie!)
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*** Besuch der schönen Altstadt der Nassauischen Residenz-Stadt Idstein - schön bemaltes Gebäude des besagten Kinderheimes beschreiben - meine Schulzeit im Idsteiner Gymnasium - die Besonderheit meiner Lehrertätigkeit - die Zeit als Lehrer in meiner Lebensbeschreibung damit verknüpfen.
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HANDLUNG
*** ! Sitze nach der Geburtstagsfeier auf meiner Bank. Fange zu grübeln an. Schau verträumt auf den Garten-Zwerg im Teich. Er ist mir wichtig (*** Adelheid: Glückliche Phase meines Lebens). Plötzlich sehe ich aus dem Augenwinkel etwas weiter weg an der Steinmauer eine Bewegung (*** typisch für mich - Jäger-Instinkt - Bin ich nicht immer der schnellen Bewegung - auch meiner Ideen - nachgegangen, habe allerdings die Jagd nicht immer zu ende gegangen - zu viele Ideen, zu viele Pläne aber zu wenig planvolles und in kleinen Schritten realisiert). Fokussiere (!) die Stelle, aber ich entdecke nichts. Wo ich hin blicke und such steht nur eine Garten-Dekoration: ein Kürbis-Symbol aus rostigem Metall. Das kann sich nicht bewegt haben. Auch gut. Ich bin scheinbar heute etwas "überdreht".
2. Neues, komfortables Auto - anders wie vorher - kein Fahrzeug eines Outdoor-Freaks - Pseudo-Abenteurers - Erlebnis-Urlaubers - Camping-Freundes).
FOKUS /KOMPASS IM LEBEN
+ Was bedeutet sich fokussieren?
Das Verb bedeutet so viel, wie sich konzentrieren oder die Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken. Das Wort „fokussieren“ kommt von „Fokus“.
+Was ist ein Synonym für "sich fokussieren auf"?
(den) Fokus richten auf · (die) Augen richten (auf) · (sich) konzentrieren auf · anvisieren · fokussieren · in den Blick nehmen · in den Fokus nehmen · in den Mittelpunkt stellen
+ Was heißt fokussiert auf Deutsch?
[1–3] ausrichten, bündeln. [2] scharfstellen. [3] konzentrieren.
+ Was heißt "ich bin fokussiert"?
Fokussieren meint im Wortsinn so viel wie „scharf stellen“. Im übertragenen Sinne bedeutet es, ein Ziel klar zu definieren und sein Erreichen in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns zu stellen
+ 6 Tipps um sich zu fokussieren und den Fokus zu halten
Prioritäten setzen:
Ausgeruht an die Arbeit gehen:
Zeit einteilen:
Ablenkung vermeiden:
Pausen machen:
Arbeitszeit in Blöcke einteilen
+ 7 Tipps für erfolgreiches Fokussieren
Alle Ablenkungen ausschalten. Wie soll man seine Aufgabe erledigen, wenn man permanent abgelenkt wird? ...
Kleine Ziele setzen. ...
Pausen machen. ...
Klare Zeiten festlegen. ...
Druck vermeiden. ...
Nicht unterfordern lassen. ...
Multitasking vermeiden.
+ Wie kann man sich auf sich selbst fokussieren?
10 Tipps zur Selbstfindung
Verbringe Zeit mit dir selbst. ...
Verlasse deine Komfortzone. ...
Schenke deinen Emotionen Aufmerksamkeit. ...
Schenke dir Wohlwollen. ...
Setze den Fokus auf DICH. ...
Sei aufmerksam für Vergleichsprozesse. ...
Erforsche deine Ängste. ...
Übe dich in Gelassenheit.
+ Was versteht man unter Fokussierung?
Fokussierung (von lateinisch focus, ‚Brennpunkt') steht für: die Bündelung von Strahlung, siehe Fokus und Brillanz (Strahlung) eine Eigenschaft von Parabolantennen, siehe Parabolantenne #Bündelung. in der Fotografie die Scharfstellung des Motivs, siehe Entfernungseinstellung.
+ Wie kann man unendlich fokussieren?
Wie finde ich heraus, was ich im Leben will?
Woher weiß ich was ich will? Diese 10 Tipps helfen
Werte und Überzeugungen reflektieren. ...
Emotionen nutzen. ...
Experimentieren und neue Dinge ausprobieren. ...
Die richtigen Fragen stellen. ...
Klare Ziele setzen. ...
Suche nach Inspiration und Vorbildern. ...
Bauchgefühl. ...
Eine Vision für das Leben entwickeln.
+ Was bedeutet Fokus im Leben?
Fokus ist eine Kombination aus klaren Zielen, Resilienz und der Fähigkeit, alles Überflüssige wegzulassen. Es geht darum, den Kurs beizubehalten und sich nicht ablenken zu lassen. Um erfolgreich zu sein, muss man sich auf einen Weg konzentrieren und diesem Weg bis zum Erfolg folgen.
+Was ist die Kraft eines fokussierten Lebens?
„Die Kraft eines fokussierten Lebens“ befasst sich mit der Stärke, die uns zur Verfügung steht, wenn wir mit messbaren Zielen vor Augen leben.
Was ist am Ende des Lebens wichtig?
Das Leben konzentriert sich auf das Wesentliche. Vielen sterbenden Menschen wird die Heimat wichtiger: Sie wollen noch einmal nach Hause, dort sterben, wo sie ihr Leben verbracht, gemeinsam mit ihrer Familie und Freunden geweint und gelacht haben. Auch Versöhnung spielt am Lebensende eine große Rolle.
+ ÜBERLEBENSTRAINING im übertragenen Sinne: Kompass haben und benutzen können
+ Taschenuhr von Opa Heyd
+ Erster Fokus mit Adelheid: Kirrberg - Kapitel TRAUMLAND im Blog - jetzt nach Adelheids Tod und meinem Umzug: Garten im Fokus: vielfältiges REFUGIUM
+ Ich war in meinen Leben unsicher beim Fokussieren unklare Ziele gesetzt - Zielegewechselt - unsrealistischen Träumen nachgejagt - zufieden mit dem "Tun als ob"
+ vieles vor mir her geschoben statt sofort angegangen und gelöst (Denke an den Rat eines Arztes, damals noch nicht verstanden)
+ mit Hanno "zielen" üben - praktisches Spiel mit übertragender Sinngebung
Kaperfahrt eines Glückspiraten als Fantasiereise
Das Verlassen des gemütlichen Umfelds, das Aufgeben der täglichen Routine, das Überschreiten einer unbekannter Grenzen und das Eintauchen in ein neue Kulturen gehören zum Verlassen der einschränkenden Komfortzone, die wir unser Zuhause nennen.
+ Die Reise-Romantik sagt uns, wir müssten so viel erleben wie möglich, um das meiste aus unserem Potenzial zu machen. Wir sollen komplett aus unserer täglichen Routine ausbrechen, unser vertrautes Leben hinter uns lassen und in möglichst weit entfernte Länder reisen. Nur dort können wir wirklich „eintauchen“ in die fremden Kulturen, Gerüche und Geschmäcker anderer Menschen.
+ Generell unternehme ich lieber Tagesausflüge als längere Reisen – da kann ich abends ins eigene Bett kippen. Aber auch bei Tagestouren weiß ich mittlerweile, dass ich zwischendurch Pausen brauche.
+ Es geht darum, manchmal seine Perspektive auf das Lebrn zu wechseln.
Etwas zu betrachten oder zu verstehen, Perspektive beschreibt die Art und Weise, wie wir die Welt um uns herum betrachten und interpretieren. Sie prägt unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen und kann unser allgemeines Wohlbefinden maßgeblich beeinflussen . Indem wir lernen, unsere Perspektive zu ändern, gewinnen wir neue Erkenntnisse und finden kreative Lösungen für die Herausforderungen des Lebens.
Perspektive als einer bestimmten Art, Dinge zu betrachten oder eine Situation zu verstehen.
Dazu muss ich nicht in ferne Länder reisen. es geht auch auf meditative Art. Ich unternehme eine Fantasiereise.
"Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders als man glaubt." Wilhelm Busch
"Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben wie die Meditation". Hermann Hesse
„Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.“ S. Buck
"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." Søren Kierkegaard
"Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis." Ernest Hemingway
"Dein eigener Weg ist genau so einzigartig wie deine Gedanken, Gefühle, Talente und Träume. Sie haben ihren Platz in der Welt." Joseph Campbell
"Es gibt zwei Arten von Missgeschick: das eigene Pech und das Glück der anderen." Ambrose Gwinnett Bierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker
"Zitate von Kierkegaard über das Leben
Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden." Kierkegaard
"In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal, und erst jetzt versteht man es ganz." Kierkegaard
"Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren." Kierkegaard
"Und gehen wir auch gebeugt hinein, so gehen wir doch auch nicht ganz mit leeren Händen unseren Weg." Kierkegaard
„eben wir so, wie wir selbst empfangen möchten: vor allem gern, rasch und ohne jedes Zögern.“ Seneca
"Nichts ist so geschwinde wie des Auges Blick, und dennoch ist er empfänglich für des Ewigen Gehalt." Kirkegaard
„Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.“ Marlon Brando
"Es kommt nicht darauf an, was dir passiert, sondern wie du darauf reagierst." Epiktet
"Wenn du dankbar bist, dann änderst du deine Sichtweise auf die Welt." Diana Butler Bass (Historikerin)
"Das Herz des Menschen ist sehr ähnlich wie das Meer. Es hat seine Stürme, es hat seine Gezeiten und in seinen Tiefen hat es auch seine Perlen." Vincent van Gogh
"Dreißig Meter im Quadrat // Blumenkohl und Kopfsalat", Song der Jacob Sisters - Gartenzwerg-Marsch von 1994 ( "Adelheid, schenk mir einen Gartenzwerg").
„Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.[“
„Ich bin. Wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen. In unsere Hände ist das Leben gegeben."
"Auch ich war immer daheim, grub, krautete, stocherte, handhabte die Gießkanne". Wilhelm Busch
Das schrieb der beliebte Zeichner, Maler und Schriftsteller in einem Brief an Johanna Keßler sein Leben als Kleingärtner. Und er ließ keinen Zweifel daran, wie wichig ihm das Gärtnerleben war: "Ich besah alles, was wuchs, tagtäglich genau und bin daher mit jeder Rose, mit jedem Kohlkopf, mit jeder Gurke intim bekannt geworden." Und daß man dese Lebensart vielleicht als "kleinbürgerlich" gering schätzen könnte, war ihm auch bewußt: "Eine etwas beschränkte Welt, so scheint's. Und doch, wenn man's recht erwägt, ist all das Zeugs, von dem jedes einzelne unendlich und unergründlich ist, nicht weniger bemerkenswerth, als Alpen und Meer, als Japan und China."
So werd’ ich gehen, ohne Spur im Staub,
vielleicht auf Nimmerwiedersehen.
An manchen Bäumen keimt neu nun das Laub –
ach, lasst uns lieber in der Welt bestehen.
Adelheid Natus
Ja, liebes Herz, der Mai soll kommen. Aber deine Spur ist nicht verweht. Ich werde unseren Traum weiter träumen, so wie du es gewollt hast. Mein Blog www.baumbloghaus.de ist ein erster Beitrag dazu. Viele Menschen sollen mit dir träumen, und ich werde dabei sein – in der Welt, im Hier und Jetzt.
Ich erreichte manches Ziel oder geriet orientierungslos in die Brandung. Ich erfreute mich an Erfolgen oder erlebte Stagnation, Niederlagen und Schicksalsschläge. Immer stand ich dabei in der Verantwortung für das Geschehen. Aber war ich dei auch immer achtsam genug, um meine Schwächen zu beachten und meine Stärken zu nutzen? Blieb ich stets offen für neue Ideen, Erfahrungen und Chancen, um mich weiter zu entwickeln? Habe ich also immer mein ganzes Potential entfaltet?
Noah's Apfelbäume
Als Mahnmal, wie einst Noah's Kahn, // verhöhnt ein Schiff den Wachstumswahn, // der vielfach die Natur bedroht mit dem globalen Massentod // der fragilen Lebensformen abseits uns'rer Wirtschaftsnormen. Die Form im Mast zeigt Hoffnung an: //"Wir werden siegen - glaubt daran, // dass anders man auch leben kann!". // Verbaut den ganzen Wohlstandsmüll, // vertraut der Kraft des Chlorophyll. Das Pflanzen eines Apfelbaumes // beim Untergang des Weltenraumes // hat Martin Luther vorgeschlagen. // Hier wächst, was er uns aufgetragen. Wer steuert jetzt das Lebensschiff? // Die Jugend nimmt das in den Griff.
"Nach fest kommt ab, und nach ab kommt Arbeit."
Ich erreichte manches Ziel oder geriet orientierungslos in die Brandung. Ich erfreute mich an Erfolgen oder erlebte Stagnation, Niederlagen und Schicksalsschläge. Immer stand ich dabei in der Verantwortung für das Geschehen. Aber war ich dei auch immer achtsam genug, um meine Schwächen zu beachten und meine Stärken zu nutzen? Blieb ich stets offen für neue Ideen, Erfahrungen und Chancen, um mich weiter zu entwickeln?Habe ich also immer mein ganzes Potential entfaltet?
"Äpfel glätten Deine Stirn, bringen Phosphor ins Gehirn, Äpfel geben Kraft und Mut, und erneuert Dir Dein Blut."
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“– angebliches Zitat Martin Luthers
Als Mahnmal, wie einst Noah's Kahn, // verhöhnt ein Schiff den Wachstumswahn, // der vielfach die Natur bedroht // mit dem globalen Massentod // der fragilen Lebensformen //abseits uns'rer Wirtschaftsnormen.
Die Form im Mast zeigt Hoffnung an: //
"Wir werden siegen - glaubt daran, // dass anders man auch leben kann!". // Verbaut den ganzen Wohlstandsmüll, // vertraut der Kraft des Chlorophyll."
Das Pflanzen eines Apfelbaumes // beim Untergang des Weltenraumes // hat Martin Luther vorgeschlagen. // Hier wächst, was er uns aufgetragen.
Wer steuert jetzt das Lebensschiff? // Die Jugend nimmt das in den Griff.
Dieter Natus
Gewissenhaft gesteuert
„Zitate sind Worte, die das Leben verändern können.” Rabea Siekiera
"Durch Felsen, Klippen, truckne Bänck // Diß Schiff zu führn braucht Künst vnd Ränck // Mit schwetzen ist es nicht gethan // Es heischt ein guten Steuermann." Julius Wilhelm Zincgref
Mit dem Sinnbild vom Lebensschiff ist auch die Vorstellung verbunden, daß wir selbst Navigator unseres Schiffes sind.
Ein Kapitän trägt die Verantwortung für das Schiff und muss immer die Fahrtrichtung im Auge behalten, damit das Schiff guten Mutes in neue unbekannte Gewässer gesteuern werden kann.
Kurs halten
Steht voll mein Lebens-Schiff im Wind,
will ich auf Wellen reiten:
"Ahoi - ich bin des Glückes Kind, und schon am Ziel beizeiten."
Was aber, wenn ein Sturm aufzieht, mein Schiff droht zu zerschellen?
Ich kann, wenn dann mein Mut entflieht, des Schicksals Gunst verprellen.
Wie es auch kommt, als Steuermann
muss ich den Kurs stets halten.
Ich will beherzt am Ruder dann
mein Potential entfalten.
Dieter Natus
Wird das Schiff auch in stürmischen Zeiten sicher geführt, ist der Kapitän der "Held" des Geschehens. Gleichnishaft gilt das auch mür mich auf meiner Lebensreise.
Wie immer sich aber unser Dasein darstellt - wir sind immer die "Helden" unseres Lebens.
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"Spuren hinterlassen heißt, dass Du Dir selbst und anderen zeigst, dass Du da warst, dass Du einen Unterschied gemacht hast – auf Deine Weise." Shivani - Bloggerin und Podcasterin
Die Reise des Lebens enthält auch Momente, die als Wendepunkte dienen, uns prägen und unsere Sichtweise verändern. Sie sind oft wie lebensverändernde Lektionen, die uns für immer begleiten. Vielleicht werden sie ausgelöst von einem einschneidendes Erlebnis, einer außergewöhnlichen Begegnung oder auch von einer historischen Gestalt im wirklichen Leben. Auch "Heldengeschichten" von Mensch, die etwas Besonderes tun, großen Mut zeigen oder sich gar für andere Menschen opfern, können uns "beflügeln". Solche heroische Gestalten treffen wir zu allen Zeiten und in allen Kulturen in Sagen, Märchen, Mythen, Romanen oder Filmen. Der Mythenforscher Joseph Campbell hat viele dieser Geschichten untersucht und glaubt, überall ein archaisches Erzählmuster erkennen zu können, die "Heldenreise".
War der Ablauf meiner Reise mühsam und gefährlich oder lustvoll und beglückend - in jedem Fall war sie ein Abenteuer. Darüber kann im Logbuch nachgelesen werden. Als Skipper kann ich dort rückblickend blättern und mir aussuchen, wie ich meine Erinnerungen pflegen und was ich meinen Freunden berichten will. Immer sollte ich dabei authentisch bleiben. Denn bei jedem Landgang habe ich ohnehin Spuren hinterlassen. Was die in der Welt bedeuten, sollen andere entscheiden.
"So werd’ ich gehen, ohne Spur im Staub, // vielleicht auf Nimmerwiedersehen. // An manchen Bäumen keimt neu nun das Laub – // ach, lasst uns lieber in der Welt bestehen." Adelheid Natus
So werd’ ich gehen, ohne Spur im Staub,
vielleicht auf Nimmerwiedersehen.
An manchen Bäumen keimt neu nun das Laub –
ach, lasst uns lieber in der Welt bestehen.
Adelheid Natus
Und deine Spur ist nicht verweht. Wir werden unseren Traum weiter träumen, so wie du es gewollt hast. Das Projekt www.baumbloghaus.de ist ein Beitrag dazu. Viele Menschen werden mit dir träumen. Und ich werde dabei sein – in der Welt, im Hier und Jetzt.
Ja, liebes Herz, der Mai soll kommen. Die Kraniche werden wieder fliegen
"Alle unsere Irrtümer übertragen wir auf unsere Kinder, in denen sie untilgbare Spuren hinterlassen." Maria Montessori
"Ich habe eine große Zärtlichkeit und Bewunderung für
die Erde und keine Spur davon für meine Generation." Ernest Hemingway
Aufgrund der Komplexität der menschlichen Existenz bleibt jede Lebensreise ein Abenteuer. Äußere Umstände, gesellschaftlicher Druck, fehlerhafte Entscheidungen in wichtigen Lebensphasen oder ausgeprägte persönliche Schwächen können den Protagonisten auch zu einem "Tragischen Helden" werden lassen. Hätte in meinem Leben vielleicht manches besser laufen können?
"Wer sich seiner Fehler schämt, macht sie zu Verbrechen." Konfuzius
"Und irgendwo sind immer Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke, Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen." Aus einer Traueranzeige in der Zeitung
Dem Glück nachgejagt?
+++ Und habe ich Beruf, Leistung und Finanzen zweckmäßig organisiert und meine familiären und sozialen Bindungen verantwortungsvoll gestaltet?
ACHTUNG: GEDANKE VOM GLÜCKSPIRATEN FEHLT
"Mein oft bestürmtes Schiff, der grimmen Winde Spiel, der frechen Wellen Ball, das schier die Flut getrennet, das über Klipp' auf Klipp' und Schaum und Sand gerennet". Andreas Gryphius
B ***
"Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, wäre auch nicht zufrieden, wenn er hätte, was er nicht hat." Berthold Auerbach.
"Großen Taten" habe ich nicht vollbracht, auch keinen Ruhm erworben und keine Reichtümer angesammelt. Eigentlich habe ich sogar vieles falsch gemacht. Dennoch habe ich auf meiner Lebens-Reise auch viel Schönes erlebt darüber zu erzählen sich lohnt. Vielleicht finde ich in meinem Logbuch noch Hinweise auf verborgene Schätze der eigenen Persönlichkeit, Belege für verloren geglaubte Erfolge oder Anzeichen für verdeckte positive Eigenschaften? So könnte ich die Schatztruhe der innren Zufriedenheit füllen, die für einen Glücks-Piraten so wichtig ist.
Heldenreise
"Ein Held ist jemand der die Verantwortung versteht, die ihm durch seine Freiheit zuteil wird." Bob Dylan
Gleichnishaft können "Heldengeschichten" beschreiben, wie man ein glücklicher Mensch werden kann.
Wie der mittelalterliche Ritter Parzival seien alle Helden auf der Suche. Nach langen Zögern verließen sie ihr vertrautes Umfeld
und machten sich auf die Reise. Sie würden nun die eigene Stärke erkennen, sich den Herausforderungen stellen oder sich erfolgreich für eine gute Sachen einsetzen. Als
neue Persönlichkeit kehrten sie dann gereift nach Hause zurück und würden mit Anerkennung belohnt.
Heldenbild des "Freibeuters"
"Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln,
wir jagen sie weit auf das endlose Meer." (Lied "Wir lieben die Stürme")
In meiner Kindheit hat mich das Heldenbild des "Freibeuters" besonders fasziniert. Umgeben von feindlichen Mächten bringt er den Willen und den Mut auf, in eigener Weise frei ein aufregendes Leben zu führen. "Wir sind Piraten und jagen das Glück. Setzt alle Segel, es gibt kein zurück," schallte der Gesang meiner Wandergruppe am Lagerfeuer. Das Piraten-Lied war Ausdruck eines Lebensgefühls.
"Entfesselt, den Wind in den Segeln, der Sonne entgegen!" Der Piraten-Mythos als Parabel auf das Leben?
Deshalb will ich die Metapher vom Glücks-Piraten auch in meiner "Helden-Geschichte" verwenden, um persönliche Erfahrungen im Leben oder mutmaßliche Wahrheiten über das menschliche Dasein zum Ausdruck zu bringen. Und ich tue das wohl wissend, daß jene schneidigen Draufgänger doch eigentlich grausame Halunken waren. Aber sprechen sie nicht gewisse Urinstinkte in uns an? Sie nehmen sich Dinge heraus, die für uns Normal-Bürger nicht erlaubt sind und verkörpern so ein gewisses Flair von Freiheit, Wildheit und Frechheit.
"Wenn es Krieg gibt, so macht der Teufel die Hölle um hundert Klafter weiter." Sprichwort
Ich bin mitten im zweiten Weltktkrieg geboren und habe noch unmittelbar während des Krieges traumatische Dinge erlebt. Am 4.Oktober 1943 wurde Frankfurt in zwei Angriffswellen von großen Bomberverbänden der Engländer und Amerikaner angegriffen und roße Teile der Stadt, besonders auch unser Stadtteil Sachsenhausen, in Schutt und Asche gelegt. Es war in der zweiten Angriffswelle am Abend als zunächst zur Orientierung der Bomber rote Leuchtkaskaden wie brennende Christbäume vom Himmel geschwebt waren. Man hörte den Fliegeralarm und die lauten Abwehrfeuer der Frankfurter Luftabwehr-Geschütze. Dann brach das Inferno aus.
„Behalten Sie Ihre Ängste für sich, aber teilen Sie Ihren Mut mit anderen.“ Robert Louis Stevenson, Autor von „Die Schatzinsel“
Meine Mutter packte hastig meine kleine Schwester, einen gerade frisch gebadeten Säugling, in eine große Segeltuchtasche, die sie zu diesem Zweck genäht hatte. Dass ich allerdings schon verschwunden war, merkte sie in ihrer panischen Hast zunächst nicht. Erst von Nachbarn erfuhr sie, daß ihr dreijähriger Sohn im nahe gelegenen Felsenkeller am Frankfurter Berg gesehen worden war. Er war alleine die vielen Treppen in den als Schutzraum präparierten Kühlkeller der Brauerei Binding hinunter gelaufen.
"Wenn ein junger Baum verletzt wird, wächst er um die Verletzung herum weiter." Im weiteren Verlauf seiner Entwicklung wird die Wunde im Verhältnis zu seiner Größe immer kleiner.
Von diesem Ereignis tauchte später in meinen Alpträumen immer wieder ein bedrohliches Bild auf: Ich lief an einem brennenden "Wasserfall" vorbei. Später hörte ich, dass es sich wohl um Brau-Gerste gehandelt haben muss, die rotglühend von einem Gebäude der Brauerei herunter grieselt war. Nach dieser Nacht hatten wir kein Zuhause mehr. Unser Haus war ein rauchender Trümmerhaufen. Meine Mutter fand zunächst Zuflucht bei Verwandten in Biewer, einem kleinen Stadtteil der Stadt Trier. Dort hatte ein Onkel einen kleinen Bauernhof. Er nahm uns vorübergehend auf und beruhigte meine Mutter: "Lilly, hier brauchst du keine Angst zu haben, selbst wenn hier Bomben fallen würden. Über uns ist doch ein großer Heuboden". Dort in Rheinland-Pfalz bin ich noch in den Kindergarten gekommen, bevor wir in den Taunus umgezogen sind. Dort hatte mein Vater inzwischen in kurzem Heimaturlaub aus Beständen der Wehrmacht für uns ein "Behelfsunterkunft" organisiert. Hier kaum angekommen habe ich einen wichtigen Begleiter verloren, der mir in der ganzen schweren Zeit emotionale Nähe, Wärme und Geborgenheit gab - meinen geliebten Teddy-Bär. Er wurde auf einer Wiese vor unserem neuen Zuhause von einer Kuh gefressen.
"Wenn du aus dem Sturm herauskommst, wirst du nicht mehr die gleiche Person sein, die hineingegangen ist.“ Kafka am Strand (Roman von Haruki Murakami)
Ich beobachtete als Kind, wie ein Mann vom "Eschenheimer Turm" herunter einen Korb abseilte. Es war der "Turmwächter" jenes Stadttores der spätmittelalterlichen Frankfurter Stadtbefestigung. Er bekam wohl gerade sein Frühstück geliefert. Vielleicht hatte er damals als "Turmbläser" noch die Aufgabe, von seiner hohen Wohnung aus nach Gefahren für die Stadt Ausschau zu halten. Faszinierend! Ich wollte auch ein "Türmer" werden. Mein Großvater schmunzelte: "Du bist ein Träumer", sagte er.
"Spuren hinterlassen heißt, dass Du Dir selbst und anderen zeigst, dass Du da warst, dass Du einen Unterschied gemacht hast – auf Deine Weise." Shivani - Bloggerin und Podcasterin
"Träume zu haben, nährt unsere Seele"
„Eine Krise ist eine Chance, die auf einem gefährlichen Wind reitet.“ Chinesisches Sprichwort
Was Opa nicht wußte war, daß mich der Turm an der ehemaligen Frankfurter Stadtmauer noch aus einem andren Grund faszinierte. Hier wurde einst der bekannte Wild-Dieb Hans Winkelsee eingesperrt. Der soll dann angeblich einen ungewöhnlichen Weg in die Freiheit gefunden haben. Er habe nach neun Tagen im dunklen Verlies den Kerkermeister davon überzeugt, daß er mit seiner Schießkunst zur Volks-Belustigung beitragen und mit nur einem Schuss die Wetter-Fahne des Turmes treffen könne. Unter der Bedingung, daß ein Scheitern sein Todesurteil bedeutete, durfte er sein Glück versuchen. Der Legende nach gelang ihm nicht nur der erste Schuß. Acht weitere Treffer zeigen noch heute Loch an Loch gut lesbar die Zahl 9. Damals applaudierte die Menge der Schaulustigen, so saß der Stadt-Schultheiß ihm tatsächlich die Freiheit gegeben habe und ihn angeblich sogar zum Hauptmann der Bürgerwehr machen wollte. Das habe der pfiffige Spitzbube allerdings abgelehnt.
*** Der Schuß saß, mehrere Treffer folgen, die Menge applaudieerte, der Schultheis musste Freiheit geben: Das ist Krisenbewältigung (*** Witz finden)
„Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude." (Rabindranat Tagore)
Diesen Spruch bekam ich von meinem Großvater angeraten. Er war der vergoldeten Taschenuhr beigelegt, die er mir vererbte. Ausdrücklich sollte ich die Uhr bekommen, die er ein Leben lang getragen hatte. Kann man verstehen, warum sie für mich zu einem Lebens-Kompass wurde?
„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“ Hans Christian Andersen
Leider habe ich aber nicht immer auf den "Kompass" meines Großvaters zurück gegriffen, wenn ich wieder einmal eine neue "Konkrete Utopie" vom dem entwarf, was ich mir als Schönstes erträumte. Der hätte mir aber immer eine klare Richtung vorgegeben: Sei dankbar für die kleinen Dinge im Leben. Und überlege klug, was du wirklich brauchst.
Überleben der Familie in der Not der Nachkriegszeit.
Mein Großvater war "Färbermeister" in der Fabrik eines mittelständische Unternehmens. Für mich wurde er zum "Lehrmeister". Er liebte seine berufliche Arbeit, und in der Freizeit seinen großen Garten. Im ersten Weltkrieg erlitt er als Melde-Gänger zwischen den Schützen-Gräben in der Schlacht um Verdun eine beinahe tödliche Gasvergiftung. Gerade wieder genesen und traumatisiert nach Hause gekommen musste er sofort damit beginnen, das Überleben der Familie in der Not der Nachkriegszeit sicher zu stellen.
"Kleinvieh macht auch Mist." Heinrich Heyd (mein Opa)
Das war der Leitspruch, mit dem mein Opa seinen Garten als Selbstversorger erfolgreich bewirtschaftete. In seinem kleinen Paradies kämpfte er mit einem rostigen Seitengewehr aus seiner Soldatenzeit gegen das Unkraut. Und Oma nahm seine üppigen Erträge entgegen und sorgte in der kleinen Laube für die leckere "Siegesfeier". Damals wird Opa mich wohl mit seiner Liebe zum "Schreber-Garten" angesteckt haben.
"Seid bereit - das bedeutet, dass ein Pfadfinder jeden Moment in der Lage sein muss, seine Pflicht zu tun". Robert Baden-Powell
Dieser Wahlspruch des Gründers der Pfadfinder-Bewegung wird meinem Großvater gefallen haben. Dass der "Träumer", wie er mich manchmal nannte, seine Lese-Ecke nun öfters verließ und sich als Pfadfinder auf Fahrten, Wanderungen und Zeltlagern austobte, fand er jedenfalls gut.
"Seid bereit - das bedeutet, dass ein Pfadfinder jeden Moment in der Lage sein muss, seine Pflicht zu tun". Robert Baden-Powell
Und für mich waren das wilde Leben in der Natur und die vielen kleinen Abenteuer mit gleichaltrigen Jugendichen prägend. "Vom Möglichen das Beste machen!" und "Täglich eine gute Tat!" - das waren typische Leitsprüche nach Pfadfinderart.
„Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren." Slogan der 68er Studentenbewegung
Während meiner Studien-Zeit war in in der BRD ziemlich viel los.
Junge Menschen setzten sich für Frieden, Freiheit und mehr Mitbestimmung in der Politik ein. Sie protestierten auf der Straße, provozierten mit ihrem Aussehen, rebellierten gege die herrschenden starren Moralvorstellungen und schufen sich eine eigene Gegenkultur.
„Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit." Friedrich Schiller
Konfrontiert mit Selbstzweifeln oder eigenem Versagen gerit ich so manches mal in einen Krisenmodus.
Über die absurden "Seiltänze", die ich oft als Junglehrer über den Untiefen der hessischen Bildungspolitik absolvieren musste, staune ich bis heute.
"Nicht wo Du die Bäume kennst, wo die Bäume Dich kennen, ist Deine Heimat." (Sibirische Weisheit)
Eine wichtige Station meiner "Heldengeschichte" führt in eine naturnahe Landschaft im "Hinteren Taunus". Meine Frau und ich hatten eine "KONKRETE UTOPIE". Aus einem landwirtschaftlich schlecht nutzbaren Gelände wollten meine Frau und ich einen Landschafts-Garten machen. Ein TRAUM-LAND sollte es für uns und unsere Kinder werden, und ein NATUR-LAND für jene Kreaturen, die in der ausgeräumten Kulturlandschaft keinen Lebens-Raum mehr finden. So sammelten wir Feldsteine, pflanzten Obstbäume, legten Hecken an, leiteten Bachwasser in einen kleinen Teich.
"Willst Du Gottes Wunder sehen, musst Du zu den Bienen gehen!" (Deutsches Sprichwort)
Und unser kleines Paradies sollte auch ein BIENEN-LAND werden. Denn wir betreiben das Imkern als eine der schönsten Freizeit-Betätigungen.
"Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in eine trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein". Christian Friedrich Hebbel
Als dann die Kraniche in jenem Herbst auf ihrem Weg nach Süden wieder unser kleines Paradies überflogen, meinte ich, dass ihr Ruf einen anderen Klang hätte. Meine Frau war gestorben.
"Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben wie die Meditation". (Hermann Hesse)
Ich musste nun unseren Traum alleine weiter träumen. Die Welt war für mich kleiner geworden, und ich widmete mich mehr unserem GARTEN-LAND. Auch hier wollte ich kreativ gärtnern.
"Hey, kleiner Pirat! Immer Schiffe versenken im Bad ist ja doch nicht das Wahre!" (Textstelle aus einem Song der Rodgau Monotones)
Während der Corona-Pandemie waren Familien-Treffen kaum möglich. Doch weil das kindliche Interesse an den Ausflügen nicht erlahmen sollte, erschien in meinem GARTEN-LAND "wie zufällig" ein geheimnisvolles "Phantom". Und - zum Klabautermann - es war der "Alte Pirat". Der verschickte ab und zu eine "Flaschen-Post" mit Ideen, Rätseln oder Spiel-Vorschlägen an kleine Piraten.
„Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“ (Marc Twain)
So entstand das PIRATEN-LAND, in dem Piraten-Kinder zu Abenteuer-Reisen aufbrechen konnten. Und auch der ALTE PIRAT verließ immer öfter seine Komfort-Zone, um Neues auszuprobieren. Denn Freiheitsliebe und Risikobereitschaft, Abenteuerlust und Zielstrebigkeit sind die Tugenden eines Piraten. Und die Lebensfreude? Die auch!
Und dann zog endlich neues Leben in das Gartenland ein. Mein kleiner Enkel war nun alt genug für kleine Projekte in unserem "Piratenland". Gleich vor der Haustür konnten wir auf Entdeckungs-Reisen gehen, und manchmal genügte schon eine Pflasterr-Ritze oder ein Eimer Wasser aus dem Gartenteich, um kleine Wunder der Natur zu erspähen.
Der Garten-Pirat
Das Blütenmeer im Gartenraum
wie Münzengold im Wellen Schaum
stehen je auf ihre Weise
für des Piraten Lebens-Reise:
Tatkraft und Entschlossenheit
bringen den Piraten weit.
Auf das Glück nicht länger warten
Kapern geht auf viele Arten.
Dieter Natus
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Noah's Apfelbäume
"Als Mahnmal, wie einst Noah's Kahn, // verhöhnt ein Schiff den Wachstumswahn, // der vielfach die Natur bedroht mit dem globalen Massentod // der fragilen Lebensformen abseits uns'rer Wirtschaftsnormen. //
Die Form im Mast zeigt Hoffnung an: //"Wir werden siegen - glaubt daran, // dass anders man auch leben kann!". // Verbaut den ganzen Wohlstandsmüll, // vertraut der Kraft des Chlorophyll.
Das Pflanzen eines Apfelbaumes // beim Untergang des Weltenraumes // hat Martin Luther vorgeschlagen. // Hier wächst, was er uns aufgetragen. //
Wer steuert jetzt das Lebensschiff? // Die Jugend nimmt das in den Griff.!
Dieter Natus
+ Wie immer sich aber unser Dasein darstellt - wir sind immer die "Helden" unseres Lebens.
+ "Spuren hinterlassen heißt, dass Du Dir selbst und anderen zeigst, dass Du da warst, dass Du einen Unterschied gemacht hast – auf Deine Weise." Shivani - Bloggerin und Podcasterin
War der Ablauf meiner Reise mühsam und gefährlich oder lustvoll und beglückend - in jedem Fall war sie ein Abenteuer. Darüber kann im Logbuch nachgelesen werden. Als Skipper kann ich dort rückblickend blättern und mir aussuchen, wie ich meine Erinnerungen pflegen und was ich meinen Freunden berichten will. Immer sollte ich dabei authentisch bleiben. Denn bei jedem Landgang habe ich ohnehin Spuren hinterlassen. Was die in der Welt bedeuten, sollen andere entscheiden.
+ "So werd’ ich gehen, ohne Spur im Staub, // vielleicht auf Nimmerwiedersehen. // An manchen Bäumen keimt neu nun das Laub – // ach, lasst uns lieber in der Welt bestehen." Adelheid Natus
Nein, deine Spur ist nicht verweht. Wir werden unseren Traum weiter träumen, so wie du es gewollt hast. Das Projekt www.baumbloghaus.de ist ein Beitrag dazu. Viele Menschen werden mit dir träumen. Und ich werde dabei sein – in der Welt, im Hier und Jetzt.
Ja, liebes Herz, der Mai soll kommen. Die Kraniche werden wieder fliegen
+ "Wer sich seiner Fehler schämt, macht sie zu Verbrechen;" Konfuzius
Aufgrund der Komplexität der menschlichen Existenz bleibt jede Lebensreise ein Abenteuer. Äußere Umstände, gesellschaftlicher Druck, fehlerhafte Entscheidungen in wichtigen Lebensphasen oder ausgeprägte persönliche Schwächen können den Protagonisten auch zu einem "Tragischen Helden" werden lassen. Hätte in meinem Leben vielleicht manches besser laufen können?
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+ Dem Glück nachgejagt?
Und habe ich Beruf, Leistung und Finanzen zweckmäßig organisiert und meine familiären und sozialen Bindungen verantwortungsvoll gestaltet?
+ "Großen Taten" habe ich nicht vollbracht, auch keinen Ruhm erworben und keine Reichtümer angesammelt. Eigentlich habe ich sogar vieles falsch gemacht. Dennoch habe ich auf meiner Lebens-Reise auch viel Schönes erlebt darüber zu erzählen sich lohnt. Vielleicht finde ich in meinem Logbuch noch Hinweise auf verborgene Schätze der eigenen Persönlichkeit, Belege für verloren geglaubte Erfolge oder Anzeichen für verdeckte positive Eigenschaften? So könnte ich die Schatztruhe der innren Zufriedenheit füllen, die für einen Glücks-Piraten so wichtig ist.
+ "Ein Held ist jemand der die Verantwortung versteht, die ihm durch seine Freiheit zuteil wird." Bob Dylan
+ Gleichnishaft können "Heldengeschichten" beschreiben, wie man ein glücklicher Mensch werden kann.
Wie der mittelalterliche Ritter Parzival seien alle Helden auf der Suche. Nach langen Zögern verließen sie ihr vertrautes Umfeld und machten sich auf die Reise. Sie würden nun die eigene Stärke erkennen, sich den Herausforderungen stellen oder sich erfolgreich für eine gute Sachen einsetzen. Als neue Persönlichkeit kehrten sie dann gereift nach Hause zurück und würden mit Anerkennung belohnt.
+ "Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln, wir jagen sie weit auf das endlose Meer." (Lied "Wir lieben die Stürme")
In meiner Kindheit hat mich das Heldenbild des "Freibeuters" besonders fasziniert. Umgeben von feindlichen Mächten bringt er den Willen und den Mut auf, in eigener Weise frei ein aufregendes Leben zu führen. "Wir sind Piraten und jagen das Glück. Setzt alle Segel, es gibt kein zurück," schallte der Gesang meiner Wandergruppe am Lagerfeuer. Das Piraten-Lied war Ausdruck eines Lebensgefühls.
+ "Entfesselt, den Wind in den Segeln, der Sonne entgegen!" Der Piraten-Mythos als Parabel auf das Leben?
Deshalb will ich die Metapher vom Glücks-Piraten auch in meiner "Helden-Geschichte" verwenden, um persönliche Erfahrungen im Leben oder mutmaßliche Wahrheiten über das menschliche Dasein zum Ausdruck zu bringen. Und ich tue das wohl wissend, daß jene schneidigen Draufgänger doch eigentlich grausame Halunken waren. Aber sprechen sie nicht gewisse Urinstinkte in uns an? Sie nehmen sich Dinge heraus, die für uns Normal-Bürger nicht erlaubt sind und verkörpern so ein gewisses Flair von Freiheit, Wildheit und Frechheit.
+ "Wenn es Krieg gibt, so macht der Teufel die Hölle um hundert Klafter weiter." Sprichwort
Ich bin mitten im zweiten Weltktkrieg geboren und habe noch unmittelbar während des Krieges traumatische Dinge erlebt. Am 4.Oktober 1943 wurde Frankfurt in zwei Angriffswellen von großen Bomberverbänden der Engländer und Amerikaner angegriffen und roße Teile der Stadt, besonders auch unser Stadtteil Sachsenhausen, in Schutt und Asche gelegt. Es war in der zweiten Angriffswelle am Abend als zunächst zur Orientierung der Bomber rote Leuchtkaskaden wie brennende Christbäume vom Himmel geschwebt waren. Man hörte den Fliegeralarm und die lauten Abwehrfeuer der Frankfurter Luftabwehr-Geschütze. Dann brach das Inferno aus.
+ „Behalten Sie Ihre Ängste für sich, aber teilen Sie Ihren Mut mit anderen.“ Robert Louis Stevenson, Autor von „Die Schatzinsel“
Meine Mutter packte hastig meine kleine Schwester, einen gerade frisch gebadeten Säugling, in eine große Segeltuchtasche, die sie zu diesem Zweck genäht hatte. Dass ich allerdings schon verschwunden war, merkte sie in ihrer panischen Hast zunächst nicht. Erst von Nachbarn erfuhr sie, daß ihr dreijähriger Sohn im nahe gelegenen Felsenkeller am Frankfurter Berg gesehen worden war. Er war alleine die vielen Treppen in den als Schutzraum präparierten Kühlkeller der Brauerei Binding hinunter gelaufen.
+ "Wenn ein junger Baum verletzt wird, wächst er um die Verletzung herum weiter." Im weiteren Verlauf seiner Entwicklung wird die Wunde im Verhältnis zu seiner Größe immer kleiner.
Von diesem Ereignis tauchte später in meinen Alpträumen immer wieder ein bedrohliches Bild auf: Ich lief an einem brennenden "Wasserfall" vorbei. Später hörte ich, dass es sich wohl um Brau-Gerste gehandelt haben muss, die rotglühend von einem Gebäude der Brauerei herunter grieselt war. Nach dieser Nacht hatten wir kein Zuhause mehr. Unser Haus war ein rauchender Trümmerhaufen. Meine Mutter fand zunächst Zuflucht bei Verwandten in Biewer, einem kleinen Stadtteil der Stadt Trier. Dort hatte ein Onkel einen kleinen Bauernhof. Er nahm uns vorübergehend auf und beruhigte meine Mutter: "Lilly, hier brauchst du keine Angst zu haben, selbst wenn hier Bomben fallen würden. Über uns ist doch ein großer Heuboden". Dort in Rheinland-Pfalz bin ich noch in den Kindergarten gekommen, bevor wir in den Taunus umgezogen sind. Dort hatte mein Vater inzwischen in kurzem Heimaturlaub aus Beständen der Wehrmacht für uns ein "Behélfsunterkunft" organisiert. Hier kaum angekommen habe ich einen wichtigen Begleiter verloren, der mir in der ganzen schweren Zeit emotionale Nähe, Wärme und Geborgenheit gab - meinen geliebten Teddy-Bär. Er wurde auf einer Wiese vor unserem neuen Zuhause von einer Kuh gefressen.
+ "Wenn du aus dem Sturm herauskommst, wirst du nicht mehr die gleiche Person sein, die hineingegangen ist.“ Kafka am Strand (Roman von Haruki Murakami)
Ich beobachtete als Kind, wie ein Mann vom "Eschenheimer Turm" herunter einen Korb abseilte. Es war der "Turmwächter" jenes Stadttores der spätmittelalterlichen Frankfurter Stadtbefestigung. Er bekam wohl gerade sein Frühstück geliefert. Vielleicht hatte er damals als "Turmbläser" noch die Aufgabe, von seiner hohen Wohnung aus nach Gefahren für die Stadt Ausschau zu halten. Faszinierend! Ich wollte auch ein "Türmer" werden. Mein Großvater schmunzelte: "Du bist ein Träumer", sagte er.
+ "Träume zu haben, nährt unsere Seele"
Was hat er damit wohl sagen wollen? Meinte er wohlwollend, daß ich viel Fantasie und Vorstellungskraft hätte und ein Visonär werden könnte? Oder befürchtete er, daß ich ein lebensfremder Phantast zu werden drohte? Ich kann es mir denken: Er war ein gradliniger Mann der zupackenden Art und hielt nicht viel von der "Träumerei". Oft habe ich in meinem langen Leben über diese Episode mit denm "Türmer" nachgedacht. Heute weiß ich, was ich meinem Enkel in einer ähnlichen Situation sagen würde: Träume sind gut. Sie geben uns Hoffnung und lassen uns ein Ziel verfolgen, das über uns selbst hinausgeht.
+ „Eine Krise ist eine Chance, die auf einem gefährlichen Wind reitet.“ Chinesisches Sprichwort
Was Opa nicht wußte war, daß mich der Turm an der ehemaligen Frankfurter Stadtmauer noch aus einem andren Grund faszinierte. Hier wurde einst der bekannte Wild-Dieb Hans Winkelsee eingesperrt. Der soll dann angeblich einen ungewöhnlichen Weg in die Freiheit gefunden haben. Er habe nach neun Tagen im dunklen Verlies den Kerkermeister davon überzeugt, daß er mit seiner Schießkunst zur Volks-Belustigung beitragen und mit nur einem Schuss die Wetter-Fahne des Turmes treffen könne. Unter der Bedingung, daß ein Scheitern sein Todesurteil bedeutete, durfte er sein Glück versuchen. Der Legende nach gelang ihm nicht nur der erste Schuß. Acht weitere Treffer zeigen noch heute Loch an Loch gut lesbar die Zahl 9. Damals applaudierte die Menge der Schaulustigen, so saß der Stadt-Schultheiß ihm tatsächlich die Freiheit gegeben habe und ihn angeblich sogar zum Hauptmann der Bürgerwehr machen wollte. Das habe der pfiffige Spitzbube allerdings abgelehnt.
*** Der Schuß saß, mehrere Treffer folgen, die Menge applaudieerte, der Schultheis musste Freiheit geben: Das ist Krisenbewältigung (*** Witz finden)
+ „Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude." (Rabindranat Tagore)
Diesen Spruch bekam ich von meinem Großvater angeraten. Er war der vergoldeten Taschenuhr beigelegt, die er mir vererbte. Ausdrücklich sollte ich die Uhr bekommen, die er ein Leben lang getragen hatte. Kann man verstehen, warum sie für mich zu einem Lebens-Kompass wurde?
+ „Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“ Hans Christian Andersen
Leider habe ich aber nicht immer auf den "Kompass" meines Großvaters zurück gegriffen, wenn ich wieder einmal eine neue "Konkrete Utopie" vom dem entwarf, was ich mir als Schönstes erträumte. Der hätte mir aber immer eine klare Richtung vorgegeben: Sei dankbar für die kleinen Dinge im Leben. Und überlege klug, was du wirklich brauchst.
+ Überleben der Familie in der Not der Nachkriegszeit.
Mein Großvater war "Färbermeister" in der Fabrik eines mittelständische Unternehmens. Für mich wurde er zum "Lehrmeister". Er liebte seine berufliche Arbeit, und in der Freizeit seinen großen Garten. Im ersten Weltkrieg erlitt er als Melde-Gänger zwischen den Schützen-Gräben in der Schlacht um Verdun eine beinahe tödliche Gasvergiftung. Gerade wieder genesen und traumatisiert nach Hause gekommen musste er sofort damit beginnen, das Überleben der Familie in der Not der Nachkriegszeit sicher zu stellen.
+ "Kleinvieh macht auch Mist." Heinrich Heyd (mein Opa)
Das war der Leitspruch, mit dem mein Opa seinen Garten als Selbstversorger erfolgreich bewirtschaftete. In seinem kleinen Paradies kämpfte er mit einem rostigen Seitengewehr aus seiner Soldatenzeit gegen das Unkraut. Und Oma nahm seine üppigen Erträge entgegen und sorgte in der kleinen Laube für die leckere "Siegesfeier". Damals wird Opa mich wohl mit seiner Liebe zum "Schreber-Garten" angesteckt haben.
+ "Seid bereit - das bedeutet, dass ein Pfadfinder jeden Moment in der Lage sein muss, seine Pflicht zu tun". Robert Baden-Powell
Dieser Wahlspruch des Gründers der Pfadfinder-Bewegung wird meinem Großvater gefallen haben. Dass der "Träumer", wie er mich manchmal nannte, seine Lese-Ecke nun öfters verließ und sich als Pfadfinder auf Fahrten, Wanderungen und Zeltlagern austobte, fand er jedenfalls gut.
Und für mich waren das wilde Leben in der Natur und die vielen kleinen Abenteuer mit gleichaltrigen Jugendichen prägend. "Vom Möglichen das Beste machen!" und "Täglich eine gute Tat!" - das waren typische Leitsprüche nach Pfadfinderart.
+ „Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren." Slogan der 68er Studentenbewegung
Während meiner Studien-Zeit war in in der BRD ziemlich viel los. Junge Menschen setzten sich für Frieden, Freiheit und mehr Mitbestimmung in der Politik ein. Sie protestierten auf der Straße, provozierten mit ihrem Aussehen, rebellierten gege die herrschenden starren Moralvorstellungen und schufen sich eine eigene Gegenkultur.
+ „Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit." Friedrich Schiller
Konfrontiert mit Selbstzweifeln oder eigenem Versagen gerit ich so manches mal in einen Krisenmodus.
Über die absurden "Seiltänze", die ich oft als Junglehrer über den Untiefen der hessischen Bildungspolitik absolvieren musste, staune ich bis heute.
+ "Nicht wo Du die Bäume kennst, wo die Bäume Dich kennen, ist Deine Heimat." (Sibirische Weisheit)
Eine wichtige Station meiner "Heldengeschichte" führt in eine naturnahe Landschaft im "Hinteren Taunus". Meine Frau und ich hatten eine "KONKRETE UTOPIE". Aus einem landwirtschaftlich schlecht nutzbaren Gelände wollten meine Frau und ich einen Landschafts-Garten machen. Ein TRAUM-LAND sollte es für uns und unsere Kinder werden, und ein NATUR-LAND für jene Kreaturen, die in der ausgeräumten Kulturlandschaft keinen Lebens-Raum mehr finden. So sammelten wir Feldsteine, pflanzten Obstbäume, legten Hecken an, leiteten Bachwasser in einen kleinen Teich.
+ "Willst Du Gottes Wunder sehen, musst Du zu den Bienen gehen!" (Deutsches Sprichwort)
Und unser kleines Paradies sollte auch ein BIENEN-LAND werden. Denn wir betreiben das Imkern als eine der schönsten Freizeit-Betätigungen.
+ "Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in eine trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein". Christian Friedrich Hebbel
Als dann die Kraniche in jenem Herbst auf ihrem Weg nach Süden wieder unser kleines Paradies überflogen, meinte ich, dass ihr Ruf einen anderen Klang hätte. Meine Frau war gestorben.
+ "Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben wie die Meditation". (Hermann Hesse)
Ich musste nun unseren Traum alleine weiter träumen. Die Welt war für mich kleiner geworden, und ich widmete mich mehr unserem GARTEN-LAND. Auch hier wollte ich kreativ gärtnern.
+ "Hey, kleiner Pirat! Immer Schiffe versenken im Bad ist ja doch nicht das Wahre!" (Textstelle aus einem Song der Rodgau Monotones)
Während der Corona-Pandemie waren Familien-Treffen kaum möglich. Doch weil das kindliche Interesse an den Ausflügen nicht erlahmen sollte, erschien in meinem GARTEN-LAND "wie zufällig" ein geheimnisvolles "Phantom". Und - zum Klabautermann - es war der "Alte Pirat". Der verschickte ab und zu eine "Flaschen-Post" mit Ideen, Rätseln oder Spiel-Vorschlägen an kleine Piraten.
+ „Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“ (Marc Twain)
So entstand das PIRATEN-LAND, in dem Piraten-Kinder zu Abenteuer-Reisen aufbrechen konnten. Und auch der ALTE PIRAT verließ immer öfter seine Komfort-Zone, um Neues auszuprobieren. Denn Freiheitsliebe und Risikobereitschaft, Abenteuerlust und Zielstrebigkeit sind die Tugenden eines Piraten. Und die Lebensfreude? Die auch!
+ "Ein Kind zu lehren, nicht auf eine Raupe zu treten, ist ebenso wertvoll für das Kind wie für die Raupe." (Bradley Miller)
Und dann zog endlich neues Leben in das Gartenland ein. Mein kleiner Enkel war nun alt genug für kleine Projekte in unserem "Piratenland". Gleich vor der Haustür konnten wir auf Entdeckungs-Reisen gehen, und manchmal genügte schon eine Pflasterr-Ritze oder ein Eimer Wasser aus dem Gartenteich, um kleine Wunder der Natur zu erspähen.
+ Der Garten-Pirat
Das Blütenmeer im Gartenraum // wie Münzengold im Wellen Schaum // stehen je auf ihre Weise // für des Piraten Lebens-Reise: // Tatkraft und Entschlossenheit // bringen den Piraten weit. // Auf das Glück nicht länger warten // Kapern geht auf viele Arten. // Dieter Natus
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"Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht;
Sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer." Seneca
„Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsre Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhören.“ (Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763 – 1825)
"Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren." Søren Kierkegaard (1813 - 1855), Søren Aabye Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe
"Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist." Erasmus von Rotterdam
"Das Geheimnis des Glücks ist, statt der Geburtstage die Höhepunkte des Lebens zu zählen." Mark Twain
„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Mark Twain
"Das Leben besteht aus Augenblicken und kleinen Ewigkeiten". Ernst Ferstl
"Du kannst nur dann mehr tun, wenn du deine Fähigkeiten erweiterst." Sadhguru
"Tempo ist kein Taschentuch!"
„Ich will einen Ort des Rückzugs und des Weitblicks finden, an dem ich mich auf mich selbst besinnen und neue Kräfte für die Lebensbewältigung finden kann“. Philosophie der Lebensinsel
Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“ Mark Twain
"Das Leben ist ein Schiffswrack, aber wir sollten nicht vergessen, in den Rettungsbooten zu singen." Voltaire
"Es besteht kein logischer Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter und zunehmender Weisheit." Georg Wilhelm Exler
"Hey, kleiner Pirat! Immer Schiffe versenken im Bad ist ja doch nicht das Wahre." Textstelle aus einem Song der Rodgau Monotones
*** Unter welchen Umstämdern (Krieg!) habe ich meine Lebensreise angetreten? ****
Navigation ist, wenn man trotzdem ankommt.
"Was wissen wir denn von den Schmetterlingen und Raupen in unseren Gärten? Nicht viel mehr als sie von uns!" Karl Foerster
"Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist." Erasmus von Rotterdam
"Schnitze das Leben aus dem Holz, das du hast." Leo Tolstoi
"Wenn wir alles verloren haben, auch die Hoffnung, wird das Leben zur Schande und der Tod zur Pflicht," sagt Voltaire
„Einen großen Reiz des Alters vergisst man gewöhnlich, nämlich ruhige Resignation.“ (Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau, deutscher Staatsmann und Schriftsteller, 1767 – 1849)
„Denn vom Standpunkte der Jugend aus geseh'n, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkte des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)
"Das Leben als eine Reihe positiver Erfahrungen ist wertvoll, und unsere Fähigkeit, diese Erfahrungen zu machen, ist der intrinsische Wert des Lebens." Lisanne Buisman (Kommunaler Zweckverband - Die Ostwestfalen-Lippe-IT)
"Wenn man jung ist möchte man gerne die Welt verbessern. Schnell vergißt man dabei leicht, es bei sich selbst zu tun", sage ich heute rückblickend zu mir
"Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur". Jean Paul
Überall auf der Welt träumen Kinder zu allen Zeiten in verschiedenen Sprachen und Farben.
DAS KOSTBARSTE VERMÄCHTNIS EINES MENSCHEN IST DIE SPUR, DIE SEINE LIEBE IN UNSEREM HERZEN HINTERLÄSST
Der Garten als ein "Meer des Leben" in dem ich meiner selbst bewußt werdend kreuze, als Gartenpirat kleine Inseln des Glücks besuche .......
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Philosophie, das glaube mir,
ist keine leichte Sache,
ist Wissenschaft, die deutet uns
die Welt in klarer Sprache.
Nicht mit Gefühl, mit Logik nur
- und beides musst du trennen -
kommt man der Weisheit auf die Spur
und kann sich Denker nennen.
"Haarspalterisch und seelenlos
ist euer kluges Denken.
Im Diskutieren seid ihr groß,
es wird nie Weisheit schenken.
Nur Ruhe und Gelassenheit
im inneren Erleben
befähigt uns zur Achtsamkeit,
um Weisheit zu erstreben."
Dieter Natus
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Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
in dem Du einst so froh geschafft.
Siehst Deine Blumen nicht mehr blühen,
weil Dir der Tod nahm alle Kraft.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft,
und hab' für alles vielen Dank.
Was Du aus Liebe hast gegeben,
dafür ist unser Dank zu klein.
(Autor unbekannt, in mehreren Fassugen Umlauf)
**************
*** Wieso war meine Lebensreise vilelfach so gehetzt und atemlos? ***
Wenn ich in meinem Leben so etwas wie ein Muster erkenne, dann nur im Rückblick auf die Zeit, die hinter mir liegt.
Alle Menschen haben Prägungen und Muster, die in der Kindheit und den Ursprungsfamilien entstehen und das Verhalten und Erleben im späteren Leben maßgeblich beeinflussen
+ Bereits zum Ende des Volksschulalters sind grundlegende Lernmuster dahingehend festgelegt, welche Emotionen erlaubt sind, wie psychische Grundbedürfnisse befriedigt werden und welche Strategien zur Selbstregulation in der Umgebung des Aufwachsens funktionieren. Häufig spielen dabei familiäre Situationen eine Rolle..
+ Verhaltensmuster, die ich auch später immer wieder aktiviere
Wir wurden schon oft gefragt, ob wir eine Erklärung dafür haben, wieso man den gleichen Mist eigentlich immer wieder macht.
+ Tun wir nämlich immer wieder etwas, was wir eigentlich gar nicht wollen, dann leben wir unser Leben nicht selbstbestimmt. Wir funktionieren dann nach irgendwelchen Mechanismen, die uns nicht helfen, das Leben zu führen, was wir eigentlich führen möchten. Sondern lassen uns treiben.
Verantwortlich für dieses selbstschädigende Verhalten können ganz unterschiedliche Gründe sein.
+ Drei davon schauen wir uns gleich mal ein bisschen genauer an: unsere Gewohnheiten, Muster aus unserer Vergangenheit und unerfüllte Bedürfnisse.
+ Negative Gewohnheiten zu verändern ist sehr schwer. Weil unser gewohnheitsmäßiges Handeln nämlich in einem Gehirnareal in Gang gesetzt wird, auf das wir mit unserem Bewusstsein keinen Zugriff haben.r so verhalten, wie wir es gar nicht möchten.
+ Gewohnheiten sind alles, was wir so gut wie automatisch regelmäßig machen. Also das, was wir tun, ohne eine bewusste Entscheidung zu treffen.
+ Verhaltensmuster geben Sicherheit
Wir Menschen haben bestimmte Erfahrungen gemacht. Und diese Erfahrungen fühlen sich vertraut an. Auch, wenn es keine guten Erfahrungen waren, werden wir von dem angezogen, was uns vertraut ist.
+ Das Auf und Ab der Bedürfnisse
Ein weiterer Grund, wieso wir uns immer wieder so verhalten, wie wir es eigentlich gar nicht möchten, hängt mit der Eigenart von Bedürfnissen zusammen.
+ Sich von Verhaltensmustern lösen
Es kann sehr lohnenswert sein, sich von seinen alten Verhaltensmustern zu lösen. Dazu ist es zunächst wichtig, zu erkennen, dass man in einem Verhaltensmuster steckt, das einem nicht guttut.
Kierkegaard sagte einst: ‚Wo Leben ist, ist Widerspruch. ' Und das betrifft natürlich auch das moralische oder ethische Leben. Der Widerspruch dieser moralischen Lebensform besteht eben in einerseits der Freiheit und andererseits dem Pflichtcharakter.
Daher ist es essenziell, Licht ins Dunkel des eigenen Innenlebens zu bringen:
- die eigenen Stärken und Schwächen sowie seine persönlichen Ziele besser kennenzulernen.
- Für was stehen ich ein? Was liebe ich? Wo entwickle ich Energie? Gefühle zeigen uns an, was uns wirklich wichtig ist, gewissermaßen: wofür unser Herz schlägt.
**** Diese reichhaltige Abhandlung betrachtet das Leben als eine Metapher, eine Reise voller Höhen und Tiefen, die uns zu Wachstum, Erkenntnis und Erfüllung führt. Von der Bedeutung des Weges im Vergleich zum Ziel bis hin zur Betonung der Gegenwart und der Schätze entlang des Pfades nimmt uns dieser Text mit auf eine Reise der Reflexion und des Bewusstseins - Spüre deinen Puls.****
Passen die Entscheidungen, die ich getroffen habe, wirklich zu mir? – auch wenn es einmal Schwierigkeiten zu bewältigen gibt? Fühlt sich das, was ich tue, stimmig an?
Wie können wir zu uns selbst finden?
Der Königsweg zur Selbstfindung führt immer über die Emotionen. Gefühle zeigen uns an, was uns wirklich wichtig ist, gewissermaßen: wofür unser Herz schlägt. Daher ist es essenziell, Licht ins Dunkel des eigenen Innenlebens zu bringen: Für was will ich einstehen? Was liebe ich? Wo entwickle ich Energie? Wobei spüre ich, dass ich wach werde?
Helfen kann dabei auch, seine negativen Emotionen zu analysieren: Aggression, Kraftlosigkeit, Angst, Schwermut, Neid. Denn gerade die negativen Emotionen, die man gern vermeiden möchte, sagen viel über uns aus: Welcher positive Wert steht dabei auf dem Spiel?
************* Negatives Gedankenkarusell vermeiden, "ach hätte ich nur " ... so vieles falsch .... Schuldbewußrtsein <<<<<< gegen Dankbarlkeit für alles, wa schön war : Adelheids letzte Worte" und alles was heute GUT ist!
Eine Lebensreise ist voll mit Abenteuern und schönen Erlebnissen.
Die Lebensreise: Auf dem Weg zu einem erfüllten Dasein ist eine tiefgründige Erkundung des Lebens als eine fortlaufende Reise. Diese reichhaltige Abhandlung betrachtet das Leben als eine Metapher, eine Reise voller Höhen und Tiefen, die uns zu Wachstum, Erkenntnis und Erfüllung führt.
*** schon als kleiner Bub immer rebellisch ***
Ich war schon als kleiner Bub immer rebellisch - freiheitsbegeisterte Jugendliche - Ich habe auch sowas Rebellisches und nehme gerne Abenteuer auf mich - unruhiges, lautes oder ein rebellisches Verhalten Das Wort soll eben nicht das ausdrücken, was jemand, der rebellisch ist, macht, sondern die Eigenschaft bezeichnen, dass jemand rebellisch ist. Also sozusagen sein "Kampfgeist", nur eben sein Geist für "Rebellismus" -
+ Optimismus ist rebellisch - Gegenteil von rebellisch: artig - folgsam - brav - gehorsam - lieb - ruhig
Sammlung, Deutsche Sagen, Unheimliches, Tierisches
Der Neuner in der Wetterfahne
Der Eschenheimer Turm, in dem Hans Winkelsee laut der Sage eingesperrt war
Hier eine deutsche Sage aus Frankfurt am Main.
In Frankfurt wurde der Wilddieb Hans Winkelsee gefangen genommen und im Eschenheimer Turm an der ehemaligen Stadtmauer eingesperrt. Nach neun Tagen im Turm sagte er, dass er der Wetterfahne des Turms so viele Löcher durch das Blech schießen würde, wie er Nächte im Turm verbracht hatte. Der Kerkermeister hörte die Aussage und besprach sich mit dem Stadtschultheißen. Dieser bot Hans Winkelsee an, sein Glück zu versuchen. Sollte aber auch nur eine Kugel die Wetterfahne nicht treffen, würde Hans gehängt. Also versuchte Hans sein Glück und traf schon mit dem ersten Schuss die Wetterfahne. Die Menge lachte und applaudierte. Nachdem auch alle weiteren Schüsse getroffen hatten, ließ der Stadtschultheiß Hans frei und bot ihm an, Schützenhauptmann bei der Bürgerwehr zu werden, aber Hans lehnte ab.
+ "Ein Künstler, der seine rebellische Haltung und Spontanität vereliert, ist tot." Madonna
+ "Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur."Jean Paul.
+ "Trotze, so bleibt dir der Sieg." Friedrich Hebbel
+ "Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten." Johann Wolfgang von Goethe
+ Du bist nur in den Augen derer rebellisch... die dich nicht kontrollieren oder manipulieren können.
+ In einer Gesellschaft, die dich Geld, Gewicht, Kalorien und schritte zählen lässt. Sei rebellisch: zähle deine glücklichen Momente.
+ Ich hab heute zwei verschiedene Socken an. Ich Rebell!
+ "Rebellion" bezeichnet ja die Ausübung von etwas "rebellischem"... "Rebellik" "oder "Rebellismus" gibt es laut Duden nicht und auch sonst find ich außer Rebellion im Duden kein Substantiv, das sonst noch mit "rebell..." anfängt. Das Wort soll eben nicht das ausdrücken, was jemand, der rebellisch ist, macht, sondern die eigenschaft bezeichnen, dass jemand rebellisch ist. Also sozusagen sein "Kampfgeist", nur eben sein Geist für "Rebellismus"
+ "Be a Rebel - "Möwe Meme" : Du hast die Nase voll von Regeln und Richtlinien? Dann sei wie die Möwe und scheiß drauf! Die Rebell Möwe ist eines der lustigsten Memes des Jahres. Verschwörung und Revolution findet die aufständische Möwe gut und kackt auf das Verbotsschild.
+ Weil Snufkin sehr freiheitsliebend ist, Autoritäten ablehnt und nach dem Motto lebt "Jeder darf von mir aus machen was er will so lange er mich nicht nervt und mir keine Befehle erteilt" eckt
+ Was genau ist eigentlich ein Rebell? Und ist das was Gutes oder was Schlechtes?
+ freiheitsbegeisterte Jugendliche - Ich habe auch sowas Rebellisches und nehme gerne Abenteuer auf mich.
+ unruhiges, lautes oder ein rebellisches Verhalten
+ Optimismus ist rebellisch.
Problematisierung: Ideologisierung der Pädagogik: SchulKultur)Kampf in Hessen, Friedebunrg, "Freiheit statt Sozialismus" ; Koordinator
"Kein Job ist frei von Stress. Kein Arbeitsleben bleibt ohne Herausforderungen, Konflikte, Druck, Rückschläge oder Momente völliger Erschöpfung". Sharon Salzberg
+++ Der amerikanische Mythenforscher Joseph Campbell hat unzähligen Sagen, Märchen, Mythen und Epen untersucht und glaubt überall ein "archaisches Erzählmuster" herauslesen zu können. Dieses sei uralt und ewig jung. In symbolischer Bildersprache werde immer wieder das größte Abenteuer aller Zeiten aufzeigt, nämlich was es heißt, ein Mensch zu sein.
Bei der sogenannten Heldenreise oder Heldenfahrt handelt es sich um eine Struktur, um Geschichten zu erzählen. Diese Struktur enthält mehrere aufeinanderfolgende Situationen oder Stationen, die der Protagonist im Laufe der Handlung eines Films, eines Romans oder einer Erzählung absolviert und hinter sich lässt
Die Taten eines Helden in Mythen, Romanen, Filmen und Videospielen ereignen sich auf einer Heldenfahrt oder Heldenreise, manchmal auch Quest genannt, die durch typische Situationsabfolgen und Figuren gekennzeichnet ist.
Campbells Zyklus der Heldenfahrt wurde von zahlreichen Therapeuten und Coaches zu einem psychologischen und initiatorischen Training weiterentwickelt.
Bei der Heldenreise, einem Intensivseminar zur Persönlichkeits-Entwicklung, lernen die Teilnehmer ihre inneren, oft miteinander im Widerspruch stehenden, Persönlichkeitsanteile kennen und erfahren, wie sie diese in Einklang bringen können ### brauche ich nicht: Philosophieren ist besser + Tarot ### eigene Methode!
+ Der Held kennt in Wirklichkeit kein Geht-nicht oder Gibt-es-nicht.
+ Um meine eigene persönliche Heldengeschichte zu erstellen kann mir das Schema Cambells nützlich sein
Eigene persönliche Heldengeschichte erstellen: Kirrberg - Refugium schaffen - Entlastung für starke berufliche Beanspruchung
+ Zeitpunkt des Beginns: Was hast du damals gemacht? Was hat dir damals gefehlt? Was waren deine Träume und Wünsche?
+ Wann ging mir "ein Licht auf"? Licht steht nämlich für Erkenntnis.
+ Was waren Ihre Ängste zu Beginn? Was waren die ersten Hürden, die du überwinden musstest? Wie hat dein Umfeld reagiert?
+ Wer war dein Mentor? Wer inspirierte dich?
+ Wie hast du deine ersten Schritte wahrgenommen? Was fiel dir besonders schwer?
+ Erzähle mehr von deinem Umfeld. Wer unterstützte dich? Wen bezeichnetest du als Konkurrenten?
+ Gegenspieler. Wer übernimmt diese Rolle bei dir? Landwirt und seine Lobby
+ schwierigen Entscheidungen musstest du bisher treffen? Was waren deine größten Auseinandersetzungen auf dem Weg?
+ Moment deines größten Triumphes? Was sind die Meilensteinen deiner Karriere?
+ Was hat sich durch dich geändert?
+ Welche Erkenntnisse ziehst du aus dem bisherigen Weg?
+ Welche Prinzipien sind für dich wichtig und was willst du in der Zukunft noch erreichen?
Die Heldenreise des Freibeuters ist noch nicht zu Ende
+ "Ein Held ist jemand der die Verantwortung versteht, die ihm durch seine Freiheit zuteil wird." Bob Dylan
+ "Nicht Worte machen den Helden, sondern Taten." Schönfeld, Carolin
+ "Das Leben hat viele Helden.
+ "Der Käfig, den du dich fürchtest zu betreten, hortet den Schatz, den du suchst." Joseph Campbell
Oft wissen wir, was wir tun müssten, um unsere Ziele und Träume zu erreichen, aber wir zögern trotzdem. Die Angst vor dem Scheitern hält uns zurück den Käfig zu betreten, der unseren Schatz bereithält.
Key Information:
Die Angst vor möglichen Zukunfts-Szenarien, die eventuell eintreten könnten, ist oftmals nichts als Schall und Rauch. Tritt deiner Angst mutig entgegen und begib dich in den Käfig. Es zahlt sich aus.
+ Seien wir mal ehrlich. Die besonders kritischen Phasen in unserem Leben sind verdammt hart. Oft fühlen wir uns von den Herausforderungen des Lebens einfach erdrückt.
+ Die Schwierigkeiten und Stürme des Lebens sind immer eine Herausforderung an uns selbst, sowohl physisch als auch psychisch. Meistens weiß man nicht, wie es weitergeht und hat kein Ende in Sicht solange man sich mitten in dieser schwierigen Phase befindet.
+ Aber im Nachhinein möchte man selbst diese Phasen nie missen, denn es sind genau DIESE Phasen, die unser Leben und unsere persönliche Entwicklung stark prägen. Sei dankbar für die guten Phasen deines Lebens, aber auch für die herausfordernden. In diesen schwierigen Lebensabschnitten lernt man am meisten über sich selbst und weckt Kräfte in sich, die man nicht für möglich gehalten hätte.
+++ Held der eigenen Geschichte werden
+++ Mein "normales" Leben hat so gar nichts Heldenhaftes an sich.
+++ Eigene persönliche Heldengeschichte erstellen:
1. Die gewohnte Welt
Der Anfang der Heldenreise und damit der Zeitpunkt des Beginns: Was hast du damals gemacht? Was hat dir damals gefehlt? Was waren deine Träume und Wünsche?
2. Der Ruf zum Abenteuer
Wie sah dieser Hallo-wach-Moment aus? Wann ging mir "ein Licht auf"? Licht steht nämlich für Erkenntnis. In dem Moment, in dem jemand etwas begreift, geht ihm also sprichwörtlich ein Licht auf.
3. Die Verweigerung des Rufs
Was waren Ihre Ängste zu Beginn? Was waren die ersten Hürden, die du überwinden musstest? Wie hat dein Umfeld reagiert?
4. Begegnung mit dem Mentor
Mentoren oder Vorbilder sind oft elementarer Baustein einer Erfolgsstory. Wer war dein Mentor? Wer inspirierte dich?
5. Überschreiten der ersten Schwelle
Aller Anfang ist schwer. Wie hast du deine ersten Schritte wahrgenommen? Was fiel dir besonders schwer?
6. Bewährungsproben, Verbündete und Feinde
Erzähle mehr von deinem Umfeld. Wer unterstützte dich? Wen bezeichnetest du als Konkurrenten?
7. Jede gute Geschichte braucht neben einen charismatischen Protagonisten auch einen Gegenspieler. Wer übernimmt diese Rolle bei dir?
8. Entscheidungskampf
Welche schwierigen Entscheidungen musstest du bisher treffen? Was waren deine größten Auseinandersetzungen auf dem Weg?
9. Die Belohnung
Was war der Moment deines größten Triumphes? Was sind die Meilensteinen deiner Karriere?
10. Rückweg in die gewohnte Welt
Was hat sich durch dich oder dein Unternehmen auf dem Markt geändert? Unterstreiche deinen USP.
11. Die Erneuerung und der Sinn
Zeit, ein Fazit zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. Welche Erkenntnisse ziehst du aus dem bisherigen Weg?
12. Welche Prinzipien sind für dich wichtig und was willst du in der Zukunft noch erreichen?
Die Heldenreise des Freibeuters ist noch nicht zu Ende
+++ Noch nie in der Menschheitsgeschichte waren wir so reich. Und zwar so reich an Gütern und so reich an Möglichkeiten, unsere Zeit zu nützen.“
+++ Das Hamsterrad verlassen
So unterschiedlich wir Menschen sind, eines haben wir alle gemeinsam: Während wir Augenblick für Augenblick älter werden, schrumpft die restliche Lebenszeit unaufhaltsam. Wenn Du die Tragweite dieser simplen Weisheit verstanden hast, wirst Du Dir wahrscheinlich Gedanken machen, ob Du zufrieden mit dem Leben bist, das Du führst.
+ So will ich das Hamsterrad zu verlassen, weniger konsumieren und minimalistisch leben. Nur so habe ich ausreichend Zeit, Muße und Mittel für meine Leidenschaften und die Menschen, die mir wichtig sind.
Wie geht’s mir heute?
+ „Zeitempfinden ist Körperempfinden“, sagt der Zeitforscher Marc Wittmann „Weil wir einen Körper haben, verstehen wir die Zeit.“ Über meine Körperwahrnehmung kann ich die Wahrnehmung meiner Zeit steuern. Wenn das stimmt, haben wir tatsächlich selbst in der Hand, wie intensiv wir unsere Lebenszeit wahrnehmen.
+++ Ob geschrieben oder gefilmt, solche Heldengeschichten wurden und werden immer wieder neu erzählt, zu allen Zeiten und in allen Kulturen. In einer Welt voller Ängste, Ungewissheiten, Gefahren, Schmerzen, Leid und Not müsse dieser sich bewähren und in vielfaltigem Wandel bestehen, damit er gereift ein selbst bestimmtes Leben führen könne.
+++ Campbells Zyklus der Heldenfahrt wurde von zahlreichen Therapeuten und Coaches zu einem psychologischen und initiatorischen Training weiterentwickelt.
+++ Ich will auch die erfolgreiche Hauptfigur in meiner eigenen Lebenszeit werden. Warum gelingt mir das nicht so richtig?
+ unbedingte Bereitschaft zum Einsatz; kämpferische Haltung
+ Was versteht man unter Kampfgeist?
Kampfgeist bedeutet, aus Fehlern zu lernen, sich neu zu fokussieren und es beim nächsten Mal besser zu machen. Die Fähigkeit, aus Misserfolgen zu lernen, ist eine der wertvollsten Eigenschaften im Berufsalltag. Jeder Fehler bietet eine Gelegenheit zur Selbstreflexion und Weiterentwicklung.
+ Was ist ein Synonym für Kampfgeist?
Angriffslust · Bereitschaft zum vollen Einsatz · Durchsetzungswille · Kampfgeist · Biss (ugs., fig.)
+ Was bedeutet es, Kampfgeist zu haben?
Bedeutung von „fighter spirit“ im englischen Wörterbuch
Die Bereitschaft, sich zu messen oder schwierige Dinge zu tun : Lassen Sie sich nicht abwimmeln – wo ist Ihr Kampfgeist?
+ Was bedeutet Kampfgeist? Kampfgeist beschreibt die Fähigkeit, sich trotz Hindernissen und Rückschlägen weiter für seine Ziele einzusetzen.
Kampfgeist ist die innere Haltung, nicht aufzugeben, auch wenn die Umstände schwierig sind. Er beinhaltet eine Mischung aus Entschlossenheit, Durchhaltevermögen und einer positiven Einstellung gegenüber Herausforderungen. Menschen mit Kampfgeist setzen sich aktiv mit Problemen auseinander und suchen nach Lösungen, anstatt sich von Rückschlägen entmutigen zu lassen. Im Berufsalltag zeigt sich Kampfgeist in der Fähigkeit, trotz Stress, Kritik oder Misserfolgen zielstrebig weiterzuarbeiten und sich kontinuierlich zu verbessern. Er ist ein Zeichen für innere Stärke und Resilienz, die im Arbeitsumfeld sehr geschätzt werden.
Kampfgeist ist mehr als bloße Entschlossenheit. Im Berufsleben bedeutet er, sich aktiv mit Problemen auseinanderzusetzen und nicht bei den ersten Anzeichen von Schwierigkeiten aufzugeben.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wer Verantwortung für seine eigenen Erfolge und Misserfolge übernimmt, lernt, sich selbst zu motivieren und Hindernisse als Herausforderungen zu sehen, die es zu meistern gilt.
Positives Denken spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Indem man eine positive Einstellung entwickelt, gelingt es leichter, sich auf Lösungen statt auf Probleme zu konzentrieren. Dies fördert den Kampfgeist und hilft, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Schließlich ist es wichtig, sich regelmäßig kleine Erfolge zu erarbeiten und diese zu feiern. Kleine Erfolge stärken das Selbstbewusstsein und geben die nötige Motivation, auch größere Herausforderungen anzugehen.
Umgang mit Misserfolgen: Die Fähigkeit, aus Misserfolgen zu lernen, ist eine der wertvollsten Eigenschaften im Berufsalltag. Jeder Fehler bietet eine Gelegenheit zur Selbstreflexion und Weiterentwicklung. Anstatt sich auf das Negative zu konzentrieren, sollte man analysieren, was schiefgelaufen ist und wie man es in Zukunft besser machen kann. Dieser Prozess der kontinuierlichen Verbesserung führt nicht nur zu persönlichen Wachstum
+
Der Boxer sitzt in der Umkleidekabine und wartet auf seinen Kampf.
"Ist es weit bis zum Ring?" frag er seinen Trainer.
"Ja ziemlich", sagt der. "Aber mach dir keine Sorgen. Du wirst ja zurückgetragen."
+ "Hör nicht auf wenn es weh tut, hör auf wenn du fertig bist."
+ "Kämpfe keinen Kampf, wenn du durch das Gewinnen nichts 'gewinnst'." Erwin Rommel
Die Natur ist der Ursprung des Menschen. In ihr findet er Ruhe und Kraft, Orientierung und einen Weg zu sich selbst. Grün beruhigt den Geist. Frische Luft, der Duft nach Gras, Holz und Wäldern beruhigt und erdet. Dankbarkeit, Achtsamkeit, Gesundheit, Ruhe und eine Heimat – all das findet der Mensch in der Natur, wenn er es denn zulässt.
+ Die Natur ist unsere Heimat. Unsere Herkunft, unser Glück, unser Frieden. Der Mensch kommt aus ihr. Immer wieder zur Natur zurück zu kehren ist so natürlich, wie eine Bindung zu den eigenen Eltern zu leben und auch diese immer wieder zu besuchen, auch wenn wir schon lange ihrer Obhut entwachsen sind. Manche Menschen verlieren zwischendurch auch das tiefe Band zu ihren natürlichen Wurzeln, werden blind für das, was die Natur ihr bietet. Immer aber ist sie da – wie eine Mutter zu uns.
Kann man sein Leben ohne Kinder und Enkel verstehen? natürlich nicht!
Nur die Lebenswege der Kinder und Enkel zeigen uns, wohin wir mit unseren Veranlagungen hingeraten hätten können, und warum uns das auf Grund unserer Erziehung nicht gelungen ist.
PIRATEN-LAND. Gleich vor der Haustür konnten wir auf Entdeckungsreisen gehen, und manchmal genügte schon eine Pflasterritze oder ein Eimer Wasser aus dem Gartenteich, um kleine Wunder der Natur zu erspähen.
"Hey, kleiner Pirat! Immer Schiffe versenken im Bad ist ja doch nicht das Wahre!" (Textstelle aus einem Song der Rodgau Monotones)
Während der Corona-Pandemie waren dann Familien-Treffen kaum möglich. Doch weil das kindliche Interesse an den Ausflügen nicht erlahmen sollte, erschien in meinem GARTEN-LAND "wie zufällig" ein geheimnisvolles "Phantom". Und zum Klabautermann, es war der "Alte Pirat". Der verschickte nun ab und zu eine "Flaschen-Post" mit Ideen, Rätseln oder Spiel-Vorschlägen an kleine und große Piraten.
„Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“ (Marc Twain)
So entstand das PIRATEN-LAND, in dem Piraten-Kinder zu Abenteuer-Reisen aufbrechen konnten. Und auch der ALTE PIRAT verließ immer öfter seine Komfort-Zone, um Neues auszuprobieren. Denn Freiheitsliebe und Risikobereitschaft, Abenteuerlust und Zielstrebigkeit sind die Tugenden eines Piraten. Und die Lebensfreude? Die auch!
"Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum." Dieter Kienast
Der Garten-Pirat
(Dieter Natus)
Das Blütenmeer im Gartenraum
wie Münzengold im Wellen Schaum
stehen je auf ihre Weise
für des Piraten Lebens-Reise:
Tatkraft und Entschlossenheit
bringen den Piraten weit.
Auf das Glück nicht länger warten
Kapern geht auf viele Arten.
*** Folge ich den Erzählungen meiner Mutter,sowar ich wohl nicht unbedingt immer "ein libes Kind", also immerzu artig - folgsam - brav - gehorsam - ruhig
"Musst du den immer widerworte geben?"- "ja, ich habe noch so viele""#
Und immerzu "ruhig" zu sein passte nicht in den Erlebnishintergrung meiner ersten Lebenjahre. Im bin gegen Ende des zweiten Weltkriegee geboren und in den kleinkinderjahren geprägt wordern. ***
Daher sind wir geneigt, die verwegenen "Galgenvögel" so nachsichtig zu bewerten: Ja, sie haben so vieles falsch gemacht, aber sie wollten doch eigentlich das Richtige. Sie kamen meist aus den unteren Schichten der Gesellschaft, waren auf der Flucht vor Not oder Unterdrückung und heuerten in der Hoffnung auf ein besseres Leben auf den Piraten-Schiffen an.
*** Zwerg und kleiner Junge: Von der Zauberkraft der spontanen Idee
*** Hanno hilft mit seinere unbefangenen Phantasie, dass auch ich wieder "der kleine Jinge mit der großen Zukunft" werden kann (Prinzip Hoffnung - oder auch im Rückblick: "Auch das kleine Abenteuer war großes Leben" am Beispiel Kirrberg und dem "Piratengarten" verifiziert!.
*** "Das große Leben im Kleinen"
Themen:
- von der zerstörerischen Kraft der Ordnung und der Zauberkraft des Chaos
- Vorlagen in der Literatur: Klein siegt über Groß
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